#8: Jan Henri Kalinowski: Wie tickt die Gen Z?

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00:00:05: Die wirklich guten Leute, auch Jenset, die wollen doch genau in so einem Umfeld arbeiten.

00:00:09: Wir wissen doch, dass wir alle keine Roboter und Maschinen sind!

00:00:12: Wir wollen uns doch irgendwie verlässlich sagen... ...wir wollen aber auch von der anderen Person sehen, hey, sie hat genauso Probleme,... ...die Struggle damit gerade.

00:00:17: genauso finden wir jetzt hier im gemeinsamen Weg,... ...inhaltlich das Projekt voranzutreiben oder der andere Person immer zu sagen, hey hör mal zu ich will übernehmen.

00:00:25: das mal kurz für dich,... ...komme du nicht mehr zu Hause um deine kranke Katze?

00:00:33: Hallo und herzlich willkommen zu unserer neuen Folge Strive Up Your Life.

00:00:38: Unser heutiger Gast ist Jan-Henry Kalinovski.

00:00:41: Er ist Co-Founder und Host von Cheftreff, gründet außerdem nebenbei ein Health-Tech-Startup in den USA.

00:00:48: Er isst siebenundzwanzig Jahre alt umgeboren im Jahr nineteenhundertfünfundneinzig und fällt gerade noch so in die Gruppe der Gen Z. Strife.

00:00:56: herausgeberin Katharina Wolff führt mit ihm in dieser Folge eine Art Diskussion über die aktuell heiß diskutierte Generation Z. Sie sprechen unter anderem darüber, wann persönliche Eigenschaften und Erziehungen aufhören.

00:01:13: Dass Frauen in den Vorständen deutscher Unternehmen immer noch eine Minderheit sind, ist offensichtlich.

00:01:39: Eine spannende EY-Studie hat jetzt aber ergeben dass Vorstandsfrauen allerdings im Durchschnitt mehr verdienen als ihre männlichen Kollegen – darüber hat die Tagesschau berichtet!

00:01:49: EY Partner Jens Maasmann kommentierte das so….

00:01:52: Der Fraunanteil an den Vorstandskremien wächst nur langsam, aber zumindest legen die Frauen in der Vergütung vor.

00:01:58: Laut der Studie seien gut geeignete Kandidaten immer noch ragesäht was natürlich ihren Marktwert erhöht.

00:02:03: In den Hundertsechzig-Dachsunternehmen haben Vorstandsfrauen im Schnitt gut zwei Komma vier Millionen Euro jährlich verdient.

00:02:09: Das sind rund dreihundertachtundvierzigtausend Euro mehr als ihre männlichen Kollegen!

00:02:16: Ich glaube, wir erinnern uns alle sehr gut an die dramatischen Bilder der Flut im Ahrtal letzten Jahr.

00:02:22: Damit man Menschen in Katastrophenfall zukünftig besser und vor allem zentral wahren kann soll jetzt das Warnsystem Cell Broadcast in Deutschland eingeführt werden.

00:02:31: In anderen EU-Staaten ist das System bereits im Einsatz.

00:02:34: Deutschland macht den Auftakt am Bundeswahntag, am achten Dezember.

00:02:38: Dafür soll es bereits in diesen Tagen eine Art Vorankündigung per SMS an alle kompatiblen Handys in ganz Deutschland gesendet werden.

00:02:45: Hast du deine Nachricht vielleicht sogar schon bekommen?

00:02:48: Cell Broadcasts ist keine App die ihr euch extra installieren müsst sondern funktioniert wie ein großer Verteiler bei dem eine Warnmeldung an alle empfangsbereiten Geräte geschickt wird.

00:02:57: Die Testphase läuft bis Februar, und danach soll es weiter ausgebaut werden.

00:03:02: Alle Infos rund ums System und wie's funktioniert findet ihr zum Beispiel in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung, den ich euch gerne in der Folgenbeschreibung verlinke.

00:03:13: Im Interview-Teil dieser Folge geht's ja um die aktuell viel diskutierte Generation Zet und die Vorurteile, die wir mit ihnen verbinden.

00:03:20: Eine spannende Erkenntnis zur GenZ hat jetzt der Spiegel geliefert.

00:03:24: dort wurde nämlich über eine neue Studie zum Spaßverhalten der jungen Menschen berichtet.

00:03:28: Letzte Folge hatte ich euch ja schon erzählt, dass sich aktuell im Schnitt nur jeder und jede zweite Deutsche dazu in der Lage sieht Geld beiseite zu legen.

00:03:35: Ganz anders sieht es aber eben aus wenn man sich nur die achtzehn bis vielen zwanzigjährigen anschaut.

00:03:39: Da geben ganze zweiundneinzig Prozent der Befragten an für ihre Zukunft zu sparen.

00:03:44: Was ich auch spannend finde ist das rund ein Drittel dieser Altersgruppe angibt ihr Geld in Aktien oder Immobilien zu investieren.

00:03:56: Das Handelsblatt hat berichtet, dass Elgar Barj neue Chefökonomien im Bundeswirtschaftsministerium wird.

00:04:02: Dabei übernimmt sie im Ministerium konkret die Leitung der Grundsatzabteilung Wirtschaftspolitik.

00:04:08: Elgar barj ist eine erfahrene Ökonomin, die über zwanzig Jahre bei Morgan Stanley gearbeitet hat und zuletzt für den Vermögensverwalter BlackRock tätig war – Sie wird die erste Frau auf diesem Posten sein!

00:04:19: Mai-Tin Yuen Kim ist vielfach ausgezeichnete Wissenschaftsjournalistin und wird laut Media eine Gastprofessur an der Uni Heidelberg übernehmen.

00:04:28: Konkret heißt das, dass sie ein Seminar- und Workshopprogramm gestaltet – das sich insbesondere einen jungen Forscherinnen und Forscher richtet und ihn beibringen soll, ihre Arbeit allgemein verständlich zu vermitteln.

00:04:39: Am achten Dezember spricht sie in einem öffentlichen Vortrag zum Thema Superstar-Scientists wie Hype & Hass die Wissenschaftskommunikation verändern.

00:04:47: Das klingt, finde ich supercool und zeitgemäß.

00:04:50: Vor allem weil sich die Redewanz von Wissenschaftlerinnen in Massenmedien spätestens in der Corona-Pandemie als sehr wichtig erwiesen hat!

00:05:00: Eine echte Erfolgsgeschichte bringen unsere letzten beiden Persons of Interest mit nämlich Laurence Sonnier und Marlena Hin.

00:05:07: Die beiden haben vor vier Jahren das Starter Bears with Benefits gegründet und es in den letzten Jahren komplett ohne fremdes Kapital aufgebaut.

00:05:15: Gründerszene hat jetzt berichtet, dass das Unternehmen für einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag an die französische Unternehmensgruppe HWA Group verkauft wurde.

00:05:23: Die beiden Gründeren werden die Firma als Geschäftsführerin weiter betreuen.

00:05:31: Angela Merkel hat letztes Jahr im Dezember nach sechzehn Jahren ihr Amt als Kanzlerin niedergelegt.

00:05:37: Diese unfassbar lange Zeit, was währenddessen alles so passiert ist sowie ihren Weg dahin hat RTL Plus zusammen mit Geo-TV und NTV in einem Dokumentarfilm zusammengefasst.

00:05:48: Merkel macht der Freiheit.

00:05:51: Zu Wort kommen unter anderem auch Politiker irgendwie Tony Blair, Hillary Clinton oder Per Steinbrück.

00:05:56: Anschauen könnt ihr euch die Doku entweder ab morgen, dem vierundzwanzigste November für zwei Wochen in ausgewählten Kinos in Deutschland oder am achten Dezember um zwanzig Uhr fünfzehn auf Geo-Televisionen oder RTL Plus.

00:06:10: Wie wichtig achtsames und empathisches Leadership ist, konntet ihr bereits an unserer letzten Ausgabe des Drive-Magazines lesen!

00:06:17: Dieses Thema haben sich auch Sven von der Heide und Jörg Scheunemann in ihrem Buch The Monkey Manager vorgenommen.

00:06:23: Dabei geht's um eine fiktive Geschichte von Tom, einem aufstrebenden Star am Manager-Himmel und seine Begegnung mit Monty.

00:06:30: Einem vorlauten Affen im Anzug – und Ferdinand, einem achtsamen kleinen Mönch!

00:06:35: Das Buch versteht sich als humorvolles Plädoyer für achtsame Führungen in Zeiten des digitalen Wandels und ist für zwölf Euro neunzig

00:06:42: erhältlich.".

00:06:44: Was gerade im Iran passiert bewegt mich und ich glaube uns alle sehr….

00:06:49: Jeden Tag sehe ich Meldungen auf Social Media und in den Medien zu den mutigen Menschen, die trotz einer enormen Bedrohung ihrer eigenen Sicherheit für ein freies Leben auf die Straße gehen.

00:06:59: Ich weiß nicht wie es euch geht aber ich spüre da eine gewisse Machtlosigkeit weil ich das Gefühl habe mich nicht großartig beteiligen zu können außer Beiträge zum Thema zu teilen.

00:07:09: Aber bringt das überhaupt was oder bringt es vielleicht sogar ne ganze Menge?

00:07:14: Wir nehmen sowohl die iranische Community in Deutschland und die Menschen im Iran, wie mediale Berichterstattung hier war.

00:07:21: Darüber sprechen Nadia Sabura und Nils Mingmar in ihrem Podcast Quoted der Medien-Podcast mit Isabel Shajani, die Leiterin von WDR for You ist.

00:07:31: Eine sehr spannende Folge, die mir zumindest dabei geholfen hat einige Themen besser einordnen zu können!

00:07:36: Den Link zum Podcast sowie allen erwähnten Artikeln verlinke ich euch wie immer zum Weiterlesen in der Folgenbeschreibung Werbung.

00:07:46: So und bevor wir jetzt ins Interview rübergehen, habe ich noch eine kleine Angelegenheit in eigener Sache.

00:07:52: Wie ihr wisst erscheint wir mit dem Strive-Magazin sechsmal jährlich!

00:07:55: Mit einem Jahresabosich hast du dir die Möglichkeit alle Ausgaben bequem nach Hause zu erhalten – und top bekommst du das ePaper zur neuesten Ausgabe eine ganze Woche vor offizieller Erscheinung in dein digitales Postfach Im Jahres-Abo.

00:08:09: in Begriffen sind außerdem zwölf jährliche Masterclasses, also intensive Learning Sessions mit ExpertInnen aus allen möglichen Bereichen der Wirtschaft.

00:08:18: In unseren kommenden Masterclasss lernst du zum Beispiel wie du herausfindest welche Karriere wirklich zu dir passt, wie du Verena präsentierst, woran du ein Burnout erkennst und vor allem wie du ihm vorbeugen kannst!

00:08:29: Werde jetzt Teil des Drive Community und profitiere sofort von allen Vorteilen – den Link dazu findest Du in den Show Notes.

00:08:40: Heute darf ich einen ganz wunderbaren jungen Mann interviewen, nämlich Jan Henry Kalinovski genannt Hennie.

00:08:45: Henni ist siebenundzwanzig Jahre alt mehrfach Gründer unter anderem von dem tollen Format Chef-Treff einem Podcast und einer tollen Konferenz.

00:08:53: er ist damit sieben und zwanzig Jahr alt, nineteenhundertfünfeinundneunzig geboren und damit quasi der Start der Gen Z. deswegen möchte ich mit ihm genau über seine Generation sprechen.

00:09:04: Er hat mir ganz viel Mut gemacht und ich habe ganz viel gelernt.

00:09:06: Denn es geht nicht nur darum, warum die Genset dann doch so anders tickt als viele andere Generationen sondern wir sprechen auch darüber, warum er seine eigene Generation manchmal als ein wenig gemütlich empfindet und den Drive in seiner Generation vermisst und auch darüber Warum das Gehalt wieder deutlich an Bedeutung gewinnt!

00:09:25: Und damit jetzt viel Spaß beim Gespräch.

00:09:30: Lieber Henni, du bist ja tatsächlich gerade noch so die Gen-Z.

00:09:34: Du bist siebenundzwanzig Jahre alt und im Jahr nineteenhundertfünfundneinzig geboren wo die Gen Z beginnt über die wir ja heute auch sprechen wollen.

00:09:42: Du ist jetzt glaube ich behauptest über dich selber nicht der allergrößte Gen Z Experte zu sein aber kannst natürlich alleine weil du Teil dieser Generation bist und wahrscheinlich alle deine oder viele deiner Freundinnen und Freunde in dem Alter und in der Generation groß gewonnen sind eine ganze Menge dazu sagen.

00:09:58: deswegen würde gerne so starten, dass die Zuhörer ein bisschen eine Chance haben dich kennenzulernen.

00:10:04: Dem ich dir einfach ein paar Fragen über dich erst mal stelle und dann reden wir über deine Meinung oder auch deine Erfahrungen mit der Genset, mit deiner Generation.

00:10:12: Lieber Henni!

00:10:14: Was habt ihr denn überhaupt zum Gründen getrieben?

00:10:17: Denn du hast bis jetzt gerade dabei einen Health-Tech in den USA zu gründen.

00:10:21: Du hast Chef-Treff gegründet, eine tolle Konferenz, einen tollen Podcast... was hat dich angetrieben zu

00:10:25: grunden?!

00:10:27: Das ist eine gute Frage.

00:10:28: Ich glaube, die initiale Idee oder das Bedürfnis Chef trifft damals im Studium zu gründen und es daraus entstanden.

00:10:34: In Hamburg hat mir damals das Netzwerk eigentlich gefehlt zu Gründerinnen und Gründern das ganze Investoren-Netzwerk.

00:10:38: Es war immer so ein bisschen das Thema Elite Unis Und ich habe mich mal gefragt was machen diese Elite Unies aus?

00:10:44: Und in Hamburg an der Uni Hamburg habe ich studiert Data Science und BWL.

00:10:47: Da gab's ehrlicherweise dieses Netzwerk nicht und ich habe gefragt okay Was ist der schnellste Weg eigentlich um diesen Netz wegzukommen?

00:10:55: Aus dem Hintergrund getrieben, dass ich mir gedacht habe, aber das ja bei anderen und vielen Leuten festgestellt habe.

00:11:00: Uns interessiert ihr immer auch wie die hier in deinem Podcast was macht Erfolg aus?

00:11:03: Und was sind eigentlich erfolgreiche Persönlichkeiten?

00:11:06: Das sind so Basic-Fragen wo ich mir gesagt habe Sind die Leute jetzt eigentlich immer super in der Uni gewesen?

00:11:10: Waren sie mal die einsamen Abi?

00:11:12: oder was ist eigentlich auf dem Lebensweg passiert?

00:11:14: Und so haben wir im Studium... ...zwei Tausend Siebzehn ... haben wir das erste Chefreformat innerhalb von vier Wochen gelauncht.

00:11:21: Das war damals auch mit der Facebook-Gruppe, also wir haben es wirklich... Ihr müsst euch das so vorstellen!

00:11:25: Es war ein bisschen wie Tat X Format, wir haben Tarek Müller dabei, Chris Kastenholz und Christina Fatz eine Zeitgeistvorschung, die haben wir auf die Bühne gestellt ... Und sie sollten mal in zwanzig Minuten zusammenfassen was sind eigentlich mal den Top Five Rules of Success?

00:11:37: Und ehrlicherweise, Katharina, wir waren damals hundert Leute im Vorlesungssaal, es gab Pizza und Bier für free und es war überhaupt gar kein Businessgedanke dabei.

00:11:45: Was aber passiert ist?

00:11:47: Diese Event kamen so gut an, dass dann alle gesagt haben okay das hat großen Spaß gemacht.

00:11:50: Wir sind danach ordentlich in Hamburg feiern gegangen und haben gesagt warum machen wir das nicht einmal pro Semester?

00:11:54: Einmal pro Semestern kommen irgendwie smarte Leute zusammen mit jungen wissbegierigen Menschen die sich austauschen auf Augenhöhe um mal wirklich experiential zu machen und nicht immer so top down.

00:12:04: unten ist der Professor und erzählt uns was vom Leben oder das im Praxisvortrag und ihr erzählen uns wie viele tausende Mitarbeiter sie haben und wie toll sie sind sondern was geht wirklich in deren Leben ab?

00:12:13: Und was damals hundert Leute im Vorlesungssaal waren, war jetzt im Mai bei knapp anderthalb tausend Teilnehmern und Teilnehmer in der Handelskammer.

00:12:19: Und Chef-Trip kann man glaube ich sich so ein bisschen vorstellen wie eine Inspirations- und Wissenplattform für Studierende, Young Professionals also alles so... ...fünfundzwanzig bis fünfunddreißig.

00:12:31: Du bist mehr mit so großen Namen schon an den Start gegangen.

00:12:34: Also es wirklich kann man auch nur sagen verdient von Hundert auf Tausend Fünfundhundert.

00:12:38: Ich durfte ja selber als ob er mal schon dabei sein und also ist wirklich Ihre sind nicht toll, was ihr da auf die Beine stellt.

00:12:44: Das wirklich mal als Kompliment!

00:12:45: Vielen Dank und ich glaube deine Frage zu beantworten... ...was war die Motivation zu gründen?

00:12:50: Ich glaube das ist wenn wir auch über die GNC sprechen.

00:12:54: also meine persönliche Motivaton war eigentlich immer das Thema selber Dinge zu erschaffen.

00:12:58: Also Dinge zu probieren.

00:12:59: Ich habe mich vor dem Studium gefragt okay bin ich der Typ der mit einem one-null aus dem Studim raus geht und danach irgendwie in der Truppe Ratung landet?

00:13:07: oder bin ich eher derjenige der Studium nutzt um praktische Erfahrungen zu sammeln und sich darüber Skizret aufzubauen?

00:13:12: Ich glaube, dass das halbe Leben besteht aus irgendwie aus Netzwerk.

00:13:16: Also im positiven Sinne jetzt nicht irgendwelche Visitenkarten ein, sondern aus menschlichen Beziehungen und ich glaube Menschenbeziehung befähigen gegenseitig Und von daher habe ich mich eigentlich entschieden das so zu machen.

00:13:26: Die Gründung von Cheftreff ist automatisch gefolgt weil wir einfach gewachsen sind.

00:13:29: Wir haben große Partner von PVC Unilever You name it Uber die alle Recruiting über uns machen.

00:13:37: Das heißt so bin ich ins Entrepreneurship reingewachsen.

00:13:39: eigentlich Sehr cool.

00:13:42: Wie viele Stunden pro Woche arbeitest du?

00:13:44: Oh, das ist eine gute Frage!

00:13:46: Ich traue sie mir gar nicht zu beantworten.

00:13:47: Also ehrliche Antwort ist.

00:13:48: im Sommer gibt es Tage in der Arbeit, ich vielleicht zwei drei Stunden übernichtsloses aber ich bin jetzt gerade irgendwie aus dem Silicon Valley wiedergekommen.

00:13:54: Ich glaube momentan sind die Stunden pro Tag ehrlicherweise zwischen zehn und zwölf.

00:13:57: Aber das ist kein guter Flex würde ich mal sagen.

00:14:01: Okay.

00:14:01: Philippe de Genset fordert die generelle Vier-Tagewoche.

00:14:05: wie stehst Du zur Viertagewoache?

00:14:07: Prinzipiell super.

00:14:08: Also ich glaube, es gibt genug Beispiele wo man sieht dass das funktioniert.

00:14:11: Ich glaube es ist sehr businessabhängig.

00:14:14: Mein Lieblingsbeispiel momentan auch in dieser Corona-Diskussion war ja about you die gesagt haben wir führen drei Pflichtoffice Tage ein weil Innovation einfach passiert wenn wir im Office sind und gleichzeitig glaube ich aber auch dass viele Arbeiten innerhalb von vier Tagen geschafft werden können.

00:14:26: Man muss nicht die fünf Tage da im Office kleben oder sowas.

00:14:30: Aber wahrscheinlich bei About You sind es ja nicht alle auf eine Dreitagewoche runtergegangen, sondern haben schon fünf Tage gearbeitet.

00:14:35: Eben nur drei Tage aus dem Büro aber die Viertagewoche hieß ja dass alle nur noch vier Tage arbeiten.

00:14:40: kann unsere Gesellschaft das überhaupt vertrafen?

00:14:44: Deswegen ich glaube allgemein gesehen pauschal lässt sich da eine schwierige Antwort finden habe.

00:14:48: für die meisten oder viele Firmen wird das glaube ich klappen.

00:14:52: also jetzt überlegt einmal selber.

00:14:53: wenn ich sage ich bin zehn Stunden arbeite am Tag Viele sagen, ich bin zehn Stunden im Office.

00:14:57: Wie viele Stunden arbeite ich davon wirklich effektiv?

00:15:00: Und ich glaube die meiste Arbeit lässt sich wirklich Pareto-Achzigzwanzig in vier Tagen schaffen.

00:15:06: Ja, auf jeden Fall ein guter Ansatz!

00:15:08: Wie viele Menschen hast du in deinem Leben schon eingestellt?

00:15:11: Gute Frage... Ich habe nicht gezählt aber ich glaube wir haben Teams aufgebaut, wir hatten Eventteams, da waren wir über hundert Leute von daher fest eingestellt.

00:15:19: Boah irgendwas zwischen zehn und dreißig.

00:15:23: Aber ich hab' nicht gezählt.

00:15:24: Es ist schon eine Menge Bewerbungsgespräche geführt.

00:15:26: ja Was ist dein größter beruflicher Traum?

00:15:30: Berufliche Traum, ich glaube ein berufliches Ziel finde ich besser.

00:15:34: Ich glaube mit Chef-Treffer haben wir ein kurzfristiges Ziel und es in den nächsten zwei drei Jahren die Messerhalle zu buchen um zehntausend junge Menschen zusammenzubringen.

00:15:41: und insgesamt berufliches Ziel... ...ich habe nicht den einfesten Punkt definiert!

00:15:47: Ich glaube das ist ein Mix aus Dingen zu erschaffen, die menschenbegeisterte Menschen zusammenbringen, ein gutes Arbeitsumfeld zu kreieren und gleichzeitig auch ... wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen.

00:15:56: So viel Persönlichkeit auch für die

00:15:57: Firma.".

00:16:00: Wofür stehst du morgens auf?

00:16:01: Hast Du ein echtes Why?

00:16:03: Ich habe einen Why, dafür stehe ich mein Morgens mal besser... ...mal schlechter auf.

00:16:07: Also es geht um Morgende.

00:16:08: da darf ich keine Lust aufzustellen!

00:16:11: Ich glaube ich hab meinen Why in meinem Leben so definiert über die letzten Jahre oder ich habe Erfolg für mich definiert.

00:16:17: Wenn ich es schaffe in den nächsten zehn, zwanzig, dreißig, vierzig Jahren stets mit Menschen umgeben zu sein, die schlauer sind als ich dann habe ich was geschafft.

00:16:25: warum Menschen umgeben sich mit dir, wenn du auch etwas zurückgeben kannst.

00:16:28: Und wenn ich mit schlechten Menschen umgehen möchte, das heißt, ich muss auch irgendwelche Dinge in irgendeiner Form sein, sei es sozial, intellektuell oder so was, muss ich angehen und von daher ist glaube ich mein großes Why immer neugierig zu sein.

00:16:41: Cool!

00:16:43: So lieber Jan, lieber Henny... Ich würde sagen, dann starten wir jetzt mal durch mit der Diskussion über die GenZ.

00:16:50: Es fängt ja schon dabei an, dass ich GenZ sage und du GenZ ist mir schon ein paar Mal aufgefallen... Also du sagst also eigentlich hätte ihr gedacht ne?

00:16:56: Der Buch dabei ist Zet auf Englisch, deswegen ist es die Generation Set.

00:17:00: aber du sagts sie!

00:17:02: Gute Frage, wir können auch GenZ sagen GenZ Ja, ich hab beide schon gesagt.

00:17:05: Nee, aber das sind da bist du weiß Gott nicht die Einzige der sagt, ne?

00:17:07: Also das fängt er schon bei der Aussprache an, sag ich mal.

00:17:11: Das stimmt Genau, und wir müssen hier eine ganz kurze Einladung machen.

00:17:16: Warum du auch heute hier sitzt?

00:17:17: Ich habe dir geschrieben und du stehst natürlich... ich durfte schon in deinem Podcast zu Gast sein!

00:17:21: Und du stehest schon lange auf der To-do Liste.

00:17:23: Wir haben uns am Anfang eine lange Liste gemacht über tolle Menschen mit denen wir unbedingt sprechen wollen, auf die du sowieso draufstandest.

00:17:28: Deswegen bist du mir schnell eingefallen weil ich nämlich an dieser Stelle eigentlich einen anderen Talk-Gestin eingeladen hatte Und die ehrlicherweise eine Expertin schon für die Genset ist und leider sich genauso quasi verhalten hat, wie sie eigentlich nicht will dass sie Gensett gesehen wird.

00:17:46: Mein erster Termin mit ihr wurde abgesagt, also wurde verschoben.

00:17:49: das kann absolut passieren passiert mir auch regelmäßig um dann beim zweiten Termin noch mal noch nicht einmal aufzutauchen.

00:17:54: irgendwie werden den Podcast terminiert.

00:17:57: Nach sieben Minuten habe ich ihr dann irgendwann geschrieben, ob sie noch kommt oder wir lieber verschieben sollen.

00:18:01: Darauf kriegte ich vierundzwanzig Stunden keine Nachricht.

00:18:04: Dann mit der Entschuldigung quasi per E-Mail dass der Termin ja letztes Mal verschoben werden musste und deswegen wollte sie dieses mal besonders flexibel sein und eigentlich arbeitet sie nur bis siebzehn Uhr hat sich aber umflexibel zu sein extra auf acht zehn Uhr eingelassen Und sagt dann so schön, deswegen habe ich mich jetzt nicht mit einem Termin außerhalb meiner Arbeitszeiten.

00:18:28: Damit habe ich nicht gerechnet und die ist deswegen in meinem Kalender

00:18:31: übersehen.".

00:18:32: So, jemand der die Genset als nicht so positiv sieht kriegt ja da leider alles bestätigt.

00:18:38: Also für mich muss ich nicht interessieren warum sie es nicht geschafft hat.

00:18:42: Sie muss auch nicht interessiert dass ich extra vorher in Hause gefahren bin das ich hier gewartet habe mich vorbereitet habe und so weiter.

00:18:48: Das ist alles mein Bier aber das ist eben auch ihr Bier ob das noch ihre Arbeitszeiten sind oder nicht.

00:18:52: Jemand der jetzt der Gensett gegenüber nicht besonders offen gegenüber steht Und ich tue das mal mehr Mal weniger oder vielmehr bei einigen Sachen glaube ich mal mehr Sachen mal weniger, der kriegt ja leider jetzt alles bestätigt.

00:19:05: So wie siehst denn du als jemand der Teil dieser Generation ist und ich möchte es jetzt gar nicht nur auf die Gensett um Gottes Willen runterbrechen auch älteren Menschen passiert das weiß Gott dass sie meinen Termin verpennen oder auch verschieben müssen.

00:19:17: und ich bin auch gar nicht gar nicht böse um der Tatsache.

00:19:20: klar ich musste mir einen neuen Talk-Gust organisieren und so.

00:19:22: aber mich würde einfach interessieren wenn du sowas hörst was denkst du als erstes?

00:19:28: Also mein erster Gedanke, ich glaube das ist der Personengeschuldigte und es ist einfach Unzuverlässigkeit.

00:19:35: Natürlich kommt man jetzt sehr gut in diesen Satz weil du gesagt hast die Person hat dir geschrieben es liegt außer an meiner Arbeitszeit und deswegen antworte ich per se nicht also in der Person das zu regeln.

00:19:47: Ich glaube, aber das unterliegende Thema oder das Spannende ist ja so ein bisschen worüber auch sprechen wollen.

00:19:52: Ich nenn's mal dieser ewige Generationskonflikt.

00:19:55: Ist es jetzt ein Merkmal von Genset und gleichzeitig nutzen wir auch gerne das Stimmwort irgendwie Boomer, Ado Baby Boomer.

00:20:01: Das sind meine Eltern.

00:20:03: Von daher sehe ich auch viele Eigenschaften.

00:20:07: Ich glaube Gensett und da kommen wir später noch im Detail drauf zu sprechen Es gibt wirklich... schlechte Eigenschaften, auf jeden Fall.

00:20:15: Ich glaube, die hat aber jede Generation und ich glaube jetzt ist ja so ein bisschen die Frage wir wollen uns ein bisschen Antworten heute finden.

00:20:20: wie gehe ich damit um?

00:20:21: Wo sind die Grenzen?

00:20:23: Und ich glaube du hast da schon über eine klare Gänze gezogen in dem Sinne wenn die Person zweimal unzuverlässig absagt dann hat sie sich einfach disqualifiziert egal wer das isst So und die Person hätte auch fünfunddreißig sein können.

00:20:37: Also du hast gerade vorhin richtig gesagt es gibt Ich glaube, Eigenschaften in meiner... Also ich bin klassisch Jen White tatsächlich.

00:20:45: Es gibt in meiner Generation Dinge die nicht so cool sind als Charaktereigenschaften.

00:20:49: In deiner bei den Boomern und so weiter.

00:20:52: Ist das ein Generationsding insgesamt?

00:20:54: Und woher kommt das auch?

00:20:55: Vielleicht wagen wir uns mal an eine Herleitung warum?

00:20:58: diese Generation Z wird sich ja momentan sehr viel unterhalten einfach so anders tickt?

00:21:03: was glaubst du?

00:21:05: Das ist eine gute Frage und ich glaube meine meine Kurzantwort ist oder die Frage zurück eigentlich auch an alle, die zuhören sind wir nicht einig das Produkt der Erziehung unserer Eltern.

00:21:15: Und wenn man sich anschaut wie wir oder wie ich groß geworden bin und was sich dadurch für Charakteristiken ergeben haben dann ist es auf jeden Fall für mich auch herzuleiten.

00:21:26: also jetzt stelle ihr mal vor Ich für mein Teil, ich bin fünfzehn... ...hab' ich mich entschieden ein Auslandsjahr zu machen nach Costa Rica zu gehen.

00:21:32: Ich war fünfzehnt und konnte kein Wort spanisch.

00:21:35: Und Katharina kannst du dich nicht vorstellen?

00:21:36: Du sitzt in einer Costa Ricanischen Schule wo keiner Englisch kann.

00:21:39: Und du kannst dich doch nicht mal vorstellen.

00:21:40: das ist der Horror!

00:21:41: Aber gleichzeitig ist es ja irgendwie auch so wenn man sich mit den Leuten heute unterhält Auch wenn ich jetzt mit siebzehn, achtzehn jährigen spreche.

00:21:48: die kommen ja auch irgendwie vorhin gerade ihrem sozialen Jahr von dem Malediven wieder.

00:21:51: Die meisten älteren Menschen waren vielleicht das erste Mal mit vierzig auf dem Maldiven.

00:21:54: Das ist ja auch völlig in Ordnung.

00:21:56: Oder noch nie oder noch nie.

00:21:58: Aber das große Thema und ich glaube, was es hauptsächlich uns schreibt ist so ein bisschen.

00:22:05: wir als Kinder bekommen ja schon gesagt, wir können werden, was wir wollen unsere Eltern nachher für Lehre einer Schule.

00:22:11: Wir schaffen das irgendwie alle.

00:22:12: Ich habe irgendwie einen guten Mittel, guten Abschluss gemacht Und ich hab danach.

00:22:15: irgendwie stehen mir alle Türen der Selbstverwirklichung offen.

00:22:18: Wir können Architekt werden, wir könnten irgendwie Ärzte ohne Grenzen in Afrika machen Wir können den Auslandsjahr machen.

00:22:22: Das nimmt uns ja keiner wirklich böse.

00:22:24: Und wenn man sich jetzt die Herleitung anschaut, warum da auch ein Konflikt zwischen den Generationen oder Unverständnis entsteht.

00:22:30: Wenn man sich die Boomer anschaut... Bei dem Boomer waren immer zu viele.

00:22:34: Da gab es nicht genug Arbeitsplätze.

00:22:36: Das ist bei uns heute komplett anders.

00:22:37: Ich kann mir morgen einen neuen Job suchen, weil's einfach eine Schier fast gefühlt und endliche Möglichkeit an Entscheidungen gibt.

00:22:45: Gleichzeitig finde ich, das merke ich immer wieder in meinem Alltag durch diese ganzen Möglichkeiten und durch dieses ganze Thema Selbstverwirklichung schrumpfen irgendwie auch gefühlt die Möglichkeiten der Planbarkeit.

00:22:57: Einerseits, weil wir uns nicht festlegen wollen, andererseits ist unsere Zeit ja irgendwie so schnell liebig dass man irgendwie nichts sicher isst.

00:23:05: Ich frag mein Vater Der wusste irgendwie schon in den fünfundzwanziger Jahren angefangen auf die Rente zu arbeiten Wenn wir uns darüber unterhalten Wir wissen noch nicht mal ob wir überhaupt mit.

00:23:11: ich weiß gar nicht was das Rentenalter ist Ob es da überhaupt noch das Rentensystem sowieso heute ist.

00:23:15: Das ist mal der lange Horizont.

00:23:18: und das andere Thema ist jetzt ein bisschen.

00:23:20: Diese Vielzahl von Möglichkeiten empfinden glaube ich sehr, sehr viele Menschen mir inklusive auch gegebenerweise als Last.

00:23:27: Also Entscheidungen zu treffen wird ja irgendwo zur Qual und diese Selbstverwirklichung wird zur Pflicht.

00:23:33: Und wir sind vielmehr in irgendwie einer Sinngesellschaft und es ist viel schlimmer keinen Sinn dort zu finden als irgendwie wie früher in einer Arbeitsgesellschaft zu leben.

00:23:41: wenn du da keine Arbeit hattest... Dann war es okay, aber ich glaube daher ist das Grund.

00:23:47: Sozialsystem hat sich da historisch einfach gewandelt und dadurch klaffen da auch Welten aufeinander.

00:23:55: Glaubst du denn dass das was fortschreiten ist?

00:23:58: Ich könnte dir jetzt mal vorstellen... Das, was du sagst finde ich total klug hergeleitet.

00:24:03: Tatsächlich dass ihr Vorkommen anders aufgewachsen sind.

00:24:05: klar bei mir gab es auch noch Grenzen.

00:24:06: also auch das Thema glaube ich mit heute zu sein als Frau und alt wie ich bin als Frau zu sein hat man wahrscheinlich auch nochmal ein bisschen andere Erfahrungen gemacht.

00:24:17: aber wenn ich mir vorstelle dass eben sowas wie Zuverlässigkeit also durch diese ganzen Möglichkeiten und dadurch dass man auch so begehrt ist dadurch dass eigentlich jede und jeder einen haben will Ich übertreibe mein bisschen kann ja auch ein bisschen Höhenflug entstehen, also im Sinne von das habe ich doch gar nicht nötig mich an irgendwelche Spielregeln zu halten.

00:24:34: Ist das etwas was du beobachtest?

00:24:35: Also fühlt sich die Genset vielleicht auch mal ein bisschen zusicher?

00:24:39: Ja, glaube ich ja!

00:24:41: Ich glaube da gibt es viele unterschiedliche Meinungen.

00:24:44: Zusicher auf der einen Seite weil man weiß... Es ist eine Nachfrage da, also rein demografisch gesehen so ne, was in den nächsten Jahren irgendwie an Arbeit entstehen wird und an Arbeitsplätzen ist eigentlich nie eine bessere Zeit für eine Generation wie unsere gewesen.

00:25:00: Gleichzeitig schleicht sich aber dadurch auch so ein bisschen das Thema... Du hast es genannt, Unzuverlässigkeit, Gemütlichkeit und was ich beobachte, es ist teilweise ... Wir reden ja sehr pauschalisieren, aber Ich beobchte häufiger dass Menschen in Deutschland irgendwie der Drive fehlt.

00:25:18: Ich war jetzt irgendwie gerade die letzten Tage, ich bin jetzt gerade aus dem Silicon Valley wiedergekommen Und meine Beobachtung war dort.

00:25:26: Das war sehr interessant.

00:25:27: Die Menschen dort sind zum größten Teil, kamen sie irgendwie aus Asien oder aus Indien und die Menschen haben einen ganz anderen Drive.

00:25:36: also deswegen das muss man auch herleiten, es muss dann stehen woher das kommt.

00:25:39: Und ich nehme wahr wenn wir jetzt über unsere Babel hier sprechen oder mal auf Hamburg bezogen oder im Studium Die Menschen wissen relativ schnell.

00:25:46: Ich werde mein Werkstudentenjob bekommen, ich werde da noch ein Job bekommen, die suchen eh alle.

00:25:49: Das heißt ich muss mich gar nicht mehr so krass anstreben.

00:25:55: Das ist eine Entwicklung, die wird so weitergehen.

00:25:57: Aber ich glaube es ist nicht unbedingt eine gute Entwicklung.

00:25:59: Gleichzeitig, jetzt kommt aber ein gewisses A-Bahn müssen wir als Generationen... ...müssen wir die Probleme lösen, die quasi die Boomer Generation uns hinterlassen hat Klimakrise.

00:26:09: D.h.,

00:26:10: die Rentensysteme d.h.

00:26:11: da kommt ein unfassbarer Berg an Problem oder der schon da auf uns zu dem wir uns a. glaubt noch gar nicht bewusst sind und b. dennoch bewusst sind um sonst mit dieser Komplexität beschäftigen müssen.

00:26:23: also schau dir an Fridays for Future.

00:26:25: Die jungen Menschen wissen völlig, was da draußen kommt und wir machen euch als Generation oder die ältere Generation völlig zu Recht dafür verantwortlich.

00:26:32: Aber was ist jetzt quasi der Lösung dafür?

00:26:34: Und wie geht man damit einander um?

00:26:36: Das hat auch viel politische Sprengkraft glaube ich!

00:26:41: Aber genau dafür braucht man doch eigentlich ganz viel Drive.

00:26:43: Also wenn ich mir jetzt vorstelle, dass die Generation meiner Eltern, deiner Eltern und wahrscheinlich auch meine Generation – ich meine am Ende, ne?

00:26:49: Ich bin thirty-eight, hätte ich in den letzten zehn Jahren mehr fürs Klima tun können.

00:26:52: aber mit Sicherheit also da müssen wir uns alle eine eigene Nase packen das ist total richtig!

00:26:57: Aber genau dazu braucht man noch eigentlich den Drive und genau diese Probleme irgendwann anzugehen um uns aus dem Sattel irgendwann zu drängeln.

00:27:04: Meine Generation ist noch angetreten um irgendwann auf dem Stuhl des Chefs oder der Chefin zu sitzen.

00:27:10: Das Gefühl ist ja manchmal so ein bisschen das, was du gerade gesagt hast.

00:27:12: Es wird ein bisschen gemütlicher und so... Aber es gibt ja die Leute!

00:27:16: Du bist ja ein klassisches Beispiel dafür, die total viel Drive haben, die was Eigenes aufbauen.

00:27:22: Warum ist das bei dir so anders als vielleicht bei vielen anderen in der Generation?

00:27:27: Das ist auch eine gute Frage.

00:27:28: Die versuchen mir auch manchmal zu beantworten.

00:27:32: Ich glaube, dass das Thema... Also ich glaube es ist einmal klar, die intrinsische Motivation etwas bewegen zu wollen.

00:27:41: Wirkt sich das anders aus als bei den anderen.

00:27:43: Gleichzeitig gibt es aber auch die Generationen, ich glaube, wenn wir jetzt mal über die negativen Beispiele sprechen, die nicht diesen Drive haben... Ich könnte mir vorstellen und das ist irgendwie auch eine Übertese.

00:27:53: Es ist so ein Mix aus Ohnmacht.

00:27:58: also ich kann eh nichts tun weil da oben sitzen, ich sage mal jetzt plastisch gesagt, die weißen alten Männer oder die alten Leute an denen kommen wir eh nicht zu weit.

00:28:06: Guck dir die Politik an!

00:28:10: Wahlkampf permanent für, wir bleiben mal bei dem Wort Boomer.

00:28:13: Ich finde es nicht schön aber dadurch werden Wahlen entschieden.

00:28:16: Wir als junge Generationen haben gar keine politische Stimme.

00:28:18: also ist de facto so du bist früher auf die Straße gegangen oder was?

00:28:22: Es war ein anderes Gleichgewicht.

00:28:23: Die Boomer das ist eine Wirtschaftsmacht, dass sie eine politischen Macht.

00:28:26: Also für die werden Entscheidungen getroffen Das ist doch eine Ohnmacht die fühle ich.

00:28:30: auch gibt es glaube ich etliche Beispiele, wo wir sagen das kann nicht so funktionieren.

00:28:36: Es gibt ja irgendwie bei LinkedIn auch immer die schöne Diskussion sollte es eine Altersquote in Aufsichtsreden oder sowas geben?

00:28:42: also finde ich finde ich irgendwie sehr erfrischende belebenden Pulsen und da ist glaube ich auch ganz viel richtiges dahinter.

00:28:47: Wir müssen uns doch schaffen junge Menschen mitzunehmen und auch einen Drive entwickeln zu lassen.

00:28:51: Ich glaube wie ihr für Chef-Treff erkannt habt, dass ein Thema wie das ist oder wie du das Feuer an jungen Menschen entzünden kannst Vorbilder.

00:28:59: Wir brauchen Menschen mit Sichtbarkeit, die irgendwie für coole Themen stehen und Menschen wollen für Menschen arbeiten und dadurch lässt sich auch ein Drive entwickeln.

00:29:06: Und ich glaube das fehlt noch sehr stark hier bei uns in Deutschland.

00:29:13: Was ist ja also, wenn ich mir als Arbeitgeberin ... Ich hab zwei Teams die bei mir sehr weiblich besetzt sind.

00:29:19: Ich nehme jetzt mal an, ich möchte genau einen jungen wunderbaren Mann wie dich rekruten!

00:29:23: Also ich weiß bei dir werde ich wenig Chance haben aber weil du ja ganzen Tag was eigenes aufbaust, was viel toller ist.

00:29:28: Aber wie würd' ich denn?

00:29:30: Also was müsste ich dir denn bieten, wenn du dich jetzt mal reinversetzt?

00:29:33: Also dir als Generation auch gerne nicht nur dir als Einzelperson... Was müsst ich dir erzählen damit es klickt macht bei dir, damit du Lust hast bei mir zu arbeiten?

00:29:42: Es sind zwei Themen, die dazu kommen.

00:29:43: Das eine ist natürlich irgendwie das Thema Purpose und ich habe ja schon vorhin gesagt wir leben in einer Gesingengesellschaft also kann ich mich mit dem Unternehmensziel... ...kann ich mich damit identifizieren so arbeiten werden irgendeinem größeren Thema wo ich sage hey ja das klickt für mich Die Komponente ist natürlich nicht immer gegeben.

00:29:59: das zweite große Thema was aus meiner Erfahrung aber wirklich Menschen treibt ist das Thema Ich wiederum mich.

00:30:06: menschen wollen für Menschen arbeiten.

00:30:07: wenn du mich rekrutieren wollen würdest dann wäre es für mich Ah, musst du mich als Mensch überzeugen?

00:30:13: Also ich möchte gerne meine Zeit mit dir verbringen.

00:30:15: Ich möchte was von dir lernen können und gefördert werden.

00:30:17: Und ich glaube das ist das größte menschliche Grundbedürfnis – und das vergessen vielleicht viele wieder – ist das Thema Anerkennung und Wertschätzung!

00:30:24: Selbst wenn ich jetzt irgendwie nur mein Werkstudent bin oder so etwas bei dir bin, schaffst du es nicht zu involvieren?

00:30:29: Habe ich das Gefühl hier ein Teil eines Teams zu

00:30:31: sein?!

00:30:31: Ich möchte, wenn ich zwischen zwanzig und dreißig bin verbringen wir neunzig Prozent unserer Zeit irgendwie im Büro.

00:30:36: Ich möchte auch Menschen idealerweise umgeben sein, die irgendwie... Also das ist ja mein soziale Community!

00:30:43: Und sind diese Menschen wirklich... Sind sie offen?

00:30:46: Sind die freundlich?

00:30:47: Haben die einen Drive?

00:30:47: stehen für irgendein Thema?

00:30:49: Damit bekommst du quasi mich und ich glaube damit bekommt es auch viele andere.

00:30:54: Jetzt sind da ja zum Beispiel flexible Arbeitsmodelle noch nicht drin weil du das von vornherein als Voraussetzung setzt?

00:31:03: Ja und nein, die Antwort ist glaube ich auch wieder nicht pauschal zu sagen.

00:31:08: Ich glaube es ist sehr businessabhängig und von der Branche.

00:31:11: Wenn wir über das Thema vier Stunden, wenn wir über den Thema Gehalt sprechen oder so was... ...ich glaube das Thema Gehalt ist ja in den letzten Monaten noch mal viel präsenter geworden durch Corona.

00:31:22: Können wir auch nochmal eingehen?

00:31:24: Habe ich ein paar Grundthesen warum das so ist und warum Gehalt wieder wichtiger ist als flexibler Arbeitszeiten.

00:31:31: Spannend!

00:31:33: Dennoch ist Flexi über Arbeitszeit, glaube ich sehr wichtig und wenn wir jetzt über Future of Work sprechen was ja auch irgendwie in dem wahrer Begriff ist dann ist das schon... deutlich normaler und wird auch grundvorausgesetzt.

00:31:47: Und du weißt ja auch selber als Arbeitgeber, dein Talent Pool eröffnet sich ja um ein Vielfaches wenn du sagst ich bin auch bereit meine Werkstudentin in Stuttgart zu heiraten die Remote arbeitet.

00:31:58: gleichzeitig kannst du natürlich auch für dich die Kultur also die Entscheidung treffen.

00:32:01: ne unsere Kultur funktioniert nur wenn die Leute hier twenty four seven im office sind.

00:32:06: Also da gibt es kein richtiger falsch glaube ich.

00:32:08: das ist sehr sehr typabhängig Spannend.

00:32:11: Jetzt müssen wir natürlich zurückkommen, was du gerade gesagt hast mit dem Gehalt.

00:32:14: Also in der Tat ... Ich habe jetzt die letzten zehn Jahre gelernt dass Menschen bei mir nicht mehr anfangen aufgrund des Gehaltes sondern auf Grund des Purples, aufgrund der Menschen.

00:32:23: So und jetzt muss ich eigentlich wieder umdenken Genauso hab' ich gelernt das Noten nicht so wichtig sind.

00:32:29: Erzähl mal ganz kurz Was hat sich da in den letzten Monaten verändert?

00:32:32: In Sachen Gehalt Und gilt es auch für andere Bereiche wie zum Beispiel Noten?

00:32:36: Auch beides Jahr Was hat sich vom Gehalt verändert?

00:32:39: Also ich glaube unsere Generationen, die letzten zehn Jahre oder seit wieviel Jahren sind wir jetzt in der Arbeitswelt?

00:32:44: vielleicht seit fünf bis sechs Jahren.

00:32:46: Es war ja ständig bergauf also es gab keine... Ich kann mich an die Krise im Jahr eight erinnern als man damals in Kurzarbeitszeit gegangen ist da war ich aber noch so kleiner habe ich das kaum verstanden.

00:32:55: Das heißt wir haben ja die ganze Zeit nur wirtschaftlichen Aufschwung gehabt.

00:32:58: Klar haben wir Krisen links und rechts Aber es gab eigentlich immer nur eine Richtung.

00:33:03: Und jetzt müssen wir uns.

00:33:03: seit Corona wurde die Welt etwas erschüttert Ja, ins Wangen gebracht.

00:33:11: Und das Thema Gehalt ist deshalb wieder viel höher auf der Agenda aus wirtschaftlich also makroökonomischen Gründen auch.

00:33:19: Also wir haben weniger Einkommen und zahlen viel mehr für Wohnraum.

00:33:23: die Unsicherheit ist irgendwie subjektiv und objektiv ist irgendwie nochmal gestiegen.

00:33:26: Das heißt dass es ein viel wichtiger Hygiene Faktor wieder geworden als irgendwie nur das Thema Purpose.

00:33:32: Und beim Thema Noten?

00:33:33: Genau!

00:33:34: Habe ich eine geteilte Meinung?

00:33:35: Weil, ich glaube... Ich bin das beste Beispiel des Noten.

00:33:38: Nicht viel Aussagen!

00:33:39: Ich glaube, ich muss gestehen.

00:33:40: Ich habe meine Bachelorarbeit bis heute.

00:33:42: Ich hab sie abgegeben, aber ich habe mir nie mal einen Notendurchschnitt angeguckt weil es für mich die Entscheidung war schon damals und ich werde mich nicht darüber differenzieren.

00:33:51: also das war für mich irgendwie ein Faktor wo ich sage dass ist auf jeden Fall keine Stärke.

00:33:55: was ich aber gelernt habe Und ich habe mit vielen Leuten bei uns im Chef-Talk-Popcast übergesprochen.

00:34:02: Wenn wir uns das Thema, finde ich super schön, Elite Unis anschauen.

00:34:05: Elite Unies sei es irgendwie Harvard, Stanford oder hier in Deutschland irgendwie die Gründerhochschule WHO, Uni Mannheim oder TU.

00:34:13: Ich hab an Uni Hamburg studiert und ehrlicherweise haben wir vom Inhalt nicht viel anderes gelernt als dort.

00:34:18: Du kannst Buchhaltung soweit dehnbar ist diese Begriffen nicht.

00:34:22: Das heißt, dass sie schon relativ gleich... Was aber passiert ist?

00:34:25: Die Menschen, die dort sind Abschluss anstreben mit guten Noten, die signalisieren ja für mich und du wirst es wissen, Katerina als Personalerin.

00:34:33: Die signalisierend hier für mich eine gewisse Durchhaltevermögen.

00:34:35: Und ich glaube das ist auch der größte Kritikpunkt an der GENZ ist das Thema durchhalte Vermögen und ich glaube dass es einfach weniger da ist.

00:34:42: deshalb Die Note, ein sehr guter Indikator für konnte sich die Person über einen gewissen Zeitraum durch Themen durchbeißen ohne Gequitte zu haben.

00:34:50: Weil es ist ja so einfach aufzugeben weil ich so viele Möglichkeiten habe.

00:34:55: Okay dann bringe jetzt mein Studium ab der erste Studiengang war's nicht.

00:34:57: Dann fange hier noch mal was anderes an.

00:34:59: Merke das war doch nix.

00:35:00: und Jetzt möchte ich irgendwie nochmal meine eigene Social Media Agentur gründen.

00:35:04: Jetzt mal plastisch gesagt Aber Das ist ja das Thema Und von daher glaube Ich sind Noten Ein guter Indikator mit einem Aber.

00:35:13: Was ist die Historie dahinter?

00:35:14: Hat die Person sich irgendwie besonders engagiert und danach würde ich gehen, also ich gucke mir erst ein Gespräch an.

00:35:20: Im Gespräch kann ich mit der Person kommunizieren wie es da eigentlich so drauf... Und dann würde ich schon in gewisser Weise auch wieder auf die Noten schauen.

00:35:26: Also warum denn nicht?

00:35:29: Ich finde das ganz erfrischend was du sagst Henni weil ich fühle mich da ganz zu Hause.

00:35:32: tatsächlich Wie setzt man den Deiner Generation richtig grenzenden.

00:35:37: Genau das, was du ja gerade sagst ist heute Hümmorgen-Hott.

00:35:40: Ich übertreibe mal ein bisschen so und wenn ich da entweder als Eltern oder als Arbeitgeberin, was auch immer davor stehe und vielleicht auch mal sage Uff, willst du jetzt nicht nochmal überlegen bevor du sofort hinschmeißt und sofort das nächste machst?

00:35:50: Wie setzt man denn richtig Grenzen ohne zu verschrecken?

00:35:53: Denn dass es auch schon ein bisschen das,was ich empfinde, ist, dass die Kritikfähigkeit ein bisschen abnimmt!

00:36:00: Ich glaube Kritikfähigkeit, ich glaube der Stichwort ist auch Konfliktfähigkeit und Kommunikationsskills.

00:36:06: Wir sind ja insgesamt viel, viel weichgespülter.

00:36:09: das ist ja auch immer die Kritik weil wir weniger Konflikte suchen bei weniger konflikte haben.

00:36:14: Das ist ja so ein bisschen dass... Ich fange jetzt in einem Job an, ich bin im Jahr da und jetzt merke ich irgendwie weiß ich nicht, das Gehalt gefällt mir nicht.

00:36:21: Mein Team gefällt mich nicht.

00:36:23: Ich hätte jetzt zwei Möglichkeiten.

00:36:24: Entweder gehe ich ins Gespräch und suche den Konflikt oder dadurch, dass ich so viele Möglichkeiten habe, suche ich mir einfach still und heimlich einen neuen Job und gehe dann

00:36:30: dahin.".

00:36:31: Das siehst du ja bei Leuten die irgendwie auf dem Lebenslauf alle, ich sag mal alle Monate oder einmal im Jahr in den Job wechseln... Jetzt ist die Frage was kannst Du machen?

00:36:42: Oder wie kannst Du quasi Angebot Nachfrage.

00:36:45: Du hast offene Arbeitsstellen, die du besetzen willst.

00:36:47: Findest aber nicht die Kandidaten und Kandidanten?

00:36:49: Wie kannst du die Grenzen

00:36:50: setzen?".

00:36:51: Das ist eine gute Frage!

00:36:52: Und ich glaube es muss einfach ein bisschen mehr.

00:36:54: der Wert oder ... Der Bewerbungsprozess an sich muss geschärft werden damit du auch Leute filtern kannst weil Ich glaube... Du kannst sehr viel über zwei drei Runden und das sind keine Assessment Center oder sowas.

00:37:07: na Aber du kannst sehr viele darüber rausfinden.

00:37:10: hat diese Person denselben Werte kommt was wie wir?

00:37:13: ist sie irgendwie hat sie einen Durchhaltevermögen, ist sie irgendwie verantwortungsbewusst und gleichzeitig dann auch für dich zu erkennen.

00:37:21: Wenn du eine Person hast die irgendwie sagt, die hat eigentlich das Skillset, die macht aber meine Kultur kaputt weil die so krass unzuverlässig ist, dann bringt dir das nicht weit und da musst du wahrscheinlich an der Stelle die Entscheidung treffen zu sagen, nee das passt ja in der Stelle nicht!

00:37:33: Das ist die Grenze.

00:37:35: gut muss ich mit leben, aber langfristig ist es dadurch glaube ich mehr geholfen.

00:37:40: Ja, das ist ganz schön eigentlich, dass du das so sagst.

00:37:43: Weil das geht ja unserer Generation tatsächlich schon ganz lange.

00:37:49: Ja, auf vieles glaube ich genauso gucken wie du da gerade drauf geguckt hast.

00:37:53: Die Frage die ich mir dabei stelle ist auch noch so von dem was du beschrieben hast.

00:37:56: Ihr könnt alles werden euch wird beigebracht und das ist ja gut!

00:37:59: Das müssen wir auch nochmal ganz klar sagen.

00:38:01: es ist toll dass ihr aufgewachsen seid und ich ja ehrlicherweise auch schon in großen Teilen, dass sich alles werden kann, dass ich alles machen kann.

00:38:07: anders studieren kann mir die Welt zu offen liegt vielleicht noch nicht zu füßen aber offen steht auf jeden Fall Wo limitiert sich – also wenn es da kaum Grenzen gibt, wo limitiert sie sich?

00:38:17: oder setzt die Genset denn sich selbst gerenzen?

00:38:20: Wo limitieren Sie sich selber?

00:38:26: Ich glaube durch die Vielzahl der Möglichkeiten kommen die wenigsten Menschen generell gesprochen aber wirklich ins Machen.

00:38:36: Du kannst wirklich Dinge bewegen und verändern, wenn du uns machen kommst.

00:38:40: Und das heißt... ...du musst einfach eine Entscheidung treffen!

00:38:43: Und durch diese Vielfalt treffen viele Leute keine Entscheidung.

00:38:46: Guck dir das an, Katharina.

00:38:47: Das ist selbst in Beziehung so.

00:38:48: immer mehr Menschen haben viele Beziehungen.

00:38:50: also das ist ja ein roter Faden und mein Appell oder meine Erfahrung ist da einfach dieses Thema die Gen Z lässt so viel Potenzial liegen, indem sie sich nicht traut, konkrete Entscheidungen zu treffen.

00:39:05: Das kann man aber von außen... ich habe da ehrlicherweise auch keine Antwort darauf wie man das steuern kann.

00:39:09: Ich glaube ein Bau, einen Puzzleteil davon ist wieder das Thema Erziehung Bildung Road Models.

00:39:15: Also hast du Vorbilder wo du sagst ja die stehen für etwas Die gehen für etwas auf die Straße oder die haben es geschafft tolle Teams aufzubauen?

00:39:23: Dann springt der Funken irgendwie über Ja und geht Karriere überhaupt...?

00:39:28: ... ohne auch mal eine Überstunde zu machen.

00:39:31: Also ich meine, das ist ja auch was, was Vorbilder sag' ich mal... also wenn du das Tarek von erwähnt, der ist ja bei mir auch investiert, muss ich immer als Disclaimer noch mal sagen.

00:39:38: Best Drive, aber er lebt ja vor dass viel Arbeit eben auch zuviel führt ne?

00:39:42: Also er macht das halt gerne!

00:39:43: Ich glaube ihm kommt es gar nicht so vor wie so schrecklich viel Arbeit,... ...aber der arbeitet ja seine bestimmt zwischen sechzig und hundert Stunden hier nachdem, je nach Woche.

00:39:50: so ungefähr Ist das auch etwas, wo vielleicht auch die Genset dann ehrlich zu sich selbst sein muss und sagen muss wenn man so eine Karriere machen will.

00:39:57: Muss man vielleicht auch dann die ein oder andere Überstunde in Kauf nehmen?

00:40:01: Absolut absolut.

00:40:03: trotzdem ist es glaube ich ganz wichtig dass wir kein falsches Bild vermitteln.

00:40:05: Tag ist ein Unternehmer der arbeitet seine hundert Stunden die Woche für seinen eigenes Unternehmen.

00:40:11: Ich habe die Erfahrung gemacht.

00:40:12: ich kann nicht davon erwarten dass mein Team sich genauso am Wochenende hinackert und hinbefüllt wie ich, weil deren Abzeit ist längst nicht vergleichbar wie mit meiner.

00:40:23: Von daher absolut gehören Überstunden dazu!

00:40:26: Absolut müssen wir irgendwann ein Projekt durchbringen – es gibt Deadlines da musst du dich bitte auch mal im Samstag hinsetzen oder du musst am Donnerstagabend noch einmal bis zum Elf über hier sein.

00:40:34: ja aber wir dürfen diese Diskussion auch nicht vergessen und deswegen kann sie immer gefährlich werden.

00:40:40: Schau dir mal die letzten Jahre an, wir haben noch nie so viele Menschen mit Burnout gehabt.

00:40:45: Warum?

00:40:45: Dieses Thema Work-Life Balance gibt auch dort weniger Grenzen.

00:40:48: Das heißt, wir fahren in Urlaub und haben unseren Laptop dabei.

00:40:51: Du als Unternehmerin weißt ja klar das ist dein tägliches Boot.

00:40:54: aber kann ich es von meinen Mitarbeitern erwarten dass sie genauso twenty four seven erreichbar sind?

00:40:59: sollte sich nicht tun wir aber trotzdem weil wir in dem Moment vergessen deren Abzeit ist eine andere die arbeiten.

00:41:06: also Ich muss doch dafür sorgen, dass die auch mentally irgendwie frisch sind.

00:41:10: Dass sie gute Impulse bekommen und nicht den ganzen Tagen nur an Arbeit so wie ich denken muss.

00:41:15: also von daher glaube ich ja überstunden auf jeden Fall.

00:41:18: trotzdem glaube ich an geregelte Zeiten auch die einfach wichtig sind um deinem Team das Gefühl zu geben ey du kannst mal abschalten!

00:41:26: Und Du wirst die Leute finden die richtig Bock auf Überstunden haben und die knien sich rein und das sind wahrscheinlich deine High Performer.

00:41:31: aber das vorauszusetzen ist glaube ich ein ... ein Gedanke oder eine Erwartungshaltung, die nicht richtig ist.

00:41:38: Und jetzt haben wir über Unternehmer gesprochen... ... das ist doch das gleiche irgendwie auch... ... unterhalte ich mal mit Leuten, die bei Google oder so was arbeiten?

00:41:44: Wenn du in einer Führungsposition bist,... ... vielleicht kannst du das bestätigen.

00:41:49: aber wenn ich mit denen spreche... ... dann ist deren Abzeit oder warum die quasi ihre Stunden machen... ... ist ja ehrlicherweise auch.

00:41:54: es gibt gewisse Ziele!

00:41:56: Es gibt gewisse Bohnesvereinbarungen, wo ich sage das will ich erreichen um davor anzukommen.

00:42:01: Kann ich jetzt aber erwarten dass Leute in meinem Team die auf jeden Fall nicht dasselbe andere System haben?

00:42:07: Dass die genauso viel arbeiten wie ich glaube ich nicht und da ist so ein gewisses Spannungsfeld was man einfach im Auge haben muss.

00:42:16: ... und auch gleichzeitig immer den Blick für den anderen haben.

00:42:19: Ich habe mal von einem Gespräch mit Peter Bartels, das war mal ... ... ich glaube der Geschäftsführer vom PwC Deutschland bei uns im Podcast... ... hab' ich eigentlich den Satz gelernt.

00:42:27: Ich hab ihm gefragt, Peter wie hast du es geschafft in so frühen Jahren ... ... so hoch zu Pwc zu kommen?

00:42:32: Und Peters Antwort war eigentlich quasi kein Zitat aber war darauf ... ... zu sagen, ich hab's eigentlich immer geschafft ... ... mich die andere Person hineinzuversetzen.

00:42:40: also sei es Kunde-, Teammitarbeiter oder was da gewesen ... die Ziele der anderen Person, also sie dabei zu unterstützen, dass sie ihr Ziel erreicht.

00:42:51: Und ich kann selbst nur einen unangenehmen Kunden haben und ein unernehmendes Gespräch... Da ist ja irgendeine Motivation dahinter!

00:42:56: Hat der Stress von seiner Chefin oder seinem Chef?

00:42:58: muss er irgendwie performen?

00:42:59: Kann ich ihm irgendwie helfen, dass er dem näher

00:43:01: kommt?!

00:43:02: Genauso muss ich mich doch in meine... meine Junioren, aber auch meine Senioren muss ich mich doch reinversetzen.

00:43:07: Was ist eigentlich deren Motivation?

00:43:09: Warum die hier sind?

00:43:10: Möchten sie Teil von etwas Großen sein?

00:43:12: möchten Sie am Ende des Jahres Ihren Bonus erhalten was auch immer und dementsprechend muss sich das Ganze versuchen auch irgendwie auszusteuern.

00:43:20: Sehr sehr schlau!

00:43:20: Auch das mache ich seit Jahren und ziemlich knapp dreizehn Jahre glaube ich so deswegen auch dass für mich nichts Neues.

00:43:28: Ich weiß total in der Arbeitswelt immer noch was Total Neues.

00:43:31: Aber ich würde gerne noch mal ganz kurz auf den Punkt, also deswegen vielen Dank Peter.

00:43:34: Ich bin bei dir.

00:43:37: Das Thema Burnout hast du gerade angesprochen?

00:43:39: Das ist ja etwas... Also unser nächstes Heft wird sich genau mit diesem Thema beschäftigen, also mit dem Thema Mental Health weil wir glauben in der Thrive Redaktion dass wir eben auch eine große Welle zu laufen, wo wir eigentlich versagen könnten.

00:43:50: Die nächste große Pandemie ist wahrscheinlich das Thema Burnout und nicht mehr Corona oder so.

00:43:57: Deswegen vielleicht dazu nochmal.

00:43:58: Du hast gerade auch gesagt diese ganzen Möglichkeiten – das ist ja schon mal irrsinnig viel Stress für den Kopf!

00:44:05: Ich habe das Gefühl es gibt immer mehr Angst davor zu versagen.

00:44:07: Es gibt immer noch mehr Angst da vor Fehler zu machen.

00:44:09: Also eigentlich denkt man ja dadurch dass wir alle predigen müssen eine Fehlerkultur oder eine Lärmkultur im Unternehmen geben müsste das eigentlich weniger werden.

00:44:17: aber gefühlt wird es mehr.

00:44:19: Es ist auch irgendwie gefühlt nicht mehr, also gefühelt wird immer mehr Angst oder entsteht immer mehr angst auf Verantwortung zu übernehmen.

00:44:26: Woher kommt das denn?

00:44:27: Denn ich bin bei dir mit geregelten Arbeitszeiten dass sich von einer Arbeitnehmerin oder einem Arbeitnehmern nicht das gleiche verlangen kann wie von jemanden der in meiner Firma zum Beispiel beteiligt ist oder so.

00:44:35: deswegen gibt's ja auch diese ganzen wunderbaren Beteiligungsprogramme.

00:44:37: Ich bin vollkommen bei dir.

00:44:39: Nur kann ich ja, also merke ich.

00:44:42: Ich kann geregelte Arbeitszeiten bieten und versuchen Druckmanagement zu machen.

00:44:46: Wir haben sogar eine Mental-Code Und trotzdem gibt es noch Leute die allein weil ich ihnen einen Termin einstelle wo sie nicht wissen was ihr da erwartet so viel Stress haben dass die weinen vor mir sitzen.

00:44:55: Was passiert da gerade?

00:44:57: Ist das ein Generationsding?

00:44:58: ist das eine Sache durch Burnout?

00:45:00: ist das auch von Zukunftsangst?

00:45:02: Was würdest du sagen wenn du das hörst?

00:45:03: was passiert da grade?

00:45:06: Also ich glaube Ich glaube, wir laufen oder sind schon mitten in einer Depressions- und Burnout-Pandemie.

00:45:13: Es ging uns gesellschaftlich noch nie schlechter.

00:45:16: Warum ist das so?

00:45:18: Wir leben in einer zunehmend einsamen Gesellschaft.

00:45:21: Guck dir mal an wie viele Einzimmerwohnungen es in Hamburg gibt für Singles!

00:45:25: Wir entfremden uns... Also ich bin großer Digitalisierungsfan.

00:45:30: Aber wir vergessen dass wir als Mensch das Grundbedürfnis haben mit anderen Menschen umgeben zu sein Und ich glaube, das wirkt sich massiv durch alle unsere Lebensphasen aus und genauso wie du es beschrieben hast auch beruflich.

00:45:42: Also wir wissen nicht mehr, wie man in Konflikte gehen kann.

00:45:45: deswegen freak mich deinen Kalendereintrag extrem aus!

00:45:49: Ich weiß nicht, wie ich diesen Stress handeln soll... ...und ich kann nur für mich sprechen.

00:45:55: also ich habe gelernt, ich hab's früher gesagt, durch meine Erfahrung mit Fünfzehnten.

00:45:58: Kosterika muss ihr vorstellen.. ..ich bin da hingegangen, ich habe in einer Gastfamilie gelebt.

00:46:02: Das Haus war zwanzig.

00:46:07: Ich glaube die letzten vier, fünf Tage im Monat gab es kein Essen mehr.

00:46:12: Long story short was ist mein Learning davon?

00:46:14: Diese Menschen dort in Kostrika waren einfach wesentlich glücklicher als wir!

00:46:18: Die Probleme, die wir haben... das beruhigt mich immer wieder.

00:46:22: aber es sind keine Probleme wenn man sich mal ehrlich macht.

00:46:25: und an dieser Stelle großen Tipp schaut euch mal alle das Video Fear Setting an von Tim Ferriss auf YouTube.

00:46:32: also Bericht mal selber für dich runter in jeder Situation, was ist das Schlimmste, was passieren kann.

00:46:38: Und ich glaube vielen Menschen... Ich weiß nicht warum dieses Gefühl abhandengekommen ist und ich glaube das Thema Burnout durch Einsamkeit wird geschuldet.

00:46:49: Wir kommen als Gesellschaft viel zu wenig zusammen.

00:46:52: Ich glaube deswegen, wir wollen mit Chef treffen und auf Augenhöhe finden.

00:46:55: Das macht doch Spaß!

00:46:56: Du weißt so selber?

00:46:57: Wenn es ein Event gab wie irgendwelche Awards oder die OMR oder sowas... Es ist doch ein herrliches Gefühl.

00:47:02: Manchmal ist auch übergreifend im Sinne von viel zu viel aber davon leben wir ja irgendwie.

00:47:08: Und wenn wir privat für uns familiär, wenn wir da einen Gleichgewicht haben dann bin ich auf jeden Fall vom Risiko deutlich weniger betroffen, irgendwie Burnout zu bekommen.

00:47:19: Gleichzeitig hast du auch gefragt, wie kann ich als Unternehmerin oder Führungsperson irgendwie gegenzusteuern?

00:47:26: Gute Frage.

00:47:28: Bisher habe ich diese Situation noch nicht gehabt und von daher habe ich da keine Erfahrung, die ich teilen kann.

00:47:34: Aber das Thema Umgang mit der Angst... verstehe ich wirklich nicht, warum wir vor wirklich Dingen Angst haben oder Probleme sehen die wirklich meiner Meinung nach keine Probleme sind.

00:47:44: Also das sind teilweise... Ich denke mir dann wirklich so wow this is a first world problem.

00:47:48: also ist es wirklich ein Problem?

00:47:51: Nicht wirklich!

00:47:52: Ja es kommt wahrscheinlich auch wieder daher woher diese Menschen kommen.

00:47:55: also deswegen ein schönes Schlusswort.

00:47:56: ich finde Wir sollten uns gar nicht so auf das negative stürzen aber uns vielleicht immer also nicht was ist alles noch schlimmer sondern uns einfach manchmal sagen so Alles was wir gerade erleben Zumindest die, also wir beide können das in jedem Fall sagen aber sehr viele Menschen in Deutschland, die weder Hunger leiden müssen noch ein Dach über dem Kopf vermissen.

00:48:15: Das ist ja das was du sagst, dass es existenzielle quasi, ne?

00:48:19: Dass man manchmal sehen muss, dass das in meiner Existenz gerade nichts gefährdet hat und uns das vielleicht ab und zu nochmal wieder zu bemühen.

00:48:25: Ja genau das!

00:48:27: Und ich glaube auch gleichzeitig etwas hilft... wirst du wahrscheinlich auch bestätigen können, aber in moderner Führung.

00:48:34: Also wir zeigen uns ja auch immer verletzlicher gegenüber unseren Kolleginnen und Kollegen was ja gut ist.

00:48:38: also äußere doch dass sich die Situation extrem stressen und ich weiß damit umzugehen das macht es doch alles wieder menschlicher authentischer und das ist doch eigentlich das Umfeld in dem wir arbeiten wollen.

00:48:49: Ich glaube wirklich dass diese eingefahrende Strukturen den großen Konzernen ich meine davon gibt's glaub ich nicht mehr so viele aber wahrscheinlich doch noch mehr als vermutet wo irgendwie mit Anzug und Schlitz rumgelaufen wird, da darfst du natürlich keine Schwäche zeigen.

00:49:02: Aber die wirklich guten Leute auch Jan Zett, wenn wir darüber sprechen, die wollen doch genau in so einem Umfeld arbeiten.

00:49:07: Die wollen doch irgendwie... Wir wissen das, dass wir alle keine Roboter-Maschinen sind!

00:49:10: Wir wollen uns doch irgendwie verletzlich sagen.

00:49:12: Wir wollen aber auch von einer anderen Person sehen, hey, sie hat genauso Probleme, die struggle damit gerade genauso.

00:49:16: Finden wir jetzt hier im gemeinsamen Weg, inhaltlich das Projekt voranzutreiben oder der andere Person irgendwie zu sagen Hey, hör mal zu.

00:49:23: ich will übernehmen.

00:49:24: das mal kurz für dich Guck mal, du nicht mehr zu Hause und deine kranke Katze.

00:49:27: Er ist mal platt ausgedrückt!

00:49:29: Also von daher... Ich glaube da schlummert sehr viel Potenzial und ich bin generell auch wenn wir über Gen Z sprechen.

00:49:36: Ich bin ein großer Optimist.

00:49:37: also ich glaub' wir haben in den nächsten Jahren werden wir viel viel Spaß haben.

00:49:40: Ich glaube statistisch gesehen ging's der Mensch halt noch nie so gut uns.

00:49:43: Wir müssen aber einige Themen angehen und das Thema Burnout ist auf jeden Fall eins davon.

00:49:47: Was für ein schönes Loswort.

00:49:50: Lasst uns alle miteinander reden und wir bleiben Optimisten.

00:49:52: Henny, vielen Dank!

00:49:53: Ich habe heute eine ganze Menge gelernt.

00:49:55: du hast mir ganz viel Mut gemacht das die Gen Z nicht tatsächlich ganz häufig, vielleicht nicht ganz so generalistisch tickt wie man das manchmal befürchtet.

00:50:07: Deswegen vielen Dank für deine Zeit auch fürs spontane Einspringen!

00:50:10: Deswegen fand ich es cool, dass wir noch mal herleiten konnten, wie es jetzt zu dieser Folge mit dir kamen.

00:50:14: Ansonsten wärst du einfach nur ein bisschen später dabei gewesen.

00:50:17: Vielen Dank für Deine Spontanitäts und für Dein Zeit und für die wirklich tollen Insights.

00:50:23: Dieser Podcast wird herausgegeben von Strive Publishing GmbH und produziert von Aufwellenlänge.

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00:50:42: Bis zur nächsten Folge.

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