#6: Ines von Jagemann: Wie wir leichter Entscheidungen treffen

Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Strive Up Your Life.

00:00:08: Heute zu Gast, Ines von Jagemann – sie ist CEO bei Lidl Digital und leitet dort zwei Tausend Fünfhundert Mitarbeitende.

00:00:16: Entscheidungen zu treffen gehört zu ihrem Alltag!

00:00:18: Wie aber sollte man bei wichtigen Entscheidungen vorgehen?

00:00:21: Wen sollte man zur Rate ziehen?

00:00:23: Wie geht man damit um wenn man Entscheidungen bereut?

00:00:26: und vor allem wie enable ich andere Entscheidungsfreudiger zu sein und Verantwortung übernehmen?

00:00:32: Überall das spricht unsere Herausgeberin Katharina Wolf diese Folge mit ihrem Interview.

00:00:51: Eine neue AOK-Studie hat ergeben, dass rund fünf Krankheitstage pro Jahr und Mitarbeitenden weniger anfallen, wenn Beschäftigte ihr Unternehmen als sozialverantwortlich einstufen.

00:01:02: Darüber hat es Spiegel berichtet.

00:01:04: Ein Unterschied macht diese Einstufung auch in der Leistungsbereitschaft – rund siebenundneinzig Prozent der befragten Beschäftigten, die im Arbeitgeber eine besonders hohe Unternehmensverantwortung attestieren würden sich selbst als Leistungs Bereitschaft bezeichnen!

00:01:19: Hast du schon mal deine Symptome gegoogelt?

00:01:21: Ich geb's zu, ich mach das selbst viel zu oft und für manche Menschen ist neben Google ja auch YouTube ein wichtiger Ratgeber in Gesundheitsfragen.

00:01:30: Aber auf der Plattform tummelt sich eine Menge nicht-ärztlicher Ratschläge!

00:01:35: Laut RP Online will YouTube daher zukünftig mit einem Label auf besonders zuverlässige Gesundheitsinformationen hinweisen.

00:01:42: Deutschland ist tatsächlich das erste Land, in dem das neue Konzept eingeführt werden soll und um dieses Label zu erhalten können sich Bildungseinrichtungen gesundheitsämter und staatliche Organisation ab morgen bewerben.

00:01:55: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker – oder YouTube!

00:02:01: Krebs-Impfstoffe sind bis zu einem Jahrzehnte möglich.

00:02:05: So titelte die T-III letzte Woche ein Bericht über die Biontech Gründerinnen Erzlem Thürici und Uhur Sahin.

00:02:12: Dieser besagt, dass durch Corona die Forschung an mRNA-Impffstoffen einen deutlichen Schub bekommen hat – und Laure Thüricci definitiv auch die Forschungen in einem Krebsimpfstoff beschleunigen wird!

00:02:22: Uhur sahien sagte das auf mRNA basierende Krebsimmpfe für PatientInnen sogar schon vor dem Jahrzehrzehnten verfügbar sein könnten.

00:02:38: So, wenn ihr ein Link in Account habt und dort regelmäßig unterwegs seid dann werdet ihr letzte Woche nicht um diese Meldung herumgekommen sein.

00:02:46: Tina Müller gibt ihren CEO-Posten bei Douglas ab.

00:02:50: Laut einer Pressenbeteiligung soll schon ab November ihr Nachfolger Sanda Vandalan übernehmen und Müller wechselt in den Aufsichtsrat.

00:02:57: Was daraufhin zumindest meine Timeline überschwemmt hat, waren Postings zu diesem Thema.

00:03:02: Allesamt waren wohlwollend und wertschätzend – und das auch völlig zurecht!

00:03:07: Tina Müller ist ein tolles Role Model für Frauen und Männer in der deutschen Wirtschaftswelt und natürlich nicht ohne Grund letztes Jahr auf dem Strive-Cover zu sehen.

00:03:16: Ihr Wirken hat einen super starken Einfluss auf die Genderdiversity in Deutschland und dementsprechend war die Anteilnahme unter Douglas Mitarbeitenden sehr groß.

00:03:25: Wir sind jedenfalls sehr gespannt, wohin es Tina Müller nun verschlägt und wünschen ihr von Herzen alles Gute.

00:03:32: Eine weitere spannende Personale fand außerdem bei der Hypovereinsbank statt – die Börsen-Zeitung hat sie sogar als Paukenschlag bezeichnet!

00:03:40: Der aktuelle CEO Michael Diederich wird nämlich als Finanzvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender beim FC Bayern antreten und die Hypoereinsbank dafür Ende Februar nächsten Jahres verlassen.

00:03:52: Seine Nachfolge wird ab März Marion Höllinger sein.

00:03:55: Höllingern ist bereits seit über dreißig Jahren bei der Hypovereinsbank und seit dem Jahr auch Mitglied des Vorstandes.

00:04:01: Wir wünschen beiden in ihren neuen Positionen alles, alles Gute und viel Erfolg!

00:04:07: Unsere dritte Person of Interest ist Romina Pomoktari.

00:04:11: Sie wird mit nur sechsundzwanzig Jahren das bislang jüngste Kabinettsmitglied Schweden sein und das Amt der Klima- und Umweltministerin einnehmen.

00:04:18: Promoktari war laut Watson bislang Vorsitzende der jungen Liberalen und gibt diesen Posten im November für ihre neue Rolle ab.

00:04:25: Auch hier natürlich alles Gute für die neue Rolle!

00:04:28: Wie immer verlinke ich euch alle Meldungen aus Worth Knowing & People of Interest auch in den Shownotes zum Nachlesen.

00:04:36: Brain Food Eine Meldung hat mich letzte Woche ziemlich nachdenklich gemacht.

00:04:42: Unternehmerin Verena Pauster und Uya-Kogründerin Katy Ernst haben auf LinkedIn über einen Vorfall berichtet, bei dem sie gemeinsam mit Lunea Hara Director Project Management bei Dekonium und Expertent für Empathische Führung auf einem Event waren und von der Veranstalterin eine sehr rassistische Redewendung benutzt wurde.

00:05:00: Verena Poster schreibt dazu im Nachhinein.

00:05:02: Wir stehen beim Thema Antilaszismus in Deutschland bei Minus ein Tausend.

00:05:07: Sie sagt auch Es ist unsere Bringschuld uns zu bilden und dann das Wort zu erheben!

00:05:11: We must do better.

00:05:13: Aus diesem Grund haben sich die drei auch besprochen, das Ganze öffentlich zu machen und Aufmerksamkeit auf diesen Missstand zu ziehen.

00:05:19: Und genau das möchte ich unterstützen indem mich die Story hier wiedergebe und unsere Brain-Food Kategorie für ihre Buchtipps nutze, die zum Thema Antirassismus aufklären und Menschen auf ihrer Reise zu einer wirklich antirassistischen Gesellschaft unterstützen!

00:05:32: Das sind zum Beispiel die Bücher von Tupoka Ogete, Exit Racism und jetzt du sowie ihr neuestes Buch Ein Rassismuskritisches Alphabet und Ihr Podcast to Podcast.

00:05:42: Da ist auch das Buch von Alice Hastas was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten.

00:05:47: Emilia Reuk und ihr Buch Why We Matter sowie das Buch vom Jasminah Kuhnke Schwarzes Herz.

00:05:53: All diese Bücher sowie den ganzen Beitrag von Verena Poster findet ihr in den Show Notes Werbung.

00:06:02: So, und bevor wir jetzt ins Interview rübergehen habe ich noch eine kleine Angelegenheit in eigener Sache.

00:06:08: Wie ihr wisst erscheinen wir mit dem Strive-Magazin sechsmal jährlich!

00:06:11: Mit einem Jahresabosich hast du dir die Möglichkeit alle Ausgaben bequem nach Hause zu erhalten – und top bekommst du das ePaper zur neuesten Ausgabe eine ganze Woche vor offizieller Erscheinung in dein digitales Postfach.

00:06:24: Im Jahres-Abo inbegriffen sind außerdem zwölf jährliche Masterclasses, also intensive Learning Sessions mit Expertinnen aus allen möglichen Bereichen der Wirtschaft.

00:06:33: In unseren kommenden Masterclasss lernst du zum Beispiel wie du herausfindest welche Karriere wirklich zu dir passt, wie du Verena präsentierst, woran du ein Burnout erkennst und vor allem wie du ihm vorbeugen kannst.

00:06:45: Werde jetzt Teil des Drive Community und profitiere sofort von allen Vorteilen!

00:06:49: Den Link dazu findest Du in den Show Notes.

00:06:51: Ende der Werbung.

00:06:59: Ines von Jagemann hat in einem IT-Unternehmen in ganz jungen Jahren schon Karriere gemacht und wurde zur Führungskraft als Chief Digital Officer von Chibo.

00:07:07: Ist sie dann auch der Wirtschaftspresse aufgefallen?

00:07:09: Und jetzt ist sie CEO von LIDL, digital und leitet zwei tausend fünfhundert Mitarbeitenden!

00:07:16: In einer Zeit, wo es gefühlt immer schwieriger wird, Entscheidungen zu treffen und wo immer weniger Menschen Verantwortung übernehmen wollen weil sie vielleicht auch keine falschen Entscheidungen treffen wollen.

00:07:25: Wollen wir uns mit einer der profiliertesten deutschen Top-Managerinnen darüber unterhalten wie Sie die wichtigen Entscheidungen in Ihrem Leben trifft?

00:07:32: Und wie Sie anderen Lust darauf macht.

00:07:34: zur Entscheidung?

00:07:35: Also rein ins Interview mit Lidl Digital CEO Ines von Jagemann.

00:07:42: Liebe Ines, ich bin ganz froh dass du bei uns bist.

00:07:45: Denn du bist eine der profiliertesten Managerinnen Deutschlands.

00:07:48: Du sprichst sehr selten mit der Presse.

00:07:49: deswegen bin ich umso stolzer tatsächlich das du es mit uns tust und du hast zu diesem Thema.

00:07:56: für dieses Thema bist du wie gemacht denn du hast so viele wichtige Entscheidungen in deinem Leben schon treffen müssen und dürfen.

00:08:02: die Entscheidung welche bei welches Studium du einschlägst Bei dir ja Informatik Das finde ich auch spannend warum du dich dafür entschieden hast Welchen Job du annimmst?

00:08:12: Und also ganz viele von ganz wichtigen Entscheidungen und großen Entscheidungen in deinem Leben.

00:08:17: Wie gehst du denn an solche Entscheidungen ran, wenn die anstehen?

00:08:21: Tatsächlich glaube ich ziemlich intuitiv und was mich auch ausmacht... sehr iterativ.

00:08:28: Also vielleicht mal zu veranscheulichen, du hast ja eben so ein paar Entscheidungen schon aufgezählt die wahrscheinlich wichtig in meinem Leben waren.

00:08:35: Nehmen wir einfach mal die Entscheidung zum einem Studium!

00:08:37: Ich meine ich wusste natürlich dass ich unterschiedliche Begabungen habe, ich hab nämlich nicht nur Informatik sondern auch Sprachen studiert und Ich fand das analytisch toll und wollte mich sprachlich einbringen.

00:08:47: Dann bin ich an die Uni gegangen, war dann ganz normal in der Studienberatung.

00:08:50: Dann habe ich relativ schnell gemerkt, dass es zu generisch für mich ist.

00:08:54: Dass ich darüber schon hinaus war.

00:08:55: Dann hab ich mich bei Freunden umgehört.

00:08:59: auf Empfehlung der Studien beratung, bin ich dann letztendlich zu zwei unterschiedlichen Professoren an einer Uni gekommen, die mich verstanden haben und in dem was ich wollte und was ich schon wusste und bestärkt haben und die mir dann geholfen haben quasi aufsetzend auf dem wo ich stand ... die richtige Kombi zu finden.

00:09:13: Und

00:09:15: ich glaube,

00:09:15: dass das ziemlich symptomatisch ist für die Art wie ich Entscheidungen treffe.

00:09:23: Wenn ich mir das vorstelle... Also klar du sprichst mit Leuten auch vorher.

00:09:26: also mit wem sprichest Du vielleicht?

00:09:27: Vielleicht fangen wir damit mal an!

00:09:28: Mit wem sprechst Du über wichtige

00:09:30: Entscheidungen?!

00:09:31: Ich glaube, da ist schon unterschiedlich was das von der Entscheidung ist.

00:09:34: Also wenn ich eine persönliche Entscheidung treffe dann spreche ich definitiv mit Menschen, die mir nahestehen und mich gut lesen können und somit auch beurteilen können, was für mich das Richtige ist.

00:09:47: Aber meistens brauchst du ja auch noch fachliche inhaltliche Klarheit zu einem Thema.

00:09:51: Und dann spreche ich natürlich immer mit Menschen die da dicht an dem Thema dran sind, die von der Materieahnung haben, die das Thema auch rundum einschätzen können.

00:09:59: Das sind dann meistens nicht nur ein Mensch.

00:10:02: Gerade wenn du so eine berufliche komplexe Entscheidung triffst, sind das auch manchmal unterschiedlich Gruppierungen von Menschen.

00:10:08: Dann kläre ich immer erst die inhaltlichen Komponente.

00:10:11: Manchmal suche ich für diesen emotionalen Teil dann noch mal persönlichen Rat.

00:10:16: Und vielleicht eines, was auch noch für mich wichtig ist ... Je komplexer so ein Thema ist, desto mehr glaube ich, dass die verschiedenen Sichtweisen parallel zur Entscheidungsfindung in einem Raum brauchst.

00:10:29: Wenn du einen Thema diskutierst und es betrachtest, ergibt sich quasi immer nochmal so neuer Blickwinkel.

00:10:36: Deswegen würde ich differenzieren, je nach Entscheidung zu wem ich gehe und auch in welcher Reihenfolge.

00:10:40: Und wie viele davon auf einmal im Raum sein müssen.

00:10:44: Ich glaube das ist unterschiedlich.

00:10:46: Kommen die guten Ratschläge eher von den Menschen, die dich richtig gut kennen?

00:10:50: Oder von denen, die ich gar nicht so gut kenne oder vielleicht die Materie gutkennen?

00:10:55: Ich glaub beides.

00:10:58: Im persönlichen Umfeld, wenn ich eine herausfahrende Entscheidung privat habe, kommen sie eher von Menschen, Tatsächlich eher bei komplexen, inhaltlichen Entscheidungen gebe ich die recht.

00:11:10: Da ist es deutlich wichtiger, dass Menschen sind, die bei Teri gut kennen und die müssen mich dann auch nicht gut kennen.

00:11:15: Dass so wie ich mir manchmal auch wirklich Menschen über mein Netzwerk aus, gerade vielleicht zu Themen wo ich nicht so firm bin und wo ich mir sage Mensch, vielleicht habe ich auch in meinem konkreten Arbeitsumfeld, hab' ich gar nicht die Menschen Dann gehe ich irgendwie über meinen Netzwerk und vertraue auf Empfehlung Und dann gehe ich zum Menschen, die sich wirklich gut auskennen.

00:11:35: Wir haben vorhin schon ein paar Entscheidungen in deinem Leben tatsächlich angeteasert.

00:11:39: Erzähl mal, was sind denn aus deiner Sicht?

00:11:41: Weil ich da drauf gucke und sage ist es eine wichtige oder große Entscheidung Mutter zu werden oder nicht kann er sein dass sich für dich ganz natürlich angefühlt hat weil das immer klar war Was waren denn für Dich tatsächlich die großen und wichtigen Entscheidungen In deinem leben?

00:11:55: also die ich würde sagen groß und wichtige entscheidung?

00:11:58: definitiv.

00:12:00: Gerade wenn man so guckt, was ist meine berufliche und private Entscheidung?

00:12:05: Dann habe ich da schon zwei in Kombi.

00:12:07: Es war die Entscheidung, dass sich mein Weg im beruflichen Soge wie ich ihn gehe als mit ganzem Herz und auch voller Haut und Haar dabei zu sein.

00:12:16: Und dann aber trotzdem Mutter zu werden.

00:12:18: Da muss man natürlich auch ganz klar sagen, dass ich diese Entscheidung nur so treffen konnte weil ich mich vorher entschieden hab für meinen Mann und wir auch für unser Leben Und er mich natürlich unterstützt und ich dann deswegen auch diese Entscheidung so treffen konnte, trotzdem auch Mutter zu sein.

00:12:35: Was natürlich nicht immer so leicht vereinbar

00:12:37: ist.".

00:12:39: Und solche Entscheidungen triffst ... Also klar, Mutter zu werden trifft.

00:12:43: Hast du nicht alleine getroffen?

00:12:45: Gerade wenn man Entscheidungen zusammen treffen muss, kann das ein schwieriger Prozess sein.

00:12:50: Das haben wir im Privaten und auch in Management-Teams Co-Founder, die sich miteinander abstimmen müssen.

00:12:56: Wie gehst du daran, wenn du mit jemandem zusammen entscheiden sollst, erst mal ganz doll mit deiner Meinung oder wie gehst Du daran?

00:13:07: Ich hab ... Ich bilde mir vorher eine Meinung, bevor ich in direktes Gespräch gehe.

00:13:13: Das ist wichtig für sich, gefestigt zu sein, gerade wenn es große herausfordernde Themen sind, dass du deinen eigenen Weg schon irgendwo kennst.

00:13:22: Aber dann ist es mir unheimlich wichtig – auch wenn ich weiß, das vielleicht ein polarisierendes Thema ist -, die Meinung von der anderen Seite oder den anderen Stakeholdern zu kennen.

00:13:34: Weil ich habe festgestellt ... Naja, vielleicht kenne ich nicht alle Seiten und vielleicht brauche ich dann noch so ein paar Puzzleteilchen um dann auch wirklich gemeinsam die beste Entscheidung treffen zu können.

00:13:46: Und das ist vielleicht zum zweiter Punkt.

00:13:47: du hast ja eben gefragt wie gehst du daran?

00:13:49: Wie triffst du denn letztendlich... Ich würde mal sagen die finale Entscheidung.

00:13:53: Das erste ist für mich eine Meinungsbildung.

00:13:55: Das brauchte ich auch für mich damit ich in so einer Diskussion manchmal vielleicht auch eine Konfrontation irgendwie ganz gut reingehen kann.

00:14:02: aber

00:14:02: diese finale Entscheidungsfindung sollte dann unbedingt gemeinsam

00:14:06: erfolgen.

00:14:09: Was glaubst du, was war die schwerste Entscheidung in deinem Leben?

00:14:13: Da hab ich gedacht hast du mich das heute fragen.

00:14:17: Ich hab tatsächlich... ...ich habe da wirklich drüber etwas länger seniert und fast schon meditiert würde ich sagen.

00:14:24: Und das ist ganz interessant.

00:14:27: mir ist da tatsächlich keine einzige eine Entscheidung eingefallen und dann habe ich darüber nachgedacht warum ist denn das eigentlich so?

00:14:33: weil ich habe natürlich mit Sicherheit auch schwere Entscheidungen getroffen Und ich glaube, das hängt auch damit zusammen wie ich an so eine Entscheidung reingehe.

00:14:42: Wenn die für mich schon sehr groß und sehr schwer wirkt dann habe ich es mir angewohnt sie ein bisschen in ihre Bestandteile zu zerlegen.

00:14:51: So dieses slice the elephant und dann irgendwie die Teile einzeln zu entscheiden.

00:14:56: Weil... Auch da hab' ich... Ich glaub', dass ist ein bisschen intuitiver entstanden und ich habe dann einfach gemerkt, die eine Entscheidung, die eine kleinere auf der anderen wiederaufbaut.

00:15:09: Und sobald du eine getroffen hast und dann noch akzeptiert hast, dann entwickelst du dich damit ja irgendwie weiter und stehst dann auf dem neuen Stand.

00:15:15: Da bist du auch bereit für die nächste.

00:15:17: Deswegen finde ich es tatsächlich schwer zu sagen was ist diese eine große schwere Entscheidung?

00:15:24: oder nenn mal ein, zwei schwere Entscheidungen in deinem Leben einfach um so einen Gefühl zu kriegen was du als schwer einordnest.

00:15:29: Denn man merkt glaube ich schon dass du sehr rational an Themen ran gehst.

00:15:31: das eint uns sehr aber trotzdem egal wie rational man rangeht trotzdem gibt es ja immer noch eine Emotion also es macht ja trotzdem immer etwas mit einem Also was waren?

00:15:40: schwere entscheidung in deinm leben wo du vielleicht auch nicht ad hoc entscheiden konntes sondern bisschen länger gebraucht hast.

00:15:47: Ich glaube, es sind immer richtungsweise Entscheidungen oder auch vielleicht Dinge wo du vielleicht eine Entscheidung getroffen hast und wo du dann merkst dass das nicht die richtige ist.

00:15:54: Ich glaube das finde ich vielleicht am schwierigsten und vielleicht in einer Situation irgendwie auch aus die mich auch stark in meinem ja im Anfang erwachsenen Leben geprägt hat.

00:16:05: Ich hatte mich entschieden zum Auslandsjahr nach Paris zu gehen und dann funktioniert er irgendwie alles nicht so wie ich das erwartet hatte.

00:16:12: also ich habe dann gemerkt ja irgendwie die finanzielle Unterstützung das braucht einfach ein bisschen.

00:16:17: Dann war ich aber schon da und musste da irgendwie anfangen zu studieren.

00:16:19: Ich hatte keine Unterkunft, dann habe ich mich spontan da entschieden zu arbeiten um Geld zu verdienen, um überhaupt statt studieren zu können.

00:16:26: Und dann war das aber eigentlich alles anders geplant und mein Mann war damit mit mir hingekommen.

00:16:31: also damals waren wir noch befreundet.

00:16:32: wenn er nicht meinen Mann, der war da mit mir hin gekommen, dann hat er auch zunehmend quasi meine ganzen Sachen mit mir dahin gebracht und dann hat ja auch zu mir gesagt Ja, also hier bleibst du jetzt nicht.

00:16:40: Wir fahren dich jetzt wieder zurück.

00:16:42: Aber ich hatte keine Unterkunft und wusste gar nicht wie ich da irgendwie mein Leben bestreiten sollte.

00:16:47: Und nachher kann man schon sagen dass das nicht so eine einfache Entscheidung war.

00:16:51: Und wir hatten auch nur zwei Nächte Zeit.

00:16:53: Also er fuhr halt nach zwei Nechten wieder.

00:16:56: Letztendlich habe ich mich dann entschieden zu bleiben und wir haben während dieser zwei

00:17:01: Tage auch noch,

00:17:02: ich sag mal Anfangs-Ertappen-Erfolge erzielt.

00:17:04: Ich hatte danach eine Unterkunft und da haben wir auch gesagt der Rest findet sich irgendwie.

00:17:09: aber ich glaube davon hatte ich noch ein paar mehr in meinem Leben.

00:17:11: also dass ich so eine gewisse Richtung eingeschlagen hab gerade vielleicht auf dem Unternehmen das du... Wir nehmen es jetzt in einer Krise ist das auch.

00:17:17: wir sind ja im Krisenmodus jetzt eigentlich ständig die ganzen letzten zwei Jahre gewesen und ich denke mal dass wir doch im nächsten Jahr so weitergehen.

00:17:24: Und da gibt es so ganz viele richtungsänderende Entscheidungen, wo du dich immer ganz stark neu fokussieren musst.

00:17:32: Da ist glaube ich das Wichtigste.

00:17:38: Vielleicht hilft es mir dann auch rational heranzugehen um eine gute Entscheidung für den Moment zu treffen.

00:17:43: Bist du denn so?

00:17:45: Du sagst jetzt gerade bei Paris am Ende war's ja... eine total wichtige Entscheidung, aber keine falsche Entscheidung hinzugehen.

00:17:50: Du bist ja geblieben!

00:17:52: Gibt es denn Entscheidungen in deinem Leben

00:17:53: wo du sagst

00:17:54: ohja da habe ich mich für etwas entschieden wo ich im nache rein aber sagen muss wer doch besser gewesen anders und wie gehst du dann damit um?

00:18:03: Ja also das hab' ich tatsächlich auch... Also ich glaube dass kennt vielleicht auch jeder so ein bisschen.

00:18:08: Es gibt ja ganz viele kleine Entscheidungen die man ständig trifft Und dann hat man manchmal so finde ich wie so einen Stich im Nachhinein.

00:18:14: So bei mir ist das dann mit mir mal so ganz heiß Da hast du dich vielleicht falsch entschieden.

00:18:19: Und warum komme ich zu diesem Bild?

00:18:22: Bei mir ist das ganz häufig, wenn ich in eine Entscheidung treffe und dann hast du danach ja manchmal auch eine Kommunikation wo du das an mehr Menschen weiter gibst.

00:18:30: Du entscheidest in so einem Kreis mit den relevanten Menschen und danach hast du aber meistens mehrere noch Betroffene und die du informieren musst.

00:18:37: Das ist für mich dann häufig ein Moment, bei dem ich darüber spreche, der erweiterte Kreis, die die relevanten Personen interessiert.

00:18:46: Wenn ich dann merke, dass das ganz anders ankommt als wie wir eigentlich die Entscheidung gedacht haben.

00:18:51: Das ist dann so ein Moment wo ich so denke, war das jetzt eigentlich richtig?

00:18:56: Und dann habe ich auch immer so diesen Moment, wo ich mich noch mal damit beschäftige und dann reflektiere und da ganz halt zwei Situationen geben.

00:19:03: Also entweder ich merke dann oder kommen jetzt noch ein paar Aspekte hoch, die hätten wir vorher eigentlich kennen müssen und dann musst du die Entscheidung revidieren.

00:19:13: Ich sehe dadurch auch, also in jedem Fall ne vielleicht einfach nur einen Schritt zurück.

00:19:17: Ich finde die Situation haben dann irgendwie auch ihr gutes, auch wenn sie sich diesen unangenehm fühlt sich nicht gut an in dem Moment.

00:19:22: aber Die haben irgendwas Gutes weil sie etwas zu tage führen fördern was sonst vielleicht verborgen geblieben wäre.

00:19:28: und Dann hast du wieder so eine iterative Entscheidungsfindung.

00:19:30: weiß ich das mein?

00:19:31: Also Du hast dann Vielleicht eine Entscheidung getroffen an den moment geglaubt hast und dann holst du aber noch mal mehr Menschen ab und dann siehst du, ah ich habe vielleicht was nicht berücksichtigt.

00:19:40: Dann gehst du noch ein bisschen anderen Weg und deswegen würdest du wahrscheinlich gar nicht sagen dass das falsch war was du ursprünglich gemacht hast sondern es hat dir dann geholfen irgendwie auf den richtigen Weg zu gehen.

00:19:50: trotzdem gibt's natürlich auch manchmal auch Entscheidungen wo du nach einem Jahr siehst hast du Hypothesen gehabt die waren einfach nicht richtig und da musst du den Weg auch korrigieren.

00:19:58: die gibt es auch.

00:19:59: ganz

00:19:59: klar Passierte das, dass du ein schlechtes Bauchgefühl bei einer Entscheidung hast, die diesen Bauch-Gefühle aber nicht folgst?

00:20:07: Dich trotzdem dafür oder dagegen oder was auch immer entscheidest.

00:20:10: Aber eigentlich wusste es schon, dass die Entscheidung wahrscheinlich falsch ist und sie trotzdem trifft... ...und dann im Nachher rein denkst, ich wusste das doch eigentlich vorher!

00:20:20: Ich glaube, diese Situation kennt jeder von uns.

00:20:23: Sofern kann ich dauert, kann ich das nicht mit Nein

00:20:26: beantworten?!

00:20:27: Ja also klar in dieser Situation gibt es, aber ich würde sagen jetzt nicht nicht besonders häufig.

00:20:32: Also ich habe das nicht bei mir als Muster, natürlich gibt es mal so die Situation gerade auch wenn du mit vielen Menschen gemeinsam eine Entscheidung triffst und wo du dich dann vielleicht auf so einer Konsensentscheidung einigst oder aber irgendwie ein schlechtes Gefühl dabei hast.

00:20:45: Und wo du in dem Moment vielleicht auch nicht weißt ist das jetzt weil da meine subjektive Einschätzung das überlagert?

00:20:52: Oder liegt es daran dass es wirklich vielleicht nicht gut ist für alle?

00:20:56: So, und da kommt das schon ab und zu mal vor.

00:20:59: Aber ich glaube bei solchen Dingen wenn es dann nicht konsensfähig ist in dem Moment bleibt ihr gar nicht so viel anders übrig als erstmal diesen Weg zu gehen weil wenn du damit voller Kraft gegen angehst und dich da rein investierst, ich glaube da kannst du dich dann auch verbrennen gerade wenn das Entscheidungen sind die viele betreffen.

00:21:17: Was die nächste Frage hast Du dann wahrscheinlich auch erwartet?

00:21:20: Wenn Du die schwerste Entscheidung deines Lebens als Frage erwartet hast dann muss ich natürlich auch fragen was war denn die beste Entscheidung?

00:21:25: vielleicht Sowohl privat als auch beruflich.

00:21:27: Gibt es da so ein, zwei Punkte die du mit uns teilen magst?

00:21:30: Ein, zwei Entscheidungen.

00:21:33: Ja also die beste Privats... Ich glaube das habe ich eben schon gesagt und das ist für mich auch so.

00:21:42: Wir fanden das schon nicht einfach in der Diskussion.

00:21:44: mein Mann und ich Also wenn wir Kinder haben ist dann ja ein Sohn geworden.

00:21:50: heute ist er zehn Jahre alt wie das genau laufen würde, wenn ich einfach nicht so viel da bin.

00:21:57: Was von Anfang an auch mit dem Beruflichen klar war und insofern war das schon... Vielleicht war es eine schwere Entscheidung aber ich finde die verdammt gut.

00:22:06: also mein Mann ist bei uns der Hauptansprechpartner für uns in der Familie, auch für unseren Sohn.

00:22:11: natürlich hat es immer mal kleine Tage wo wo du so denkst, ach Mensch ich wär jetzt auch dabei.

00:22:16: Ich werd's bei der Theateraufführung oder was auch immer dabei und ich kann das vielleicht dann nicht sein.

00:22:21: Aber trotzdem ist es für mich eine verdammt gute Entscheidung gewesen und zählt vermutlich mit zu unseren besten Entscheidungen die wir da auch getroffen haben weil es uns so verdammт viel zurück gibt.

00:22:31: und wenn du dich entschieden hättest nur für das eine oder für das andere Dann würde mir definitiv etwas in meinem Leben fehlen Hätte ich vielleicht heute zu dir gesagt, das war eine schlechte Entscheidung, wenn nichts anders betrachten hätte.

00:22:47: In Business?

00:22:47: Achso sorry!

00:22:50: Nee in Business... Klar hast du glaube ich inhaltlich welche auch auf die ich auch stolz bin aber ich glaub die kann immer schlecht bewerten wenn man da nicht so dabei ist nur wenn es vielleicht schwierig ist hier als Beispiele zu nennen.

00:23:01: Ich glaube da ist wahrscheinlich eher ein Beispiel die eigenen Wege die ich gehe.

00:23:05: also Ich bin total zufrieden damit, wie ich meine Entscheidung getroffen habe.

00:23:11: Auch meinen Job zu wechseln und mich weiterzuentwickeln und weiterzugehen.

00:23:14: Du hast ja von gefragt was sind wichtige Entscheidungen und Große?

00:23:18: Das sind auch wichtige Entscheidende die dein Leben bestimmen.

00:23:22: Und da bin ich schon sehr zufriedEN mit!

00:23:25: Und das ist ja ganz spannend, denn du bist ja eine der seltenen die tatsächlich richtig lange bei den Firmen bleiben.

00:23:31: Wir kennen das ja in unserer Generation sage ich weil jetzt gerade die Generation der Genset und so.

00:23:36: für die sind ja schon zwei Jahre beim Arbeitgeber total lang.

00:23:39: Du hast einfach wahnsinnig Karriere bei einem IT-Unternehmen gemacht bis hin zur Geschäftsführung Hast da.

00:23:44: als nach dem Studium direkt angefangen war es dann CEO bei Chivo jetzt CEO von Lidl Digital.

00:23:52: Das ist ja nicht so dass du also nicht das Gefühl, wenn ich mir der Lebenslauf angucke, dass du viele Fehlerentscheidungen getroffen hast oder dass du wahnsinnig gut im Durchhalten bist.

00:24:00: Woran merkst Du denn?

00:24:01: Ist es noch der richtige Job und sollt ich gehen oder

00:24:04: bleiben?".

00:24:06: Ja also mir ist es persönlich wichtig Wirkung zu erzielen, etwas zu schaffen.

00:24:11: Also das Unternehmen permanent weiter zum Besseren zu entwickeln und das können natürlich irgendwie quantitative aber auch qualitative Themen sein.

00:24:20: Ich habe immer in allen diesen Stationen war mein Kern Gebiet tatsächlich immer Transformation.

00:24:26: Ich habe entweder was Neues aufgebaut und hab dann den Rest des Unternehmens daraufhin transformiert oder ich habe schon, was es gab deutlich größer und relevanter gemacht und auch wieder das ganze restliche Unternehmen transformiert.

00:24:38: Dafür geht natürlich nicht sofort.

00:24:42: Das wusste ich vorher auch nicht.

00:24:43: In meinem ersten beruflichen Station bin ich da so reingerutscht, würde ich das einfach mal nennen.

00:24:50: Dann habe ich über diese erste lange berufliche Station gemerkt aber dass das ist, was ich gut kann und was ich auch gerne mache.

00:24:58: Da merkst du natürlich auch bei so einem Transformationsthema ... Das wäre schwierig da nur kurz irgendwo zu sein und dann gleich wiederzugehen.

00:25:09: Denn Transformationen wissen wir alle schon, es liegt in der Natur der Sache.

00:25:13: Da hast du meistens eher mehr Menschen die überzeugt werden müssen als dass sie schon alt dafür sind.

00:25:21: Insofern kannst du natürlich auch nicht beim leisesten Windhauch dich entscheiden zu gehen.

00:25:25: Und wenn du mich jetzt fragst, woran merke ich das dann?

00:25:33: Wann ist denn wirklich Zeit es für mich zu gehen oder wann ich vielleicht auch nichts mehr erreichen kann?

00:25:36: also für mich schon eine Frage wie stark kann ich noch verändern?

00:25:39: Ich bin nun mal ein Mensch der stark verändert und wenn das Unternehmen für sich eigentlich auf der Stelle steht wo es gefühlt angekommen ist.

00:25:46: Ich meine, ich muss dich immer weiterentwickeln.

00:25:48: aber ich sag mal, wenn du ein großes Delta überwunden hast das ist für mich der Moment, wo ich eher sagen würde dann braucht man mich nicht mehr so stark und vielleicht noch einen... Vielleicht noch so, wenn man sich überlegt was ist dann so ein Zeichen?

00:26:00: also worauf ich da höre oder woran ich das vielleicht für mich merke?

00:26:03: Also worauf auch ich immer achtgebe ist, dass wenn es ein wachsendes Delta vielleicht auch zwischen meinem eigenen Anspruch gibt oder dem weiteren Anspruch für eine Transformation und der Realität.

00:26:13: Und wenn das wachsend ist, dann ist es für mich definitiv so ein Zeichen wo ich sagen würde da wäre es vielleicht auch gut für mich dann zu gehen.

00:26:21: Wie fühlt sich das denn an?

00:26:22: Du hast gerade schwierige Transformationsprozesse, du bist ja jemand der immer wieder irgendwie gefühlt bei einem Problem zumindest.

00:26:28: Bei Null startet Anlauf nimmt gegen die Wandrend und manchmal reißt sie direkt beim ersten Mal ein und sonst rennt es halt nochmal zurück und nimmst noch mal Anlauf.

00:26:35: Nun gibt es grade in solchen Prozessen ganz viele Momente, in denen ja auch quasi Entscheidungen für dich getroffen werden weil, weiß ich nicht, der CEO von Lidl insgesamt vielleicht eine andere Meinung hat oder von der Eigentümer von Chibo Der IT-Firma, wie gehst du denn damit?

00:26:53: Und du hast jetzt zum Beispiel... Wir können einmal ein konkretes Beispiel nennen.

00:26:55: Du hast mir erzählt, dass du bei der IT-firma wo du eingestiegen bist sehr früh nach gleich ein paar Monaten sofort in ganz jungen Jahren eine Führungsrolle übertragen bekommen hast also deine erste Führungaufgabe und das war ja nichts was du wahrscheinlich nach zwei drei Monaten irgendwie eingefordert hast sondern eine Entscheidung die eigentlich auf dich zukam.

00:27:12: Wie gehst Du denn damit um wenn Entscheidungen entweder für Dich getroffen werden oder zumindest an Dich rangetragen werden?

00:27:19: Ja, das ist eine total spannende Frage.

00:27:21: Also ich habe tatsächlich was du sagst Das war auch wirklich symptomatisch bei mir.

00:27:25: Ich hab immer tolle Menschen gehabt die in mir sehr schnell auch diese Kraft gesehen haben Die ich dem Unternehmen verleihen kann und die mich dann wirklich sehr stark supportet haben Und tatsächlich Mir dann auch immer wieder an ganz vielen Stellen mehr gegeben haben als ich.

00:27:40: also ich habe es wirklich nicht eingefordert ist.

00:27:42: genauso wie Du es gesagt hast.

00:27:43: das ist dann tatsächlich an mich herangetragen worden.

00:27:47: Ich hab das mit der Zeit, bin ich anders mit ungegangen als am Anfang.

00:27:52: Am Anfang war ich da eher so ein bisschen ... Soll ich das jetzt machen?

00:27:57: Und was ist das?

00:27:58: und wieso glaubt dieser andere Mensch, dass sich das könnte?

00:28:02: Das war am Anfang gerade auch bei dem Fall, den du eben gerade referenziert hast.

00:28:08: Später habe ich dann gemerkt, dass das ein Stück weit wahrscheinlich zu diesem Transformationsmuster dazugehört, dass Menschen das erkennen Und mich wirklich stark supporten und dann auch nicht nur indem sie mir eine Aufgabe geben, sondern auch indem Sie tatsächlich auch Entscheidungen treffen.

00:28:26: Und jetzt in meiner heutigen Rolle auch schon gleich wieder passiert, weil ich ein halbes Jahr im Unternehmen ist wirklich eine sehr große Entscheidung getroffen worden – in dem Fall von einem CEO von Lidl.

00:28:37: Wo ich gedacht habe so wow wollen wir das jetzt wirklich und gehen wir wirklich in diese Richtung?

00:28:42: Vielleicht was da ganz interessant ist manchmal zu einem späteren Zeitpunkt!

00:28:46: dass sie dann selbst ein bisschen Angst vor ihre eigenen Courage kriegen und merken, dass vielleicht diese Entscheidung so groß war.

00:28:51: Ich meine jetzt nicht damit die Besetzungsthematik, also das ich da mitgebracht

00:28:54: habe.

00:28:54: Ja ja.

00:28:55: Ich mein dann wirklich solche Entscheidungen, wo du so denkst, wo ich in dem Moment auch dann schlucke und denke wow!

00:28:59: Das ist jetzt ganz schön heftig für das Unternehmen.

00:29:01: Ist es nicht so ein bisschen too much eigentlich?

00:29:03: Kann das Unternehmen das wirklich schon gehen?

00:29:05: Und natürlich bin ich dann trotzdem Feuer und Flamme und gehe dann auch so mit diesem Weg aber merkt dann schon manchmal, dass das zu viel ist und dass wahrscheinlich im Nachhinein auch wieder diese Schritte kleiner gehen muss wie die Transformation.

00:29:17: Wie enablest du denn, Leute in deinem Team Entscheidungen zu treffen?

00:29:21: Denn gefühlt ist es ja so.

00:29:22: Viel weniger junge Menschen wollen überhaupt noch Verantwortung tragen weil Verantwortung eben bedeutet häufig entscheiden zu müssen und ihm auch immer das Risiko hat falsche Entscheidung zu treffen.

00:29:31: Also wie ermutigst Du deine Teams dazu Entscheidungen zutreffen?

00:29:38: Ich glaube was ich vorhin schon mal sagte ist dass ich den Kern der Betroffenen direkt an eine Entschreibungsfindung teilhaben.

00:29:45: Das ist total wesentlich.

00:29:47: Und warum mache ich das?

00:29:49: Ich habe gelernt, dass vielen Menschen der Kontext abhanden gekommen sind.

00:29:55: Gerade auch.

00:29:55: Ich habe immer in größeren Corporates gearbeitet und bin jetzt wirklich im großen Corporate angekommen.

00:30:04: Da merke ich, dass das Wichtigste ist, dass du weitere Aspekte vermittelst über die hinaus ... die man direkt in seinem eigenen Arbeitsumfeld hat.

00:30:14: Du brauchst ergänzende Sichtweisen von Stakeholders zu den Entscheidungen, du brauchst Strategiekontext und ein Kontext wo steht das Unternehmen gerade usw.

00:30:24: Das erkläre ich unheimlich viel in diesen Sessions.

00:30:27: und lass mir trotzdem immer eine Empfehlung geben.

00:30:29: also ich treffe nie eine Entscheidung direkt selbst sondern lasse mir dann immer erst die Empfehlungen aus dem Team geben.

00:30:36: Und wenn nicht merken das kommt ja schon vor dass die Empfehung vielleicht nicht in die richtige Richtung geht Versuche ich gemeinsam in der Diskussion rauszuarbeiten, was eigentlich die Hebel sind für diese Entscheidung oder auch für dieses Situation.

00:30:50: Was ist klein?

00:30:50: Was ist groß?

00:30:51: Was brauchst du jetzt gar nicht?

00:30:52: Also wo brauchst Du Gewissheit?

00:30:53: Was kannst Du später

00:30:54: entscheiden?"

00:30:55: Um wirklich das Team heranzuführen an die Art wie ich auch Achtzig-Zwanzig Entscheidungen treffe

00:31:02: und

00:31:03: es braucht Zeit.

00:31:04: Das ist nichts, was ein Team jetzt dann von einem Mal lernt, aber ich sage mal über ein Jahr erzieht du damit schon wirklich ganz beeindruckende Veränderungen in der Art wie Menschen auch ihre Entscheidungen besser treffen können.

00:31:19: Und ich fordere da noch immer ein bei solchen Sachen wenn ich merke das ist den Schwerfeld.

00:31:23: normalerweise braucht man für mich keine Powerpollenslide zu machen.

00:31:25: Aber was sich denn immer Sach ist ihr müsst ne Exektive sammeln haben.

00:31:28: Also egal ob ihr sie jetzt vorher schreibt oder ob ihr es mir mündlich gibt, das ist mir egal.

00:31:31: Aber ihr müsst High Level einmal wirklich die großen Linien von diesem Thema durchdrogen haben und da merke ich dass es dem Team total hilft und dass Sie es dadurch einfacher finden beim nächsten Mal die nächste Entscheidung zu treffen.

00:31:45: Cool.

00:31:46: Ja, arbeitest du denn da so mit Tools?

00:31:47: Also wenn ich mir vorstelle bei mir im Team ganz häufig, wenn jemand sagt oh ich weiß jetzt gar nicht was ich zuerst machen soll also muss man ja auch eine Entscheidung treffen was mache ich zu?

00:31:55: erst von all meinen To-dos wo ich immer sage naja überleg dir alles ist irgendwie wichtig.

00:32:00: aber was es wirklich dringend gibt es hast Du tools mit denen du arbeitests weil sie dich mal antricksen keine Ahnung wie du Leute da noch besser drin schulst oder dazu enable star Entscheidungen zutreffen.

00:32:12: wie Sie daran gehen.

00:32:14: Ja, wir arbeiten schon mit Tools vielleicht nicht so im eigentlichen Sinne als jetzt zum IT-technischen Sinne.

00:32:18: Das haben wir auch aber mit Tools eher die den Rahmen vorgeben also eher wie du sagst mit Metriken oder so.

00:32:24: was ich merke ist Vielleicht auch.

00:32:27: ich meine warum fällt es denn in Leuten schwer Entscheidungen zu treffen?

00:32:30: das liegt ja nicht daran dass die alle.

00:32:31: Also der Intellekt sieht liegt auf gar keinen Fall und es liegt nicht darin dass sie keine Ahnung haben oder so.

00:32:36: Was liegt meines Erachtens nach so an zwei Dingen Manchmal fehlt zu der strategische Rahmen.

00:32:42: Wenn du nicht weißt, wo der Nordstern ist und wo die Reise so hingehen soll ... In welchem Kontext soll sie dann die Entscheidung treffen?

00:32:48: Und deswegen merke ich das was total hilft dem Team

00:32:51: in irgendeiner

00:32:53: Art als Rahmen so eine strategische Roadmap zu geben, die natürlich auch irgendwie so eine Mission Vision hat.

00:32:59: Also diese klassischen Bestandteile aber dann auch schon ein bisschen weiter runter geht damit das für sie anfassbar ist und damit Sie sehen hey in meinem Arbeitsbereich sind eigentlich wirklich die Prior-Themen.

00:33:10: Das sind diese zwei oder drei.

00:33:12: Dann sehen Sie vielleicht auch... Das andere ist ein Prioritätheber.

00:33:15: Und dann ganz klar auch damit, Prioritäten zu arbeiten aber auch dass man so diese Gesamtheit sieht, dass man auch mal sieht wie viele Themen haben wir denn eigentlich und das sie auch verstehen.

00:33:24: naja also mehr als eine bestimmte Anzahl macht auch gar keinen Sinn weil mir die Genüge nicht gar nicht schaffen gemeinsam zu bewegen.

00:33:30: Also das wäre so ein Toolset mit dem ich arbeite.

00:33:33: Ich meine Wir haben auch technische Tools, die wir nutzen.

00:33:38: Wo wir uns dann kommunikativ besser updaten können also wo du dann ein follow-up auf diese wesentlichen Themen machst und wo du da natürlich auch in konfliktsmanier so ein bisschen auch gegenseitig jeder gibt seinen Teil mit dazu und hast alle Informationen zusammen und sowas nutzen wir natürlich auch.

00:33:55: ich glaube zum einen brauchst du So ein Rahm-Toolset, das von der Strategie ausgehend ist und viel mit Prioritäten arbeitet.

00:34:04: Und auf der anderen Seite brauchst du so ein paar technische Tools, dass die Kollegen und das Team das einfach im täglichen Leben berücksichtigen

00:34:10: können.".

00:34:13: Nun bist du ja in einem Kontext beruflich groß geworden, erwachsen geworden.

00:34:17: In Anführungszeichen wo du beide Seiten kennengelernt hast viel Freiheit mit Sicherheit.

00:34:23: Du warst auch in Positionen wo du einfach ganz viele Verantwortung übernehmen musstest und Entscheidungen treffen musstest.

00:34:28: Und auf der anderen Seite hast du es bestimmt auch kennengelernet das ist nun mal im großen Unternehmen so dass es immer noch Menschen gibt die am liebsten selbst die Kulis in der Bestellung freigeben lassen würden weil es ja, weil Entscheidungen zu treffen auch immer Macht bedeutet.

00:34:43: Wie kann das... Also erstens, warum gibt es diese Menschen überhaupt noch die selbst den Kuli freigeben lassen wollen?

00:34:50: Und wie kriegt man das irgendwie hin eine Kultur zu schaffen in der es möglich ist, Entscheidungen zu treffen und trotzdem nicht überfordert zu sein.

00:34:57: Das sind zwei Fragen einig.

00:34:58: Entschuldige mich!

00:34:59: Ich fange an mit der Kulifrage quasi.

00:35:01: Warum gibt es immer noch Menschen, die immer noch so kleinteilige Entscheidungen freigemen

00:35:07: wollen?!

00:35:10: Ich musste echt so meinen Schmunzeln unterdrücken, weil ich mich... Ich frag mich das immer wieder.

00:35:16: Das begegnet dir so häufig und meine Hypothese dazu ist dass sich viele mal auch mit kleinen Entscheidungen vielleicht selbstsicherer fühlen, weil sie auf denen auch nichts falsch machen können, vielleicht auch so ganz emotional um das Gefühl zu haben gebraucht zu werden.

00:35:33: Also du hast mich auch gefragt wie gehe ich denn damit um?

00:35:38: Ich werde selbst tatsächlich eher ungeduldig.

00:35:44: Wenn du solche Entscheidungen ständig triffst, diese berüchtigten Cully-Entscheidung ... Dann ziehst du ja leider auch oftmals deinen Umfeld dazu, dass sie dich beim nächsten Mal danach fragen.

00:35:55: Also wenn du das fünfmal gemacht hast, dann fragen Sie dich danach nach dem Cully und weil sie halt quasi gelernt haben, dass die das machen müssen oder weil sie dir nach eh überruhlt oder keine Ahnung deswegen.

00:36:07: Ich wär total ungeduldig, wenn ich da irgendwo Termine hab und merk', dass das so ist.

00:36:11: Also, dass von mir da solche feinteilige Entscheidungen erwartet werden... Und da werd' ich vielleicht dann auch immer so latent ungehalten, würde ich das vielleicht mal bezeichnen!

00:36:21: Weil wenn ich dir sag', es ist doch eine echte Entscheidung die aufeinander Ebene getroffen werden muss,... ...und das spiegel' ich dann auch den Teilnehmern zurück, ne?

00:36:29: Und dann frag' ich sie auch immer ganz gleich hier was empfehlt ihr.. ..und wenn Sie mir keine klare Entscheidung geben können, dann breche ich tatsächlich auch das Meeting

00:36:35: ab.".

00:36:36: Und dann sage ich, so.

00:36:37: Also das passiert mich häufig, es muss man jetzt auch sagen, dass ist nicht ständig der Fall.

00:36:41: Das ist wirklich eine Ausnahmesituation.

00:36:44: aber wenn das so ist mache ich das weil und ich weiß nicht will du die andere Frage noch mal stellen?

00:36:48: Ich hätte sie noch im Kopf!

00:36:51: Ja,

00:36:51: genau.

00:36:53: Weil diese Kulie-Entscheidung gibt es ja nicht mehr überall.

00:36:55: aber wie schafft man das denn?

00:36:56: Dass man eine Kultur schafft in der beides möglich ist.

00:36:59: Das hast du fast ein bisschen mitbeantwortet dass es nämlich beidseitig ist die die Entscheidungen vielleicht nicht mehr treffen wollen aber auch die die eben einfordern dass dieser Entscheidung oder dies zur Gewohnheit machen dass diese Entscheidung auf höchster Ebene die kleinste Entscheidung getroffen werden.

00:37:13: Genauso würde ich das sagen und ich hätte nur noch vielleicht einen anderen Aspekt.

00:37:16: den habe ich jetzt eben vorher noch nicht ausgeführt.

00:37:18: meine Frage ist ja auch immer Wenn du es jetzt auflösen willst, musst du dich fragen, wie ist ein Unternehmen reingekommen?

00:37:24: Was ist da eigentlich passiert?

00:37:26: und dann musst du quasi... Also ist es sinnvoll dagegen zu arbeiten.

00:37:30: Und was ich da wahrnehme, das ist schon auch dieses Thema Wie gehst du mit Fehlern in einem Unternehmen um?

00:37:40: Es ist eine so diese Kulithematik und das andere ist wenn vielleicht auch im Unternehmen dieser ganz klare strategische gesamtheitliche Rahmen fehlt oder Wenn es ein Unternehmen ist, wo du häufiger mal so einen Richtungsschwenk hast.

00:37:52: Was es ja auch häufiger gibt als man denkt.

00:37:57: Dann sind ja so ein bisschen ja Fehlentscheidungen vorprogrammiert in den Teams muss man schon sagen.

00:38:01: und dann ist es schon eine Frage wie so ein Unternehmen mit

00:38:06: diesen

00:38:07: vermeintlichen Fehlern, wie man das jetzt nennen will oder auf falschen Entscheidungen, die in der Vergangenheit getroffen wurden umgehen?

00:38:13: Und wenn die personifiziert werden, dann ist natürlich schwierig für der da vielleicht eine Entscheidung getroffen hat, beim nächsten Mal mutig voranzugehen und wieder in Scheidung zu treffen.

00:38:22: Und deswegen glaube ich das gilt es zu berücksichtigen und ja die Menschen zu stärken und das Team zu stärkern.

00:38:29: und wenn dann wirklich mal so ein Richtungswechsel passiert was sich überhaupt nicht schlimm finden was auch völlig normal

00:38:34: ist

00:38:35: den irgendwie gemeinsam anzugehen und auch darauf zu achten auf wenn es vielleicht eine schwierige Kommunikation ist dann vielleicht weiter Kommunikations mit dabei zu sein usw.

00:38:45: genau den Entscheidern, um den ja den Rücken zu stärken und denen zu helfen.

00:38:51: Dann mal am nächsten Mal oder auch allen zu erklären Mensch war vielleicht in dem Zeitpunkt eine gute Entscheidung.

00:38:55: Das gibt es ja auch ganz häufig.

00:38:56: Du trist ne Entscheidung die ist zu diesem Zeitpunkt richtig.

00:38:58: Ja später sieht sie halt nicht mehr ganz so gut aus weil du halt andere Sachen gelernt hast.

00:39:03: Und da alle auf diesen Weg mitzunehmen ist wichtig um dann eine Kultur zu schaffen in der die Menschen auch einfach entscheidungsfreudiger sind.

00:39:11: Wir sind ja seit zweieinhalb Jahren in einer Dauerkrise, in einer Multikrise fast mittlerweile und du hast gerade gesagt dass die Leute auch sich trauen diese Entscheidungen zu treffen sie dazu zu bringen.

00:39:22: Ich glaube ja das in Krisen noch wahrscheinlich schneller entschieden werden muss als sonst weil eben eine Krise meistens einfach nur Probleme vervielfältigt.

00:39:34: Wie hat sich das verändert?

00:39:35: Hat sich deine Entscheidungsfindung in den letzten zweieinhalb Jahren verändert, hat sich es im Unternehmen verändert?

00:39:40: und was hat das mit dir gemacht.

00:39:43: Ich finde schon dass ich das tatsächlich verändert habe weil das genauso ist wie du sagst.

00:39:48: also die Du hast eine Beschleunigung ja also du bist dann Du hast einen stärkeren exogenen Zwang dich zu entscheiden.

00:40:00: Das kann gut oder schlecht sein das hängt glaube ich viel davon ab in welchem Umfeld du bist und wie Menschen damit umgehen.

00:40:09: Das kann was sehr Positives haben, weil bei großen Herausforderungen die lassen uns besonders fokussieren.

00:40:15: Und auch dann manchmal diese Iterationen von denen ich vorhin gesprochen habe, die du brauchst eine gute Entscheidung zu finden, die lassen sich schneller iterieren.

00:40:24: Wenn du einen Umfeld hast mit dem du das machen kannst,

00:40:28: richtig

00:40:29: stark werden in so einer Krise.

00:40:30: Und das sehen wir ja auch an diesen letzten zwei Jahren, du siehst Unternehmen die genau so mit dieser Situation umgehen und die vielleicht vorher auch gar nicht so in ihrer Veränderungsgeschwindigkeit gar nicht hoch waren aber die richtig acceleriert sind in der Krise.

00:40:45: und dann siehst du andere, die sich sehr schwer damit tun, die keinen Zutrauen dazu haben die Entscheidung zu treffen vielleicht diese Chance da nicht nutzen und das macht dann schon einen Unterschied aus.

00:40:58: Aber ich bin der festen Überzeugung, dass du das als Chance benutzen kannst.

00:41:04: Mal so ein bisschen in die Zukunft zu blicken.

00:41:06: Welche großen Entscheidungen liegen denn in den nächsten, sagen wir mal zwölf Monaten vor dir?

00:41:10: In einer Zeit wo ja keiner so richtig planen kann aber im Konzern muss man es ja sonst wird's wahrscheinlich ein schwieriges Jahr, zwanzig, dreinzwanzig.

00:41:18: was liegt denn in zwanzich dreiundzwanziger vor dir?

00:41:22: Da wird es viele geben.

00:41:23: Das ist vorhin schon gesagt, wir sind wirklich in diesem Permanentmodus der Krise von der Pandemie über die Ukraine-Krise dann ja die Anstiege den Transportkosten, die wir gesehen haben und jetzt die Energiekrise, Umweltkrise also alles zusammen.

00:41:45: In Summe führt es zu zwei Dingen, die natürlich schwierig für die Wirtschaft sind.

00:41:49: Zum einen führt es zur extremen Kostensteigerung und zum anderen führt es auch zu einer Konsumzurückhaltung.

00:41:56: Und das ist in Kombination einfach wahnsinnig schwierig für diese Wirtschaft.

00:41:59: Und insofern weiß ich da der Weg, den vor uns liegt, immer noch mal wieder neu ranzugehen und zu schauen wie fokussierst du dich?

00:42:10: Was musst du wirklich machen?

00:42:11: Worauf kannst du verzichten?

00:42:13: Und das wird die ein oder andere schwierige Entscheidung für uns bedeuten, weil wir uns von Dingen trennen müssen.

00:42:19: Die eigentlich wahrscheinlich sogar wichtig und relevant wären.

00:42:22: Das sind natürlich die schwersten Entscheidungen.

00:42:25: Es ist gar nicht mal dass man da unterschiedliche Auffassungen ist wenn man eine Entscheidung trifft aber es gibt gewisse Opfer die gebracht werden müssen unternehmerisch um Gesamtunternehmerischer erfolgreich sein zu können.

00:42:35: Und das ist mir total bewusst und ich weiß, da wird es einige Entscheidungen jetzt in den nächsten zwölf Monaten geben die auch nicht einfach werden.

00:42:43: Vielleicht einfacher vielleicht sogar noch in der Entscheidung weil es relativ

00:42:47: klar dann auf der Hand liegt

00:42:49: aber eine Umsetzung wird das schon

00:42:50: Kräfte kosten.

00:42:52: Darüber könnten wir wahrscheinlich schon den nächsten Podcast machen.

00:42:55: Was kommt denn nach der Entscheidung?

00:42:57: Die Umsetzung, die Execution... Dafür könnte ich wahrscheinlich fünf Stunden noch mit dir reden.

00:43:01: Da bist du brillant tatsächlich!

00:43:04: Ines, wir haben schon wieder diese halbe Stunde rum und es ist wahnsinnig.

00:43:07: Ich weiß gar nicht wie schnell das immer geht.

00:43:09: Ich danke dir ganz doll für einen kleinen Einblick in deinem Privatleben, für einen Einblick an deine Entscheidungsfindung auch im Business.

00:43:16: Ich wünsche dir ein gutes und glückliches Händchen fürs nächste Jahr.

00:43:19: Das brauchen wir glaube ich alle.

00:43:21: Und vielen, vielen Dank vor allem wirklich für deine Zeit.

00:43:25: Ich danke dir ganz herzlich Katharina, dass wir zu diesem schönen Thema sprechen

00:43:28: konnten!

00:43:29: Bis bald, tschö tschau!

00:43:35: Bis zur nächsten Folge!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.