#31: Solveigh Hieronimus: Mythos McKinsey, was steckt dahinter?
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00:00:06: Was aber, glaube ich sehr besonders ist, ist diese Kombination aus der Synolorte mit Drive.
00:00:11: Die sagen, ich will das lösen!
00:00:14: Ich finde es spannend Sachen, die einen interessieren also dieser wahnsinnige Drive.
00:00:17: Das ist schon was, was die Kollegen total eint.
00:00:19: Da wirst du keinen finden.
00:00:20: wie gesagt vom Praktikanten zum Moustinia Partner, der dieses Gefühl nicht teilt.
00:00:27: Das zweite ist dieses... gestalterische und Freiheit zu haben.
00:00:30: Wir sagen immer, create your own McKinsey!
00:00:33: Und das ist glaube ich auch ein total wichtiges Thema.
00:00:35: also die Themen die mich dann interessieren.
00:00:37: Ich fuchst mich da mehr rein, ich kann Lernorte kennen, mir machen mehr Sachen international.
00:00:41: Ich baue Knowledge auf, es erzeugt wieder mehr Sog für meine Themen.
00:00:45: Also es ist wirklich vom Kleinen auf dieses Thema.
00:00:47: Create Your Own McKinssey is very true.
00:00:49: und bei sowas hilft halt auch wieder Größe wenn man einfach Auswahl
00:00:52: hat.
00:01:00: Ihr habt doch sicherlich auch diese eine Freundin oder diesen Einfreunde in der Beratungsbranche arbeitet.
00:01:05: Oder vielleicht seid ihr es ja sogar selbst!
00:01:07: Wenn ihr mit neuen Menschen ins Gespräch kommt, trefft ihr immer wieder auf die gleichen Vorurteile, die euren Job betreffen oder die Branche.
00:01:15: Wir wollen mit dieser Folge den Mythen der Beratsungswelt auf den Grund gehen und wen könnte man dazu besser befragen als eine Seniorpartnerin einer der erfolgreichsten Unternehmensberatungen?
00:01:26: Solvay Hieronymus von McKinsey.
00:01:29: Damit hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Stifle Up Your Life!
00:01:34: In dieser Episode spricht unsere Verlegerin Katharina Wolff über die bekanntesten Mythen der Beratungswelt – und fühlt dabei Solvays so richtig auf den Zahn.
00:01:43: Mein Name ist Anna Janina Meier, ich bin die Produzentin dieses Podcasts und bevor wir starten darf ich euch wie immer einen kleinen Einblick in das Thema und zu unserer Interviewpartnerin geben.
00:01:54: Werbung Arbeitest du noch immer achtzig Stunden pro Woche mit KI als integrieren Bestandteil eines offenen und vernetzten Systems?
00:02:01: optimiert Workday aller Arbeitsprozesse, damit du schneller fundierte Entscheidungen treffen kannst.
00:02:06: Bist du bereit für die Zukunft der Arbeit?
00:02:09: Sagt Tschüss zur Achtzigstundenwoche!
00:02:11: Und komm zu Workday Rising im Jahr und erlebe die neusten Entwicklungen im Bereich KI und maschinelles Lernen hautnah.
00:02:17: Den Link dafür findest Du in den Show Notes Werbung Ende.
00:02:29: Solway ist seit fast achtzehn Jahren bei McKinsey und mittlerweile Seniorpartnerin bei der Unternehmensberatung.
00:02:36: Darüber hinaus ist die Co-Leiterin von McKinsies Globalen Center of Government, ein Mitglied der McKinsie Praxisbereiches Sustainability and People & Organization Performance – und sie gehört dem Rat der McKinzie Global Institute an!
00:02:49: Sie kennt McKinsi also nicht nur schon sehr lange sondern auch aus wirklich unterschiedlichen Perspektiven.
00:02:55: Solver ist ein Young Global Leader des Weltwirtschaftsforums, Mitglied der Trilateralen Kommission und gehört dem hochrangigen Expertengremium der Europäischen Kommission für Zukunft der Arbeit an.
00:03:06: Damit aber noch nicht genug!
00:03:08: Sie ist außerdem regelmäßig Podiums-Teilnehmerin und Rednerin.
00:03:12: Bevor sie zum Erkennen sie kamen hatte sie verschiedene Position bei den Vereinten Nation, Goldman Sachs Bevor Solway ihre berufliche Karriere gestartet hat, hat sie in Oxford, Madrid und Paris studiert.
00:03:24: Und verfügt über ein Master of Science in Wirtschaftswissenschaften.
00:03:31: Darüber hinaus hat sie einen Masterabschluss in öffentlicher Verwaltung mit den Schwerpunkten, öffentlichen Finanzen, Entwicklungsökonomie und Sicherheitspolitik von der Columbia University New York.
00:03:42: Was für eine Wieta!
00:03:45: Dass sie so einiges auf dem Kasten hat – das ist wohl auch McKinsey nicht entgangen, sonst wäre sowohl heute nicht in der Position, an der sie ist.
00:03:51: Ich bin mir sicher, dass Solwell die Beratungsbranche mittlerweile in- und auswendig kennt Und damit auch ihr einen Einblick in diese Welt bekommt, habe ich ein paar Zahlen vor euch mitgebracht.
00:04:01: Laut dem Statistik-Portalstatista lag die Zahl der Unternehmen, die im Bereich der Beratung tätig sind, im Jahr twenty-einenundzwanzig bei sechsund zwanzigtausend Unternehmen in Deutschland.
00:04:10: Das hört sich in meinen Ohren ehrlicherweise ganz schön viel an wenn man überlegt dass man zum Beispiel als zukünftiger Konsalten daraus wählen kann.
00:04:17: Wenn man sich ein bisschen tiefer damit beschäftigt und in die Branche eintaucht und viel liest dann Stößt man allerdings immer wieder auf die gleichen großen Beratungsfirmen.
00:04:27: In der Beratungsbranche lag die Zahl der Mitarbeitenden laut dem Bundesverband der Deutschen Unternehmensberatung bei ca.
00:04:42: twohundertdreißigtausend Menschen.
00:04:44: Im Jahr zweihundertundachzehn, also fünf Jahre zuvor, lag die Zeit noch bei hundertfünfzigtausende.
00:04:50: Sprich ist ein Achtzigtaussend Mitarbeiter in fünf Jahren dazugekommen!
00:04:54: Die Branche zieht also weiterhin unfassbar viele Menschen an und das auch nicht ohne Grund – denn der Branche werden laut Zing ziemlich viele Sachen versprochen, wie zum Beispiel hohe Gehälter, vielseitige Aufgabenbereiche, spannende Möglichkeiten zur Deumsetzung auf beine starken Netzwerks und ein schneller Aufstieg.
00:05:14: Mit vielen positiven Versprechungen kommen aber auch Aussagen Und ich würde sogar sagen, mythen die die Beratungswelt in keinem so positiven Lichter strahlen lassen.
00:05:25: Dazu gehören zum Beispiel über durchschnittliche Arbeitslast und damit einherrngende Arbeitszeiten, Ellenbogenmentalität, kaum noch Chance auf den Privatleben – man wird quasi ein bisschen ein Leib eigener der Branche!
00:05:36: Und auch um das Recruiting und die Assessment-Center bei Beratungsfirmen sammeln sich so einige Mythen.
00:05:42: Genau wie in unserer aktuellen Ausgabe der STRIVE, in der es darum geht, wie die HR Abteilung der Zukunft aussieht, sprechen auch Katharina & Salway ausführlich über die Mythen rund um das recruiting bei diesen Beratungfilmen – vor allem, wie sie sich das gewandelt hat!
00:05:55: Wenn dieses Bezüglich gibt's so einige Aussagen, die Sie seit Jahren ziemlich hartnäckig halten….
00:06:00: Darüber hinaus wird in dieser Folge beleuchtet, wie sich die Beratungsbranche durch Covid verändert hat und welche Einstellungsheilweg ganz persönlich zu dem Thema Krisen hat.
00:06:08: Das war es jetzt aber erst mal von mir!
00:06:10: Bleibt dran.
00:06:11: – ich wünsche euch viel Spaß bei dieser Folge von Stryphab Your Life Werbung.
00:06:18: eines der kostbarsten Güter, die wir heute besitzen können ist Zeit.
00:06:22: Zeit für unsere Liebsten, Zeit für Hobbies oder andere Dinge, die uns erfüllen.
00:06:26: Im Berufsalltag ist es manchmal nicht so leicht, umzusetzen.
00:06:29: Daher bietet EON In-House Consulting auch in der herausfordernden Beratungsbranche flexible Arbeitszeitenmodelle an.
00:06:36: So möchten Sie dich dabei unterstützen, Zeit für Familie und persönliche Hobbys mit einer ambitionierten Karriere in Einklang zu bringen!
00:06:43: Du hast bereits Berufserfahrung und Lust die Energiewende mit eigenen Projekten voranzutreiben?
00:06:47: Dann schau doch mal auf Ihrer Website vorbei – dort erfährst du alles über Ihre Leistungen und was du zum Einstieg als Professional wissen musst….
00:06:54: Den Link dazu findest du in den Show Notes.
00:06:59: Werbung Ende.
00:07:07: Hallo und herzlich willkommen auch von meiner Seite zu Strive Up Your Life.
00:07:11: Ich habe wieder eine ganz spannende Gäste mitgebracht und hergebracht in Strive up your life, nämlich die Solvae Hieronymus, die bei McKinsey arbeitet.
00:07:20: Liebe Solvaei ich freue mich riesig dass du da bist!
00:07:22: Und wir starten direkt durch ins Thema über das ich heute mit dir sprechen will.
00:07:27: Du bist etwas ganz Besonderes beim McKinsi, nämlich zumindest mein letzter Wissenstand war als wir letztens mal gesprochen haben, dass es nur zwei Seniorpartnerinnen tatsächlich in Deutschland bei McKinsey gibt, die oberste Ebene, die man erreichen kann.
00:07:41: Und damit wollen wir natürlich ein bisschen starten, erzähl uns mal wie dir das gelungen
00:07:45: ist!
00:07:46: Also der letzte Stand ist natürlich richtig aber es wird wirklich Zeit, dass wir immer wieder sprechen und ich freue mich auch aufs Gespräch, denn wir waren lange in der Tat nur zu zweit – die Ruth Häus und ich.
00:07:56: Inzwischen sind wir aber zu fünft.
00:07:57: Wir haben gerade drei neue Kolleginnen gewählt im Deutschen Büro.
00:08:02: Ja, wir freuen uns wirklich sehr und es macht einen wahnsinnigen Unterschied zu fünft und nicht nur zu zweit zu sein.
00:08:08: Wir freuen uns auch sehr und sind natürlich noch nicht da wo wir sein wollen aber das war schon mal ein huge Lieb.
00:08:12: Wir haben uns mehr als verdoppelt.
00:08:14: Da haben wir auch darauf angestoßen gemeint, dann war ich schön.
00:08:18: Ach wie schön!
00:08:19: Mit besseren Nachrichten könnten wir ja fast gar nicht in diesem Podcast starten.
00:08:22: Jetzt müssen wir so nach vorn nehmen dass wir mit so guten Nachrichten irgendwie auch enden.
00:08:25: Mal gucken... Aber soll weil die Frage bleibt, selbst wenn ihr jetzt zu fünf seid.
00:08:31: Wie schafft Frau es denn an so eine Spitzenposition und was verhindert ist vielleicht auch noch?
00:08:37: Ja also ich glaube dass man erstmal das was man macht gerne machen muss und zwar mit Leidenschaft All your heart und irgendwie einfach.
00:08:48: dann ergeben sich, glaube ich viele der anderen Sachen.
00:08:50: Der Trade-Offs die man so in den... ...fünfzehn, zwanzig Jahren an einer Karriere machen muss.
00:08:54: Die werden ja auch leichter.
00:08:55: und jetzt glaube ich egal ob man in einem Research Lab für sein Thema brennt und exzellent ist oder an der Uni oder ein Unternehmen gründet oder irgendwie bei einer Unternehmensberatung ist was ich glaube dieses Ich will es!
00:09:07: Ich mach das Und I make both work.
00:09:09: Also das war für mich nie die Frage zu sagen Mache ich das?
00:09:12: Oder da mache ich Kind?
00:09:13: Ich habe eine Familie, zwei Kinder Kinder oder Karriere wollte immer und zwar mir vollkommen klar, mir auch mal vollkommen Klar dass der Tag vierundzwanzig Stunden hat.
00:09:23: Und das man Sachen einfach nicht perfekt machen kann wenn man beides zu hundert Prozent machen will.
00:09:28: Ich glaube mit so einem gesunden Maß an A-Begeisterung ich will es wirklich machen.
00:09:33: I want a professional career!
00:09:39: Nach meinen Tagen.
00:09:40: Und zweitens, ich will ganz unbedingt eine Familie haben und ich glaube diese beiden Sachen immer das wirklich ganz unbedingt will und am besten ist klar es mit dem gesunden Pragmatismus dazu dass dann eben halt auch nicht immer alles hundert Prozent perfekt ist.
00:09:51: Dann glaub' ich geht's immer und es sind allen Professions würde ich sagen die anstrengend so nur wenn sie gut machen will wahrscheinlich gleich anstrenden mit leicht unterschiedlichen Rahmenbedingungen.
00:10:02: Da
00:10:02: gehört dann aber auch eine Arbeitgeberin mit dazu, die das auch toleriert.
00:10:06: Dass nicht alles perfekt ist und da ist es zumindest mehr gehen sie in der Vergangenheit würde ich sagen nicht unbedingt für bekannt gewesen deswegen auch vielleicht.
00:10:13: da hat sich ja auch was verändert bei euch.
00:10:14: Also ich glaube die Frage ist ja auch mal was der eigene Anspruch oft ist also sehr oft eher der eigene anspruch versus der Anspruch der anderen.
00:10:21: Leider so wahr!
00:10:24: Was ist denn nicht perfekt?
00:10:26: Man ist ja immer selbst der harshest Critic von einem selbst in der Regel.
00:10:31: Ich hab das Gefühl, dass es wenig umfällt, dass diese Ansprüche stellt.
00:10:34: Das wäre bei einer Unternehmerin oder einer Forscherin, wer ist das Gleiche?
00:10:37: Und man sagt, warum habe ich das Ergebnis noch nicht?
00:10:39: Warum habe ich diesen Umsatz noch nicht... Also ich glaube, es ist oft nicht die Rahmenbedingungen oder quasi die Institutionen, die dieser Anforderung stellt.
00:10:47: klug und ambitioniert ist, so ein gut ausgebildet und all die Sachen gleichzeitig haben will.
00:10:51: Das ist oft eher der Eigenanspruch, der sagt natürlich mehr um eine exzellente Arbeit unsere Kleinen.
00:10:56: Natürlich sind es Projekte, die schnell gehen müssen und gut sein müssen.
00:10:58: Aber ich glaube das ist kein... Es ist nicht Umfeld gegeben sondern vielmehr im eigenen Kopf und ich glaube da pragmatisch zu werden und zu sagen was ist jetzt heute wirklich wichtig?
00:11:09: Und dass auch nicht immer eine Dimension wichtiger ist als die andere das glaube ich ein Kern.
00:11:12: Also es ist nicht so, dass immer die Arbeit wichtiger ist aber auch nicht so was immer die Familie wichtiger ist.
00:11:16: Ich glaube, es muss man situativ und pragmatisch entscheiden und dann einfach sagen du the best I can!
00:11:21: Ist
00:11:21: das zu sehr schön gesagt?
00:11:22: Und damit hast Du ja schon fast... Es gibt ja so'n paar Mythen über McKinsey, die wir heute alle mal lüften wollen ob sie stimmen oder nicht.
00:11:29: Das finde ich ganz spannend bevor wir da reingehen denn es wollen natürlich immer noch viele.
00:11:33: ihr seid immer noch eine wahnsinnig also anerkannte Arbeitgebermarke wo so viele gerade Young Professionals aber auch Senior Experts natürlich hinwollen dass wir da einmal reingucken wollen, wie kommt man überhaupt in das System McKinsey oder in das Unternehmen McKinsee mit rein.
00:11:46: Aber bevor wird da sofort an diesem Themenkomplex reinstarten würde ich gerne wissen wenige Beratungen sind so tief auch im deutschen DAX verwurzelt.
00:11:56: deswegen gibt uns doch mal gerade nach diesen Multikrisen also Corona der Ukraine Krieg die Inflation ja das Disaster was daraus in den letzten Jahren geherrscht hat.
00:12:06: Wie geht es euch aber wie geht's vielleicht auch den Unternehmen die ihr beratet?
00:12:09: Also erzählen was du erzählen darfst?
00:12:13: Ich glaube, erst mal Krise ist auch immer Chance.
00:12:16: Also wenn man sich sehr grundlegende Sachen fragen muss und sagt wir müssen jetzt Sachen hier irgendwie sehr anders machen weil sich großer Kostendrucker gibt bei die Rohstoffe irgendwie teurer werden, weil die Leute nicht mehr kommen.
00:12:27: Weil das Webwerbsumfeld sich vielleicht wahnsinnig verändert, auch geopolitisch und so sind Krisen natürlich auch irgendwie mehr Chancen, Sachen grundlegend neu erzugestalten.
00:12:35: Ein Grundlegend zu sagen okay was heißt das eigentlich für unser Operating Model?
00:12:39: Was heißt es irgendwie für unser Produktportfolio?
00:12:41: und wo können wir besser?
00:12:42: Wo können wir schneller?
00:12:42: Kann man innovativer werden?
00:12:43: so und ich glaube diese so große transformatorische Gedanken werden ja oft aus solchen Situationen geboren Verselten so, dass es einem gut geht und das ist irgendwie von allen Seiten die Sonne scheint.
00:12:55: Und dass man dann sagt oh jetzt streng mich nochmal richtig ein und machen mal was neu.
00:12:58: Also ich glaube, das ist gerade für Klienten einzelner aber auch für Industrien, die gerade in einer Destruktion sind.
00:13:06: Das ist auch ein sehr gestalterisches Moment.
00:13:08: Und das ist ein tolles Moment auch als Berater mit solchen Klientinnen zu arbeiten weil's einfach wirklich ... Sehr grundsätzliche Diskussionen, oft ist es auch irgendwie sehr inspirierend.
00:13:16: Weil sie gesagt, sehr gestalterisch ist, wie man sich zu transformatorischen Fragen stellt und weniger sagt okay was wäre nächstes optionales Geschäftsfeld wenn's eh gerade gut läuft?
00:13:25: Eigentlich eine spannende Zeit in der Beratung zu sein.
00:13:29: Okay, das ist eure Perspektive.
00:13:31: Das verstehe ich total.
00:13:32: Dennoch sind gerade Zahlen rausgekommen.
00:13:34: Deutschland ist wieder das Schlusslicht Europas.
00:13:37: Das wird ja was machen mit unserer Wirtschaft.
00:13:39: Wir wachsen nicht mehr oder nur noch mit Null Komma drei Prozent.
00:13:41: Das heißt merkt ihr das bei euren Kundinnen und Kunden?
00:13:45: Also buchen tun sie euch auch häufig meistens auf weil es gerade weh tut.
00:13:49: Also das heißt ihr merkt es vielleicht gar nicht in euren Umsätzen, aber siehst du dies bei den Kundinnen und Kunden?
00:13:54: Dass ist denen langsam schon an Kragen?
00:13:56: Die deutsche Wirtschaftsnet hat ja irgendwie kein Geheimnis Deutschlands wie abgerutschen im Wettbewerbsfähigkeits-Ranking, Innovationsranking fast egal was man sich hier wie anguckt, aber auch Europa im Aggregat steht ja nicht besonders gut da am Sinne von Wett bewerbsfähigkeit, im Sinne von Backstum, im Sinn von Investitionen, im Sinn von Profitabilität.
00:14:13: Es hängt ja alles zusammen!
00:14:15: Man überlegt sich ja, oder die Emissoren überlegen selbstverständlich wo sie jeden incremental Euro oder Dollar irgendwie reinstecken haben.
00:14:21: Wie die Unternehmen überlegen sich das wo sie veran investieren und was das eigentlich dann irgendwie heißt für die Webwärtsfähigkeit einer Region?
00:14:28: Ich glaube wir müssen uns als Europäer und da ist Deutschland natürlich das schwerste Gewicht auch kein Geheimnis.
00:14:33: Der Economist hat vor zwei Wochen ein Titel mal wieder gemacht Germany the Sick man of Europe again.
00:14:38: Das will ich jetzt nicht unterschreiben dass das irgendwie quasi engroso ist, aber es natürlich schon so, dass wir ein paar Standortfaktoren haben in Deutschland wie auch Europa.
00:14:47: Wenn die Energiekrise war einer der Kerntraber höhere Input-Faktorkosten auf der Energiesite und natürlich irgendwie auf der Personalseite.
00:14:55: Wir haben andere quasi Sozialstaben, die wir auch gerne haben bei Mewile Festdates bessere Bildungssysteme oder bessere Gesundheitssysteme.
00:15:03: Es kostet natürlich alles anders als andere Teile der Welt.
00:15:05: also ich glaube das ganze Thema Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft geschwindig bei einer Horizont.
00:15:11: Einfach so dramatisch besser werden müssen, und ich glaube für Deutschland ganz konkret... braucht es auch irgendwie noch mal eine integrierte Sicht drauf.
00:15:19: So eine Art Initiativen vielleicht, man sagt das wäre jetzt eigentlich ein Master-Wachstumsplan für Deutschland oder vielleicht sogar irgendwie für Europa um die quasi Rahmenbedingungen, die wir jetzt ja nunmal haben wie gesagt die Faktorkosten und die Geschwindigkeit und dieses ganze... Wie lang dauert's jetzt einen Windrad gebaut zu kriegen?
00:15:34: Wie lange dauerts jetzt irgendwie ein Stück Kabel zu verlegen damit dann wieder Renewables durchfließen?
00:15:38: Ich glaube da muss man schon dramatisch jetzt schneller und besser werden und ich glaub da gehört auch jetzt eine gewisse Prise Dramaturgie dazu um sich jetzt auch ausreichend schnell zu bewegen.
00:15:48: Ich fühlte gerade, wenn es um Tempo geht können wir jetzt schon sagen die deutsche Politik wird das nicht lösen.
00:15:52: Also wahrscheinlich weder das politische System noch die handelnden Akteurinnen und Akteure da.
00:15:57: Deswegen wenn du mal... Jetzt überfalle ich dich einfach immer damit, wenn du morgen... Nicht mehr!
00:16:01: Wenn du morgen Kanzlerin wärst dann hättest du auch immer noch dieses blöde politische system in dem du nicht bewegen würdest all die Bürokratie usw.
00:16:07: Aber wenn du dir das anguckst rein aus Wirtschaftsperspektive was sind denn diese zwei drei großen Hebel wo du sagen würdest boah?
00:16:14: Da ist jetzt..da is das Drama groß viel Drama natürlich auf so vielen Ecken.
00:16:19: Aber was sind drei Hebel, die Deutschland hätte um in diesen Disziplinen irgendwie besser zu
00:16:24: finden?
00:16:24: Ja also erst mal interessant weil man muss sich ja schon auch als auf der Wirtschaftsseite erstmal fragen, was können wir denn selbst machen?
00:16:30: Dann irgendwie wenn man solche Gespräche hört im deutschen Kontext oder europäischen Kontext und das ist natürlich oft immer so ja die Regulierer, Brüssel Berlin und die Rahmenbedingungen und wir können ja gar nicht anders und so ja.
00:16:41: aber Also ich glaube, das ist die Hälfte der Wahrheit wahrscheinlich.
00:16:44: Es gibt natürlich irgendwie Rahmenbedingungen und wie gesagt, also Energiepreise als Inputfaktor ist natürlich dramatisch für die Chemische Industrie, irgendwie Agrar, Fertileiser ist Europa.
00:16:55: dann wie gesagt dieses ganze Innovationsthema, diese Innovationen auch Innovation Capital Thema ist ein hochrelevantes zu sagen.
00:17:01: welcher Art von Start-up Ökosystem haben wir?
00:17:03: Wie skalieren wir die?
00:17:05: in welche Art von Funding?
00:17:06: können wir irgendwie sowas unterstützen?
00:17:07: Und da gibt es natürlich auch nochmal dieses ganze Thema irgendwie schon nochmal Komplexität Mit Regulierungen.
00:17:13: Einerseits in Europa, mit den föderalen Strukturen hinweg sind die kompliziert.
00:17:17: Das ist schon ein Umfeld, wo man etwas entschlacken könnte.
00:17:21: Ich glaube auch auf der Unternehmenseite fragen, was können wir jetzt tun?
00:17:24: Einfach noch besser und vielleicht auch noch mal hungriger und weltbewerbsfreudiger zu sein.
00:17:30: Und das ist im Vergleich zur anderen Region der Welt ein wichtiges Thema sich selbst zu fragen.
00:17:35: die Wirtschaft und was sind die Rahmenbedingungen?
00:17:43: Ich glaube, beides muss zusammenkommen.
00:17:46: Das ist nicht der reguliere Allein würde ich sagen.
00:17:52: in der Krise unternehmen, buchen.
00:17:55: Ganz viele werden jetzt sagen wie toll dann wachst ihr wahrscheinlich.
00:17:58: gib uns mal so ein bisschen Überblick.
00:18:00: also gerade was Personal angeht.
00:18:02: Also seit ihr während der Krese geschrumpft wie viele seid ihr?
00:18:05: insgesamt?
00:18:06: stellt ihr wieder ganz massiv ein eher die Young Professionals eher die Senior Experts.
00:18:10: also mal so'n bisschen zu euer Recruiting Situation bevor wir dann reingehen wie man bei euch reinkommt.
00:18:14: Ich sage genau vielleicht mal eine große Zahl als Anker denn ich glaube das ist was man sich gut vorstellen kann.
00:18:21: Jedes Jahr ungefähr eine Million Bewerbungen weltweit.
00:18:24: Wow!
00:18:25: Und wir stellen ungefähr zehntausend Leute ein, so einen Prozent.
00:18:30: So ungefähr einfach mal das Gewicht muss überwärmen.
00:18:33: mit dieses Fachkräftthieber weil ich vorher noch einmal nach Strukturfaktoren besucht habe gefragt, da ist natürlich auch Fachkräfte sind natürlich ein Riesenthema für Deutschland.
00:18:39: Da sagen uns vielen vierhunderttausend Fachkräften irgendwie jedes Jahr die offizielle Berechtung von der BA um den Wirtschaftsstand von der Flood zu halten.
00:18:47: dann gibt es natürlich mit dem Golfy die Reinhaut und so... Also auf der Fachkräftigseite Kann ich sagen, wir sind mir noch ganz gut aufgestellt bei diesen Bewerberzahlen.
00:18:55: Das ist natürlich auch was Schönes.
00:18:57: Aber wir möchten natürlich innerhalb von diesem Pool besser werden.
00:19:00: Wir diversifizieren unsere Sources Ich habe das mit meiner Kollegin auch gesprochen fürs aktuelle Heft oder das letzte je nachdem man es sendet.
00:19:07: Also wie z.B.
00:19:09: wir diversifiziert die Kanäle also von Ui-Fünfzig, Ui Top Schools zu Ui Mi Fünftausend Top Schools genau die richtigen Zahlen sind.
00:19:17: und einfach zu sagen, wie diverse sind eigentlich die Schulen von denen wir rekrutieren?
00:19:20: Das ist quasi am Anfang von diesem Rekroting-Funnel den du ja gerade angerissen hast.
00:19:25: Also die Neueinsteiger aber auch was sind eigentlich Profile, die wir entlang in der Karriere eins haben oder die gar nicht so sehr von klassischen Unis kommen sondern die ein bisschen Programmierer sind, die mir Design gemacht haben, die nämlich hier Solutions, Analytics Sachen und so ganz andere Sachen eigentlich gemacht haben Unternehmen gegründet irgendwie along the way und inzwischen vielleicht noch bei fünfzig Prozent klassischen Beratungsprofilen und die andere Hälfte unserer Profile, die wir jedes Jahr anstellen.
00:19:48: So mit ganz unterschiedlichsten Hintergründen auch in unterschiedlichen Lebensphasen.
00:19:53: Und das ist ein Chemie bei dem ich angefangen habe im Zwei-Tausendfünf, zwei-tausendsechs war sehr anders, deutlich homogener.
00:20:00: also heutzutage.
00:20:01: es ist schön, es auch wirklich erfrischend zu sehen so Kollegen wie gesagt nur Design machen und sich fragen, wie nachhaltigeres Design geht und wie besser aber undenkbar natürlich in mir noch vor zehn Jahren oder wie gesagt auch viele Tech-Profile, die einfach nur an irgendwelchen Solutions arbeiten sehr analytics sind.
00:20:18: Also spannend!
00:20:20: Und auch die Teamzusammenarbeit ist dadurch eine ganz andere, was ein viel weniger homogenes Team ist.
00:20:26: Aber die Probleme unserer Klienten sind einfach auch viel weniger klar umrissen oder einfach Komplexität waren sie nicht gestiegen.
00:20:31: das in den letzten zehn, fünfzehn Jahren.
00:20:33: Darum müssen wir die natürlich abbilden, um da überhaupt noch guten Rat geben zu können.
00:20:37: Gibt es da einen einheitlichen Recruiting-Prozess?
00:20:39: Also wir werden gleich noch über den Mythos Assessment Center bei McKinsey natürlich sprechen.
00:20:43: Da können wir dich, also das kann ich dich nicht fragen, müssen Designer oder eine Designerin oder ne Koderin?
00:20:48: oder so muss die auch durch so'n Prozess durch?
00:20:50: Es
00:20:50: muss auch durch einen Recruitsprozess.
00:20:52: aber natürlich du würdest ja quasi an Pinguine nicht bitten einen Baum hochzuklettern.
00:20:57: Da gibt's ja so schöne Bilder wie auch in
00:20:59: diesen
00:21:00: Recruitting Comic Cans wo man mal sagt... Und klettert.
00:21:03: und jetzt, now we do a fair exam everybody climb up the tree.
00:21:06: Da steht dann eine Giraffe und ein Affe oder ein Pinguin, muss ich ja schon überlegen was die Leute in was die exzellent sein sollen?
00:21:13: Also wir suchen noch Exzellenzpunkt.
00:21:15: also Leute müssen sehr gut sein in den Dingen die sie tun weil wir unsere Klenden sehr sehr sehr gute Teams zusammenstellen möchten für sehr schwierige Fragestellungen Und das ist ja schon die Value Proposition.
00:21:25: Aber um sehr, sehr gut in Design zu sein, muss man natürlich viel weniger irgendwelche Marktstudien irgendwie rechnen können und irgendwas abschätzen oder ein wahnsinnig guter Koder zu sein oder einen Wahnsinnig... Also es gibt einfach sehr unterschiedliche Profile, die werden dann auch dezidiert natürlich so interviewt, um überhaupt feststellen zu können Ist das irgendwie excellent?
00:21:44: In welchem Kontakt ist das zu sehen?
00:21:45: Sonst kann man das gar nicht burten.
00:21:47: Ich könnte dir aus hetternder Perspektive sagen, warum ich glaube dass viele zu euch wollen.
00:21:51: Aber ist das das?
00:21:52: Aus deiner Sicht, dass Menschen die zu euch mit sehr guten Menschen arbeiten wollen?
00:21:57: oder warum ist diese Faszination?
00:21:58: Das ist ja eine Traumsituation in der ihr seid so viel Bewerbung zu bekommen und aus den besten der Besten auswählen zu dürfen.
00:22:04: da würden andere Unternehmen sich eine linke oder vielleicht sogar ne rechte Hand für abhaken.
00:22:08: ungefähr Was ist diese Sogwirkung bei McKinsey?
00:22:12: Ich glaube, es sind Kombinationen aus Faktoren.
00:22:14: Das ist natürlich schon einerseits Reputation.
00:22:16: Wir werden jetzt dann hundert Jahre alt und das ist schon menschallang für eine professionelle Organisation, die diese Profession erfunden hat.
00:22:26: Man dreht irgendwie in mir sein Unternehmen besser.
00:22:28: Für uns ist ja bei mir auch undeckbar vor hundert Jahren.
00:22:33: Aber das machen noch ein paar mehr!
00:22:36: Das machen ja noch ein paar Jahre,
00:22:39: unter den Beratenden.
00:22:40: Die Länge und diese Brand, das ist mir was, was einen Nimbus hat, der es irgendwie aufbaut.
00:22:46: Was aber sehr besonders ist, dass die Kombination aus Gassinolorte
00:22:51: mit Drive,
00:22:52: die was machen wollen oder gestalten wollen... Übrigens, wenn man von McKinsey rausgeht, geht's um die größte Fragestellung, weil ihr Gott Hetthalter sagt.
00:22:59: Egal welches Senioritätslevels die Frage, kann man denn normale Menschen führen?
00:23:04: Weil ihr habt da immer nur Leute sitzen, die quasi vom Praktikanten zum Seniorpartner.
00:23:08: Die sagen ich will das lösen!
00:23:10: Ich finde es spannend Sachen, die einen interessieren also dieser wahnsinnige Drive.
00:23:14: Ich glaube ist schon was, was die Kollegen total eint, dass man etwas gestalten möchte.
00:23:18: Dass man nicht irgendwie ins Büro geht um dann viel wieder handzulehnen sondern zu sagen, ich möchte hier an dem Tag richtig was gestalten.
00:23:23: Da wirst du keinen finden wie gesagt von Praktikantern zum Moustinier Partner der dieses Gefühl nicht teilt ist glaub ich.
00:23:30: Das zweite ist dieses... gestalterische und freiheit zu haben sozusagen also in diesen an was ich arbeite, das ändert sich.
00:23:38: Ich habe mich immer den gleichen Projektleiter, kann mir die Themen aussuchen und ich kann mich in gewisse Richtungen entwickeln.
00:23:44: Wir sagen mal create your own McKinsey!
00:23:46: Und das ist glaube ich auch ein total wichtiges Thema.
00:23:48: Also zu sagen die Themen, die mich dann interessieren, ich fuchst mich da mehr rein, ich lern heute kennen, ich mache mehr Sachen international, ich baue Knowledge auf, es erzeugt dann wieder mehr Sog irgendwie für meine Themen.
00:23:58: Es ist wirklich vom Kleinen auf dieses Thema Create Your Own McKinsee is very true.
00:24:02: und bei sowas hilft halt auch wieder... Größe, weil man einfach Auswahl hat.
00:24:07: Also wenn wir über hundert Büros, diese ganzen Practices, die ganzen Functions... Da ist einfach so viele Themen und so viel Vielfalt.
00:24:15: Das nimmt sich auch wahnsinnig gut.
00:24:17: Die Themen dann so gestalten kann, die einen wirklich selbst bewegen.
00:24:19: und zu deiner Ausgangsfrage zurück.
00:24:22: Wie schafft man das denn?
00:24:23: So lange erhält man aus, hast du glaube ich gesagt!
00:24:26: Es ist einfach, wenn du Themen machst, die dich begannst sind und die du gerne machst, wo du das Gefühl hast, ich kann es selbst gestalten.
00:24:32: I write my own lottery ticket every week.
00:24:34: Das ist für freiheitsliebende Menschen wirklich Freiheitsliebene, die gerne etwas bewegen wollen.
00:24:40: Das ist eine gute Kombination von uns
00:24:42: Cool.
00:24:43: Ich glaube aus Headlander Perspektive kann man auch noch sagen, wenn man McKinsey im Lebenslauf hat, hat man so ein Proof of Concept drin?
00:24:48: Da überprüft fast keiner mehr ob du intelligent bist.
00:24:50: das wird dann angenommen.
00:24:51: Ja
00:24:52: da ist es auch ein bisschen... also das ist interessant weil du das sagst irgendwie und das ist auch von vielen die kommen und gesagt bleibt zwei Jahre.
00:24:57: ich wollte auch zwei Jahre bleiben.
00:24:58: Das war immer so erstmal so ich lerne da mal ein bisschen das Handwerk und dann gehe vielleicht zu den Vereinten Nationen oder so.
00:25:03: Also ich glaube ich hatte Die wenigsten, die du fragst auch die lange dabei sind, kamen und haben gesagt ich werd hier Partner.
00:25:09: Ich bleib hier.
00:25:11: Die wenigste kennen ehrlich gesagt keinen.
00:25:13: Und die, die es gesagt haben oder hätten sie wahrscheinlich nicht mehr dann sind.
00:25:17: Also ich glaube da ist schon auch so ein gewisser irgendwie...ich komme erstmal um was zu lernen irgendwie default wieder bei und dann lernt man natürlich irgendwie auch eine Menge.
00:25:26: Und es ist schon so, wenn du halt durch so ein Wärmsprozess gehst mit diesem wir suchen die besten irgendwie.
00:25:31: Wir stellen Exzellenz zusammen dann lernen sie auch noch unglaublich viel weil die in jedem Jahr drei vier fünf Industrien sehen immer mit neuen Leuten arbeiten In so einem Fast-Pace-Environment viel Verantwortung früh kriegen.
00:25:42: das ist halt so ein bisschen wie Diamantenpressen und wir haben schon guten quasi die Guten Ersten irgendwie vorne und da sind ja auch noch in so einem Umfeld Dann werden mich halt quasi dem Umfeld auch noch besser.
00:25:52: Also Wir sind jetzt auch nicht erstaunt, dass sie unsere Kollegen danach auf dem Arbeitsmarkt ganz gute Sachen machen.
00:25:58: Und so schön!
00:26:00: Also entstehen lebenslange Freundschaften und gleichzeitig verbindet einem das ja diese Jahre.
00:26:04: Ob's zwei sind oder zwanzig?
00:26:06: Dieser Wille, also der will to grow.
00:26:08: Der Wille zu wachsen.
00:26:09: du hast gerade gesagt dass ihr einen hohen Anspruch habt an die Leute die mit euch arbeiten, die in den Teams arbeiten.
00:26:15: Wie überprüft ihr denen denn?
00:26:17: Das jetzt müssen wir mal aufs Assessment Center kommen.
00:26:18: Ihr werdet euch ja dabei was denken.
00:26:20: Eine Außenstehende wie ich die irgendwie auch mit neunzehn entscheiden muss da was studiert sie?
00:26:24: und so weiter.
00:26:25: Natürlich ist McKinsey oder Beratung insgesamt immer im Hinterkopf.
00:26:29: Und dann ist man schnell beim Assessment Center und schnell bei solchen Fragen, wie viele Bälle passen in eine Boeing seven-four-seven-dreien?
00:26:34: Auch das ist ein Mythos, dass ihr sowas fragt.
00:26:36: Erklär mal, wie es funktioniert.
00:26:38: erst einmal so'n Assessment Center als young professional sag ich mal.
00:26:41: Ja, auf jeden Fall!
00:26:42: Also diese Frage mit der Boeing, die bringt mich immer zum Lachen, weil ich glaube... also ich wüsste nicht ob das irgendeine Beratungen, so ne Frage heutzutage noch stellt.
00:26:50: Wenn sie meine Geschwärter wahrscheinlich hin in den Achzehgern, um einfach zu sehen, Länge mal Breite multiplizieren kann, so drei anderen.
00:26:58: Dass ein besseren Berater macht, habe ich mein großes Frage gesagt.
00:27:01: Daran machen auch schon die Ärzte gern.
00:27:04: Wie funktioniert das?
00:27:05: Du bewirbst sie erst mal schriftlich bei uns in irgendeiner Form, also entweder auf eine spezifische Rolle oder einfach von Gespräch und dann wird sich der Lebenshaft angeguckt und wir suchen nach total diversen noch interessanten Talent und da wird geguckt was du so gemacht hast.
00:27:20: Und gerade weil du sagst so young professional Das sind oft sehr spannende Profile, weil wie älter du bist, desto mehr kannst du ja gemacht haben.
00:27:26: Also wir stellen keine neuen zehnjährigen ein und wenn du grad sagst, wenn ich gerade anfange an der Union so, da sehen wir einfach noch zu wenig.
00:27:32: Da würdest du es witzender sehen eine gute Abinote.
00:27:34: aber wir wollen ja Leadership und Drive und Excellence und das entsteht ja erst mal über ein paar Jahre.
00:27:40: Das heißt eigentlich in den young professionals auch auf die Kandidaten wo man sowas schon viel mehr sieht und wo es auch teilweise einfach schon viele diverser ist.
00:27:46: Und egal ob jetzt irgendwie excellent fast im Sport oder in irgendeiner NGO Schüler-Startup gegründet hast, welche Schachwertbewerbe irgendwie dich beim Technische Hilfswerk engagiert und da irgendwas verändert hat.
00:27:59: Also wir suchen Leute die was verändern wollen, die was mit Drive machen, die das sehr gut sind, die auch andere begeistern können.
00:28:06: Das ist auch nochmal wichtig!
00:28:07: Manchmal haben wir auch Kandidaten im Prozess, die dann eine sehr gute Noten haben, wo wir das Gefühl haben, der ist aber auf dieser ganzen Leadership und Personalfit Dimension nicht so.
00:28:14: Wir arbeiten ja mit unseren Teams, wir arbeiten mit unseren Klienten.
00:28:17: Das heißt noch so wie Leute für diese Idee... ausspeichern, sondern die begeistern können mitnehmen und das auch bauen.
00:28:23: Und es zeigt sich schon am Lebenslauf finde ich also egal ob du jetzt irgendwie wie gesagt in der Partei aktiv hast oder das lokale Tier haben nach vorne gebracht aber es gibt dieser Drive fast zu machen und dann was Exzellentes hinzukriegen für deine Themenworte zu begeisteren Sachen nach vorne zu bringen und dann so dieses Leuchten in den Augen wenn du diese Sachen erzählst und dir den ich irgendwo angelesen hast da sind unsere Interviewer ganz geschult drin.
00:28:44: Da kommt schon, sieht man schon viel über den Kandidaten.
00:28:47: Ob da was dahinter ist oder ob das vielleicht passen könnte.
00:28:50: Aber ihr achtet schon auf Noten?
00:28:51: Oder kann man überhaupt bei McKinsey anfangen ohne dass man eine gute Note hat?
00:28:54: Du hast lachen.
00:28:55: wir haben letztes Jahr einen Partner gewählt der hat nicht mal studiert.
00:28:58: Ah yes!
00:29:01: Das ist jetzt die Befriedung meines Herzens, sag ich mal.
00:29:04: Hätte ich was gesagt?
00:29:05: Weil
00:29:06: z.B.,
00:29:06: das hab' ich mich auch gefragt... Also wir müssen gleich nochmal natürlich noch ein bisschen in das Assessment-Center reingehen.
00:29:09: Das vergesse ich nicht!
00:29:11: Aber das habe ich mich gefragt ob auch dadurch ihr vielleicht das eine oder andere Talent verpasst.
00:29:14: Denn ich bin ehrlich, ich hätte mich niemals bei euch beworben mit meinem... also ich hab Jura studiert und das erste Staatsexamen gemacht.
00:29:20: Ich wusste dass ich nicht Jura machen will oder nichts mit Jura in meinem Leben.
00:29:24: Dementsprechend ist mein Examen sehr schnell gewesen nach acht Semestern den Freischuss geschafft aber mit einem ganz schlechten Ergebnis.
00:29:31: Ich weiß fast keine Juristin, die Juristen sprechen nicht darüber.
00:29:33: Ich schäme mich nicht dafür, weil ich zum ersten Anlauf ohne Energie und so weiter geschafft habe!
00:29:39: Ich glaube, dass ihr mich damals nicht genommen hättet.
00:29:41: Und ich glaube, das vielleicht fünf Jahre später oder zehn Jahre später, oder so ... Das anders ausgesehen hätte?
00:29:48: Oder
00:29:48: heute vielleicht auch anders aussehen
00:29:49: würde!
00:29:49: Du hast ja zweifel Sohne in der Leadership, du hast ja wahnsinnig einen losgemacht mit Strive und irgendwie das erste weibliche Wirtschaftsmagazin im deutschbreien Raum gegründet.
00:29:58: jetzt Podcast ist nebenher für mich im Multiformatik.
00:30:00: also es wäre genau so So Cases, die uns, glaube ich, total begeistern würden.
00:30:05: Also wenn du ganz das Kreter nachsprechen wolltest, dann können wir das natürlich so machen.
00:30:10: Das ist...
00:30:11: Vielleicht Nachsträufe!
00:30:12: Wenn es einen Nachströme gibt?
00:30:14: Wenn du's in größere Verlagshände übergeben hast.
00:30:19: Aber ja also das wären genauso Profilien, dass sich heute total begeistert wurden.
00:30:23: und wie gesagt, wir haben letztes Jahr den USA wieder unser Partnerwahlkomitee in ein paar Wochen, ich auch schon seit vielen Jahren Teil von macht es auch sehr gerne.
00:30:32: Das ist ein ganz wichtiger Prozess bei uns.
00:30:33: einfach dieses wie wir die Partner wählen, das ist ganz besonderes auch wie wir darüber reden und Kandidaten, wie ernst hat doch diese Valuationssinnen so?
00:30:40: Und wie gesagt letztendlich an unseren ersten Kollegen wählt er war nie im College also nicht nur dass er keinen Abschluss hat sondern war nicht da.
00:30:47: Aber entgeht euch?
00:30:48: Ist das mal passiert?
00:30:49: oder hast du ein Beispiel im Kopf, wo ihr dachtet, den hätten wir früher nicht gesehen.
00:30:55: Den haben wir nicht gesehen.
00:30:56: oder sie und heute fällt dir da so was ein.
00:30:59: Also ist das passiert?
00:31:00: Passiert das auch in dem System?
00:31:02: Diesen Kollegen
00:31:02: z.B.,
00:31:03: der wäre niemals, er hat eine Military-Karriere gehabt.
00:31:06: Er war Minigut in der Schule und war auch im College und hatte aber ganz viel Leadership in seiner Military- Karriere.
00:31:12: Und er hat dann viele Operationssachen gemacht um ins Detail zu gehen Und
00:31:16: er
00:31:17: hat uns einfach total begutzt.
00:31:20: Wie gesagt, es ist ein gewählter Partner.
00:31:23: wieder zu den Beispielen.
00:31:24: Kollegen die in Design arbeiten und Circularity-Design machen und Sachen nachhaltiger machen sind als Themen, die hätten wir natürlich nicht gesehen vor zwanzig Jahren.
00:31:33: Hätten wir halt auch nicht gemacht.
00:31:34: Aber wie gesagt das ist ja um Klientinnen komplexe Fragestellungen gut beraten zu können.
00:31:40: komplex zusammengesetzte, aber im einzelnen exzellente Profile wieder.
00:31:44: Die dann halt irgendwie ein Ergebnis produzieren, dass die Klienten alleine vielleicht sonst nicht so auf den Tisch hätten und genauer umso mehr werden.
00:31:52: Zurück zu dieser Exzellenz.
00:31:54: Wie überprüft ihr die?
00:31:55: Wenn ihr nicht mehr fragt, wie viele bessere Bälle passen in einem Boeing seven-four-seven... Worum geht es dann was du verraten darfst?
00:32:01: Ich kann mir vorstellen alles wollt ihr wahrscheinlich auch nicht verratenen.
00:32:03: Also ich glaube das ist so unsere Interviewteams sind ja auch gut geschult.
00:32:10: Sind eben auch exzellente!
00:32:11: Ja,
00:32:13: wir trafen auch die besten der Besten hin diesen Interviewteam natürlich sind also hat schon immer einen Das System, das sich natürlich auch irgendwie Self-Reinforced auf was schön ist.
00:32:20: Dann so eine Ehre, ich kann mich erinnern als man dann zum ersten Mal Interviews machen durfte und nach irgendwie ein oder zwei Jahren im Leaf ist es auch wieder etwas Besonderes.
00:32:27: ins Gefühl ist, dass für diese Organisation jetzt jemanden Praktikanten aussuchen und sonst rutscht dann natürlich dann auch irgendwie so hoch.
00:32:33: Und dann guckst du natürlich einerseits erstmal Lebenslaufe aber es machen die Kolleginnen und Kollegen im Rekruting.
00:32:38: Die gucken wie gesagt nach... Exzellenz und Achievement auf diesem CV, aber wie gesagt entlang der unterschiedlichen Dimensionen.
00:32:44: Da ist Noten ein Teil, aber eben auch Leadership in vielen anderen Themen im Exzelenzen.
00:32:48: Je später, desto mehr braucht man natürlich um so einen CV gut anzugucken.
00:32:53: Aber das Interessante wäre noch die CVs, weil du gesagt hast, dass du mit von einem Dreißig mehr gemacht hast als mit einem Twentzig.
00:32:58: Und dann siehst du einfach andere Sachen nach dem Lebenslauf so... Und dann muss man natürlich Probleme lösen!
00:33:03: Das ist unser Job Problem-Solving-Abilities.
00:33:07: Das ist ja so, dass ein Kleinen anderen Tag gehabt hat in der Regeln Probleme und man lösen muss man dann irgendwie strukturiert durchdenken also structural thinking, wie konzeptionellen Problemen gut umreißen können und sagen irgendwie, wie würde ich denn überhaupt vorgehen?
00:33:20: Und es geht ja gar nicht so sehr um die richtige Antwort.
00:33:21: Wenn ich danach sage, damit die Antwort ist fünf oder sieben oder zu deiner Frage, wie viele Bälle da rein passen, dann wie Antwort ist es um die zwölftausend siebhundachzehn?
00:33:30: Sollte ich fragen, wie nähe ich mich denn einer mir unbekannten Situation einen komplexen Problem und wie würd' ich das eigentlich?
00:33:35: strukturieren?
00:33:36: also Konzeptionell erstmal, also wie denke ich darüber nach?
00:33:39: Was habe ich auch für realistische quasi Einschätzung?
00:33:41: Also kann ich Sachen zueinander in Bezug setzen.
00:33:44: Welche Informationen bekommen Sie?
00:33:45: Ist das eine relevante Information, ist keine relevante information.
00:33:48: Das ist ja auch wieder eine Judgement Frage.
00:33:50: Wo du sagst was siehst du in mir Alisa, also hatte ich dir dann irgendwie Judgement und das Problem strukturiert.
00:33:54: Kann er oder sie auch mit Zahlen umgehen natürlich.
00:33:57: Irgendwann rechnet man halt auch mal etwas.
00:33:59: Hast du ein Gefühl dafür?
00:34:00: Ist es irgendwas, was stark wächst oder nicht so stark wetzt?
00:34:03: Was relevantes quantitiv oder was nicht relevantes?
00:34:05: Wie gesagt geht's auch nicht um die dritte Nachkommastelle bei Internet-Spanien auszurechnen aber so bisschen ein Gefühl zu haben Ich kann nämlich ein Problem... Strukturieren.
00:34:14: Ich kann irgendwie so konzeptionell gut drüber nachdenken und sortieren, für ein gutes Judgment aus dem Vorgehen, was eine Information, die ich noch bräuchte auf diesen Informationen auch nicht gegeben ist.
00:34:24: Was würde ich eigentlich noch wissen wollen?
00:34:25: Irgendwie um die Frage überhaupt beantworten zu können.
00:34:28: Und dann wie würde ich denn einschätzen dass irgendwie die unterschiedlichen Faktoren, die jetzt gehört haben ungefähr zusammenpassen?
00:34:33: das kann irgendwie einen Musiker der sortiert denkt genauso gut beantwortet wie ein Theologe wie ein promovierter Mathematiker.
00:34:41: Aber es ist nicht ums Rechnen geht, sondern es geht um dieses konzeptionelle Strukturieren können, wie gesagt irgendwie so dann logisch irgendwie Abschichten zu nennen Bezug setzen gutes Judgment Gefühle für Zahlen und relevante Informationen vor allem gute Fragen stellen.
00:34:54: also je mehr man den Interviewer teilhaben lässt.
00:34:58: Also die Interview sind nichts wert, sondern die die da sitzen und schreiben Und schreiben zehn Minuten oder streichen sie was durch und schreiben sie weiter Moment nochmal ganz kurz Ich glaube zwölf Da kommen nicht so viele raus.
00:35:09: Wenn du eine Frage stellst und die Antwort zwölf kriegst, kannst du nicht so viel darüber sagen.
00:35:13: Und es geht nicht darum, ob die Antwort Zwölf ist oder zwölftausend sondern es geht darum zu sagen Wie gehst Du dran wenn du ein Problem lösen musst unter uncertainty?
00:35:21: Ein Problem das du noch nie gemacht hast.
00:35:22: Die würdest du abschichten.
00:35:23: Das ist ja eigentlich der Job.
00:35:25: Problemlösefähigkeit Machen wir jeden Tag.
00:35:26: Wir lösen problemlos unsere Kleben.
00:35:29: Also eigentlich prüft ihr, wenn ich das mal zusammenfassen darf... Ich weiß gar nicht.
00:35:33: Kann ich nur auf Englisch sagen?
00:35:34: Auf Deutsch klingt es ja wieder doof!
00:35:35: Ihr prübt ab ob jemand wirklich dieses Connecting the Dots
00:35:38: kann.
00:35:39: Definienz Problem Solving.
00:35:42: Das ist eigentlich die Kern-Dob Description.
00:35:44: Dann gibt's noch andere Sachen, die wir machen.
00:35:45: Wir bringen natürlich unser Leuten was bei und wir arbeiten mit Klienten zusammen und das ist ein Unterschied.
00:35:50: Wir wissen dann welche Sachen, je nach dem Karrierestufe oder so Knowledgeable Themen.
00:35:54: Aber im Kern ist es so, dass wir lösen Problemsolving.
00:35:58: Und da gibt's unterschiedliche Dimensionen wie gesagt Konzeptshow, Analytik, Judgment und das kriegt man sehr schnell ein sehr gutes Gefühl für.
00:36:07: So, ein paar Mythen müssen wir noch aufklären.
00:36:09: Die nächste Mythos ist die ... Ja genau!
00:36:12: Ist die achtzig Stundenwoche.
00:36:14: Tatsächlich denkt man beim McKinsey automatisch an unendlich lange Arbeitszeiten und Nächte durcharbeiten usw.
00:36:21: Erzähl mal wie viel arbeitet man bei McKinzy oder wie entwickelt sich das vielleicht auch?
00:36:28: Also die erste Frage ist erstmal so, it depends.
00:36:31: Was ich vorhin auch gesagt habe mit diesen ganzen Projekten keinem Projekt ist wie das nächste.
00:36:34: also wenn ich jetzt zwei Wochen lang irgendeinen due diligence mache was anderes als wenn ich in neun Monaten lang im Klienten auf irgendeine Transformation begleite von dann wie gesagt einer ersten Strategie zu irgendwelchen Workshops zu implementieren.
00:36:46: also ich glaube es hängt sehr natürlich vom Projekt Kontext ab.
00:36:50: top down würde ich sagen die achtzig Stunden Woche ist natürlich ein Mythos.
00:36:54: Es ist auch überhaupt nicht mehr eine Kultur.
00:36:56: Das wird es aber, finde ich, spannend wie du das an deinem Beratung hörst.
00:36:59: oder wenn jetzt mal jemand aus einer großen Bank oder so oder in ein PA-Haus interviewen würdest... Also dieses nur die harten Kommengarden und wir arbeiten achtzig Stunden die Woche und sagen irgendwie cool um mich hier auch in der Alters zu machen und so.
00:37:11: Das war schon nicht mehr cool als ich angefangen habe.
00:37:13: Ich weiß jetzt also zumindest bei uns nicht so.
00:37:16: Ich glaube so im Banken ist vielleicht noch ein bisschen anderer Kontext damals gewesen, aber ich zumindest als Praktikantin damals so erlebt Ich habe meine ganze Zeit bei mir kinden sie kein einziges Mal so ein All-Neil-Tag gemacht, eine ganze Nacht gearbeitet.
00:37:27: Es gibt natürlich mal Studien oder Phasen die sind dann wie stressiger und es gibt auch schöne Phasene die sind viel weniger stressig.
00:37:32: Und ich glaube das ist auch wieder eine Frage der natürlich der Priorisierung, wer wie sehr du das gestalten kannst?
00:37:38: das Gesamtprojekt im Kopf war.
00:37:42: So nicht mehr so dein Workstream, wo du das Gefühl hast wie richtig fertig und wann musstest du es mit wem abstimmen?
00:37:46: Sondern wenn du so ein bisschen der Projektladen bist, pass auf... Das ist How We Run!
00:37:49: Das ist die Woche Montag bis Freitag.
00:37:51: Da leg ich das Theory Committee hin, da hätte ich gerne das Dokument fertig, da müssen wir den Review mit dem Partner machen und sowieso... Da bräuchte das Team, da bräucht das Team nicht.
00:37:59: Und ich glaube als erstes das Gefühl hatte Ich kann so das Gesamting angucken und kann das für mich so strukturieren wie das Sinn macht hat sich mein Stresslevel halbiert Krass.
00:38:09: Ja, es ist sehr persönlich glaube ich.
00:38:11: Also je nachdem auch was du für ein Typ bist ne?
00:38:13: Dass du sagst irgendwie was dir liegt und was dir nicht liegt.
00:38:15: aber ich hatte das Gefühl
00:38:16: so Abprojektleiter
00:38:17: als das Gefühl hatte Ich habe das Gesamtding unter Kontrolle Und ich strukturiere das so dass es klappt.
00:38:23: Dann hat wie gesagt mein Streitreffer sich Abprojekte habiert.
00:38:27: Ja toll Danke für die Insights.
00:38:29: Ein weiterer Mythos den ich gehört habe ist Es gibt keine vier Tage Woche bei McKinsey.
00:38:32: Das wird sich wahrscheinlich auch geändert haben oder?
00:38:35: Vier Tage also meinst Du wie mit so strukturell Freitag immer frei
00:38:39: Ja.
00:38:40: Also die Frage ist ja sowieso erst mal, was ist denn eine hundertprozent Stelle?
00:38:44: Also ich glaube das fängt ja die Diskussion an.
00:38:46: Also zurück zu.
00:38:48: dann irgendwie die achtzehntigstunden Woche, also ist es ne achtzigstunde Woche nein!
00:38:51: Ist ein veinundreißig vor stundenwochern auch?
00:38:53: nein so Also, und die Frage ist ja wann du irgendwie einfach hinkriegst was du irgendwie hin kriegen musst.
00:38:59: Und ich glaube es sind eine strukturierte.
00:39:01: wir erscheinen Freitags nicht dann hat er in die Branche sowieso schon diesen Mythos ne?
00:39:04: So Freitag ist so Homeoffice, das gibt's ja alles nicht mehr so richtig mit Covid- und weniger travel.
00:39:09: also ich glaub die Zeiten sind ja auch ein bisschen vorbei aber das ist ja alles immer viel flexibler geworden.
00:39:14: dieses strukturelle Wir arbeiten vier Tage die Woche glaube ich nicht.
00:39:17: Ich kann mir nicht vorstellen dass wenn ein Klient anruft und bringen was braucht oder irgendwas für den sagen wir sind freitags halte ich für seltsam.
00:39:27: Ich glaube aber gleichzeitig diese Flexibilität, die wir sonst während der Woche haben.
00:39:31: Du sagst, ich brauche jetzt mal Mittwochnachmittag irgendwie folgendes!
00:39:34: Ich kann erst Montag Mittag kommen weil da bin ich auch wieder zurück bei diesem Drive und diesen E-Toss und das ist sowas Schönes mit unseren Teams.
00:39:42: Weil ich dann als verantwortliche Partnerin oder Sederpartnerin muss Gefühl habe, dass will get done.
00:39:47: Also ich will gar nicht wissen wo die sind.
00:39:48: Das heißt für uns
00:39:49: Frage
00:39:50: auch so total theoretisch.
00:39:51: Wenn ich das Gefühl habe, dass ich jetzt den ganzen Tag erreichen würde.
00:39:55: Das wäre natürlich keine gute Situation.
00:39:56: Aber dieses Gefühl zu haben, der kommt was raus und ich hab so viel Vertrauen in sowohl die Capabilities als auch in den Drive- und die Ownership.
00:40:04: Und weil du fragst warum kommen die Leute gerne?
00:40:06: Genau deshalb!
00:40:07: Weil sie halt auch die Freiheit haben, Sachen zu bauen.
00:40:09: damit kommt auch immer ganz viel Verantwortung und eher Over-Delivery.
00:40:14: Uns ist eigentlich wichtig, wo die Leute sitzen.
00:40:16: aber strukturell zu sagen auf keinen Fall sitzen sie am Montag da das halte ich für weder hilfreich noch
00:40:23: realistisch.".
00:40:24: Das heißt auch niemand bei McKinsey jetzt mal wirklich so hart reingefragt hat ein Zweiunddreißig Stundenvertrag oder einen Dreißig.
00:40:31: Okay, ja.
00:40:33: Aber das meine ich auch mit einer... Also es gibt die vier Tage Woche nicht für's ganze Unternehmen daran glaube ich auch überhaupt nicht.
00:40:39: aber Es gibt die Wirklichkeit
00:40:40: für euch.
00:40:42: Ja selbstverständlich wir haben alle möglichen Part-Time Modelle.
00:40:45: also wir haben von ich weiß es gar nicht irgendwie zwanzig Stunden zu malen Monat da und wieder ein Monat nicht da.
00:40:52: Ich habe während der Kinder auch immer mal wieder partime gearbeitet und ich hab das monatsweise geändert.
00:40:57: diese monat mache ich sechzig prozent nichts mehr mach ich achtzig.
00:41:00: Das ist irgendwie auch je nachdem wie die Formsituationen bauen soll.
00:41:03: Es muss man nicht mal festlegen und wir finden, ja also das ist ganz flexibel.
00:41:07: Sehr modern!
00:41:08: Ja,
00:41:08: wir machen Role-Chering,
00:41:09: beteiligen uns teilweise die Projektleiterroll.
00:41:12: Unsere Head of Recruiting teilen sich den Recruitting Job irgendwie bei dann so.
00:41:17: Da gibt es überhaupt im Gegenteil, da ist ganz viel Flexibilität.
00:41:20: Und wenn ich mir auch ehrlich gesagt einen Vergleich zu meinen Freundinnen und KlientInnen in corporate Germany angucke die Flexibilität, wie ich habe und die auch hatte.
00:41:33: Die letzten fünften, sechsten, siebten Jahre, die ist nicht vergleichbar mit einer Organisation, die eine Linienorganisation ist.
00:41:40: also wo du hast so Boxes und Lines und dann bist du mal drei Monate nicht auf deinem Stuhl und das machst du als Unternehmer setzt jemand an drauf weil sonst ist es das Team nicht geführt und dann ist die Stelle frei, dann sägt irgendjemand einen den Platz und dann kriegst du ihn nicht wieder wenn er zurückkommt.
00:41:53: Und die Frustrationen, die ich gehört hab auch in meinem Privaten sowie professionellen Umfeld von Frauen, die genau so alt waren wie ich als ihr Kinder gekriegt haben im Jahr Anfang dreißig.
00:42:02: Da blickst du ja sehr genau, wie lange du raus bist.
00:42:03: Weil bis drei Monate wird es gecovert und danach wirst du ersetzen dann brauchst du irgendeine andere Form.
00:42:07: also... Und das ist natürlich schon in der Linie einer Situation was anderes.
00:42:10: Es ist auch total nachvollziehbar!
00:42:12: Wenn da ein Team nicht geführt wird oder irgendwas nicht gemacht wird, dann musst du's erst in Berlin natürlich ersetzen damit das irgendwie weitergeht.
00:42:18: Bei uns ist ja Projektgeschäft.
00:42:19: Ist das total schön?
00:42:20: Dann machst du halt das nächste Projekt nicht aber den nächsten drei Projekte nicht.
00:42:24: Oder auf dem nächsten Projekt teilst du dir halt die Projektleiterrolle oder nimmst einen kleineren Walkstream, also so sehen wir das nur vormittags arbeiten.
00:42:30: Also...
00:42:32: Aber das geht auch schon ab Young Profession, also auch ab Associate Level oder so.
00:42:35: Dass du von vornherein sagst, ich möchte von vorne rein, weil das ist ja schon ein bisschen die Diskussion, die wir auch in diesem Lande gerade stattfindet... dass viele sagen immer aus der Gen Z, de facto ist es nicht wahrscheinlich die Generation sondern viele Menschen sich nicht nur eine Flexibilisierung wünschen, sondern einfach weniger Working Hour.
00:42:53: und das heißt Ich kann auch als Junior Associate oder was auch immer als die erste Stufe, die bei euch isst, kann ich sagen Stundenvertrag oder wie auch immer und dann wirst du, kannst du da noch auf dem Projekt?
00:43:04: Nicht permanent.
00:43:05: Also du kannst nicht anführen und sagen, ich komme als Associate part-time.
00:43:09: Du kannst aber sehr wohl je nach Lebenssituationen... also wir möchten schon erstmal Leuten natürlich in die Vollzeit einstellen so.
00:43:15: Aber hier natürlich je nach Lebenssituation und Bedarf kann zu sagen Ich möchte jetzt reduzieren und auf wie gesagt flexibere Stunden gehen.
00:43:22: Ich möchte nur so und so viel Prozent arbeiten.
00:43:26: Und wie gesagt, das ist auch monatlich flexibel.
00:43:28: Ob man es wirklich kommen kann oder sagen kann, ist eine gute Frage.
00:43:31: Bzw.,
00:43:31: um unsere Rekrute zu klären.
00:43:32: Aber das habe ich noch nicht gehört.
00:43:33: Das sind Paar Teilen, die wir uns jetzt einstellen.
00:43:36: Eine
00:43:37: gute Frage!
00:43:38: Weil ich finde es wirklich spannend, weil das ist ja so ein bisschen die Diskussion.
00:43:41: Die jetzt gerade auch zwischen.
00:43:42: also gefühlt entsteht eine Kluft zwischen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen.
00:43:46: Also zumindest was das Thema angeht?
00:43:48: Die Arbeitgeberninnen und Arbeitgebersagen entschuldigen aber... Ich habe also auch gerade in kleines Unternehmen wie wir zum Beispiel muss ganz häufig sagen Entschuldigung!
00:43:55: Ich kann dich nicht vier Tage die Woche einstellen, weil ich hab keinen einen Fünfteljob den ich dann vergeben kann Und ich bin nicht McKinsey mit so vielen, wo ich sagen kann alles klar Wir machen aus vier Stellen fünf ungefähr So, deswegen wie stehst du dazu?
00:44:09: Also wenn du sagst ihr wollt es klingt danach ihr macht part-time gerne möglich aber ihr wollt verstehen warum.
00:44:14: Genau so
00:44:14: ist das auch.
00:44:14: also ich würde in der Tat muss vielleicht nochmal unsere recruiting dampfangs weiß gerne wir jemals schon mal ein part time associate eingestellt haben.
00:44:21: Genauso wenn man es mir entspannend hat.
00:44:24: Ist aber immer möglich irgendwie wenn du das... quasi Begrund ist, wenn du sagst in irgendeiner Form.
00:44:29: Ich hab irgendwie Familie, möchte jemanden pflegen?
00:44:31: Ich brauch mal eine Auszeit!
00:44:32: Wir haben auch so ein ganz langes Programm, das heißt Takedime.
00:44:34: Du kannst irgendwie so zwei Monate im Jahr unbezahlten Urlaub nehmen.
00:44:37: Das ist halt Standard als wir vor zehn Jahren glaube ich eingeführt oder so.
00:44:40: Es war damals eine Riesenwelle dass es bei uns gibt und so.
00:44:43: Und es ist völlig normal heute die Leute machen irgendwelche Projekte, die gehen irgendwo in den Urwald militieren, Pflanzen bräumen, bauen Start-up, machen irgendwas.
00:44:50: Das muss doch gar nicht erklären aber das kanns zweimal einem Jahr, das irgendwie eigentlich... relativ flexibel machen soll, totales Standardprogramm.
00:44:56: Ich glaube das sind alles Sachen die gut gehen was wir schon dazu sagen müssen.
00:45:00: natürlich in der Zeit wo du da bist musst du es gut machen.
00:45:03: also das ist ja einfach auch unsere Value Proposition wieder gegenüber unseren Klienten also dieses Commitment wenn ich da bin dann wirklich einen excellent Job zu machen.
00:45:13: Das, wie gesagt, eint die Kollegen und das wird auch für uns immer quasi die Bar sein.
00:45:20: Wir sind hier um exzellente Leistung zu bringen und unseren Klienten einfach sehr schwierigen Fragen anzuhelfen.
00:45:26: Und dafür musst du natürlich wenn du da bist schon irgendwie dann auch dein Bestes geben und es gut machen.
00:45:30: Also ich glaube, dadurch dass wir ja natürlich auch so aussuchen können in einer guten Situation warte hinsinn.
00:45:38: also ich habe nicht das Gefühl, dass sich die Leistungsbereitschaft unserer Kollegen verringert hat Im Gegenteil, dass
00:45:44: das
00:45:45: schön ist.
00:45:45: Ich finde ihr die Modelle rundherum haben sich flexibilisiert und die Rahmenbedingungen wie gesagt Job shares, Take-Time, all of these things unpaid leave Wahnsinnig großzügig in der Unterstützung wenn jemand was braucht oder älteren krank sind Kinderkranksten man selber aus dem Grund nicht kann war sie auch als persönlicher Erfahrung Großzüge ist unterstützt in das Umfeld.
00:46:09: Und wie gesagt, es geht ja einfach noch leichter wenn du eine Projektorganisation hast die dir halt um dein Tagesgeschäft rum konfigurieren kannst wie ein Unternehmen, wie du das sagst und du sagst da ist dann einfach dein Stuhl leer!
00:46:19: Und dann geht's halt nicht weiter.
00:46:21: Das ist drum natürlich weniger flexibel und viel problematischer als wenn du einfach das sehr flexibel jede Woche neu konfiguren kannst.
00:46:30: Das klingt nach einem sehr gesunden Geben und Nehmen, denn eine gute Leistungskultur zu haben ist glaube ich vollkommen fein wenn auf der anderen Seite auch ein Geben ist.
00:46:37: Also deswegen vielen vielen vielen Dank soll weil wie könnten uns noch Stunden wahrscheinlich unterhalten?
00:46:42: Wir sind schon deutlich über der Zeit drüber!
00:46:44: Ich bedanke mich ganz doll bei dir für die Insights.
00:46:47: Ich glaube ganz viele Menschen da draußen haben vielleicht mehr gehen sie jetzt nochmal von einer anderen Seite kennengelernt.
00:46:51: Das ist den ein oder anderen Mythos.
00:46:52: Jetzt konnten wir mal entzaubern und deswegen ... Ich sage, das klingt so wie Macht weitersuchen.
00:46:59: kann
00:46:59: ich zu sagen?
00:46:59: Der Rina von Sorgen gesagt, dass Angebot steht!
00:47:03: Wenn du ... Ein
00:47:04: bisschen auf der Hand haben wir ja noch vor uns.
00:47:06: Ja genau, bei vielen
00:47:07: Schuhen entwachsen es jederzeit.
00:47:10: Let's Talk.
00:47:10: Wir müssen erst einmal die gesellschaftliche Mission erfüllen da noch viel mehr Frauen in der Wirtschaft sichtbar zu machen und dann könnten wir gerne noch mal reden.
00:47:17: Die Mission teilen wir, die habe ich persönlich auch.
00:47:19: Machen
00:47:20: wir das gerne zusammen von beiden Seiten.
00:47:22: Großartig.
00:47:23: Vielen Dank für deine Zeit, bis ganz bald und in diesem Sinne euch draußen.
00:47:28: vielen Dank fürs Zuhören!
00:47:29: Bye-bye!
00:47:53: bei LinkedIn unter Strive Magazine oder schau doch gerne auf unserer Website www.strive-magazin.de vorbei, abonnieren wir unsere Newsletter und auch die Printausgabe.
00:48:03: Alle Links findest du den Show Notes.
00:48:05: Schön dass du dabei warst!
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