#28: Annahita Esmailzadeh: Kann man seine Karriere planen?

Transkript anzeigen

00:00:06: Der Wunsch wurde hauptsächlich von meinen Eltern getrieben, die sich sehr wenig bei mir allgemein im Leben eingemischt haben.

00:00:15: Das heißt, sie haben mir immer volle Freiheit gelassen für all meine Entscheidungen

00:00:19: aber

00:00:19: es war ihnen sehr wichtig dass ich etwas studiere was mir eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht weil meine Eltern selber finanziell nie so wirklich große Sprünge machen konnten.

00:00:36: Erinnerst du dich noch an deinen ersten Job nach deiner Ausbildung oder dein Studium?

00:00:41: Was waren damals deine Ziele?

00:00:42: Deine Pläne, deine Gedanken.

00:00:44: Wo wolltest du hin?

00:00:46: Hattest du Ambitionen die Welt zu verändern und wenn ja wie genau wolltest Du das

00:00:50: machen?".

00:00:51: Genau diese Fragen stellen sich viele Young Professionals bei ihrem Einstieg in das Berufsleben.

00:00:56: Kann ich meine Karriere eigentlich planen?

00:00:59: Und wenn ja – Wie geht

00:01:00: das?!

00:01:01: Wir bei Strive wollen in dieser Episode eine von vielen Antworten darauf geben!

00:01:05: Und damit hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Strive Up Your Life.

00:01:10: Mein Name ist Anna Janina Meier und ich bin die Produzentin dieser Folge.

00:01:14: In der Folge hat sich Stryve-Herausgeberin Katharina Wolf, Anahita Esmael ZD eingeladen um genau diese Fragen zu beantworten.

00:01:23: Anahitta bezeichnet sich selbst als Passionate Leader.

00:01:26: Außerdem ist sie Stickerin, Bestsellerautorin und Business Influencerin.

00:01:31: Im Gespräch mit Katharina berichtet sie davon wie und warum sie ihre Karriere geplant hat.

00:01:37: Sie nimmt uns mit in ihre Gedanken zur Gestaltung eines Karrierenwegs und spricht darüber welchen Einfluss Ihre Eltern dabei auf sie haben.

00:01:44: Bevor es nun aber losgeht bekommt ihr noch eine kleine Einführung an das Thema Karrieremann.

00:01:49: Werbung!

00:01:50: Bevor wir richtig einsteigen, habe ich heute eine absolute Hör-Empfehlung für euch.

00:01:54: Und zwar dem Podcast Digitale Vorreiterinnen von Vodafone Business.

00:01:58: Da hört ihr jede Woche spannende Geschichten rund um das Thema Digitalisierung.

00:02:02: Zu Gast sind unter anderem UnternehmerInnen die offenen über ihre persönlichen Erfahrungen zu diesem Thema berichten.

00:02:07: Bisherige Gäste waren zum Beispiel Philip Westermayer vom UMEA, Franzi Kühne von Edding oder Johannes Klisch von Snoggs.

00:02:23: Werbung Ende.

00:02:31: Ein Schritt

00:02:49: schon mal fest!

00:02:50: Wir Deutschen sind sehr zieschreibig, was die Karriere angeht.

00:02:53: Denn laut einer repräsentativen Umfrage der Initiative Chef-Innen-Sache wollen mehr als vierzig Prozent der befragten Personen eine Führungsposition oder sogar mehr Führungsverantwortungen übernehmen.

00:03:04: Dreiundvierzig Prozent dieser Personen geben an das sie zuversichtlich sind genau dieses Ziel auch erreichen zu können!

00:03:10: Bevor wir aber zu Frage kommen, in wiefern sich das plan lässt ist uns wichtig zu sagen dass Karriere ganz unterschiedlich aussehen kann.

00:03:18: Karrieren muss nicht zwangsläufig bedeuten eine Führungsposition innezuhaben oder Geschäftsführerin werden zu wollen.

00:03:24: Karrière können auch bedeuten in Teilzeit arbeiten zu wollen Spezialwissen einem Gebiet aufzubauen und zu halten Oder eine eigene Bäckerei eröffnen zu wollen.

00:03:33: Für jeden bedeutet Karriera also etwas ganz anderes.

00:03:36: In einem Interview mit der DPA berichtet Wirtschaftspsychologin und Business Coaching Eva Schulter-Orstem, dass die genaue Zielsetzung bei der Erreichung des Karrierezieles das A und O sein.

00:03:48: Sie sagt weiter, dass Menschen sich hinterfragen sollten, warum sie welches Ziel anstreben – denn nur so ließe sich dieses auch erfolgreich

00:03:55: verfolgen.".

00:03:56: Zusätzlich berichtet Karreberater Dieter Krautwald in dem Interview davon, Wichtig sagt er ist, dass Menschen ihre persönlichen Prioritäten bei der Entwicklung setzen und auch immer wieder hinterfragen.

00:04:12: Je konkreter diese sind, desto einfacher gelingt die Planung einer Karriere.

00:04:17: Laut Marcel Bras Professor für Soziale Intelligenz an der Humboldt-Universität zu Berlin hängt der Aufstieg der Karriereliter entscheidend von Leistungen, Fähigkeit und Engagement ab.

00:04:28: Dennoch können auch Zufälle bei der Karriereplanung entscheidend sein, sagt er weiter.

00:04:45: Dieser hilft dabei berufliche Weiterentwicklungen, den Gang in die Selbstständigkeit oder das nächste große Projekt bewusst zu planen.

00:04:52: Wir haben dem Planer so entwickelt dass er dich über sechs Monate auf diesem Weg begleitet und ihr mit verschiedenen Insights und Mechaniken hilft dich fest auf deine Karriereplanung zu committen!

00:05:02: Bevor wir gleich in die Folge springen möchte ich euch noch ein ganz anderes Sicht der Dinge mitgeben.

00:05:07: Cheng Wei Liu, Professor für Strategy and Behavioral Science, sagte in einem Interview mit NTV, dass er davon ausgeht, das auch der Faktor Glück in der Karriereplanung nicht zu unterschätzen sei.

00:05:19: Er sagt ganz konkret – bei hohen Karrierezielen etwa CEO einer Aktiengesellschaft ist Glück wichtiger als Leistungen anstrengend!

00:05:28: Warum sagt ihr das?

00:05:30: Der Hintergrund von Glück bedeutet in diesem Zusammenhang zur richtigen Zeit, am richtigen Ort mit den richtigen Menschen zu sein.

00:05:37: Und das lässt sich leider nicht immer planen!

00:05:40: Wir wollen euch mit dieser Folge zeigen wie eine Karriere erfolgreich geplant wurde – nämlich die Karrieren von Anahita.

00:05:46: und genau deswegen geht es jetzt los!

00:05:48: Mit dieser Folge von Strive Up Your Life Werbung.

00:05:53: Bei dir steht eine berufliche Entwicklung oder Veränderung an, wie zum Beispiel das nächste Karriereziel, eine eigene Gründung oder ein anderes großes Projekt?

00:06:02: Dann ist der Strive Career Planner genau das Richtige für dich!

00:06:05: Mit dem Strive career planner begleitest du dein individuelles karriere Ziel, dass du in sechs Monaten erreichen wirst.

00:06:11: In dem Planner erwarten Dich geführte Wochen- und Monatsreflexionen anhand des OKR Modells mit der Du Dich selbst accountable hältst Außerdem exklusive Tipps und Insights zu Themen wie Work-Life Balance, Stressmanagement & Finanzen die du direkt umsetzen kannst.

00:06:25: Worauf wartest Du also noch?

00:06:26: Bring Deine Karriere auf das nächste Level mit dem Strive Career Planner!

00:06:30: Jetzt sichern unter www.strive-magasin.de.

00:06:34: slash career planner Werbung.

00:06:37: Ende.

00:06:46: Hallo und herzlich willkommen auch von meiner Seite zu Strive Up Your Life, heute mit einer ganz tollen Gästin die das Cover unserer Strive Campus.

00:06:55: Unser Studierenausgabe ziert und mit der wir natürlich nochmal in Detail ein bisschen näher sprechen wollten.

00:07:02: Anahita Esmal Sadeh.

00:07:03: liebe Anahitra ich freue mich riesig dass du da bist und mit dir möchte ich heute natürlich über deine Karriere sprechen denn die ganze Ausgabe extra für Studierende dreht sich darum ob man die eigene Karrieren planen kann.

00:07:16: wollen wir jetzt reden, also von daher steige ich da genauso mal ein.

00:07:20: Hast du deine Karriere denn tatsächlich strategisch geplant?

00:07:24: Also ich würde sagen initial tatsächlich gar nichts!

00:07:27: Ich bin zu meinem Studium absolut random gekommen.

00:07:32: Ich weiß nicht ob Du die Geschichte kennst wie ich zu meinem studium gekommen bin.

00:07:36: Ich habe mich einfach hingesetzt und hab in die Suchmaschine ganz stupide eingegeben.

00:07:41: Studium beste Halschancen.

00:07:44: Also sehr klar in der Planung, aber nicht so wirklich okay dieses Thema kickt mich.

00:07:53: Sondern eher okay.

00:07:55: ich habe eine finanzielle Ambition und hab mich dann für Wirtschaftsinformatik entschieden weil Wirtschaftsininformatik das Studium war dass dann ganz oben aufgeploppt ist.

00:08:07: um den Hintergrund ein bisschen zu erklären Der Wunsch wurde hauptsächlich von meinen Eltern getrieben die sich sehr wenig bei mir allgemein im Leben eingemischt haben.

00:08:18: Das heißt, sie haben hier immer volle Freiheit gelassen für all meine Entscheidungen aber es war ihnen sehr wichtig dass ich etwas studiere was mir eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht weil meine Eltern selber finanziell nie so wirklich große Sprünge machen konnten und umso wichtiger wars ihnen das ihre Tochter irgendwann mal ein privilegiertes Leben hat unabhängig ist auch unabhängig von einem potentiellen Partner entscheiden kann, wie sie ihr Leben gestalten möchte.

00:08:48: Deswegen nahm ich diesen Wunsch sehr ernst... Moderne

00:08:50: und weise Eltern?

00:08:51: Total!

00:08:52: Also ich habe sehr wundervolle und moderne Eltern zum Glück.

00:08:56: Und deswegen nahm mich diesem Wunscht sehr ernst und stieb mich dann in Wirtschaftsinformatik ein und saß dort in diesem Studium nach paar Wochen in der allerersten Softwareentwicklungsvorlesung und dachte mir so oh Gott was hast du jetzt

00:09:10: gemacht?!

00:09:11: Also hatte wirklich keine Ahnung von gar nichts.

00:09:15: Und hab dann an dem Tag schon angefangen online zu gucken, okay Studienabdruh, Studienwechsel was machst du jetzt nicht funktioniert?

00:09:21: Habe es aber dann ziemlich schnell durchgezogen.

00:09:25: also zum Glück hat's dann doch funktioniert habe dann an meinen Bachelor gleich mit Master dran gehängt und danach wurde es relativ strategisch tatsächlich.

00:09:34: Also ich habe im Studium schon sehr, sehr viel gearbeitet, habe viele Werkstudenten-Tätigkeiten gemacht, hab viele Praktika gemacht, habe zwei Jahre in einem Startup gearbeitet und bin dann in die Konzernwelt und habe für mich selber entschieden dass ich xJahre Beratung machen möchte das ich danach in die Projektleitung will, dass ich da meine erste Führungsposition will und danach das Unternehmen wechseln möchte und das wusste ich eigentlich schon so in der zweiten Woche.

00:10:03: Woher wusstest du das?

00:10:04: Das ist gar nicht so leicht.

00:10:05: Ich meine, die Option überhaupt erst mal zu sehen!

00:10:09: Ja also für mich war es tatsächlich klar dass ich Richtung Consulting gehen will weil ich mich schlau gemacht habe.

00:10:16: was ist das das beste Fundament was du haben kannst?

00:10:20: und aus meiner Sicht IT-Consulting So ein Feld, wo du am meisten lernst aus meiner Sicht.

00:10:31: Weil der Kunde bezahlt für dich!

00:10:33: Du hast einen teilweise sehr hohen Tagessatz und du musst abliefern.

00:10:38: Und du hast jede Woche teilweise jeden Tag, wenn du Spotteinsätze hast, hast du ein unterschiedliches Umfeld.

00:10:44: Du musst dich auf schwierige Gesprächspartner-Kundenhundinnen einstellen.

00:10:51: Ich habe wirklich überlegt vorher okay wie kann ich schaffen?

00:10:54: in möglichst kurzer Zeit, also ich habe drei Jahre Consulting gemacht.

00:10:58: Möglichst viel zu lernen und möglichst viel zu wachsen.

00:11:01: Und von daher hat das total Sinn gemacht und Projektleitung ist aus meiner Sicht ein sehr logischer nächster Schritt um erstmal diese fachliche Führung zu lernen die aus meiner sich sogar schwieriger ist als die disziplinärische dann nach disciplinatischer Führung und meinen anderen Konzern sehen.

00:11:28: Von daher hatte ich sehr viel Glück, dass es so gekommen ist wie ich wollte.

00:11:33: Ich habe aber natürlich auch viel dafür getan, dass das so gekommen war als ich

00:11:36: wollte.".

00:11:37: Ich wollte gerade sagen, Glück sagt man immer muss man sich erarbeiten.

00:11:40: Was hast du denn dafür getan?

00:11:41: Also du wusstest dein Ziel das ist irgendwie der Startpunkt Das ist wichtig.

00:11:46: Aber wie gehst Du denn also?

00:11:47: am Ende ist ja die execution Wie man immer so schön sagt auch der eigenen Karriere wahrscheinlich das wichtiger röre dass heißt du hast ein ziel.

00:11:54: wie stellst du Die weichen?

00:11:55: und was passiert?

00:11:56: vielleicht auch mal wenn eine Weiche auf einmal kippt also sich in eine falsche Richtung stellt was machst du dann?

00:12:01: Ja super gute frage also.

00:12:04: was ich immer so bisschen Schade finde, ist dass man bei allen Menschen die gemeinhin als erfolgreich gelten.

00:12:13: Immer nur die Fassade sieht und den Output.

00:12:17: Also man sieht immer nur den vermeintlichen Erfolg.

00:12:20: Man sieht aber nicht den Misserfolg oder Scheitern oder Stolpern das dahinter steht.

00:12:25: Und ich kann nur sagen, bei jedem Erfolg, den man bei mir sieht stehen ganz viele Misserfolge dahinter.

00:12:33: Ganz viele ... Absagen ganz viele Lines, ganz viel Stolpern und ganz viel Fallen.

00:12:39: Und bei mir war es tatsächlich nie so, dass ich irgendwie einen Protégé hatte der mich begleitet hat und dem ich einfach gefolgt bin und der mir Türen aufgemacht hat.

00:12:50: also Ich hatte zwar oder habe bis heute ganz tolle Mentoren Mentordinnen die ich mir selbst gesucht hab Die mich unterstützen und ich habe ein tolles sehr bestärkendes Netzwerk das mich auch unterstützt Aber ich musste mir alle meine Türen selbst aufmachen.

00:13:07: Und ich stand sehr oft vor verschlossenen Tüern, die auch nicht aufgegangen sind, auch wenn ich mich mit meinem ganzen Gewicht rangehängt hab und ... Ich glaube das was mich auszeichnet tatsächlich Resilienz ist.

00:13:22: also ich bin sehr zäh, habe auch viel erlebt, was mich sehr zee gemacht hat.

00:13:34: Von daher schaffe ich es relativ schnell, mich wieder aufzurapeln

00:13:40: und

00:13:40: weiterzumachen.

00:13:41: Und aus meiner Sicht ist das wirklich so eine Kerneigenschaft Resilienz die Menschen mitbringen sollten wenn sie in welchem Feld auch immer außergewöhnliche Leistungen übrigen wollen weil wenn man bei jedem Wünschstoß dann gleich umkippt dann kann man nichts erwarten, dass irgendwas Außergewöhnliches rauskommt.

00:14:09: Also ich sage immer von Nichts kommt nichts.

00:14:12: Was nicht heißen soll, dass man auf eine toxische Art und Weise die der eigenen mentalen Gesundheitsschade Dinge aushalten soll aber was ich oft beobachte das finde ich sehr schade ist, dass es so einen Trend gibt Dass man gar nichts mehr aushält und dass man sagt ja Boah, ich bin jetzt seit zwei Monaten in der neuen Position und irgendwie gefällt's mir da nicht.

00:14:35: Ich wechsle alle vier Monate meinen Arbeitgeber und jetzt mache ich mich selbstständig weil das Angestelltenverhältnis mir an sich nicht gefällt.

00:14:44: Und es bedeutet nicht dass man nichts seinen Arbeitgebers wechseln soll wenn es einem dort nicht gefält.

00:14:49: Das heißt auch nicht, dass man sich nicht selbstständigt machen soll, wenn das angestellte Verhältnis nichts für einen ist.

00:14:54: Was ich damit sagen will, ist eher dass man nicht wächst an Erfolgsmomenten.

00:15:01: Man wächst am Wiedrigkeiten und man wächst an Phasen, in denen man sich in der Wachstumszone befindet.

00:15:11: Und man befindet sich nicht in der wachstumszone in Zeiten wo man gefeiert wird, wo man nur erfolgreich ist und wo man keine Niederschläge erlebt.

00:15:22: Deswegen finde ich sehr wichtig da den Mittelweg zu finden, zum einen auf sich selbst zu achten.

00:15:28: Auf die eigene mentale Gesundheit zu achte aber nicht beim kleinsten Gegenwind umzukippen und dann wie so ein Schmetterling zur nächsten Gelegenheit zu fliegen und dort weiterzufliegen.

00:15:44: Wahrscheinlich fällt es vielen Menschen schwer, das merken wir auch.

00:15:47: Wir haben schon einen tollen Artikel darüber geschrieben, dass viele immer weniger konfliktfähig werden und gar nicht Lust haben in den Konflikt zu gehen.

00:15:54: Dann geht man lieber weg.

00:15:56: Das ist der Workaround, sag ich mal.

00:15:58: Anahita du hast gerade erzählt ... Du hattest Wiedrigkeiten denen du begegnet bist?

00:16:02: Du hättest Türen die sich nicht geöffnet haben für dich!

00:16:05: Ich würde dir jetzt mal so einleiten, du hast grade ins ganz tolles Buch geschrieben von Quotenfrauen an alten weißen Männern wenn man den Titel hört deine Voranmoderation, sag ich mal.

00:16:14: Hört, dass du Dinge erlebt hast?

00:16:15: Dann kann man jetzt wahrscheinlich einfach nur fragen wie ist es zu diesem Buch gekommen und erfährt alles über die Türen und über die Wiedrigkeiten, die dir wiederfahren sind?

00:16:26: Ja also das Buch ist zum einen ein persönliches Buch weil ich auch viel von mir selbst erzähle und auch viele Dinge erzähle, die ich vorher noch nicht erzählt habe.

00:16:35: Das Buch ist aber auch ein wissenschaftliches Buch.

00:16:40: Studien eingehe, weil ich auf die wissenschaftliche Forschung von unconscious bias eingehe.

00:16:46: Und weil ich ganz viele Studien zur Rate ziehe um meinen Punkt zu machen.

00:16:51: Weil aus meiner Sicht ist Meinungen zwar spannend aber Meinung ist nicht fundiert genug um da drauf ein ganzes Buch aufzubauen.

00:17:01: also zumindest war das nicht mein persönlicher Anspruch und Ich persönlich bin dazu gekommen.

00:17:11: Ich, vor allem seitdem ich in der Tech-Welt bin und vor einem seit dem ich Führungskraft bin.

00:17:16: Und das in relativ jungen Jahren – und wir haben uns hier mal unterhalten, ich schau ja jünger aus als ich bin – und bringe viele Attribute mit auch äußerlich die man jetzt nicht unbedingt mit dem in Verbindung bedingen würde was ich mache, was ich auch beruflich mach.

00:17:33: Von daher begegnet mir in der Arbeitsmeld schon, seitdem ich denken kann vor Urteile.

00:17:38: Sei es das Menschen einfach pauschal annehmen, sei er arrogant oder dass pauschale angenehm wird.

00:17:43: okay die kann keine technische Tiefe haben oder dass Pauschale angenommen wird.

00:17:48: okay dies nur da wo sie ist weil sie irgendwie ihr äußertes Erscheinungsbild genutzt hat oder was auch immer.

00:17:56: und Das finde ich bemerkenswert, weil wenn man sich mit mir auseinandersetzt sieht man dass da sehr viel Arbeit und Mühe dahinter steht tatsächlich.

00:18:09: Sonst bekommt man keine Position geschenkt in einem Konzernumfeld vor allem nicht ins so jungen Jahren.

00:18:18: was es mir aber auch aufzeigt ist das Menschen sich Orientierung holen an ihren Schubladen sich teilweise auch an ihren Schubladen festklammern, weil sie ihr eigenes Weltbild bestätigt haben wollen.

00:18:32: Und deswegen war es mir so wichtig zum einen über dieses Thema zu sensibilisieren, auch wissenschaftlich über das Thema zu.

00:18:40: Sensibilisierend also welche Arten von unconscious bias gibt es die im Kontext der Arbeitswelt wichtig sind

00:18:48: und

00:18:49: damit ganz konkreten Beispielen damit zum Einen sensibilisiert werden kann Menschen, die selber andere Menschen einstellen und fördern oder befördern können.

00:19:00: Qua ihrer Position.

00:19:03: Die Möglichkeit haben sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

00:19:06: Und dann gehe ich in den Buch danach auf klassische Schubladen ein.

00:19:10: also du hast ja dankenswerter Weise auch dein Input gebracht der sehr, sehr hilfreich war im Kapitel «Die schönen» wo es darum geht dass Frauen vor allem nachgesagt wird, sehr stark von Pretty Privilege zu profitieren.

00:19:30: Was tatsächlich nicht so stehen gelassen werden kann wenn man sich damit intensiver auseinandersetzt.

00:19:37: Ich spreche aber auch über Schubladen wie Rabemutter oder Gebärverdächtige und ist davon ausgegangen wir dass Frauen in einem gewissen Lebensalter pauschal schwanger werden wollen und Mütter werden wollen Und das das mit Konsequenzen einhergeht für sie für ihre berufliche Laufbahn.

00:19:53: Ich spreche aber auch von Feetern oder vom Klischeebild des alten weißen Mannes.

00:19:59: Von daher ist es ein sehr differenziertes Buch, ein Buch das auch sehr viel Öl ins Feuer gießt, würde ich mal sagen und wo ich wirklich bewusst in die Wunde fasse um Bewusstsein zu schaffen für dieses Thema weil dieses Thema aus meiner Sicht wichtiger denn

00:20:21: je ist.

00:20:22: Absolut, kann ich nur unterstreichen.

00:20:24: Ich bin froh, dass ich dabei sein darf.

00:20:25: Deswegen müssen wir den Disklemer setzen!

00:20:27: Ich bin natürlich Fan.

00:20:30: Anita du hast gerade gesagt... ganz viele Vorteile sind dir begegnet.

00:20:36: In unserer Welt, in deinem Kopf und meinem Kopf müsste man noch eigentlich denken Wir wollen aller Diversity.

00:20:40: Du bist jung, du bist eine Frau Und du hast auch noch einen Migrationshintergrund.

00:20:44: Das heißt du bringst so viel für den Diversity Aspekt mit Und eigentlich hast du gerade beschrieben, dass diese drei Attribute und ich kann zumindest das Jung- und Frau absolut unterschreiben.

00:20:53: Ich habe mit sechsundzwanzig gegründet und mich hat niemand ernst genommen am Anfang als ich in den Raum gekommen bin.

00:20:59: Das kann doch eigentlich gar nicht wahr sein!

00:21:00: Also wir wollen alle Diversity, die Generationen zusammenarbeiten, die Geschlechter zusammenarbeiten... Wir wollen, dass alle Nationen und alle Hintergründe zusammenarbeiten.

00:21:08: Dann kommt jemand und bringt alles mit und erfährt das genaue Gegenteil nämlich bestraft zu werden dafür.

00:21:14: Hat es denn auch mal etwas Positives gehabt.

00:21:17: Also hast du das Gefühl, dass du deswegen vielleicht gesehen wurdest?

00:21:21: Denn es kann ja... ich meine niemand auf der Welt gibt dir einen Job und ich glaube das ist dieses Thema Quotenfrauen nur weil du eine Frau bist.

00:21:28: aber es gibt dir vielleicht eine Sichtbarkeit oder es öffnet vielleicht eine Tür durch die man dann noch selber durchgehen muss.

00:21:35: Hattest du Diese Trias, sag ich mal.

00:21:37: Hat die dir auch irgendwann geholfen einfach um jungen Frauen da draußen noch Mut zu machen?

00:21:41: Dass es nicht nur schrecklich ist Jungfrau und mit Migrationshintergrund in Deutschland zu leben?

00:21:47: Also ich denke das was da dann wirklich schön ist dass ich diese Attribute mitbringe ist dass Ich unterschiedlichsten Menschen mutmachen kann Und das sind nicht nur Frauen sondern auch Männer die vielleicht eine weniger privilegierte soziale Herkunft haben oder die einen Migrationshintergrund mitbringen.

00:22:08: Oder auch junge Führungskräfte, Männer und Frauen.

00:22:12: Von daher finde ich es sehr schön dass ich Vorbild sein darf für viele hoffentlich in verschiedensten Bereichen aber ist natürlich so das basierend auf dem Konzept der Intersektionalität.

00:22:28: je mehr Attribute man mitbringt mit denen man von der vermeintlichen gesellschaftlichen Norm und der Mehrheitsgesellschaft abweicht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit Diskriminierung um Benachteiligung zu erfahren.

00:22:43: Und es ist nicht so dass sich diese Faktoren einfach addieren oder ausgleichen.

00:22:49: Es ist eher so das sie sich gegenseitig verstärken und bedingen.

00:22:53: Und nach wie vor werden wir Bayes alle stark beherrscht und auf den geh ich auch bei mir im Buch ein, das ist das sogenannte Affinitätsprinzip.

00:23:04: Das besagt dass Menschen auf natürliche Art und Weise ganz intuitiv eher Menschen fördern und fordern und sympathisch finden die ihnen selbst ähneln also die kleine Minimis von ihnen selbst sind in denen sie sich selbst wiederfinden können.

00:23:21: und von daher wenn aktuell vor allem die Top-Management Schichten sehr homogen besetzt sind mit Menschen, die alle einen vergleichbaren akademischen Hintergrund mitbringen.

00:23:36: Eine meist selbst debiligierte soziale Herkunft, die in der Regel männlich und in einer gewissen Altersklasse zugehörig sind.

00:23:46: Dann ist die Wahrscheinlichkeit für all jene Menschen, dass sie gegen die Gläser der Decke stoßen, natürlich gegeben.

00:23:57: Und das ist nicht von der Hand zu beweisen und niemand wird eine tolle Position schenken nur weil man irgendeine interne Diversity Quote erfüllt.

00:24:10: vor allem wird sich diese Person da nicht nachhaltig halten können in einem kompetitiven Umfeld.

00:24:17: Das ist ein Trugschluss es zu glauben.

00:24:22: Nun hast du erwähnt, dass viele Türen zu waren.

00:24:24: Du hast auch erwähnend, dass du immer wieder Anlauf genommen hast und sehr resilient bist und deswegen auch in der Lage warst, immer wieder an Laufzunehmen.

00:24:32: Dennoch fürchte ich das nur weil wir resilient werden wird es nicht automatisch schaffen.

00:24:36: also was liebe Anna Hieter hat dir außer deiner Resilienz noch dabei geholfen diese türen selbst wenn vielleicht ein oder zwei nachhaltig zugeblieben sind dann andere Tüern aufzustoßen?

00:24:45: Also woher kommt die Kraft aus deinem Inneren?

00:24:50: Ich glaube zum einen tatsächlich auch wegen meiner sozialen Herkunft.

00:24:55: Also ich weiß ganz genau, dass ich mich nicht auf Kapital verlassen kann, das mir Quargeburt zusteht.

00:25:07: Ich weiß, dass es sich nicht auf das Netzwerk von meinem Elternhaus verlassen und ebenso wenig auf Kontakte.

00:25:14: Und ... ich weiß, und ich wusste schon immer, dass mein eigener Erfolg oder Misserfolg lediglich von mir selbst abhängt hat mich schon immer intrinsisch motiviert und auch getrieben.

00:25:27: Da bin ich ganz ehrlich, von

00:25:29: daher

00:25:32: weiß ich, dass ich selbst meines eigenen Glückes schmied bin.

00:25:37: Und das treibt mich natürlich an definitiv.

00:25:41: Was mich auch immer sehr getragen hat war, dass sich das Glück hatte in jeder Lebensphase auch immer Menschen zu begegnen und mit Menschen zusammenzuarbeiten, die toll waren.

00:25:58: Also kann man nicht anders sagen, die mich unterstützt haben, die mit mir gesperrt haben, sie mich auch über schwere Phasen hinweg getragen haben – mit ihrem Support auf mit ihrem Emotionalsupport.

00:26:12: Und von daher will ich sagen es ist eine Mischung aus diesen Komponenten also zum einen aus dem Netzwerk das sich haben darf dass es aus wirklich wunderbaren Menschen besteht und auch aus meinem inneren Antrieb, der sehr hoch ist.

00:26:29: Ja wie hoch dein innerer Antrieb ist haben wir im Vorgespräch gerade ein bisschen besprochen weil ich gefragt habe ob du noch Urlaub machst und lieber Anahita das musst du jetzt ganz kurz nochmal erzählen.

00:26:38: also ich würde auch sagen ich hab echt hart gearbeitet grade in den ersten Jahren meiner Berufstätigkeit Unternehmen gründen, Unpolitik parallel und so weiter.

00:26:46: Aber ich bin ehrlich, Urlaub hab' ich immer gemacht!

00:26:48: Deswegen finde es ganz schön heftig, also bewundernswert.

00:26:52: und auf der anderen Seite habe ich dir auch gesagt, pass auf dich auf was du da gerade durchziehst.

00:26:56: Erzähl mal ein bisschen wie dein Jahr dieses Jahr aussieht?

00:26:58: Wie viel Sommer du hast, auf welche Aufgaben du wieviel Zeit allokierst.

00:27:03: Das find ich echt spannend.

00:27:04: Ja supergerne, also ich hab mein Winter hauptsächlich damit verbracht meinen Buch zu schreiben Und in der Konsequenz habe ich dafür fast mein kompletten Jahr das Urlaub genommen.

00:27:15: Jetzt ist für dieses Jahr kaum noch was üblich und die Tage, die übrig sind, die werde ich hauptsächlich verwenden... ...für Kino's,... ...für Buchlesungen, für sehr schöne Dinge aber nicht um irgendwo am Strand zu liegen oder irgendwo in den Bergen wandern zu gehen.

00:27:35: Dieses Jahr ist tatsächlich eher ein Jahr, dass... einen anderen Fokus hat.

00:27:42: Was erzählst du denn?

00:27:42: Du bist gerade nicht mehr die Genset oder Gen Z, aber was erzählste denen denn wenn die kommen und sagen Mensch Annalida wo ist denn deine Work-Life Balance?

00:27:52: Ja also ich muss zum einsagen Ich halte gar nichts davon dass man pauschal sagt die Gen Z is faul oder unniszipliniert weil wir haben es nicht mit einer homogenen Gruppe von Menschen zu tun.

00:28:03: Also genau so wie du bist auch millennie so wie ich.

00:28:07: Also Genauso wenig, wie man sagen kann dass wir Millennials alle identisch sind oder genauso wenig, Wie man sagen Kann Dass die Boomer Alle Identisch sind.

00:28:17: Da würden sich auch alle vehement dagegen werden.

00:28:20: Genauso Wenig Kann Man Die Jadon Sie pauschal Über Einen Kamm Scheren und Sagen okay?

00:28:26: Diese sind alle Job Hopper die sind alle Disziplinos Und Die sind alle Frau.

00:28:31: Was Man Aber Sagen Kann ist das vor allem die Privilegierten, also auch die socioökonomisch-privilegierte und die Gebildeten von ihnen jetzt auf ein Arbeitsmarkt stoßen, der sie mit sehr offenen Armen empfängt.

00:28:46: Und dessen sind Sie sich sehr bewusst, dass Sie es mit einem Arbeitnehmermarkt zu tun haben?

00:28:51: Wo Sie sich selbst aussuchen können, wo Sie arbeiten wollen und wo nicht – und vor allem, wo sie auch bleiben wollen und was nicht!

00:28:58: Das sorgt natürlich dafür, dass sie in der Position sind dass sie ihre Erwartungshaltung sehr, sehr offen adressieren können.

00:29:07: Und das macht nicht nur die Gensie, das machen momentan alle Menschen immer mehr denen bewusst wird, dass sie sehr gestarkt sind.

00:29:17: Das heißt diese Dynamik, die es vor zwanzig dreißig Jahren noch massiv gab, dass man als Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin

00:29:27: Spuren

00:29:28: musste und auch toxische Umfelder in Kauf genommen hat, die sich komplett verändert.

00:29:33: Von daher ... Ich finde es gut dass die Gen-Sie und auch andere Generation Dinge fordern Und das sie nicht alles mit sich machen lassen und dass sie auch toxischen Führungen oder schlechte Unternehmenskulturen nicht einfach hinnehmen.

00:29:49: wovon ich aber kein Fan bin ist wenn so eine pauschale Anspruchshaltung vorherrscht Weil jede Beziehung Auch eine Arbeitsbeziehung ist immer ein Geben und Einnehmen.

00:30:02: Man kann nicht erwarten, dass man nur vordert vom Arbeitgeber und selber im Gegenzug nichts macht und einem dann alles vor die Füße gelegt wird.

00:30:11: Das ist aus meiner Sicht kein kluges Vorgehen und vor allem auch nicht nachhaltig.

00:30:21: Ja absolut!

00:30:22: Du hast auch da sehr strategisch entschieden, eine Reichweite aufzubauen, dir eine Stimme zu verschaffen?

00:30:28: Nee, hast du nicht?

00:30:29: Wir sehen uns im Podcast gerade per Kamera und schüttelst den Kopf.

00:30:33: Du hast es nicht strategisch aufgebaut?

00:30:35: Überhaupt nicht gar nicht!

00:30:37: Es war ganz lustig, wie's dazu kamen.

00:30:41: Ich war jahrelang über vier Jahre ein komplett passiver User auf LinkedIn.

00:30:49: Das heißt ich war so der typische Stalker-Typos.

00:30:54: Und hab immer nur ... gescrollt und ganz selten geleigt.

00:30:59: Und hab eigentlich gar keinen eigenen Content produziert, und...

00:31:02: Das ist nicht die Anahita, die ich kenne!

00:31:05: Ja, gar nicht.

00:31:06: also ich habe schon sehr lang gelingt innen und ich habe nie irgendwas gemacht.

00:31:11: Ich weiß ja gar nicht wie es dazu kam dass ich angefangen habe so ein bisschen was zu posten aber wirklich ganz sporadisch.

00:31:18: irgendwie kam's dazu.

00:31:20: ich weiß gar nicht mehr was da der Anders war Aber es kam dazu.

00:31:23: und dann das war ganz witzig Gab's bei mir, eben beim alten Arbeitgeber.

00:31:30: Bei meinem alten Team einen Kollegen der mir sehr auf die Nerven gegangen ist weil er die Angewohnheit hatte jungen Menschen vor allem jungen Frauen ständig ins Wort zu fallen und das halt wirklich bei jeder Atempause.

00:31:46: Und es war dann bei mir wirklich so nicht nur bei mir sondern auch bei meinen Kolleginnen dass wir versucht haben möglichst nichts zu atmen Und ganz viel in kurzer Zeit zu sagen, weil wir wussten, wenn wir einatmen oder ausatmen, dann fällt uns diese Person wieder ins Wort.

00:32:05: Das hat mich so genervt und ich hab es unfassbar automatisiert.

00:32:11: Er hat damit nicht aufgehört.

00:32:12: Ich weiß gar nicht mehr, wie ich dann auf die Idee gekommen bin.

00:32:15: im Nachgang total absurd.

00:32:17: Aber ich habe einen Zettel genommen ... Dann hab auf den draufgedruckt, ich bin noch nicht fertig hab die mir vor das Gesicht gehalten, hab ein Bild gemacht und dann auf LinkedIn mit meinen fünf Kontakten.

00:32:30: Also ich hatte ja wirklich LinkedIn nur als erweitertes Telefonbuch genutzt.

00:32:35: Ich habe einen Beitrag gemacht, ich bin noch nicht fertig.

00:32:38: Und dann Studien zitiert, dass Frauen statistisch gesehen viel öfter unterbrochen werden als Männern sowohl von Männern als auch von Frauen.

00:32:47: spannenderweise hatte dann den sehr, sehr dezenten Seitenhieb in seine Richtung, den er auch bemerkt hat.

00:32:53: Also da gab es im Nachgang auch ein Gespräch, dass er das war.

00:32:57: Da gab's dann übrigens für zwei Wochen Besserung bevor er wieder seinen alten Muster

00:33:02: zurückgefunden hat.

00:33:03: Das war nicht nachhaltig aber immerhin und ... Und das war der Punkt.

00:33:11: Genau, das war Siegrit Nikutta.

00:33:14: Die hat diesen Beitrag geteilt.

00:33:18: Ich war ... eine absolute Unbekannte auf LinkedIn.

00:33:22: Und dadurch wurde dieser Beitrag dann von der LinkedIn-Redaktion entdeckt und gefeaturent, und ging viral!

00:33:32: Also für meine damaligen Fälle ist es so total, ne?

00:33:34: Der hat sich dann viele Likes ... Ich weiß gar nicht mehr wie viele, aber ich hatte viele Likeds... Und ich hab dann verstanden, oh wow das ist ja total toll dieses Medium da kannst du deine Botschaft rüberbringen und du kannst wirklich Debatten anregen.

00:33:52: Und also so kam es dann dazu, dass ich angefangen habe super sporadisch immer wieder wenn mir Dinge auf dem Herzen lagen oder wenn's Dinge gab die ich teilen wollte das ich dir gepostet hab und deswegen gar nicht so dass ich so eine Agenda hatte und mir dachte okay du baust jetzt deine Personal Brand auf oder du hast irgendwann mal X-Follower und Followerinnen.

00:34:16: Es war eher so, dass ich mir immer dachte okay das sind Themen die wir am Herzen liegen.

00:34:20: wenn du dir meinen Content anschaust dann ist es auch sehr wenig Anarchite.

00:34:26: also es gibt ja viele Personen deren Content handelt nur über sie selbst und das ist bei mir selten so.

00:34:34: Ich mache mal einen Beitrag wo ich über mich spreche aber meistens um ein Thema zu adressieren soziale Herkunft basierend auf meinen eigenen Erfahrungen.

00:34:46: Aber meistens sind meine Beiträge Themen basiert und deswegen über mich weiß man auch gar nicht so viel, basiernd auf dem was ich auf LinkedIn teile, weil das gar nicht mein Motivator ist dass Leute denken okay die hatten süßen Hund oder so.

00:35:07: Mir geht es nicht darum sondern eher Ich bin die Stimme für meine Themen.

00:35:14: Und da finde ich es natürlich in dem Zuge ganz toll, wenn ich für Menschen auf den Vorbild sein kann und ihnen Mut machen kann und ihm zeigen kann, hey, ich bin diesen Weg gegangen ihr schafft das auch!

00:35:25: Aber vor allem geht's mir um Themen.

00:35:28: Dass das Ganze dann solche Ausflüge so

00:35:31: annimmt... Ja heute bist du eine der Top- zehn, vielleicht sogar fünf.

00:35:36: Ich hab die Statistikerche bei weiblichen Business-Influencerinnen in Deutschland mit über hundertfünfzigtausend Followern und Follorin auf LinkedIn.

00:35:43: Also es ist Wahnsinn was daraus entstanden ist aus einem Zufallspost!

00:35:48: Total total.

00:35:49: und es war nichts beabsichtigt.

00:35:52: und hätte man mir das vor drei vier Jahren gesagt ich hätte der Person Vogel gezeigt.

00:35:57: also ich hätte nie gedacht dass Ich mal auf LinkedIn, ich hatte auch die Plattform gar nicht so auf dem Schirm.

00:36:04: Ich hätte nicht gedacht, dass ich auf LinkedIn irgendwann mal Content machen werde und das ... So viele Menschen meinen Content lesen und mit ihm interagieren.

00:36:13: Also, das errt mich bis heute.

00:36:16: Ich find es ganz toll, dass es Menschen gibt, die sich da die Zeit nehmen und die ... sich auch inspiriert fühlen von dem was ich

00:36:23: sage.".

00:36:24: Alle,

00:36:25: die da draußen jetzt struggle inzwischen Boah, muss ich das auch machen?

00:36:29: Also muss ich mir jetzt auch so eine Personalbrand auf Link hinzulegen.

00:36:32: Ob ich viel über mich selber erzähle oder nicht erst mal dahingestellt.

00:36:35: Erzähl mal ein bisschen was bringt es dir denn diese Reichweite?

00:36:38: also wenn jemand da draußen sitzt und überlegt sollte ich das machen oder nicht welche Vorteile hattest und wo sagst du vielleicht auch Wenn ich folgende Dinge nicht machen wollen würde also Speaking Slots usw.

00:36:48: Da hilft es bestimmt könnte ich mir vorstellen.

00:36:50: aber Was für Menschen würdest Du denn sagen brauchen das vielleicht auch gar nicht einfach um auch Mal die Angst zu nehmen?

00:36:57: Also zunächst zu deinem ersten Punkt, was es bringt.

00:37:00: Ich würde sagen das Mächtigste daran ist, dass man die Möglichkeit hat Einfluss zu nehmen auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen und auf strukturelle Gegebenheiten, die nicht gut sind.

00:37:13: Und ich erinnere mich zum Beispiel ... festgehalten hatten, schon seit Anbeginn ihrer Gründung und dann wegen der Pandemie sich transformiert haben nun wieder in alte Muster zurückfallen.

00:37:38: Und dieser Post, der ging auch wieder rein also er hatte Zehntausende Likes und ganz viele Kommentare, der hat auch sehr polarisiert weil das immer ein Thema ist dass viele auch triggert vor allem die das selber in ihrem eigenen Unternehmen noch nicht umgesetzt haben.

00:37:52: Was ich aber ganz toll fand war... Ich habe hunderte Nachrichten bekommen von Unternehmerinnen, Führungskräften die gesagt haben.

00:38:00: Dieser Post wurde diskutiert in Meetings und teilweise in All-Hands Und hat dazu geführt dass es ein zwei Tage Homeoffice jetzt gibt In einigen Betrieben.

00:38:12: Das finde ich so toll.

00:38:13: Oder man hat ja auch gesehen Die Petitionen von Verena Die die ich ja auch stark versucht habe zu unterstützen auf LinkedIn.

00:38:23: Da hat man hier auch gesehen wie wie mächtig Reichweite ist und vor allem auch mit, wie viel Verantwortung Reichweiter einhergeht.

00:38:32: Weil wir damit die Möglichkeit haben Augenmerk auf Dinge zu legen, die sonst leider unter den Teppich gekehrt werden würden.

00:38:43: Und das würde ich sagen dass das schönste neben dem Dass man Menschen Mut machen kann und Menschen inspirieren kann um auf deine Strage zu kommen, für wen es nichts ist.

00:38:54: Also ich werd oft gestragt, ob aus meiner Sicht sich jeder eine Personal Brand aufbauen sollte?

00:39:00: Ich störe mich auch so ein bisschen an dem Begriff Personal Brand.

00:39:04: Ich weiß gar nicht wieso aber irgendwie ... Für mich hatte's sowas unauthentisches.

00:39:12: Aus meiner Sicht sollte man immer nur das tun womit man sich wohlfühlt und nicht jeder oder jede ist dafür gemacht einem sozialen Medium visibel zu sein.

00:39:25: Vor allem geht das ja auch mit vielen Schattenseiten einher, mit viel Gegenwind einher und mit Shitstorms einher oder mit Hasskommentaren einher.

00:39:35: Und da aus meiner Sicht sollte man nicht visibel sein einfach der Visibilität halber sondern sich fragen was will ich denn überhaupt?

00:39:46: Also will ich für meine Expertise zum Beispiel wahrgenommen werden also bin beispielsweise eine Expertin im Bereich Nachhaltigkeit und will auf die Weise wahrgenommen

00:39:59: werden,

00:40:00: dann positioniere ich mich ganz anders als wenn ich einfach nur als Mensch bekannt sein will.

00:40:07: Und genauso positioniere Ich mich ganz Anders Wenn ich Themen habe für die ich stehe und für die Im gleichen Zuge gibt es Menschen, für die wer Social Media auf die Weise wie ich das mache und wie es andere machen.

00:40:27: Toxisch!

00:40:28: Und da sage ich immer nicht jeder muss auf sozialen Netzwerken stattfinden.

00:40:32: Das ist nicht mein Credo.

00:40:35: tatsächlich

00:40:37: Sehr gut.

00:40:37: Anahita, ich kann dich jetzt nicht aus diesem Podcast lassen.

00:40:39: Du hast gerade gesagt auf Social Media erfährt man gar nicht so schrecklich viel über dich.

00:40:43: Erzähl uns mal vielleicht zum Schluss drei Dinge die die Welt über Anahitha Esmeralistade wissen sollte oder die du uns mitgeben magst, die du sonst vielleicht nicht verrätst?

00:40:53: Lass mich mal nachdenken!

00:40:54: Also ich glaube was wenige Wissen ist dass ich einen Motorradschein habe und lange in der Kappasaklinia gefahren hab... Wow

00:41:02: das wusste ich auch nicht!

00:41:02: Das

00:41:04: wissen nicht so viele.

00:41:05: Dann, ähm ... ich ernähre mich fast wie gar bis auf weniger Ausnahmen.

00:41:12: Aber es ist schon sehr lange kein Fleisch mehr und es eigentlich kaum tierische Produkte.

00:41:18: Ähm ... Und dritter Punkt Essen?

00:41:21: Also, ich bin so ein emotionaler Esser.

00:41:26: Was nicht immer gut ist aber

00:41:27: ...

00:41:28: Essen ist halt für mich so, wenn's mir schlecht geht dann muss man mich nur ... Muss man mir nur tolles Essen vorsetzen und mir geht's gut.

00:41:38: Also ich esse unfassbar gerne, denn ich liebe gutes Essen!

00:41:43: Ja kann ich mich sofort anschließen?

00:41:45: Ich würde sagen da ist doch irgendwann mal ein Dinner fällig.

00:41:48: Liebe Anahita ich danke dir sehr sehr doll dass du dir die Zeit genommen hast uns mitgenommen hast in deine Geschichte in dein Buch.

00:41:55: jetzt wissen wir auf jeden Fall eine ganze Menge mehr über dich und ich wünsche mir das dieses buch Absurd erfolgreich wird und ganz viele deine Stimme hören.

00:42:03: Also deswegen vielen, vielen Dank für deinen Einsatz, für dein Mut!

00:42:06: Und bis ganz bald, vielen dank!

00:42:08: Danke dir!

00:42:15: Dieser Podcast wird herausgegeben von STRIVE Publishing GmbH.

00:42:19: Die hat diese Episode gefallen?

00:42:20: Dann folge doch gerne den Podcast Lass uns eine Bewertung da und teile STRIVAB your life mit deinen Freundinnen.

00:42:26: Du bekommst einfach nicht genug von Strive, das verstehen wir.

00:42:29: Dann findest du uns bei Instagram unter strive-magazin oder schau doch gerne auf unserer Website www.strife-magasin.de vorbei, abonniere unsere Newsletter und auch die Printausgabe.

00:42:44: Alle Links findest zu den Show Notes.

00:42:46: Schön dass du dabei warst!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.