#18: Dr. Steffen Elbert: Was hat Führung mit Trauma zu tun?
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00:00:06: Ich habe immer wieder das Gleiche festgestellt, nämlich dass diese Modelle also zum Beispiel ein es reicht nie so stark sind.
00:00:15: so mächtig sind, dass der Wille eigentlich dagegen nicht ankommt.
00:00:18: Da kann Ihr Verstand sich so viel vornehmen das zu verändern.
00:00:21: Sie haben keine Chance und sie können sich vielleicht zwingen dann sagen wir mal doch abends um sechs oder im sieben nach Hause zu gehen aber sie werden mit einer großen Unruhe nachhause gehen und während wir zu Hause oder auch auf dem Weg vielleicht noch mal ins Handy gucken ob noch irgendwas ist.
00:00:33: also die Programme sind stärker als unser Wille.
00:00:36: Das unterscheidet sich sehr von Gewohnheiten.
00:00:38: Gewohnheit können sie mit ein bisschen Training und ein bisschen Übung sich abgewöhnen.
00:00:42: Sie können sich im Zweifelsfall ein Post-It an den PC machen und sagen, heute ist der Schluss.
00:00:47: Dann wird Ihnen das auch gelingen wenn es eine Gewohnheit ist.
00:00:53: Hallo und herzlich willkommen zu Strive Up Your Life!
00:00:56: Heute widmen wir uns einer Frage die zumindest in der Wissenschaft noch nicht wirklich erforscht wurde welche aber gerade am Alltag akut Auswirkungen auf unser aller Berufsleben hat – was hat Führung mit Trauma zu tun?
00:01:09: Unsere Herausgeberin Katharina Wolff spricht dafür mit dem Executive Leadership Coach Dr.
00:01:13: Stefan Elbert, der sich selbst schon lange mit dem Thema auseinandersetzt und sogar ein ganzes Buch dazu geschrieben hat.
00:01:20: Ihr lernt unter anderem was genau ein Trauma überhaupt ist?
00:01:23: Wie es sich im späteren Leben als innere Fesseln manifestiert und wie das Ganze mit dem thema Leadership zusammenhängt.
00:01:30: Ich bin Hannah Andresen aus dem Strive Team und von mir gibt's wie immer vorab ein paar Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Und genau damit gehts jetzt auch direkt los Werbung.
00:01:42: Habt ihr schon mal von Körber gehört?
00:01:44: Der Internationale Technologiekonzern bezeichnet sich auch gerne als Heimat für UnternehmerInnen und entwickelt Maschinen, Anlagen sowie digital- und Softwarelösungen für Top-Industrie-Lieder.
00:01:55: Körpertechnologie steckt zum Beispiel in der Herstellung von servierten oder Hygienepapier, von Medikamentenverpackungen, Papiestrohalm oder in Logistiklösung für eure Onlinebestellungen.
00:02:05: So vielfältig wie das klingt sind die Karrieremöglichkeiten.
00:02:08: bei Dort werden nämlich gerade MacherInnen für die Bereiche Softwareentwicklung, Ingenieurwesen und Projektmanagement gesucht.
00:02:15: Dich erwarten dort internationale Entwicklungsmöglichkeiten, flache Hierarchien und die Vereinbarkeit von Job- und Privatem.
00:02:22: Werde jetzt zur Wegbereiterin oder zum Wegbereitor für deine Karriere und schau vorbei auf jobs.körper.com.
00:02:29: Den Link dazu findest du auch in unseren Shownotes.
00:02:32: Wärbung Ende!
00:02:43: Beide sind Begriffe, die heutzutage alltäglich ja fast schon inflationär benutzt werden.
00:02:48: Ein weiteres Wort aus dieser Reihe ist das Trauma und auch ich kann mich nicht davon freimachen!
00:02:53: Es ist vermutlich nicht lange her, dass ich davon gesprochen habe, dass mich eine nervige Alltagssituation oder der Schock vom lauten Bäcker morgens traumatisiert haben….
00:03:02: Aber was ist ein Trauma überhaupt?
00:03:05: Und wie entsteht
00:03:05: es?!
00:03:06: Das Wort, das übrigens aus den Griechischen kommt und Wunde bedeutet bezeichnet ein einmaliges oder anhaltendes Erlebnis, was außergewöhnlich belastend für die Betroffenen ist.
00:03:16: Dazu gehören zum Beispiel Unfälle, Erkrankungen oder erhebliche körperliche oder sexuelle aber auch emotionale Gewalt wie etwa einem Kind zu vermitteln dass es nicht geliebt sei oder es zu vernachlässigen.
00:03:28: Übrigens rund die Hälfte aller Menschen erlebt mindestens einmal im Leben eines oder mehrere solcher traumatische Erlebnisse.
00:03:35: Die Dunkelziffer könnte sogar noch höher liegen, wenn man die Definition eines Traumers nicht ganz so streng nehme.
00:03:41: Das zeigt uns – jeder und jede kann Traumata haben auch diejenigen mit sozialer Verantwortung!
00:03:47: Das gilt zum Beispiel für Politikerinnen, Lehrkräfte, PsychologInnen oder eben auch CEOs und Führungskräfte allgemein.
00:03:54: Die Forschung wie das z.B.
00:03:56: mit guter Führungszusammenhängt ist aktuell noch etwas dünn bis kaum existent.
00:04:01: Es gibt aber bereits ein paar Ansätze und Expertinnen zu dem Thema.
00:04:04: Laut einer Umfrage von Egon Zehnder unter knapp ein- tausend C.E.
00:04:08: aus sind die top drei Skills der sogenannten C.e.
00:04:11: aus der Zukunft Beziehungsfähigkeit, Selbstreflektion und Anpassungsfähigkeit.
00:04:16: Und für all diese drei Skills ist es eine entscheidende Vorteil sich mit den eigenen Glaubens setzen Gedankenmustern und etwaigen dahinter liegenden Traumata auseinanderzusetzen.
00:04:25: Auch laut dem amerikanischen Psychologen und Wissenschaftsjournalisten Daniel Goldman sind die fünf folgenden Faktoren entscheidend für empathische und somit bessere Führungskräfte.
00:04:35: Ein hohes Maß an Selbsterkenntnis, Besonnenheit, Leistungsbereitschaft, soziale Kompetenz und Mitgefühl.
00:04:42: Erlittene Traumata beeinflussen genau diese Fakturen – insbesondere die Fähigkeit vom Aufbau nachhaltiger Beziehungen!
00:04:49: Und genau damit steht und fällt gute Führungen.
00:04:51: Jemand, der sich mit dem Zusammenhang zwischen Traumata und Führung bestens auskennt ist unser heutiger Gesprächspartner Dr.
00:04:58: Steffen Elbert.
00:05:00: Nachdem er sein naturwissenschaftliches Studium inklusive Promotionen abgeschlossen hat, führte es ihn zunächst für einundzwanzig Jahre in die Beratungen – davon zwölf Jahre als Partner bei der Top-Strategieberatung BCG und neun Jahre ebenfalls als Partner.
00:05:13: In den letzten Jahren machte sich Albert dann mit dem Thema Führungskräfteentwicklung für Top-Managerinnen selbstständig.
00:05:22: Heute begladet er Top Executives auf ihrem Weg zur Führungsexzellenz, aber auch als Autor gibt er seine Expertise weiter – in seinem Buch Innere fesseln lösen, befreit führen könnt ihr mehr über seinen interdisziplinären Ansatz über die Verknüpfung von Management und Traumatologie lesen und bekommt vor allem erste Einsichten dazu wie ihr euch von euren eigenen Traumata lösen und den Veränderungsprozess anstoßen könnt.
00:05:46: Und heute habt ihr die einmalige Chance, Dr.
00:05:48: Steffen Elberts Gedanken zum Thema sogar zu hören und das im Gespräch mit Strive-Herausgeberin Katharina Wolff.
00:05:54: Und genau damit geht's jetzt auch direkt los!
00:05:57: Ich wünsche euch wie immer ganz viel Spaß beim Hören!
00:06:01: Werbung Ihr habt mit Sicherheit schon einmal von EY gehört Aber wusstet ihr auch was für ein vielseitiges Spektrum an Tätigkeiten euch da erwartet?
00:06:11: EY ist nämlich ein marktführendes Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfungen, Steuer- und Rechtsberatung sowie im Strategy and Transactions und im Consulting.
00:06:20: Das Ziel von EY sind Dinge voranzubringen und besser zu machen – dafür steht auch der weltweite Anspruch Building a Better Working World!
00:06:27: Bei EY erwarten euch eine schnelle fachliche und persönliche Weiterentwicklung sowie eine Menge Benefits, zum Beispiel in den Bereichen flexibles Arbeiten, Networking oder auch Gesundheit und Fitness.
00:06:38: Und das Wichtigste?
00:06:39: Ein wahnsinnig vielfältigen Blick in die Welt der Wirtschaftsprüfung!
00:06:42: Alle Infos- und Karrieremöglichkeiten z.B.
00:06:45: mit einem Direkteinstieg als Consultant oder Assistant findest du unter dem Link in unserer Folgenbeschreibung.
00:06:51: Werbung Ende.
00:06:56: Hallo und herzlich willkommen auch von meiner Seite zur diese wöchigen Folge von Strive Up Your Life.
00:07:02: Ich möchte mit einer ganz kleinen Info in das Interview starten, denn ich finde es immer wichtig zu wissen, in welcher Relation die beiden Menschen, die da miteinander reden, in Verbindung zueinander stehen.
00:07:12: Und Dr.
00:07:13: Stefan Elbert ist tatsächlich mein Coach!
00:07:15: Ich möchte gerne etwas für euch schaffen was meinen Ansprüchen genügt in der Hoffnung dass es dann noch euren Ansprüche genügend und wir für euch ein tolles Programm zusammenstellen können.
00:07:24: deswegen das einfach nur als Info vorweg dass der Herr Dr.
00:07:27: Steffen Ebert und ich uns auch aus dem Coaching kennen!
00:07:30: Und jetzt rein ins Interview, viel Spaß!
00:07:34: Hallo, lieber Herr Elbert.
00:07:36: Ich freue mich riesig, dass ich Sie hier heute begrüßen darf und uns die Ehre geben.
00:07:41: Wir beide kennen uns ja tatsächlich aus dem privaten Coaching aber dass sie uns heute die Ehren geben, dass noch ein paar mehr Menschen daran teilhaben dürfen.
00:07:48: Also erst mal herzlich willkommen bei Strive Up Your Life!
00:07:50: Ja herzlichen Dank für die Einladung ist schon etwas aufregend.
00:07:55: wir haben das auch im Vorfeld besprochen.
00:07:56: Ich bin nicht so jemand der in der Masse oder Podcast unterwegs ist Aber ich freue mich sehr über die Einladungen.
00:08:05: Genau deswegen sind wir ja so besonders stolz, dass Sie dabei sind.
00:08:07: Helbert sie haben ja zwei Karrieren gemacht die weiß Gott nicht ohne waren.
00:08:11: jeweils Partner bei den zwei größten Playern oder bei BCG will ich jetzt mal mit mir kennen sie vielleicht zusammen als größter Player bezeichnen im Strategieberatungsmarkt.
00:08:20: das ist ja eine Karriere die sich wirklich sehen lassen kann.
00:08:23: wie sind sie dann darauf gekommen diese Karriern an den Nagel zu hängen und coached zu werden?
00:08:30: Ja, also ich kann das glaube ich ganz gut erklären wenn ich nochmal ein bisschen aushole und ein bisschen über die Motivatoren in meinem Leben erzähle weil mir ist quasi durch die Erstellung meiner Website das eigentlich erst wirklich klar geworden dass es da schon eine rote Linie gibt.
00:08:46: Sie müssen ja wenn sie eine Website machen immer auch... diese berühmte Seite über sich selbst schreiben und dann habe ich den Text, glaube ich damals X mal geschrieben.
00:08:55: Und immer wieder verworfen.
00:08:56: aber das war ein Erkenntnisprozess für mich und ich glaube man kann mein Leben ganz gut beschreiben mit zwei Motivatoren.
00:09:03: Das eine ist Ich bin wirklich interessiert Bin neugierig, bin interessiert an Mustern An Verständnis Also inside wie man so schön in Englisch sagt.
00:09:12: also dass wirklich etwas verstehen ist etwas was mich sehr motiviert.
00:09:16: Und das andere ist, dass ich eigentlich schon von sehr früh an ein hohes Interesse daran hatte.
00:09:21: Menschen an wirklich relevanten Lebenspunkten, an Wendepunkten... Themen, wo die wirklich hadern zu begleiten.
00:09:28: Das ist man könnte fast sagen was Seeltorgerisches oder was Therapeutisches vielleicht auch ein bisschen aber es ist vor allen Dingen eine begleitende Motivation dass ich sehr gerne an der Seite bin von solchen Menschen und diese beiden Motivatoren haben eigentlich mein ganzes Leben bestimmt ein bisschen basierend auf meinem Elternhaus das sehr geprägt war noch durch die Krieg Nachkriegs-Schwetekriegszeit und nach Kriegszeit Ich hatte sehr alte Eltern war, sagen wir mal das eher psychologisch orientierte nicht so awoke sondern ich habe dann quasi mein Leben begonnen mit dem erkenntnisorientierten Weg und bin dann erst in Naturwissenschaften gegangen.
00:10:06: War zehn Jahre lang sehr aktiv in den Bereich Biochemie, Molekularbiologie Genetik.
00:10:12: Hab da auch ja geforscht richtig an der Amlabor Tisch und hab dann aber gemerkt dass eigentlich die dass am Ende ich mir eigentlich dieses andere Herz fehl.
00:10:23: Dieses andere Herz des Beschäftigten mit den Menschen hatte ich in dieser Zeit sehr privat ausgelebt, ich war viel in der Jugendarbeit tätig, war im Kirchenvorstand tätig und so weiter und habe an der Uni als Mentor gearbeitet und hab dann deshalb meinen ersten Job eben nicht in der Industrie gesucht was so der Klassiker gewesen wäre sondern der Weg zur BCG war schon getrieben von diesen beiden Motivatoren weil ich eben das Arbeiten mit Menschen noch ein bisschen mehr reinstrollen wollte und das hat sich dann nochmal fortgesetzt mit den Jahren, als ich bei BCG mehr und mehr gemerkt habe.
00:10:54: Und das ist auch für die heutige Arbeit sehr wichtig dass man zwar ganz tolle Strategien entwickeln kann und da wirklich auch tolle Ideen entstehen aber das es oft in der Umsetzung hakt und dass das was in der umsetzung dann hängen bleibt oft letztendlich die Menschen sind die's umsetzen müssen.
00:11:09: Ich hab dann deshalb irgendwann auch nochmal die Entscheidung getroffen noch mal ein Stück näher an den Menschen mit dem Menschen arbeiten zu wollen bin dann nochmal zur Zehnte gegangen Und habe da eben versucht, im Executive Search und im Executive Assessment diese beiden Herzen noch mehr zusammenzubringen.
00:11:24: Auch viel in der Personalent- und Führungskraftentwicklung damals schon die Pionierarbeiten mitgemacht, die Zehender so aufgesetzt hat damals.
00:11:33: Ich habe aber irgendwann festgestellt dass auch das nicht letztendlich diese Veränderungen ermöglicht, die manchmal notwendig sind um das Richtige zu tun.
00:11:44: Das hat mich dann letztendlichen irgendwann so gewurmt und auch so interessiert auf beiden Seiten, dass ich tatsächlich den Sprung gewagt habe.
00:11:51: Natürlich begleite durch unglaublich viele Fortbildungen und durch Aufschlauen und Methoden lernen und Haltung lernen
00:11:58: usw.,
00:11:59: hat mich das dann irgendwann soweit gebracht, dass sich sage Ich bin jetzt ja fast seit zehn Jahren selbstständig mit dem Thema Führungskraftentwicklung Und bin eben genau mit diesen Themen beschäftigt nämlich man hat eigentlich erkannt was das Richtige ist aber man kriegt es irgendwie nicht umgesetzt.
00:12:15: Super spannend.
00:12:15: Den Weg kannte ich so auch noch gar nicht.
00:12:17: deswegen, vielen Dank!
00:12:19: Albert was würden Sie denn sagen?
00:12:21: Was ist denn das Wichtigste beim Coaching ob man jetzt zu Ihnen kommt oder zu jemandem anders unabhängig davon.
00:12:25: aber was ist das Wichteste was man sich vorher vielleicht klar machen sollte bevor man ein Coaching startet?
00:12:32: Ja das ist eine sehr allgemeine Frage und da gibt es ja auch ganz viele Literatur und viele schlaue Menschen die sich dazu äußern.
00:12:39: Ich habe aus meiner Erfahrung eigentlich für mich immer als das Wichtigste erkannt, dass es ein Leidensdruck gibt.
00:12:45: Also erkennen davon, dass man an der einen oder anderen Stelle vielleicht... sich verbessern kann oder wie ich sagen würde, dass man eigentlich erkannt hat.
00:12:53: Es gibt da irgendwas was wäre sinnvoll sich so zu verhalten oder es wäre sinnfull das so und so umzusetzen.
00:13:00: aber irgendwie kriege ich nicht hin.
00:13:02: dieser Erkenntnis muss verbunden sein mit einem gewissen Leidensdruck weil sonst schafft man sich irgendein Workaround und man arrangiert sich damit und viele Menschen haben sich damit arrangieren dass sie bestimmte Dinge irgendwie gefühlt gerne könnten aber nicht hinkriegen.
00:13:16: dann baut man sich so seine eigene Lösung.
00:13:20: Und das ist ja auch völlig legitim, aber es kann eben sein dass es in bestimmten Situationen im Leben dann ein Leidensdruck gibt.
00:13:26: und dieser Leidendruck den wir dann in der Coaching Sprache des Anliegen nennen ist eigentlich die Voraussetzung weil aus der Energie dieses Anliegens letztendlich die Möglichkeit entsteht eine Veränderung hervorzurufen.
00:13:38: denn ich sage mal alles was wir tun und denken ist ja in gewisser Weise in einem Gleichgewicht für Teile von uns vielleicht gar nicht sinnvoll, das wir uns so verhalten.
00:13:48: Aber irgendwie ist es innerlich ausbalanciert und wenn sie das stören wollen und verändern wollen brauchen Sie einfach eine Energie.
00:13:55: als Schemiger würde ich immer sagen es ist ein Aktivierungsenergie.
00:13:58: Das heißt die brauchen also so einen Schub und so einen Anschub und das ist im Regelfall entweder in Leidensdruck Also Ich will das nicht mehr oder Es is ne Vision Im Sinne von.
00:14:09: dass will ich unbedingt.
00:14:11: Ich sehe nämlich sehr danach, dass ich so oder so denken könnte.
00:14:14: Oder so und so mich verhalten könnte.
00:14:17: Und beides erzeugt ja dann letztendlich diese Energie die in einem Anliegen mündet was man immer sehr verkürzt formulieren kann als
00:14:29: Super.
00:14:29: Da können wir ja alle mal als Hausaufgabe mit nach Hause nehmen, wie unser Satz da aussehen würde.
00:14:33: ich will punktpunkt Punkt zum Beispiel erreichen.
00:14:35: Mit was für Anliegen kommen denn die meisten Mandanten und Mandantinnen zu Ihnen?
00:14:39: Kann man das so klustern quasi in Themen Schwerpunkte?
00:14:43: Naja ich habe mich ja sehr positioniert in dem Markt und vielleicht ist das auch noch mal wichtig, dass ein bisschen abzugrenzen.
00:14:48: Ich nenne mich selbst nicht Coach sondern ich nenn mich als jemand der sie begleitet beim Thema Leadership Development.
00:14:56: also es geht bei mir in erster Linie um Führungskraftentwicklung und das heißt in diesem Bereich habe ich nochmal einen Schwerpunkt gesetzt, dass sich sage ich helfe Menschen die sagen wir mal, wo es nicht darum geht dass sie was nicht verstanden haben.
00:15:08: Also das jetzt irgendwie ich weiß nicht wie ich ein schwieriges Mitarbeitergespräch führen soll oder Ich weiß nicht Wie ich eine Strategie entwickeln soll oder ich weiß Nicht wie ich sagen wir Mal einen langfristigen Plan machen soll.
00:15:18: Sondern zu mir kommen Menschen aufgrund meiner Positionierung Die das alles wissen aber Es nicht umgesetzt bekommen wo also die eigenen inneren menschlichen Verhaltensweisen die dann manchmal in irgendeiner Form überzogen sind im Weg stehen eben sehr genau und richtig machen will, dass man sehr hohe Ansprüche an sich hat.
00:15:38: dass man immer sehr getrieben ist von bestimmten Dingen, so mit einem Modell von es reicht nie.
00:15:43: Dass man irgendwie die Mitarbeiter nicht richtig erreichen kann.
00:15:46: Die Mitarbeiter nicht wirklich erreichen können, dass man sie verliert unterwegs oder gar nicht diese Empathie aufbringen kann für die anderen.
00:15:54: Oder dass man schnell ausrastet wenn bestimmte Situationen nicht so laufen wie man sie sich vorstellt.
00:16:01: Oder das man nicht nein sagen kann.
00:16:02: Das sind, wie Sie es uns sehen Frau Wolfs, sehr menschliche Verhaltensweisen, die wir alle kennen.
00:16:09: Die aber manchmal in manchen Situationen bei Menschen überreagieren und überzogen sind.
00:16:16: Und die zu mir kommen, die im Endeffekt wissen das und möchten das verändern!
00:16:22: Ja, und das ist so spannend.
00:16:23: Weil als ich ihr Buch aufgeschlagen habe und diese verschiedenen Dinge eben gelesen habe wie es reicht nie
00:16:29: usw.,
00:16:30: Ich konnte natürlich bei faesalem einen Haken machen.
00:16:32: Ich glaube sogar wirklich bei allem.
00:16:33: Da fühlt man sich erstmal ganz allein und merkt dann ne ne, dass geht schon sehr vielen Führungskräften so.
00:16:37: Absolut!
00:16:38: Diese Energie glaub' ich.
00:16:40: Das ist etwas ganz Klassisches bei Führungskräften.
00:16:43: Dass Menschen die solche Themen mittragen häufig Führungenskräfte werden oder?
00:16:48: Ja und ich sag mal, da kommt nochmal der erste Punkt mit dem Anliegen rein.
00:16:53: Es muss ja auch ein Leidensdruck dahinter sein wenn sie in einer Organisation arbeiten und zufrieden sind wo sagen wir mal eher eine Sachorientierung herrscht und wo es doch eher sachlich zugeht und die selbst fühlen sich da auch wohl.
00:17:05: Klammer auf oft haben Sie sich die Situation deshalb ausgesucht oder diesen Arbeitgeber deshalb aus gesucht.
00:17:10: klammer zu Dann gibt es vielleicht den Leidensdruck nicht.
00:17:13: Aber wenn Sie feststellen, irgendwie kriegen Ihr Projekt nicht mal umgesetzt weil die Leute abspringen oder nicht dabei sind... ...oder wenn sie aus so einem Modell von Ich muss es alleine schaffen heraus eigentlich nicht wirklich kollaborieren können sondern im Endeffekt immer nur ihnen selbst vertrauen und das Gefühl haben ich kann eigentlich niemand anderem vertrauen dann kann das irgendwann limitierend werden.
00:17:32: Das heißt, die Menschen, die zu mir kommen haben gemerkt, dass sie nicht nur diese Muster haben, die in der Tat viele haben, sondern dass die Ausprägung dieser Muster limitierende ist für irgendetwas und daraus entsteht ein Anliegen oder ein Leidensdruck.
00:17:45: Und häufig es so... Nur bestätigen!
00:17:48: Und häufig ist es so, dass diese Leidensdruck sich beruflich zeigt.
00:17:52: Dass sie eben nicht weiterkommen oder dass sie irgendwie so eine Glasdecke berühren.
00:17:57: Oder er zeigt sich darin, dass Sie in irgendeiner Form bei externen Besetzungen immer den Kürzeren ziehen.
00:18:03: Oder das Projekte scheitern also, dass es tatsächlich Issues gibt, Performance-Issues wenn sie so wollen weil sie als Vorstand oder als Geschäftsführerin an manchen Punkten dann nicht weiter kommen.
00:18:14: und was halt auch ganz spannend ist, dass Deswegen kommen die Menschen nicht, aber das zeigt sich manchmal dass es sich eben auch im privaten Umfeld zeigt.
00:18:22: Denn wenn Sie sagen wir mal sowas haben wie Es muss immer alles super perfekt sein und ich habe höchste Qualitätsansprüche an mich und an meiner Arbeit dann ist das ja im Regelfall nicht nur ein Muster was sie im Beruf haben sondern in dem Regelfall haben sie's auch privat Und wenn sie Pecher haben breiben sie ihren Mangel oder ihre Frau damit in den Wahnsinn.
00:18:41: Meine Klienten kommen oft mit dem Wissen dieses Verhalten dieses Denken irgendwie ihnen was wegnimmt von ihrer Lebensfülle.
00:18:50: Dass es also eigentlich, sie abhält davon ein wirklich gutes Leben beruflich und privat zu
00:18:56: haben.".
00:18:57: Und Sie beschreiben in Ihrem Buch ja all diese Dinge die uns davon abhalten oder selbst wenn wir's in der Theorie verstanden haben vielleicht in der Praxis nicht umgesetzt bekommen.
00:19:05: das beschreiben Sie so schön als innere Fesseln.
00:19:08: Erklären Sie mal ein bisschen das Modell der inneren Fessel.
00:19:10: Das unterscheidet ja schon die Art wie Sie Coaching zumindest aus meiner Perspektive von anderen Coaching-Methoden?
00:19:16: Das war's.
00:19:17: Ja, also da muss man ein bisschen in die Historie gehen wie ich dazu gekommen bin.
00:19:20: Ich habe begonnen auf Basis meine Grundausbildung ist ja eigentlich eine systemische Ausbildung und ich hab das bei den Familientherapeuten gelernt also bei denen die es eigentlich so im Wesentlichen aus meiner Sicht entwickelt und zur Marktreife gebracht haben.
00:19:33: und ich habe am Anfang meiner Arbeit sehr viel gearbeitet mit eben systemischen Modellen auch.
00:19:39: Also Modelle die dann eben auch ein bisschen auf Prägungen in der Familie zurückgehen und auf Glaubenssätze in der gehört hat oder von Mama, die man eben mitgenommen hat.
00:19:49: Und ich habe immer wieder das Gleiche festgestellt nämlich dass diese Modelle also zum Beispiel ein es reicht nie so stark sind, so mächtig sind, dass der Wille eigentlich dagegen nicht ankommt.
00:20:02: Also das ist eigentlich ein Programm.
00:20:04: nehmen wir mal als Reicht nie.
00:20:05: oder nehmen wir Empathie machen oder nehmen ja ich muss es alleine schaffen Das sind Programme da haben sie keine Chance.
00:20:12: Ja, da kann ihr Verstand sich so viel vornehmen das zu verändern.
00:20:15: sie haben keine Chance und Sie können sich vielleicht zwingen.
00:20:17: Dann sagen wir mal doch abends um sechs oder im sieben nach Hause zu gehen aber sie werden mit einer großen Unruhe nachhause gehen und während wir zu hause oder auf dem Weg vielleicht doch nur mein Handy gucken ob noch irgendwas ist.
00:20:27: also die Programme sind stärker als unser Wille und dass hat sie aus meiner Sicht unterscheidet.
00:20:33: diese Programme, und das unterscheidet auch wenn ich mit verinnern festen arbeite meine ich solche Programme die stärker sind als unser Wille.
00:20:39: Das unterscheitet sich sehr von Gewohnheiten.
00:20:41: Gewohnheit können sie mit ein bisschen Training oder Übungen abgewöhnen.
00:20:46: Sie können sich im Zweifelsfang postet an den PC machen und sagen heute achtzehn Uhr Schluss und dann wird ihnen das irgendwie auch gelingen wenn es eine Gewohnkeit ist.
00:20:53: Und diese Macht, die diese Programm haben konnte ich irgendwann nicht mehr mit systemischen Modellen erklären.
00:21:00: Und dann bin ich auf die Suche gegangen.
00:21:01: Wie kann man das erklären?
00:21:03: Ich habe Antworten darin in der modernen Traumaforschung gefunden, da reden wir vielleicht gleich noch mal drüber.
00:21:11: Aber der Begriff innere Fessel ist für mich heute Synonym mit solchen Programmen, die so stark sind, dass unser Wille sie nicht verändern kann und uns aber auch einschränken, dass wir einen Leidensdruck haben.
00:21:24: Das ist etwas anderes als eine Gewohnheit, weil sie anders bearbeiten
00:21:29: können.
00:21:31: Super und Sie haben das eben schon angesprochen, das Thema Trauma.
00:21:33: Das hat mich sofort total fasziniert weil ich mich mit dem Thema Traum... Also ich hatte nicht das Gefühl traumatisiert zu sein, weil ich dich mit dem Trauma überhaupt nicht beschäftigt habe.
00:21:40: wie leicht ein Trauma entstehen kann in jungen Jahren.
00:21:44: Wie sind sie denn darauf gekommen dass das Trauma- und Führung zusammenhängen könnte?
00:21:50: Ja, dann riecht ich jetzt wahrscheinlich für den Rest der Stunde.
00:21:53: Versuchen
00:21:54: Sie sich kurz zu fassen!
00:21:55: Alle anderen müssen ihr Buch kaufen für die lange Version.
00:21:58: Sehr gut, danke für die Werbung nebenbei noch.
00:22:01: Also das Wesentliche dieses Modells der inneren Fesseln ist dass ich erkannt habe... Postuliere, dass ich die Hypothese in die Welt bringe und mehr ist es ja nicht.
00:22:12: Es ist ja nur ein Modell.
00:22:13: Und Modelle sind immer noch so gut da bin ich der ganze Naturwissenschaftler wie sie die Realität beschreiben.
00:22:19: Die Macht dieser inneren Fesseln ist eben total vergleichbar mit der Macht die Trauma-Überlebensstrategien haben.
00:22:27: Das ist eigentlich die Brücke.
00:22:29: Und dann muss man sich mal mit Trauma ein bisschen beschäftigen und kann ja da vielleicht mal zwei Worte dazu sagen.
00:22:34: Trauma ist eine Disziplin, die aus meiner Sicht in den letzten zehn Jahren oder vielleicht auch länger schon wirklich durch eine Art von Revolution geht.
00:22:43: Das ist ne Disziplin, die schon sehr alt ist, hat schon Freude, hat sich schon mit Traumma beschäftigt und die frühen Pädagogen haben sie sich schon damit beschäftigt.
00:22:50: Und das war aber immer sehr in der Ecke von Schwerstkranken!
00:22:54: Und von Menschen, die also wirklich unter schwersten Symptomen leiden und eigentlich in einem Gesundheitssystem richtig aufgehoben sind.
00:23:01: Also in Psychotherapien oder sogar in Organisationen, die sich dann mit ihnen helfen, mit dem Leben klarzukommen.
00:23:10: Das heißt das kommt – und das ist ja oft so bei solchen Modellen aus der Erforschung von relativ schweren Fällen sag ich jetzt mal Und das Modell von Trauma ist aber eigentlich ein ganz einfaches.
00:23:20: Nämlich, es ist ein Notfallmechanismus unserer Seele.
00:23:23: Traumatisierung ist ein notfall Mechanismus der Psyche, der dann eintritt wenn zwei Faktoren zusammenkommen nämlich eine komplette Auswirklosigkeit einen Gefühl von ausgeliefert sein ich bin hier ohnmächtig Ich kann ja nichts mehr tun und einer gefühlten Todesgefahr.
00:23:39: Ich sage immer so betont gefühlt weil da geht's nicht um absolut sondern es geht darum wie empfinde ich dass?
00:23:46: Und wenn so was passiert, dann gibt es ein paar Mechanismen in der Psyche.
00:23:50: Dann passiert auch eine Dissoziation und eine Spaltung.
00:23:53: Es gibt verschiedene Modelle wie man das beschreiben kann.
00:23:55: psychologische und physiologische Modelle müssen wir jetzt vielleicht gar nicht rein aber das Ergebnis ist unter anderem dass eine Überlebensstrategie entsteht die damals als es passiert ist oder zu dem Zeitpunkt wo es passiert sich erstellt dass wir überleben dass unser System daraus kommt im engeren Sinne des Wortes überleben, weil uns sonst die Situation und der Stress in der Situation selbst umbringen würde.
00:24:20: Und wenn Sie jetzt diese beiden Faktoren nehmen nämlich ausgeliefert sein und Todesgefahr dann ist das im erwachsenen Leben sehr selten.
00:24:27: Das kann passieren bei einem Unfall, das kann passieren beim German Wings Disaster damals Wenn sie im Flieger sitzen und sie wissen ich komme hier nicht mehr raus und wir werden in zehn Minuten an dem Berg zerschellen.
00:24:37: Das sind solche Situationen.
00:24:39: Natürlich wird im Moment massiv traumatisiert in den Krieg.
00:24:43: Der Krieg ist seit Jahrzehnten, Jahrhunderten schon immer eigentlich eine hervorragende Traumatisierungsauslöser weil da gibt es immer wieder Situationen wo die Soldaten oder auch die Bevölkerung in Situationen kommen wo sie ausweglos ist und in der Todesgefahr sich fühlt.
00:25:02: Der Link jetzt zu dem Inneren Fesseln ist, dass diese Situation eine Traumatisierung in den frühen Jahren unseres Lebens sehr viel leichter möglich ist.
00:25:12: Weil einer der Faktoren nämlich das ausgeliefert sein quasi per Definition gegeben ist.
00:25:18: wir kommen ja wenn wir als Kinder auf die Welt kommen als Babys auf die welt kommen extrem hilflos auf die Welten.
00:25:24: also man hat mal gesagt Menschen sind biologisch gesehen frühgeborene, weil sie eigentlich hilflos auf die Welt kommen.
00:25:31: Wenn Sie einen Pferd sehen ein Fohlen kommt auf die Wälder und rennt über die Wiese und frisst bei Menschen der liegt einfach nur da muss komplett versorgt werden.
00:25:38: das heißt einer der Faktoren ist eigentlich da.
00:25:40: Und der zweite faktor es gibt also noch einen Faktor an dem das hängt dass es unter Umständen eine Traumatisierung geben kann nämlich diesem Faktorf von Todesgefahr.
00:25:48: und Der kann eben durch ne ganze Reihe Situationen, die nicht nur bewusst hervorgerufen werden sondern auch die einfach um Feld bestimmend sind oder gesellschaftsbestimmend ausgelöst werden.
00:26:03: Und ich gebe Ihnen mal ein Beispiel wir wissen heute das Brügeln von Kindern Aus gutem Grund, ein Tatbestand ist der unter Strafe steht weil die Folgen von Gewalt in Kindheit und Jugend sehr desaströs sind.
00:26:21: Und das ist deshalb desastris, weil das so eine für das Kind eine gefühlte Todesbetrohung ist.
00:26:27: Der Mensch, der mich eigentlich lieben soll und er für mein Überleben verantwortlich ist schlägt mich und hört er rechtzeitig auf.
00:26:33: oder was passiert?
00:26:34: andere Formen die so was auslösen können, sind die vielen Spielformen von Vernachlässigungen.
00:26:41: Also Vernach lässigung gibt ja gerade auch in der Geschichte unserer Republik in den Nachkriegszeit viele Menschen, die aufgewachsen sind in Umständen oder die Eltern mit vielen anderen Dingen beschäftigt waren als mit dem Kind.
00:26:52: Mit Karrieremachen und Überleben, mit Wiederaufbau.
00:26:57: Wo das Kind quasi von frühester Kindheit an irgendwie von einem Fremdbetreuung in die andere gegeben wurde.
00:27:04: Wichtig bei diesen Sachen ist, das ist kein Muss.
00:27:08: Das sind immer nur Kann-Bedingungen und es hängt immer von dem individuellen Erleben ab.
00:27:12: was erlebe ich in der Situation?
00:27:15: Und erlebe Ich dass als Gott?
00:27:17: ich bin hier eigentlich eine Todesgefahr weil keiner guckt nach mir, keine sieht nach mir.
00:27:21: Ich Bin völlig allein, bin völlig auf mich gestellt und kann nichts dagegen machen.
00:27:24: und dann sind wir immer an der Schwelle zu einer möglichen Traumatisierung.
00:27:29: Und es gibt ein letzter Punkt vielleicht noch.
00:27:31: Es gibt natürlich auch das Thema, bin ich eigentlich gewollt?
00:27:36: Ja dass wir wissen, dass schon die Embryonen auf Emotionen der Mutter reagieren und wenn sie in einen Umfeld kommen wo Sie eigentlich ein Alibi Kind sind, wo sie eigentlich geboren werden weil man halt ein Kind hat ja aber eigentlich nicht wirklich eine Wärme empfinden, einen angenommenen Sein empfinden.
00:27:55: Ich liebe dich so wie du bist Dann kommen wir sehr schnell auch in so Spielarten von, nur wenn du schlaubest in der Schule bist du mein Sohn oder nur wenn dich durchsetzt bist du meine Tochter.
00:28:05: Sie kommen also sehr schnell in diese konditionalen Liebeslogiken, die ja viel als Erziehungsmethoden angenommen wurden und dann kommt auch sowas nicht gewollt sein in der Traumatisierung aus der Überlebungsstrategien entstehen, die viel zu tun haben mit dem Kompensieren dieses Gefühl von Wertlosigkeit.
00:28:28: Das ist jetzt sehr viel.
00:28:28: Die
00:28:29: Überlebensstrategie müssen wir gleich noch sprechen.
00:28:31: aber was ich durch Sie gelernt habe und das hat meinen Weltbild ein bisschen verändert dass Trauma eben nicht nur etwas Psychologisches ist sondern auch physiologisch ist Trauma oder hat Trauma seinen Weg oder kann man beschreiben was da passiert?
00:28:46: Beschreiben sie doch bitte mal was passiert dann bei der Traumanisierung Physiologisch, also im Körper.
00:28:52: Frau Wolff, dann brauche ich noch eine Stunde.
00:28:55: Auch wenn Sie
00:28:55: kein Arzt sind?
00:28:55: Ich weiß!
00:28:57: Also in Grundgröbe
00:28:59: so wie sie es kurz beschreiben würden.
00:29:01: Ja, wir wissen heute... In allen wissenschaftlichen Studien ist eigentlich sehr klar das Trauma eigentlich im Körper sitzt und dass die Körpererinnerung, wie wir das so schön nennen und was im Körper abgespeichert ist oft viel klarer ist und viel greifbarer als das, was unser Gehirn damit macht.
00:29:21: Das Gehirnen prozessiert ja auch viele Informationen.
00:29:23: Das gehirn vergisst Trauma auch – das ist ein wesentlicher Mechanismus von Trauma.
00:29:27: Also viele Menschen – vielleicht haben sie es für sich auch so erlebt – wissen nicht, was passiert.
00:29:32: ist Das Trauma nur an den Folgen, das ist wie Hänsel und Gredel mit der Brotspur.
00:29:38: Sie müssen eigentlich die Spur zurückverfolgen und die Spuren sind die Überlebensstrategien.
00:29:45: Die zeigen, wenn sie so eine Überlebengestrategie haben oder ein mächtiges Programm in sich haben, dass ihnen immer wieder sagt es reicht nicht oder ich muss es alleine schaffen oder ich darf nie nein sagen.
00:29:56: Ich muss es allen recht machen!
00:29:57: Und das ist so massiv und mächtig.
00:30:00: dann ist es gut, auf die Suche zu gehen.
00:30:02: Und manchmal finden sie dann die Ereignisse nochmal – das wäre der Top-Down wenn man so nennt als der Zugang über den Kopf.
00:30:10: und wenn Sie das nicht finden, gibt's immer noch eine Möglichkeit über den Körper zu gehen weil diese Überlebenstrategien gekoppelt sind an Körperreaktionen.
00:30:18: Oft sind das Körperreaktionen, die was zu tun haben mit Angst.
00:30:21: Sie werden eng im Brustkorb, Blutdruck geht hoch, ihr Herz schlägt ihn bis zum Hals Die Hände werden feucht ihre Blick wird eng sie fangen an zu schwitzen und so weiter oder kleine Abstufungen davon.
00:30:34: Also ich habe einen Klienten gehabt der hat Irgendwann nach einiger Zeit mit mir sagen können also er ehrlich gesagt Ich fühle mich im Job jeden Tag jede Minute bedroht und dass Ist natürlich im Kopf, ist das Blödsinn.
00:30:51: Aber im Bauch war er quasi immer in der Kampfstellung.
00:30:55: Er war immer in einer halb-acht Stellung, weil jede Minute in seinem Job war er eine halbe Acht Stellung und das sind natürlich physiologische Reaktionen auch, die dann da sind.
00:31:05: Und die
00:31:06: man von außen erkennen kann sogar richtig?
00:31:08: Die
00:31:08: er zum Beispiel an einem hohen Blutdruck festmachen
00:31:10: kann!
00:31:13: Ich will jetzt nicht in diese Theorie reingehen, die ich sehr spannend finde.
00:31:17: Vielleicht ist es auch etwas für einen zukünftigen... Podcast bei Ihnen, aber es gibt ja namhafte Wissenschaftler die viele Erkrankungen letztendlich heutzutage als Traumafolgen auch darstellen und die eben auch sagen da gibt es also eine Verbindung.
00:31:33: Dass das eben dass viele dieser körperlichen Symptome durchaus auch eben eine psychische Ursache haben.
00:31:38: Also dieses Gebiet was ja früher so ein bisschen in der Ecke der Psychosomatik war ist heute glaube ich wird von vielen sehr viel größer gesehen als wir immer gedacht haben.
00:31:48: Wieso kommt man da überhaupt jetzt erst drauf?
00:31:50: Weil der Spruch, Dinge die heute nicht so laufen kommen im Zwarwitzfall aus der Kindheit.
00:31:55: Also wir werden in unserer Kindheit geprägt.
00:31:58: Es hat sich mir so schnell sofort erschlossen das total natürlich zusammen wahrscheinlich gehört.
00:32:04: Wieso kommt man da jetzt erst in den letzten Jahren darauf?
00:32:06: Wieso gibt es dann noch nicht so viele Texte Abhandlungen und so weiter?
00:32:09: Wir haben ja auch echt recherchiert und das Thema Traume- und Führungenkombinationen gibt's echt noch wenig!
00:32:13: Ja, sehen Sie... Das freut
00:32:16: mich natürlich.
00:32:18: Genau, aber jetzt Spaß beiseite.
00:32:21: ich glaube wirklich das hat auch einfach was mit der Entwicklung der Wissenschaft zu tun.
00:32:26: ja also die Tatsache dass wir das Brügelverbot haben für Kinder.
00:32:30: das ist ja auch erst erforscht worden irgendwann.
00:32:32: und dann hat man irgendwann mal mit einer Traumabrile drauf geguckt und gesagt wow Ja, oder wenn Sie jetzt mal gucken.
00:32:37: Es gibt die sogenannte ACE-Studie Adverse Childhood Events und das ist eine große Studie in Amerika wo sie ganz viele Menschen zehn Fragen gestellt haben, die letztendlich ein bisschen beschreiben wie sind die aufgewachsenen?
00:32:51: So Fragen wie gab es in ihrer Familie Trennung?
00:32:54: Gab's in ihre Familie Gewalt?
00:32:55: Gabs in Ihre Familie Sucht?
00:32:57: Gab´s in Ihrer Familie Psychische Indikation?
00:32:59: Und wir wissen dass die Antworten, dass es sehr sehr viele Menschen gibt, die da Kreuze machen.
00:33:03: Also die Mehrheit macht da an zwei oder drei Stellen Kreuze und wir wissen, dass viele diese Faktoren was mit Trauma zu tun haben.
00:33:10: Aber das ist neu!
00:33:12: Früher hat man das mit anderen Brillen angeguckt, mit anderen Perspektiven angegückt.
00:33:17: Oder das Thema Erziehungsmodell vielleicht noch, weil es gab ja bis in die Neunziger als Erziehungsratgeber.
00:33:28: Ein Buch was aus der Nazi-Zeit kommt nämlich Die deutsche Mutter und ihr Kind von der Johanna Hacher.
00:33:33: Das war eine Naziärztin, die einen Erziehungen Ratgeber geschrieben hat und dem drin steht so Sachen wie Schreien stärkt die Lunge Und man muss den Kinderwählen brechen und sperren sie das Kind ruhig mal einen halben Tag auf ein Balkon schreit sich schon aus.
00:33:48: Dieses Buch ist mit der Traumabrile, eine Anleitung zum Traumatisieren von Kindern und die letzte Auflage dieses Buchs ist es förwendig geworden.
00:33:59: Also gehen Sie davon aus dass viele Menschen da draußen durch Erfahrung gegangen sind?
00:34:04: Die Einladungen waren und mehr war's nicht zu Traumadisierung!
00:34:08: Und ob es dann zu einem kam ist hoch individuell.
00:34:11: Es gibt Menschen die kommen daraus und sagen ja das war eine blöde Erfahrung aber es ist vorbei Und andere entwickeln ein Trauma, und Trauma ist ein Spektrum in meiner Wahrnehmung.
00:34:21: Die werden nicht alle schwerstkrank überhaupt nicht sondern gerade Führungskräfte sind ja hoch leistungsfähig und manche der Überlebensstrategien haben ja massiv beigetragen dazu dass sie so hoch gekommen sind.
00:34:32: Eines reicht nie hat gebundene Kompetenzen in sich die heißen ich leg immer noch mal einen drauf Ich will wirklich das Beste erreichen und ich habe auch den Durchhaltevermögen Und ich bin auch da wirklich dran, ich bin committed für das Ziel.
00:34:46: Nicht
00:34:47: umsonst ist der Begriff Anzeke Overachiever entstanden?
00:34:49: Ja und es ist ein anderes Modell was da eben auch kenne ich aus meiner Beraterzeit.
00:34:56: Also das ist vielleicht auch noch interessant zu sagen die inneren Fesseln beinhalten ja alle Kompetenzen.
00:35:02: also wenn sie sagen Es gibt eine innere Fessel Perfektionismus Dann sind da Kompetenzen drin, von einer ganz hohen Orientierung auf Ergebnis und Qualität.
00:35:11: Von der schnellen Möglichkeit Probleme zu analysieren.
00:35:14: Von sowas was man Problem-Ownership nennt.
00:35:17: also ich nehme das Thema an ja?
00:35:19: Und ich habe einen Durchhaltevermögen und kann auch in Details gehen die diese Kompetensen die da drinnen sind sind nur versklavt durch ein.
00:35:25: Ich muss perfekt sein!
00:35:28: Und ein Teil der Arbeit an inneren Fesseln bedeutet aus diesem, ich muss das perfekte Ergebnis liefern.
00:35:35: Ein Ich kann das perfektere Ergebnis lievern.
00:35:38: Das heißt situative Möglichkeiten das anzupassen.
00:35:42: Es gibt Situationen, da müssen sie es perfekte.
00:35:43: Wenn Sie einen Schuss beim Aufsichtsrat haben für eine große Investition, das sind Sie besser daran beraten wenn Sie zwei Nächte durchmachen als weiß ich jetzt nicht weil dann sind sie auch erschöpft.
00:35:52: aber sagen wir anders formuliert sie sind gut beraten... Wenn
00:35:54: sie gut vorbereitet sind auf jeden Fall ja!
00:35:56: Ja,
00:35:56: aber es gibt Situation und da ist es nicht wichtig dass ihr jedes Kommen aus der Präsentation nehmt.
00:36:00: und dieses Ich kann anstelle dies Ich muss es.
00:36:03: Das ist die die Quintersenz der Arbeit an den inneren Fesseln aus meiner Sicht.
00:36:07: Dann werden die Kompetenzen die drin sind wieder verfügbar.
00:36:12: Gibt es denn schon Zahlendatenfakten dazu, wie viele Führungskräfte traumatisiert sind?
00:36:15: Hat man sowas?
00:36:16: gibt es da schon?
00:36:16: in welche Studien umfragen.
00:36:18: Was würden sie ansonsten aus ihrer Erfahrung sagen über den Daumen gepeilt?
00:36:23: Also ich weiß davon nicht.
00:36:24: Ich glaube dieses Gebiet ist... relativ neu.
00:36:28: Wir haben auch keine gefunden, deswegen frage ich Sie.
00:36:30: Genau und das entsteht gerade in den USA erst.
00:36:32: In den USA nennt man es dann Trauma-Informed Leadership Development und in Deutschland würde man sagen Traumasensibel Führungskraftentwicklung.
00:36:39: Das ist ja nur eine Disziplin die auch sehr aufgeladen ist.
00:36:44: also Traumatologie ist eine medizinische ursprünglich mal medizinischen Disziplinen die im Gesundheitswesen angewendet wird wo sie auch ganz eigene Community an Menschen haben die davon was verstehen unbedingt sich dauernd damit beschäftigen, was macht eine Führungskraft?
00:36:59: Ja also das dieses Modell in die Welt der Wirtschaft und in die welt der Führungen zu bringen ist ja nicht nur für die Wirtschaft gilt ja genauso auch für Stiftungen oder für Krankenhäuser oder für Kitas.
00:37:11: Das ist völlig beliebig anwendbar.
00:37:14: aber dieses Modelle darüber zu bringen is relativ neu und ich würde aus meiner Erfahrung sagen zumindest die Menschen die zu mir kommen gibt es einen ganz hohen Prozentsatz von Ich sage jetzt mal Trauma, Hintergründen oder zumindest Trauma-Hybothesen zu den Anliegen mit denen die kommen.
00:37:33: Liegt aber sicherlich auch daran dass ich genauso selektiere.
00:37:36: also ich meine im Vorgespräch mache sehr klar was ich mache und es kommen natürlich nur die die irgendwie denken naja da könnte etwas dran sein lass mal gucken.
00:37:44: Ja, und es kommen natürlich auch Menschen wie ich die gar nicht ahnen dass sie vielleicht ein Trauma erlitten haben weil ich mir das vielleicht auch gleich selber zugestehen würde und mehrere Traumata sogar in meinem Leben erlebt habe.
00:37:53: Weil das viel schneller geht als man denkt!
00:37:54: Und das ist so.
00:37:55: was für mich wirklich Augen öffnet war
00:37:58: Genau, aber sie kam ja auch über Empfehlung und sie kamen auch weil sie irgendwie im Vorgespräch haben wir ja darüber gesprochen.
00:38:04: Und wir haben
00:38:04: gesagt... Ich hab immer einen Ansicht!
00:38:06: Genau Frau Wolff ich habe gesagt, ich mach mit Ihnen keine Tipps und Tricks Ja?
00:38:12: Sondern wenn wir daran gehen dann lassen Sie uns wirklich gucken.
00:38:15: ursächlich versuchen und mit Ursächlich habe ich als Systeme geämmert.
00:38:18: so ein bisschen Problem also von diesen einfachen linearen Ursache Wirkungsprinzipien die gelten meistens nicht.
00:38:23: Aber lassen Sie mal so ein bißchen versuchen an die Wurzeln zu kommen.
00:38:27: Was wirkt da?
00:38:29: Ich beschreibe das immer so, wenn Sie in dieser inneren Fessel sehen ist es wie ein Dampfdrucktopf der mit maximalem Druck läuft und kurz vorm Explodieren ist.
00:38:39: Und natürlich können sie den managen indem sie Eis dran werfen von außen.
00:38:43: Das gibt auch viele Methoden wie Sie das kühlen können.
00:38:48: aber mein Ansatz ist immer eher lassen Sie mal gucken was ist in der Bunzenbrenner der drunter steht Und ich kriege im Prinzip, als Endeffekt nur Klienten die bereit sind oder Lust haben, sich damit mal zu beschäftigen.
00:39:02: Denn der Prozess ist länger intensiver und aufwendiger.
00:39:07: Er braucht vor allem Zeit – das ist kein Quick Fix im Regelfall!
00:39:11: Das sind ja nicht alle bereit einzugehen.
00:39:14: Es ist auch nicht schlimm.
00:39:16: Ich gehe da ganz pragmatisch an.
00:39:18: was hilft?
00:39:19: Ist richtig Und wenn es manchmal hilft mit einem einfachen oder anderen Interventionenthemen zu bearbeiten, dann ist das völlig in Ordnung sogar richtig.
00:39:28: Man muss ja auch mit dem Einsatz von den Interventionen oder mit dem einsatz der Methoden muss man ja irgendwie auch ökonomisch umgehen.
00:39:34: Muss er nicht mit Kanonen auf
00:39:36: Platz schießen?
00:39:36: Eine
00:39:37: Zuhörerin jetzt ungern entlassen, ohne darüber zu sprechen.
00:39:40: Wenn man all diese Erkenntnisse hat... Ich weiß, welche Überlebensstrategien da stehen und schon darauf drängen wieder eingesetzt werden.
00:39:49: Was mache ich denn mit all diesen Erkenntnissen?
00:39:51: Das ist ja erst mal nur die Theorie!
00:39:52: Wie kriege ich es dann wirklich
00:39:53: umgesetzt?!
00:39:56: Also, ich sag mal die Vorarbeit, die man alleine machen kann ist dass man sich ein bisschen in die Reflexion begibt was für innere Fesseln könnte ich denn eigentlich haben?
00:40:06: und die Frage, wie es sich einfach stellt.
00:40:09: Was von dem was ich eigentlich erkannt habe und eingesehen haben als das Richtige?
00:40:15: Und das ist dann egal, ob wir über Business oder über Privatbeziehung.
00:40:18: Oder über die Kindererziehungen oder über die Pflege der Mutter reden.
00:40:21: Das ist völlig egal!
00:40:23: Was von dem was ich als richtig erkannt habe, kriege ich irgendwie nicht umgesetzt?
00:40:26: und was es steht mir da im Weg?
00:40:29: Und dass Sie sich im zweiten Schritt überlegen, was ist der Preis den ich
00:40:32: zahle?!
00:40:33: Das ist der Preis, den ich dafür zahle, dass ich nicht in Griff kriege.
00:40:36: Weil es hat ja einen Vorteil hat, nämlich man fühlt sich wohl und es geht gut.
00:40:40: aber man zahlt oft ein Preis das bestimmte Beziehungen nicht gut laufen, dass bestimmte Themen immer wieder hoch kommen, dass es Konflikte gibt usw.
00:40:48: Und wenn aus der Überlegung rauskommt okay da entsteht ein Anliegen, das ist der Leidensdruck von vorher oder die Vision.
00:40:55: also ich möchte gerne was verändern.
00:40:57: dann muss ich dringend dazu raten, dass sie sich begleiten lassen denn das Thema Es ist zu scharf und es ist umfassend.
00:41:07: Aufhühlen kann ich nur sagen, ich schmeiß mal kurz ein Wort aus meinem eigenen Emotionsschatz rein!
00:41:13: als dass sie das alleine, da können Sie kein Buch lesen.
00:41:15: Sie werden auch in meinem Buch keine Anleitung finden wie Sie es machen können sondern immer nur wieder die dringende Einladung und auch Ermahnung fast lassen Sie sich begleiten.
00:41:24: Es gibt ganz viele Gründe warum Sie da allein nicht weiterkommen.
00:41:27: Die will ich jetzt gar nicht alle ausführen Die kann man aus der Systemtheorie ableiten Aus dem Konstruktivismus, aus der Kommunikationswissenschaft aus allen möglichen Disziplinen kann man ableiten Warum Sie mit Ihrem Gehirn und Ihren Themen wenn wir mal über... Zugänge über den Kopf reden, die verbalen Zugänge zur Bearbeitung der Fesseln.
00:41:44: Warum sie da alleine nicht weiterkommen?
00:41:46: Und Sie brauchen einen sicheren Raum.
00:41:48: Sie brauchen jemanden, der sie hält, der Ihnen eine Stabilität gibt, der ihnen Sicherheit gibt.
00:41:54: Denn Traumererfahrungen anzugucken sind Erfahrungen von früher Unsicherheit und deshalb geht es um Sicherheit.
00:42:02: Das können Sie nicht allein.
00:42:03: D.h.,
00:42:04: der Tipp, um's abzuschließen ist, wenn Sie das Gefühl haben, da ist was, was wir mal angucken... sollte und sie kommen wahrscheinlich schnell auf.
00:42:12: viele sagen mal Gewohnheiten, aber ob das wirklich innere Fesseln sind.
00:42:17: Und ob die bearbeitungswürdig sind entscheidet immer der Preis.
00:42:21: ich gebe immer noch ein Beispiel wenn Sie Das Gefühl haben, Sie müssen den Tisch immer perfekt gedeckt haben wenn sie Gäste kriegen.
00:42:27: Und müssen alles polieren und jeder Teller muss hochpoliert sein... ...und alles muss genau ausgerichtet sein!
00:42:33: Und Sie verbringen drei Stunden mit Tischdecken und Tisch dekorieren.
00:42:36: Und Sie haben einmal im Quartal Besuch ist das zwar vielleicht eine innere Fessel?
00:42:39: Ja ich muss perfekt den Tisch decken aber es spielt keine Rolle weil einmal im quartal können Sie das ja machen.
00:42:45: Wenn Sie ein Restaurant haben ist das eine andere Nummer.
00:42:49: Und deswegen ist die Frage, was kostet sie das?
00:42:52: Ist so eine wichtige.
00:42:54: Wenn Sie zum Schluss kommen, das ist ein Anliegen und will ich bearbeiten ... Das kostet mich für meinen Beruf und mein gutes Leben wirklich viel.
00:43:04: Dann sollten Sie jemanden suchen, der Sie begleitet und dem Sie vertrauen.
00:43:09: Es
00:43:10: fällt auch das Investment-Croaching noch leichter.
00:43:13: Ja, und es ist dann... Also du musst dann auch gucken wer kann das.
00:43:16: Und mit wem verstehe ich mich?
00:43:17: Und wo habe ich das Gefühl dass sich sicher bin?
00:43:21: Dass ich in der Beziehung aufbauen kann und dass ich vertrauen kann.
00:43:25: Traumasien wegen der Sicherheitsthematik immer Themen von Vertrauen geht um eine korrigierende Erfahrung auch mit dem und der Begleiterin zu machen im Sinne von Vertrauen.
00:43:36: Ich kann jemand vertrauen wenn ich mit diesen Themen komme.
00:43:39: also da gibt's leider keine schnelle Antwort und aus wird auch kein zehn Tipps und Tricks Buch geben dazu.
00:43:44: Also nicht von mir, weil ich glaube ... Nein das
00:43:46: ist auch ganz schön!
00:43:47: Alles was tief geht kann ja auch nicht sofort wieder an der Oberfläche behoben werden.
00:43:50: deswegen vielen vielen Dank für diese Einblicke.
00:43:52: Ich habe heute wieder viel über's Thema gelernt, viel über sie gelernt.
00:43:55: Deswegen vielen vielen dank für die Zeit, für die Offenheit dass Sie sich hier in fremdes Terrain gewohnt gewagt haben uns zu liebe.
00:44:03: Ich glaube ganz viele Zuhörerinnen und Zuhöre haben jetzt ganz viel mitgenommen Und ich könnte mir vorstellen, dass der ein oder die andere sie wahrscheinlich auch noch flinkt ihn nochmal kontaktiert.
00:44:09: da findet man sie wahrscheinlich am schnellsten oder bei den Homepage.
00:44:12: Beides, also die Homepage können Sie nicht kommunizieren mit mir.
00:44:15: Sie können mir immer eine Mail schreiben oder mich anrufen.
00:44:17: Das ist alles öffentlich diese Daten und auf LinkedIn gibt es ja immer die Möglichkeit der Vernetzung.
00:44:21: Und es gibt auch eine Reihe von zusätzlichen Artikeln, auf die ich gerne nochmal hinweise, auf LinkedIn gerade aktuell in sehr schönen Artikelserie über die zukünftigen Kompetenzen, die CEOs brauchen und die noch mal mit der Brille der inneren Fesseln angeschaut was viele der Dinge... Sehr lesenswert!
00:44:38: Ich habe ihn gelesen, sehr lesenswerd.
00:44:39: Ja, ich fand also bin mich nicht selbst loben aber ich fand auch, dass das irgendwie sich angeboten hat dieses Thema.
00:44:45: Weil ja auch diese drei Kompetenzen die da genannt werden jetzt keine straightforward Kompetenz sind nicht.
00:44:51: also die zwei von denen nämlich Selbstreflektion und Beziehungsorientierung sind ja schon auf diesem Level in der Klarheit so ausgesprochen wirklich neu.
00:45:03: und für die Leserinnen und Leserhörerinnen die Einladung auch da nochmal zu schauen, weil da kann man vielleicht Niedrigschwellige sich noch mal mit dem Thema beschäftigen.
00:45:16: Ja wir verlinken das einfach in den Show notes.
00:45:18: dann kann jeder und jede selber entscheiden und reinschauen.
00:45:21: Herr Albert vielen vielen vielen Dank.
00:45:22: ich kann mir sehr gut vorstellen es ist ganz bald eine Fortsetzung geben wird wenn wir ein Thema vielleicht nochmal mehr in der Tiefe behandeln wollen.
00:45:28: deswegen vielen dank jetzt schon an dieser Stelle und ich sage einfach bis ganz bald!
00:45:32: Ja herzlichen Dank für das freundliche Gespräch Das Willkommen fühlen.
00:45:40: Ich habe mich sehr willkommen gefühlt und ich habe das Gefühl gehabt, dass Sie da wirklich auch mit dem sehr offenen Ohr zuhören und die richtigen Bahn gestellt haben damit das Thema irgendwie einigermaßen seinen Stellenwert bekommt.
00:45:54: Herzlichen Dank dafür!
00:45:55: Tschüss!
00:45:57: Bis bald!
00:45:57: Alles Gute, tschüß!
00:46:01: Dieser Podcast wird herausgegeben von Strive Publishing GmbH und produziert von Aufwellenlänge.
00:46:06: Die.
00:46:06: hat diese Folge gefallen?
00:46:08: Sehr gut Dann abonnier unseren Podcast und gib uns wenn du magst eine Bewertung.
00:46:12: Im besten Fall natürlich eine gute!
00:46:14: Wir freuen uns außerdem sehr, wenn ihr unserem Podcast auf Social Media teilt und die Kanäle des Drive-Megasin verlinkt.
00:46:20: Bis zur nächsten Folge.
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