#16: Anna Alex: Was kann jede:r Einzelne zum Klimaschutz beitragen?

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00:00:06: Wenn ich dir vorschreibe, was du machen sollst und sag das ist aber überhaupt nicht gut wie du dich verhältst.

00:00:12: Dann erheb' ich mich über dich!

00:00:13: Und das möchte ich auf keinen Fall.

00:00:19: Da habe ich drüber nachgedacht.

00:00:20: Ist nicht eigentlich die Fragestellung, die wir besprechen müssen?

00:00:25: Warum is die menschliche Psyche so resistent gegen Veränderungen?

00:00:31: So resistend gegen neue Erkenntnisse?

00:00:34: Warum tun wir uns damit so schwer das, was wir vielleicht in der Vergangenheit mal gemacht haben, in Zukunft anders zu sehen.

00:00:46: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Strive Up Your Life!

00:00:50: Heute zu Gast ist Anna-Alex, Unternehmerin und Investorin mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

00:00:56: Und genau darum geht es auch heute im Gespräch.

00:00:59: Zustande gekommen ist diese Folge auf eine etwas unkonventionelle Art und Weise – was genau das heißt wird unsere Herausgeberin Katharina Wolff später noch vor dem Interview erläutern!

00:01:08: Thematisch setzen wir uns heute mit der Frage auseinander, was jeder und jede einzelne zum Umweltschutz beitragen kann.

00:01:18: Sie erzählt uns außerdem, welche Motivationen es neben dem Umweltschutz zum Beispiel für den Verzicht von Fleisch gibt.

00:01:24: Weshalb sich auch heute noch Menschen von veganen Fleischalternativen angegriffen fühlen und warum uns der erhobene Zeigefänger in dieser Debatte nicht

00:01:32: weiterbringt.".

00:01:33: Ich bin Hannah Andresen und hole euch wie immer zu Beginn der Folge erst einmal mit ein paar Zahlen, Daten und Fakten sowie Infos zur unserer Gespräch-Partnerin ins folgend Thema rein!

00:01:42: Und damit geht's jetzt auch direkt los.

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00:01:46: Unser heutiger Partner kann etwas ziemlich außergewöhnliches, nämlich nichts.

00:01:51: Und das kann er sogar gut und auch schon seit deiner Zeit.

00:01:56: Die Rede ist dabei von Lichtblick – einem Energieversorgungsunternehmen hier aus Hamburg und tatsächlich auch Strivepartner seit der allerersten Ausgabe!

00:02:03: Das finden wir natürlich besonders super, denn Lichtblick setzt sich für den klimaneutralen Lebensstil ein und dabei auch konsequent auf Nichts also keine CO-Zweiemission zero Null.

00:02:14: Das auf den eigenen Lifestyle zu übertragen klingt natürlich erst mal nach einem Riesenhaufen Arbeit, ist aber eigentlich ganz einfach.

00:02:20: Denn Lichtblick liefert euch alles was ihr dafür braucht – klimaneutrale Wärme, smarte Lösungen für mehr E-Mobilität und natürlich auch Ökostrom!

00:02:29: Dieser ist auch wirklich zu hundert Prozent grün und nicht grau also zu Hundert Prozent aus deutscher Wind und Sonneenergie.

00:02:35: Mehr zu guter Energie und dem klimaneutralen Leben gibt es unter lichtbig.de Und die Seite verlinken wir euch gerne nochmal in den Shownotes.

00:02:49: Hast du schon mal deinen ökologischen Fußabdruck berechnet?

00:02:53: Das erste Mal habe ich von diesem Konzept im Naturwissenschaftsunterricht in der Mittelstufe gehört.

00:02:58: Dafür hab' ich damals ein paar Fragen zu meinem aktuellen Lebensstil beantwortet und als Ergebnis dann die Anzahl an Planeten erhalten, die es gebraucht hätte um den Ressourcenverbrauch gerecht zu werden wenn jeder und jede so leben würde wie ich.

00:03:09: Das einzige was mit zum Ergebnis in Erinnerung geblieben ist das sich da einmal schon ein bisschen über unsere Verhältnisse gelebt hat.

00:03:15: Und auch wenn das jetzt über fünfzehn Jahre her ist, ist der ökologische Fußabdruck immer noch ein gern gesehenes Mittel um vor allem Kindern einen Verständnis von ihrem persönlichen Lebensstil und Verbrauch auf dieser Erde mit Blick auf Umweltschutz und die Klimakrise zu geben.

00:03:29: Deswegen habe ich mich einmal hingesetzt und auf der Website von Brot für Die Welt erneut meinen ökologistischen Fußabdrück berechnet.

00:03:36: Das Ergebnis?

00:03:37: In den Bereichen Wohnen und Reisen war mein Verbrauch unterdurchschnittlich für Deutschland.

00:03:41: Im Bereich Ernährung und Konsum waren meine Testergebnisse leicht überdurchsschnittlich.

00:03:45: Heute würde ich für meinen Konsum knapp drei Komma vier Erden benötigen, ouch!

00:03:50: Ich würde lügen wenn ich sagen würde dass ich jetzt kein schlechtes Gewissen habe.

00:03:53: aber Was kann ich jetzt überhaupt mit dem Ergebnis anfangen und welche Dinge konkret verändern?

00:03:58: Klar, da wären ein paar Dinge.

00:04:00: Zumindest in meinem Alltag!

00:04:01: Laut dem Bundesumweltministerium ist es möglich auch mit kleinen Maßnahmen den ökologischen Fußabdruck gleich zu halbieren – zum Beispiel mit einem Spaduschkopf, Flugverzicht, gedämmten Wohnraum, pflanzenbetonte Ernährung oder der Nutzung von Ökostrom.

00:04:15: Einiges davon mache ich bereits….

00:04:17: und damit bin ich nicht alleine.

00:04:19: Laut einer Deleut-Studie von Oktober einundzwanzig waren achtundfünfzig Prozent der Deutschen aufgrund des Klimawandels besorgt.

00:04:26: Und ganze dreiundsechzig Prozent Der Deutschen haben ihr Konsumverhalten angepasst, um den Auswirkungen des Klima Wandels entgegenzuwirken.

00:04:33: Dabei stelle ich mir die Frage, werden individuelle Konsumentscheidung ausreichen, um die Erde zu retten?

00:04:39: müssen nicht vor allem Politik und Industrie zur Verantwortung gezogen werden, schließlich verursachen nur hundert Unternehmen rund seventy- jeden Prozent des industriell ausgestoßenen CO² der ganzen Welt.

00:04:50: Auf dem elften Platz dieser Unternehmen sortiert nach ihm jeweiligen Anteil steht das Mineralölunternehmen BP – Fun Fact!

00:04:57: BP machte das Konzept des ökologischen Fußabdrucks in den frühen zweitausender Jahren populär vermutlich mit dem Ziel die Verantwortung der Klimakrise von sich weg.

00:05:08: Aber ganz so einfach ist das nicht.

00:05:10: Und auch soziale Ungerechtigkeit spielt bei dem Thema eine große Rolle.

00:05:13: Laut dem Confronting Carbon Inequality Bericht sind die reichsten zehn Prozent der Menschen für über die Hälfte, also zweiundfünfzig Prozent der CO-Zwei Emissionen zwischen nineteenhundertneinzig und zweitausendfünfzehn verantwortlich.

00:05:25: Und auch laut Brot für die Welt bringt eine Veränderung in meinem individuellen Konsum nur bedingt etwas, weil es schwer sei, in Deutschland allein durch persönliche Maßnahmen einen nachhaltigen Fußabdruck zu erreichen.

00:05:36: Damit das einfacher wird, müsse die ökologisch vernünftige Option die einfachste und günstigste Option werden – nicht wie heute oftmals die teuerste, komplizierteste oder gar nicht vorhandene sein!

00:05:46: Den eigenen Fußabdrück verkleinern und umweltbewusstes Verhalten auszuüben, sei also nur ein Teil des Engagements Der andere Teil sei es, den eigenen politischen Handabdruck zu vergrößern und in der Schule oder im eigenen Unternehmen, in der Gemeinde oder in der Politik auf einen Wandel einzuwirken.

00:06:03: Das klingt für mich jetzt erst mal nach einer gesunden Mischung, die jeder und jede beachten kann!

00:06:07: Und wie das gelingt weiß unsere heutige Gäste Anna-Alex ganz genau – sie gründete gemeinsam mit Julia Bösch den Online Shopping Service Outfittery.

00:06:16: In dem Jahr zwei Jahrzehnt stieg sie aus der operativen Geschäftsführung aus ist aber bis heute Vorstandsmitglied.

00:06:21: Rund ein Jahr später, im Dezember of two thousand nineteen gründete sie zusammen mit Benedikt Franke Planetly.

00:06:28: Zwarzig-zwanzig wurde Planetly dann gelaunched und hat Unternehmen mit einem eigens entwickelten Tool dabei geholfen ihren CO² Verbrauch zu analysieren um klimaneutral zu werden.

00:06:42: In den letzten Jahren wurden die Software-Lösungen von Planetly in das Ökosystem von OneTrust integriert und das Berliner Büro überraschend geschlossen.

00:06:52: Anna Alex ist auch Investorin, insbesondere für Startups und Fonds mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

00:06:59: Aber nicht nur als Investorin und Unternehmerin setzt sich für mehr Nachhaltigkeit ein, sondern auch in ihrem eigenen Alltag oder eben auch als Gästen bei Events.

00:07:06: Und genau so kam das Gespräch der heutigen Podcast-Folge zustande.

00:07:10: Was genau dahinter steckt kann euch Katharina Wolf eigentlich am besten selbst erklären – und genau das macht sie jetzt auch!

00:07:16: Ich wünsche Euch viel Spaß beim Zuhören!

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00:07:28: Dabei zeigt eine Studie von Deloitte, dass Investitionen in psychische Gesundheit der Mitarbeitenden einen der besten Investition für Unternehmen überhaupt sind.

00:07:36: Und hier kommt unser Partner OpenUp ins Spiel!

00:07:39: OpenUp bietet Mitarbeiterinnen von über sixhundertfünfzig Unternehmen unbegrenzten Zugang zu Online-Beratungen mit zertifizierten PsychologInnen sowie Gruppensitzungen, Achtsamkeitskurse und mehr.

00:07:50: Das sind über zwanzig Sprachen anonym und innerhalb von vierundzwanzig Stunden.

00:07:54: Wenn ihr jetzt Lust habt, den ersten Schritt in Richtung psychische Gesundheit für euer Unternehmen zu gehen, könnt ihr eine Demo auf openup.de buchen und dabei könnt ihr gerne auch angeben das ihr über unseren Podcast von OpenUp gehört habt.

00:08:06: Den Link dazu findet ihr in unserer Folgenbeschreibung Werbung Ende.

00:08:16: Hallo und herzlich willkommen auch von meiner Seite to Strive Up Your Life.

00:08:20: Diese Folge ist etwas ganz Besonderes.

00:08:23: Sie hat einen besonderen Entstehungs-Hintergrund, deswegen braucht es eine kleine Einleitung.

00:08:29: Anna Alex und ich kennen uns seit Jahren auch schon während ihrer Gründung von Outfitry.

00:08:34: Und ich schätze, Anna sehr abgesehen davon, dass sich sie bewundert dafür, was sie alles geschaffen hat.

00:08:39: Anna schrieb mir nach unseren tollen Strive Awards im letzten Jahr in September ein Mail, das sie die Strive Award genossen hätte, dass sie es aber schade fand, zur Erklärung muss man sagen, fairerweise haben wir natürlich eine vegetarische Alternative angeboten.

00:08:55: Aber wir haben auch Fleisch serviert und ich bin ganz ehrlich mit euch, ich bin im ersten Moment echt wütend geworden!

00:09:01: Jetzt will mir Anna vorschreiben was ich auf meinen Partys zu servieren habe.

00:09:04: Ich so ein bisschen leben und leben lassen müsste doch dabei sein.

00:09:07: und überhaupt ist das denn alles für den Umweltschutz tatsächlich so sinnvoll?

00:09:12: Denn das ist die Maske unter der sie mir geschrieben hat weswegen noch vielleicht servieren würden unter Umwelterspekten.

00:09:22: Und dann kam ein ganz schneller zweiter Gedanke, nämlich dass Anna eine verdammt kluge und bewundernswerte Frau ist.

00:09:26: Wenn sie damit so bold rausgeht und mir schreibt... ...dann sollte ich ihr A zuhören und B lernen!

00:09:32: Ich dachte mir, dass wir einfach eine Podcastfolge aufnehmen in der ich genau das tue, nämlich ihr Fragen zu stellen von ihr zu lernen und vielleicht habt ihr hier Lust ein bisschen mitzulernen.

00:09:40: Also ganz viel Freude!

00:09:42: Vielen Dank für den Platz, dass sich das einmal kurz für euch einordnen durfte.

00:09:45: und jetzt viel Spaß beim Interview.

00:09:49: Liebe

00:09:49: Anna, herzlich willkommen bei Strife Up Your Life und vielen Dank, dass du bei diesem kleinen Fairfast-Experiment mitmachst.

00:09:55: Das ist ja mal eine ganz neue Art wie ich zu einem Podcast gekommen bin.

00:09:57: Also vielen, vielen Dank das du dabei bist und dass du mitmachtest!

00:10:00: Ja, vielen dank an dich, dass Du mich eingeladen hast diese Herausforderung gestellt hast, weil es hat mich jetzt nämlich noch mal dazu bewogen einen Anlass gegeben.

00:10:14: Mich strukturierte auf das Thema vorzubereiten und deswegen freue ich mich darauf.

00:10:18: Und dennoch muss ich am Anfang aber gerade erst einmal ein Disclaimer loswerden.

00:10:22: Ich möchte mich hier nicht als Expertin zum Thema pflanzlicher Ernährung positionieren.

00:10:28: Da gibt es teilweise Gesprächspartner, die sehr viel besser dafür geeignet sind also zb in Godo Rügen von Ex-Rügenwalder-Mühle oder so.

00:10:38: Also deswegen ich interessiere mich privat dafür und ich interessere mich auch beruflich in gewisser Weise als Angel-Insistorin sehr für das Thema.

00:10:49: aber ich bin jetzt nicht jahrzehntelange Expertin.

00:10:53: Aber man darf ja schon sagen, du stehst auf jeden Fall für das ganze Thema, dass wir ökologischer werden.

00:11:00: Also mit Planetly hast Du ja nun wirklich einen Start-up geschaffen was sich um den CO² Anteil, den wir alle beitragen zu dieser Umweltkrise gekümmert.

00:11:08: deswegen und vor allen Dingen du warst bold genug eine solche E-Mail zu schreiben.

00:11:12: ich finde alleine das ist schon qualifiziert dich dafür weil das machen ja ganz wenig und Ich bin dir unfassbar dankbar dafür auch wenn wie Du weißt in der ersten Sekunde dachte Hoppala Was soll das denn jetzt, lieber Anna?

00:11:24: Warum magst du mir irgendwelche Vorschriften

00:11:26: machen

00:11:26: und dann alles in mir zusammenbrach.

00:11:28: Und ich wirklich nur dachte, wenn Anna das sagt, sollte ich da verdammt noch mal

00:11:32: zuhören.".

00:11:32: Also deswegen Schilder vielleicht aus deiner Sicht... Du warst bei den Stripe Awards, es gab eine vegetarische Alternative aber die ist es offensichtlich aufgefallen.

00:11:41: oder was geht da in deinem Kopf vor?

00:11:44: Was ist dabei dir passiert dass du mir diese E-Mail geschrieben hast?

00:11:46: Vielleicht erzähl mir die Geschichte einmal aus deiler Perspektive.

00:11:50: Okay, ja sehr gerne.

00:11:51: Also zuerst einmal ist es ein Kompliment an dich und an Strive dass ich dir diese E-Mail geschrieben habe weil ich das Gefühl habe Ich kann hier Feedback geben und dieses Feedback wird auch konstruktiv aufgenommen Und ich möchte gleichzeitig dass diese Veranstaltung toll ist.

00:12:07: also deswegen hat mich dazu bewogen.

00:12:09: ich fand einen ganz ganz wunderbaren und wirklich tollen Abend den ich unglaublich genossen hab.

00:12:14: Und genau wie du sagst, das Einzige was mich stutzig gemacht hat war plötzlich dann dieses Fleisch was serviert wurde.

00:12:19: Was für mich nicht so richtig ins Bild passte.

00:12:22: Das Bild waren größtenteils Frauen wahnsinnig erfolgreiche, tolle Frauen.

00:12:28: Wen hattest du nicht einfach alles da bekommen an dem Abend der da war?

00:12:31: Wahnsinn!

00:12:33: Also wirklich creme de la crème und es war so inspirierend.

00:12:36: und dann dieses Flesch...das war für mich wie ein Störfaktor irgendwie fast in dieser Szenerie.

00:12:46: Ich glaube, das kam aus zwei Gründen.

00:12:49: zum einen weil wir bei Planetly ja auch die Unternehmen für die Unternehmen nicht nur den CO²-Fußabdruck berechnet haben sondern sie dann auch mitgenommen haben auf die Reise.

00:13:00: wie kann ich denen jetzt de facto reduzieren?

00:13:03: Und in dem Augenblick, indem du ein Unternehmen bist und eine Entscheidung triffst über zum Beispiel das Essen in der Kantine oder in dem Moment, wenn du ne Veranstalterin bist.

00:13:13: Die Menüwahl für Hunderte von Leuten, von einer Person getroffen wird ist das natürlichen Hebel den Du hast und die Verantwortung, die Du hast.

00:13:24: Deswegen fand ich es interessant und Fleisch irgendwie weniger Fleisch in der Kantine, meat-free Monday.

00:13:32: Solche Sachen sind schon Dinge die wir auch unseren Unternehmen empfohlen haben zu tun einfach als Zeichen in die Belegschaft und in die Teams hinein.

00:13:41: Und das war so.

00:13:41: dass glaube ich der Acht ist eine und das zweite.

00:13:44: dann habe ich mich jetzt noch ein bisschen in den Zahlen rein gefuchst.

00:13:46: auf gegebenen Anlass Habe ich mir noch mal angeschaut, wie viele Flexitarier gibt es denn eigentlich mittlerweile in Deutschland?

00:13:55: Und das sind fast fünfzig Prozent.

00:13:58: Also vierundvierzig Prozent sagen zwei tausendzweiundzwanzig über sich selber Wir sind Flexitaria.

00:14:04: Das heißt sie versuchen größtenteils Fleisch Alternativen zu essen.

00:14:10: Und jetzt ist interessant, unter all diesen sind siebzig Prozent nämlich die Frauen.

00:14:15: Das heißt, die Frauen sind noch mal führend in dieser Bewegung und da an diesem Abend, ich weiß nicht, achtundneunzig Prozent Frauen auch noch da waren hat das glaube ich diesen Störfaktor?

00:14:28: Warum ist aber so ein tollen Frauen-Event?

00:14:30: wird jetzt hier Fleisch serviert nochmal ein bisschen verstärkt?

00:14:33: Ja super!

00:14:33: Danke für die Zahlen, auch für die Herleitung.

00:14:37: Auf wie viele Events erlebst du das denn schon, die du besuchst?

00:14:40: Also es ist glaube ich... Man muss ein bisschen die Start-up Szene in Berlin einmal sich angucken und dann vielleicht nochmal den Rest der Bevölkerung.

00:14:47: Da ist ja natürlich die Start up Szene ist halt innovativ und deswegen auch bestimmt bei ein zwei Themen ein bisschen weiter vorne mit dabei.

00:14:53: Wie häufig erlebst Du's schon dass es ausschließlich vegetarische und vegane Varianten gibt und gar kein Fleisch mehr?

00:14:59: Also ich bin natürlich in der Start-up-Szene unterwegs, das ist meine Welt.

00:15:04: Insofern muss ich sagen, ich erlebe es sehr häufig... als ganz selbstverständlich, gerade wenn es zum Beispiel ich bin jetzt in ein paar Wochen eingeladen bei EQT.

00:15:16: Das ist ein Pfand der aus Garninavien kommt.

00:15:20: Ich glaube auch aus Schweden.

00:15:21: Kommt uns zu einer schönen vorherigen Podcast-Folge mit Doreen Huber die er da ist!

00:15:27: Wunderbar genau.

00:15:28: Doreén ist ganz großartig und bei deren Event steht dann einfach... Das Essen ist zu hundert Prozent vegan.

00:15:36: Gibt es noch etwas Weiteres, was ihr uns mitteilen wollt?

00:15:39: Für euren irgendwie Unverträglichkeiten, Allergien etc.

00:15:42: So und das ist einfach ganz selbstverständlich.

00:15:44: da kann ich jetzt nicht mehr auswählen.

00:15:47: Will ich jetzt irgendwie vegan oder vegetarisch oder irgendwie doch mit Fleisch oder was weiß ich... Und das erlebe ich immer mehr dass es komplett selbstverständliche ist für Unternehmen bei Firmen-Events, nur vegane oder vegetarische Dinge zu servieren.

00:16:06: Ja, spannend.

00:16:08: Also bei Corporate Events wo ich auch öfter mal bin ist das überhaupt nicht gang und gäbe und ehrlicherweise war ich überrascht von der Selbstverständlichkeit mit der du diese Mail geschrieben hast und habe im Endeffekt mich selber fast ein bisschen geschämt dass ich diese Selbstverständigkeit also nicht nur für mich selber dass ich die Selbstverständlichkeiten nicht habe weil wie gesagt kann man auch immer von einer anderen Warte aus betraten sondern auch ein bisschen dafür dass das in der Gesellschaft noch gar nicht angekommen ist.

00:16:35: über das Fleisch-Thema gesprochen.

00:16:37: Ich habe mich auch ein bisschen vorbereitet, aber ich habe leider meistens nur alte Zahlen gefunden und glaube da bist du besser präpariert!

00:16:43: Aber wir können uns ja mal zusammen vorwagen.

00:16:44: also was habe ich mir angeguckt?

00:16:46: Nämlich umzuschauen ist das Thema Fleisch denn das entscheidende bei der ganzen Ernährung.

00:16:51: Also ich habe gefunden dass wir tatsächlich beim Thema Essen also einen Kilo Rindfleisch produziert, fünfzehn Kilogramm Treibhausemissionen Ob's und Gemüse hingegen nur eins, also fünfzehn Kilogramm versus ein Kilogrammt.

00:17:06: Jetzt kommt aber das was wo ich sage dann müssten wir eigentlich wahrscheinlich nur noch vegan unterwegs sein.

00:17:10: Milch- und Käse zum Beispiel scheint auch nicht so richtig gut zu sein.

00:17:14: Also wenn ich mir jetzt die Butter angucke hat das dreiundzwanzig Kilogrammen also sogar mehr als Rindfleisch.

00:17:19: Käse

00:17:20: acht

00:17:20: Komma Fünf Kilogrammit Die Hälfte ungefähr von von Rind fleisch.

00:17:24: So.

00:17:24: und wenn ich mich das so anschaue dann frage ich mich Schauen wir, sind wir dann schon, wenn man es konsequent machen will, konsequent genug tatsächlich?

00:17:34: Warum reden wir über Fleisch aber nicht über die Verpackung.

00:17:36: Warum reden weh über Fleisch und nicht über Milch und Käse zum Beispiel aus deiner Sicht?

00:17:41: Ja, sehr gute Frage!

00:17:43: Also genau... Es gibt ja vielleicht um mal ein bisschen so eine Klammer drum herum zu machen.

00:17:48: Es gibt verschiedene Motivationen sich vegan oder auch vegetarisch zu ernähren Und ich glaube die eine Motivations ist die Umwelt die Umwelt zu schützen.

00:17:58: Darauf gehen wir jetzt gleich ein, die zweite Motivation ist das Tierwohl.

00:18:03: Die dritte Motivations ist die eigene Gesundheit.

00:18:07: Da habe ich auch ein paar spannende Zahlen gefunden, die ich gleich noch mal teilen möchte und die vierte Motivaton ist eigentlich so n bisschen.

00:18:14: na ja andere Sachen schmecken halt schon so wahnsinnig gut.

00:18:17: also es gibt einfach unglaublich gute pflanzliche Alternativen heutzutage.

00:18:23: wenn man mit den Umwelterspekten anfangen Dann hast du vollkommen recht, dass Parmesan zum Beispiel.

00:18:31: Also Hardkäse hat einen sehr hohen CO²-Fußabdruck ist eigentlich vergleichbar mit Fleisch.

00:18:38: Nun ist es aber ja auch so ich esse nicht ganz so viel Parmesan wie ich Fleisch esse würde oder ich würd mir jetzt keine dreihundert Gramm Butter rein.

00:18:47: am Abend.

00:18:52: Das muss man glaube ich noch mal so ein bisschen in Relation setzen, das heißt wenn man sich anschaut wie viel Prozent der Kalorien- und Eiweißversorgung gibt uns Fleisch?

00:19:03: Und für wie viele Prozent der landwirtschaftlichen Flächen und Treibhausgase ist es aber denn verantwortlich dann steht dass in einem sehr sehr schlechten Verhältnis und auch nochmal schlechteren Verhältnissen als Käse, Butter Milch etc.

00:19:17: Also es gibt nämlich Fleisch für achtzehn Prozent der Kalorien und für siebenund dreißig Prozent der Eiweißversorgung sozusagen da, und die Produktion für Fleisch belegt aber dreiundachtzig Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen Weil da natürlich ganz, ganz viel angebaut wird was den Kühnschwein dann zu Fressen gegeben wird.

00:19:45: Also das heißt... Da stehen jetzt nicht.

00:19:47: auf dreiundachtzig Prozent der Fläche stehen jetzt die Kühe aber dass gar die Großteil unserer Agrarzeugnisse wird als Tierfutter verwendet damit nachher da dieses Fleisch rauskommt was wir dann essen können.

00:20:00: so also dreieinachtig prozent in landwirtschaftlich genutzten Flächen und sechzig Prozent der Treibhausgase sind darauf zurückzuführen, auf Fleischkonsum zurückzufühlen.

00:20:12: Und das heißt – und das fand ich nämlich nicht mehr weil es ist immer diese Zahlen, oh Gott!

00:20:15: Was heißt denn jetzt eigentlich?

00:20:16: und so weiter was ich ganz schön verbindlich fand?

00:20:20: Das heißt wir könnten unsere landwirtschaftlichen Flächen reduzieren um eine Fläche die so groß ist wie die USA China EU und Australien zusammen wenn sich die gesamte Welt vegan ernähren würde.

00:20:36: Und wir hätten genügend Essen für alle Menschen auf der Welt!

00:20:41: Okay, das ist krass.

00:20:41: Also ich glaube bei dem Fakt ehrlicherweise hast du mich sofort an Bord wenn es um die Stripes... also wir werden vielleicht gerne gleich nochmal eine Alternative diskutieren wie wir es vielleicht beim nächsten Mal machen könnten.

00:20:51: da hätte ich gerne dein Segen.

00:20:53: Aber lass uns noch mal ein bisschen auf das große Ganze gucken!

00:20:56: Also beim Thema Ernährung habe ich verstanden Ist die Fleischproduktion mit Abstand natürlich der größte Verbrecher quasi wenn wir das mal so sagen.

00:21:04: Wenn ich das jetzt in den Gesamtkontext im GesamtKontext anschaue und mir die böse Wichte anschauen die tatsächlich irgendwie für den ökologischen Fußabdruck wichtig sind.

00:21:15: Eigentlich müsste ich dann schon Coca-Cola bei der nächsten Strive Awards verbieten, weil größter Müllproduzent.

00:21:19: Also gibt keine Firma, die mehr Müll produziert als Coca Cola.

00:21:23: Dann müsste ich mir angucken... Die Energiewirtschaft ist mit dreihundertzwölft Millionen Tonnen und damit

00:21:30: neunund

00:21:30: dreißig Prozent also fast vierzig Prozent!

00:21:35: Von CO-Zwei-Ausstoß kommen allein durch die Energiewirtschaft.

00:21:38: Industrie, hundredeinundachtzig Millionen Tonnen.

00:21:41: Verkehr, hundertfün...hundertsechzig Millionen tonne.

00:21:44: Die drei zusammen, also Energiewirtschaft, Industrie und Verkehr machen achtzig Prozent des CO- Zwei- Ausstoßes aus.

00:21:50: Jetzt fragt sich natürlich die kleine Katharina und ich formuliere es mal ein bisschen provokant.

00:21:54: Warum soll ich denn jetzt auf meiner Party Fleisch verbieten was so einen geringen Impact hat?

00:21:58: wenn doch eigentlich die drei größten Faktoren, darauf habe ich überhaupt keine Einwirkung.

00:22:02: Da müsst ihr ja was Systemisches tatsächlich passieren?

00:22:04: Wie begegnest du denn mir jetzt zum Beispiel oder wer auch immer das zu dir sagt, wenn diese Argumentation kommt?

00:22:10: Ja also zuerst einmal sage ich Du hast recht dass der Einfluss des einzelnen oder der einzeln begrenztes im Vergleich dazu etwas Unternehmen oder auch die Politik tun können.

00:22:23: letztendlich ist es eine Liste von hundertfünfzig Unternehmen die für siebzig Prozent der Erderwärmungen verantwortlich sind.

00:22:28: Das ist Wahnsinn.

00:22:30: Und das Konzept des Personal-Carbon Footprints, also deines persönlichen CO² Fußabdrucks, ist ein Konzept der Ölindustrie von BP.

00:22:43: Ja, das weiß eigentlich keiner.

00:22:46: Bp und Shell wissen alle ganz genau seit den Achtzigerjahren was sie da tun.

00:22:52: Bis aufs Milligrad konnten Sie die Erdentwärmung schon damals hervorhersagen, die wir genau jetzt sehen.

00:22:58: Und als Sie gemerkt haben langsam wird es irgendwie eng für uns und langsam wird sozusagen auch die öffentliche Meinung schlägt dann ein bisschen um haben sie das Concept des Personal-Carben Footprints herausgebracht, der nämlich erst mal dich in die Verantwortung nimmt und der erst mal sagt du so lange du neulich mal einen Steak gegessen hast.

00:23:18: Und solange dein Auto immer noch ein Benziner ist kannst du ja eigentlich nichts sagen fangen doch bitte erstmal bei dir selber an!

00:23:26: Keiner von uns ist perfekt, keiner auch ich bin nicht perfekt.

00:23:28: Niemand ist perfekt!

00:23:30: Und das hat letztendlich denen einfach noch mal viele Jahrzehnte sehr gute Profits

00:23:36: verschafft.

00:23:37: Also ich glaube, dass muss also sacken lassen... Und das ist erstmal sozusagen vom Grund, vom Grundsatz wichtig zu verstehen.

00:23:45: Es ist natürlich so der ganz große Hebel liegt bei den Unternehmen und liegt bei der Politik.

00:23:51: Natürlich spielt die öffentliche Meinung ja und das was die Konsumenten und Konsumentinnen wollen eine Rolle.

00:23:57: Natürlich spielte es dort mit rein aber es ist eben nicht das einzige.

00:24:02: So und wenn du nun aber als Endkonsumentin dich etwas nachhaltiger Verhalten möchtest.

00:24:11: Dann ist das Fleisch wegzulassen, der einfachste und naheliegend beschritt.

00:24:18: Und da kommen wir wieder dazu, dass ich sage, an dem Abend hast du für... wie viele Leute waren da?

00:24:23: Zwei Hundert

00:24:23: Leute?

00:24:24: Ja, ja.

00:24:25: Zwei hundfünfzig Leute entschieden was sie an dem abend essen.

00:24:28: Das ist als ob du für dich selber irgendwie fast ein Jahr lang Deine Menüwahl sozusagen festgelegt hättest.

00:24:36: Das würde ich sagen ist schon Hebel, den du dann hast.

00:24:40: Ja das stimmt absolut!

00:24:43: Dann nochmal wieder wenn wir die jetzt sehen ja... Ich versuche mal ein bisschen kritisch ran zu gehen weil ich würde gerne tatsächlich diesen Bayes den ich bei mir selber im Kopf entdeckt habe.

00:24:50: Ich glaube denen kennen wir alle da draußen nämlich dieses.

00:24:52: aber warum schreibt sie mir vor dass und so weiter?

00:24:55: Auch beim Thema Inlandsflüge.

00:24:57: Gehen wir jetzt mal weg, Essen ein Thema Check verstehe ich total.

00:25:00: Inlands-Flüge zwei Millionen Tonnen.

00:25:02: Also nochmal wenn ich mir das irgendwie anschaue, dreihundert zwölf Tonnen Energiewirtschaft als Beispiel.

00:25:08: so zwei Tonnen sind Inlands Flüge Ausland neunundzwanzig Millionen Tonne also schon auch relativ erheblich.

00:25:16: Die Inlands flüge da bin ich ja schon fast dabei dass ich sage wow vielleicht haben sich da die Zahlen verändert vielleicht hast du doch aktuelle Zahlen aber Das ist ja vergleichsweise wenig dazu, was ich erwartet hätte.

00:25:26: Ich hätte eher gedacht, dass die Inlandsflüge viel schlimmer sind als der Fleischkonsum.

00:25:31: Aber so wie sich da stellt, könnten wir über den Fleischkonzum fast noch einen größeren Hebel haben?

00:25:37: Ist nicht so oder?

00:25:39: Tatsächlich,

00:25:41: ja, Wahnsinn!

00:25:41: Und jetzt hast du gerade gesagt... Auch du bist nicht perfekt, beschreib mal so ein bisschen.

00:25:46: Weil wir wollen uns ja auch damit beschäftigen was können wir wirklich alle einzeln tun?

00:25:49: Denn auch wenn das wie jetzt gerade gelernt haben ein bisschen ein Thema der Ölindustrie ist oder der Gasindustrie die sich die uns das eingepflanzt hat ist es ja schon ein bisschen richtig dass jeder und jede von uns nur bei sich selber anfangen kann.

00:26:02: Was würdest Du denn sagen womit hat das bei Dir angefangen?

00:26:05: also was waren die ersten Dinge verändert hast und wie liebst du heute?

00:26:10: Also nimm uns mal ein bisschen mit.

00:26:11: Wie können wir alle ein bisschen unseren CO-Fußabdruck reduzieren, damit alle dazu beitragen dass unsere Welt nicht untergeht?

00:26:22: Ich möchte dafür vielleicht noch einmal einen kleinen Schritt zurückmachen und darauf eingehen, welche Motivationen eigentlich für mich die wichtigste ist.

00:26:30: Also wie gesagt manche Leute sind von der Umwelt getrieben, vom Tierwohl andere von der eigenen Gesundheit weil auch da ja wirklich vegane Ernährung sehr große Benefits hat.

00:26:45: Und gleichzeitig möchte ich ja aber auch irgendwie nicht so, also ich bin da auch nicht religiös auf diesen Thema.

00:26:50: Sonst

00:26:51: würden wir nicht diskutieren!

00:26:55: Ich sehe natürlich dass es da auch noch ganz andere... Glaubenssätze gibt, die ich überhaupt gar nicht jetzt irgendwie per se verurteilen möchte.

00:27:06: Ich habe in Vorbereitung auf unseren Podcast gestern ein interessantes Experiment gemacht.

00:27:12: Nämlich als ich in der deutschen Bahn saß im Bord-Distro, habe ich in Vorbreitung extra eine vegane Currywurst gegessen und musste dann sehr schmunzeln als der Herr am Nachbartfisch gesagt hat er würde bitte explizit keine veganen Currywürsten.

00:27:29: Und ich habe so gemerkt, wie denen dieses Thema so getriggert hat.

00:27:34: Dass ich da jetzt eine vegane Currywurst bestellt hab und dann wollte er explizit nicht regern!

00:27:41: Das hat den so richtig getriggert...

00:27:43: Da

00:27:44: hast du ihn mir

00:27:44: doch nicht mal vorgeschrieben dass das dir nachmacht?

00:27:48: Dann habe ich mit der Dame aus dem Boardgestrom ein bisschen darüber gesprochen und fragte sie, weil die Bahn ja wirklich jetzt sehr viele pflanzliche Alternativen in ihrem Menü aufgenommen hat.

00:27:59: Wie sie das empfindet wie die Leute da drauf schauen?

00:28:03: Und sozusagen in den Nutschern hat sie mir gesagt Ja es sind eher die Frauen als die Männer, die zu pflantlichen Alternatifen greifen.

00:28:12: Es sind auch eher die Jüngeren als die Älteren, die das tun.

00:28:16: Sonst ist jetzt keine Überraschung, aber ich fand es schon noch mal gut das von ihr zu hören.

00:28:24: Warum mache ich das selber?

00:28:26: Zum einen ist eine meiner Motivationen ganz klar die Umweltbelastungen zu reduzieren.

00:28:32: Eine ganz große zweite Motivion ist mir aber auch das Tierwohl was mir schon immer sehr am Herzen lag.

00:28:40: und ich durfte vor einigen Jahren kurz bevor ich plänitlich gegründet hat bei einem Bio-Bauern auf dem Land für ein paar Tage mal ein Praktikum machen.

00:28:53: Der hat seine Kühe auf den Elbwiesen stehen und ich weiß, das sind die glücklichsten Kühe.

00:28:59: Die hatten ein unglaublich glückliches Leben.

00:29:02: Die sind nur draußen.

00:29:03: Die kennen außer ihnen keine Menschen eigentlich, die näher als fünfzig Meter oder sowas irgendwie an die Rande kommen.

00:29:10: so was sich erst da von ihm verstanden habe, ist das auch diese wahnsinnig Glücklichen für wenn sie geschlachtet werden zu einem Schlachthof gefahren werden müssen.

00:29:23: Das sieht die Verordnung und die Hygienemaßnahmen so vor.

00:29:30: Das heißt, auch diese glücklichen Kühe werden auf dem Lkw geladen.

00:29:34: Werden häufig über hunderte Kilometer durch die Gegend gekart.

00:29:38: Dabei wurden sie in ihrem ganzen Lebenblank eigentlich nicht bewegt, weil ihr Leben lang auf dieser Elbe diese waren.

00:29:44: Kommen in diesen Schlachthof an der nach Tod riecht.

00:29:47: Die wissen ganz genau was da gleich kommt und was sie erwartet.

00:29:51: viele Kühe oder Tiere generell vom Schlachten sind so panisch dass die Betäubung nicht wirken weil sich einfach alles in ihnen dagegen sträubt.

00:30:01: Und als ich das verstanden hab, ach so warte mal auch Bio-Fleisch von wirklich wahnsinnig glücklichen Kühen!

00:30:08: Auch die mussten einen unglaublich schrecklichen Schlachtungsprozess über sich ergehen lassen.

00:30:16: Das waren mir gar nicht so klar und das hat mich schon sehr berührt.

00:30:21: dieser Gedanke und nochmal sehr zum Nachdenken gebracht.

00:30:25: Deswegen ich jetzt auch mit einer Online-Stiftung, die ich gegründet habe.

00:30:28: Die heißt Wild and Free Animal Fund.

00:30:32: Organisationenunterstütze wie Provec, Good Food Institute, Humane League... ...die gegen die industrielle Tierhaltung vorgehen und für pflanzliche Alternativen sich einsetzen.

00:30:48: Und das ist für mich eine der Hauptmotivationen also Umwelt – Tierwohl!

00:30:54: Und bei mir als dritter Stelle, muss ich ehrlich sagen kommt erst die Gesundheit.

00:30:58: Aber auch nur weil ich mich damit gar nicht so im Detail beschäftigt habe und jetzt für unseren Podcast hab' ich mich gestern damit war beim Detail beschäftigt um zu sagen also auch aus gesundheitlicher Perspektive gibt es eigentlich ist es total strus noch Fleisch zu essen ja?

00:31:14: Es erhöht das Risikoscherherbstkreislauf Erkrankung um um dreiund dreißig Prozent Es lässt einen noch viel häufiger eine Herzinfarkte haben und so weiter.

00:31:29: Also es ist Wahnsinn, was das für gesundheitliche Auswirkungen hat.

00:31:32: also auch aus der Perspektive sollte man sich damit auf jeden Fall

00:31:36: machen.

00:31:37: Eine Nachfrage.

00:31:39: Meine Mutter ist Ärztin und hat die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen, aber schon immer als diese Diskussion aufkam ... Ich bin jetzt neun-dreißig!

00:31:48: Auch während meiner Jugend hat man darüber diskutiert natürlich.

00:31:52: Und hatte gesagt, sie hat sich sehr bewusst dafür entschieden mich auf Fleisch essen zu lassen weil da ja viele Nährstoffe drin sind.

00:31:59: Diese Nährstoffdebatte höre ich immer wieder gerade für Kinder.

00:32:02: Wie stehst du denn dazu?

00:32:03: Ich hab da keine Zahlen.

00:32:04: deswegen wie stehst Du dazu vielleicht auch bei deinen eigenen Kindern.

00:32:07: Genau das ist natürlich was man hört, was man häufiger hört ich glaube auch für die Ernährung von Kindern ist nochmal eine zweite eine andere Diskussion.

00:32:18: wenn es um die Ernähre von Erwachsenen geht ist aber definitiv so dass mit einer ausgewogenen vegane Ernährungen mittlerweile möglich ist alle seine Nährstoffe zu bekommen wie man braucht Und darüber hinaus eben noch ganz andere Gesundheitsbenefits mitzubekommen.

00:32:36: Wenn es jetzt irgendwie um die Ernährung von Kindern geht, auch da bin ich ehrlicherweise habe ich auch die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen.

00:32:44: also was ich verstand nach dem Ernährungs Wissenschaftlerin mal gesagt hat, dass das ergibt ja auch Sinn.

00:32:53: Milch ist irgendwie da gut im Wachstum des Brauchmannen.

00:32:57: die Kinder müssen noch wachsen.

00:32:58: wir müssen nicht mehr wachsen.

00:33:00: alles was bei uns wächst es ist ungesund.

00:33:02: das sind dann nämlich irgendwelche Tumore und so weiter Du, aber da weiß ich auch nicht.

00:33:08: Da gibt es ungefähr so viele Studien und Meinungen wie es Ernährungswissenschaftler ergibt.

00:33:15: Aber wir Hantu, habt du selber?

00:33:18: Ist deine ganze Familie vegetarisch oder ist ihr sogar komplett vegan also auch deine Kinder?

00:33:23: Wir essen nicht komplett vegan, für die Kinder wir essen größtenteils Vegan.

00:33:27: Wir probieren sehr gerne alle Fleischalternativen immer mal wieder aus und sie haben sich wirklich in den letzten Jahren so wahnsinnig stark weiterentwickelt.

00:33:38: also es gibt zahlreiche Firmen die dabei sind.

00:33:41: jetzt gerade kürzlich habe ich vegan bacon entdeckt von Billy Green oder vegane Schinkenwürfel, die wirklich fantastisch sind.

00:33:51: Wir essen nur ... wir trinken Hafermilch, wir essen sie ganz verrücken weil da Palette hoch und runter und da auch die Kinder.

00:34:01: ab und zu haben wir aber trotzdem noch Milchprodukte, wir Essen Käse wo ich tatsächlich noch nicht die perfekte Alternative gefunden habe besonders für Hardkäse also so was wie Parmesan.

00:34:16: Und ich versuch für die Kinder, ich kaufe den Kindern auch ab und zu meine Packung Milch.

00:34:22: Weil ich da selber so schwanke und weiß was richtig ist.

00:34:25: Und natürlich meinen Kindern da keinen Experimenten aussetzen möchte.

00:34:28: So wie wahrscheinlich keiner.

00:34:30: Und einfach versucht insgesamt auf eine ausgeglichene Ernährung zu achten.

00:34:35: Fleisch essen wir selber in der Familie kaum eigentlich nicht.

00:34:41: Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal irgendwann Fleisch gekauft habe Und auch interessant finde.

00:34:47: Das sagt der Godo Röben, eben der Erfinder sozusagen.

00:34:49: Der Rügenwalder ist das ganze Vegan- und vegetarische Bereich von Rügenwalter.

00:34:56: Es ist mittlerweile nicht mehr ganz so stark getrennt.

00:34:58: Also es gibt jetzt nicht mehr die Fleischesserfamilien oder die vegetarischen Familien.

00:35:03: Sondern in einem Kühlschrank, wenn man den mal aufmacht und einen Snapshot von Familienkühlschränken hat dann ist da alles mit dabei.

00:35:13: Dann ist irgendwie die Tochter, die mit drei Zündchen anfängt und sagt, Mama ich möchte keine Tiere mehr essen.

00:35:20: Oder meine Tochter die schon mit fünf Jahren danach fragt, das darf jetzt ein Tier gestorben oder nicht?

00:35:24: Die ist eigentlich nicht mehr unterscheiden können.

00:35:26: Ob sie jetzt ein echtes Stück Lachs- oder irgendwie eine Lachsalternative auf dem Teller haben finde ich ganz spannend.

00:35:33: Ich glaube deswegen wächst immer weiter zusammen und es ist gar nicht mehr so dogmatisch getrennt.

00:35:39: Wonach entscheidet ihr als Familie?

00:35:40: oder wohnach entscheidest du denn, was du in Sachen Umweltschutz tust?

00:35:43: Oder was du nicht tust.

00:35:44: Denn das finde ich die schwierigste Abwägung immer zu sagen.

00:35:48: Weiß nicht... Du warst gerade im Urlaub.

00:35:51: wahrscheinlich bist du oder kannst ja gleich mal erzählen ob du hingeflogen bist.

00:35:54: Ab und zu wirst selbst du wahrscheinlich mal etwas tun, was für die Umwelt nicht so gut ist.

00:35:58: Wonache entscheidet du denn wo dein persönliches wohl den Anführungszeichen vorgeht?

00:36:01: weil wenn du in Urlaub fliegst Priorisierst du ja dich und deiner Erfahrung für deine Familie vor dem Umweltschutz, wenn man es ganz hart sieht?

00:36:07: Und bitte nicht als Vorwurfverstehenden.

00:36:09: Ich bin da viel schlimmer, die viel schimmere Sünderin als du.

00:36:12: aber wonach entscheidest du da?

00:36:13: was ist für dich okay und was ist nicht ok?

00:36:15: Ehrlicherweise

00:36:20: glaube ich also ich sehe es ganz anders.

00:36:26: was er kann.

00:36:27: Ich möchte hier auch gar nicht sagen, ich bin ne Sünderin, du bist eine Sünderin.

00:36:30: wie gesagt darum geht es nicht.

00:36:33: wir müssen gemeinsam da hinkommen und ich glaube dann man kommt schnell in dieses Blame Game.

00:36:41: Wenn man die Frage so formuliert, dann würde ich mich eigentlich ungern hinbewegen.

00:36:48: Ja also absolut!

00:36:49: Ich habe nie gesagt dass ich perfekt bin.

00:36:52: irgendwie will ich auch überhaupt gar nicht sein.

00:36:55: darum geht es auch nicht.

00:36:56: ich hab mich trotzdem dafür entschieden auch meine tägliche Arbeitskraft im Thema Umweltschutz Tierschutz zu widmen, die Aufmerksamkeit, die ich irgendwie bekomme über das Thema zu reden.

00:37:09: Darauf Aufmerksamkeit zu lenken aber eben nicht mit diesem erhobenen Zeigefinger weil der erzobene Zeige Finger bedeutet immer Ich bin perfekt.

00:37:17: wenn ich dir wenn ich mir vorschreibe was du machen sollst und sagt, das ist aber überhaupt nicht gut wie du dich verhältst.

00:37:24: Dann erhebe ich mich über dich und das möchte ich auf keinen Fall.

00:37:26: Und deswegen auch um die Anfangs-E-Mail zurückzukommen, die ich dir schrieb... Das war kein erhobener Zeigefinger!

00:37:33: Ich hoffe, dass habe ich da auch gefragt gemacht.

00:37:34: Genau,

00:37:34: absolut.

00:37:35: Sondern es war

00:37:35: eine Anregung von vielleicht das nächste Mal?

00:37:41: Veganer

00:37:41: gegen Gitarren.

00:37:44: Weil ich glaube, es ist zeitgemäßer

00:37:47: Super.

00:37:47: Also was hältst du denn von der Weiterentwicklung, von den Strife Awards?

00:37:51: Weil wir haben darüber diskutiert im Team und wir haben gesagt okay gerade wenn auch Alkohol konsumiert wird

00:37:56: usw.,

00:37:57: ist es schon so dass natürlich sehr viele schon auch sehr explizit dann gerne Fleisch essen weil's einfach eine andere Grundlage ist.

00:38:04: Und wir haben jetzt gesagt ok vielleicht machen wir so das wir vor der Verleihung sag ich mal nur vegetarisch vegan anbieten und nachher quasi dann den Mitternachtsnack nochmal als beide Varianten anbieten.

00:38:16: Was hieltest du denn von so einer Variante?

00:38:19: Schon mal bitte besser.

00:38:21: Das müssen wir erst mal ein bisschen enttüdeln, da habe ich noch so nicht drüber

00:38:25: nachgedacht...

00:38:25: Ich glaube gerade für Alkohol ist doch alle die Grundlage.

00:38:29: zum einen Kohlhydraten, den man braucht und auch alles was irgendwie ein bisschen aufsaugt oder?

00:38:34: Und nicht Fleisch.

00:38:35: Fettig!

00:38:36: Ja genau häufig wird eben mit Fleisch fett Aufgenommen dessen.

00:38:40: Genau, fertig!

00:38:42: Gibt es ja auch in anderen Varianten?

00:38:44: Ich finde immer ganz besonders... Na jetzt sprichst du diese nächtliche Currywurst an sozusagen die berühmte.

00:38:50: Ich finde ganz besonders bei Gerichten, die einfach sehr stark verarbeitet sind, braucht es kein Fleisch weil dieser Currywurst ertrinkt den Currycatchab so eine Wurst in der Hase.

00:39:01: und wie gesagt ich fand auch die Alternative, die ich gestern in der Bahn gegessen habe von dieser veganen Currywürste.

00:39:06: Ich hab keinen Unterschied geschmeckt.

00:39:08: also Ich glaube, der Ansatz darf jetzt nicht sein.

00:39:12: Wir sprechen da jetzt ja nicht mehr von trockenen Tofu, sondern wirklich von sehr sorgfältig ausgewählten Fleischalternativen.

00:39:23: Also ich glaube eine Grundlage kann man auch ohne Fleisch schaffen!

00:39:30: Es wird nicht weniger feucht und fröhlich wenn man kein Fleisch serviert.

00:39:37: Ja, es würde ein Statement setzen.

00:39:40: Ich fand eben, wenn man noch mal auf diese Zahlen schaut, dass knapp fünfzig Prozent der Menschen mittlerweile Flexitarier sind und der Großteil davon Frauen sind, dann kann man auch von aussehen, dass wahrscheinlich siebzig-achtzig Prozent anwesend ist beim nächsten Strive Award selbst Flexitarie sind.

00:39:58: Und Flexitaria sind so definiert, dass Sie versuchen möglichst viel Fleischalternativen zu essen und nicht mehr als zweimal die Woche Fleisch.

00:40:08: D.h.,

00:40:09: wenn du es aus der Perspektive siehst, dann kannst du wieder sagen, naja, und einmal davon ist jetzt schon der Stripe Award.

00:40:16: Warum soll ich denn mir irgendwie so eine schnelle Currywurst in der Nacht?

00:40:20: Warum soll Ich mir dafür sozusagen meinen... mein Fleisch essen irgendwie.

00:40:28: Es würde ja auch eine Alternative

00:40:33: geben, ne?

00:40:33: Also ich glaube es ist der Kässektive kann man's auch wieder sehen.

00:40:39: Genau und ich glaube das wäre ein Zeichen, es wäre ein Commitment an die Umwelt, an das Tierwohl aber auch an die Gesundheit der Leute.

00:40:50: Wir suchen richtig leckere, tolle Fleischalternativen raus und ihr habt sogar da auch noch die Möglichkeit, die Leute vielleicht zu inspirieren.

00:41:01: Wie gut geht es denn schon?

00:41:03: Was sie dann mitnehmen auf ihre Awards in ihrer Unternehmen?

00:41:06: Du hast so tolle Menschen da, die teilweise Riesenkonzerne leiten oder wirklich eine große Schlagkraft in der Wirtschaft und damit auch Einfluss auf viele, viele Menschen haben und dieses Forum zu nutzen, ich glaube das wäre ein starkes Zeichen.

00:41:21: Und ich würde tatsächlich auch eine Frage stellen, dass überhaupt jemand sagen würde, ich möchte explizit dort Fleisch haben.

00:41:28: Da würde ich sehr gerne mal zahlen zu sehen, weil ich mache mir eine kleine Umfrage dazu mal irgendwie auf LinkedIn oder so... Ich kann es mir ehrlicherweise nicht vorstellen!

00:41:38: Ja, ich glaube da hast du eine Fehleinschätzung tatsächlich.

00:41:41: Also es gibt ganz viele zum Beispiel mittlerweile die Drehendes um.

00:41:43: das finde ich auch schon sehr cool dass man sagt wir servieren vegetarisch.

00:41:47: wenn sie gerne Fleisch essen möchten kreuzen Sie bitte an so dass man's proaktiv ankreuzen muss.

00:41:52: Also,

00:41:52: wie viele geben es

00:41:53: wirklich zu?

00:41:54: Ja genau.

00:41:54: Wie viele geben's wirklich zu?

00:41:56: ist die eine Frage?

00:41:56: und wie hoch ist die Dunkelziffer, die tatsächlich sagen ich würde lieber Fleisch essen?

00:42:00: denn ich bin ganz ehrlich an manchen Tagen geht mir das so dass ich sage heute ist ein Tag und ich konsumiere auch.

00:42:05: Ich bin auch eine Flexitarienversuche.

00:42:07: nur einmal die Woche gelingt mich nicht immer aber zweimal die Woche schaue ich weiß es nur Fleisch zu essen.

00:42:12: Aber ja Aber lieber Anna, mit der Verantwortung wirst du mich.

00:42:17: Weißt du was ich ganz interessant finde?

00:42:19: Weil ich glaube als ich so ein bisschen darüber nachgedacht habe und es einfach so klare Vorteile hat für die Umwelt, für die eigene Gesundheit, für das Tierwohl sich vegetarisch oder vegan zu ernähren vor allem vegan.

00:42:36: Da habe ich drüber nachgedacht.

00:42:37: Ist nicht eigentlich die Fragestellung, die wir besprechen müssen?

00:42:42: Warum ist die menschliche Psyche so resistent gegen Veränderungen, so resistend gegen neue Erkenntnisse?

00:42:51: Warum tun wir uns damit so schwer?

00:42:53: Das, was wir vielleicht in der Vergangenheit mal gemacht haben, in Zukunft anders zu sehen.

00:42:58: Warum

00:42:58: geht das so viel

00:42:59: los?

00:43:01: Und warum geht es soviel los?

00:43:02: Ich bin neununddreißig und ich habe mich jetzt schon zwei oder drei oder wahrscheinlich schon häufiger bei dem Satz ertappt.

00:43:06: Das war früher besser!

00:43:09: Wow, würdest

00:43:09: du mal denken, alte weiße Frau liebe Katarina.

00:43:12: Fangen wir an wieder irgendwie dein Hirn anzuscheiden.

00:43:15: also deswegen lieber Anna dieser Podcast kann ich nur sagen ist meine Traumvorstellung davon wie man Themen aufbereitet.

00:43:21: deswegen vielen vielen vielen Dank dass du dich diesen Podcast gestellt hast beim Fragen gestellt das vielen dank nochmal dass du diese Mail geschrieben hast.

00:43:28: eine letzte Frage würde ich gerne noch stellen weil wir auch immer ein bisschen über Lösungen reden

00:43:31: wollen

00:43:32: wenn nicht mehr anschaue eben also die du sagst gerade die Öl und Gaskonzerne haben das irgendwann Mal erfunden den eigenen CO-Fußabdruck.

00:43:41: Wer denn, ich weiß nicht wie man es messen will aber zumindest für Firmen könnte man ja sagen Es gäbe ein Deckel den man erreichen darf und darüber hinaus muss man irgendwie zahlen oder man kriegt irgendwie subventioniert wenn man's schafft oder so was hieltest du dann von einer solchen Idee?

00:43:55: Oder gibt das schon und ich hab's nicht mitbekommen

00:43:58: Genau, das gibt es schon.

00:44:00: Also einige Firmen sind im regulierten Markt.

00:44:04: Die haben dann einen Deckel die jedes Jahr reduziert wie viele Emissionen sie ausstoßen dürfen.

00:44:10: für andere Firmen deren Industrie noch nicht reguliert ist da gibt's freiwillige Verpflichtungen.

00:44:16: Die eine ist zum Beispiel Design Based Targets Das heißt du als Firma kommittest dich dazu?

00:44:23: Eine Firma zu sein die auf das mit dem Eins-Kommer-Fünf-Grad-Ziel konform ist.

00:44:30: Das heißt, wenn sich alle so verhalten würden wie du dann würden wir es schaffen und darüber werden für dich als Unternehmen ein Reduktionsfahrt definiert.

00:44:41: was musst Du jedes Jahr reduzieren?

00:44:43: Und darauf kannst du dann auch und musst du dann aufreporten, was habe ich de facto geschafft?

00:44:49: Was hab' ich noch nicht

00:44:50: geschafft?".

00:44:50: Da gibt es natürlich einen Sinn bei den größten Hebeln als erstes anzufangen.

00:44:56: Also umstellen auf Grünstrom aber eben auch irgendwie sich mal das Essen in der Kantine anzuschauen wenn man eine Kantine hat oder andere Dinge.

00:45:07: da gibt es dann große und kleine Hebel die zusammenwirken.

00:45:11: Das ist de facto so!

00:45:13: Aber ist ja viel noch freiwillig.

00:45:14: Also einige gibt es klar, aber ist viel freiwilliger.

00:45:16: und da haben wir auch bei der Frauenquote gesehen wie gut das in der Freiwilligkeit funktioniert oder ob es dann doch leider irgendwann mein Gesetz dafür braucht was es verankert?

00:45:24: Ganz genau!

00:45:24: Es ist es viel frei willig.

00:45:26: allerdings sind jetzt ja nun die erste Regulatorik die ins Spiel kommt dass die Unternehmen zumindest erst mal reporten müssen.

00:45:36: also das fängt ab nächsten Jahr an.

00:45:39: Alle Unternehmen mit über zweieinfünfzig Mitarbeitenden oder vierzig Millionen Umsatz müssen ihren Ziel zwei Fußabdruck reporten.

00:45:47: Und das Reporting ist der erste Schritt, um dann im nächsten Schritt auch sagen zu können und jetzt müsst ihr dann auch reduzieren.

00:45:53: also das heißt noch im Vergleich zu vor drei Jahren greifen da mittlerweile die Gesetze und die Regulatorik und es ist auf jeden Fall ganz wichtig ja du sprichst die Frauenquote an Man braucht das auf jeden Fall.

00:46:06: Es ist ein Zusammenspiel zwischen Politik, der Wirtschaft und da müssen alle an einem Strang

00:46:17: ziehen.".

00:46:18: Super.

00:46:18: Anna, vielen Dank für deine Zeit!

00:46:20: Für die Insights und für die tolle Diskussion.

00:46:22: Lass uns da im Diskurs bleiben und bitte schreibt weiterhin E-Mails wenn dir irgendwas bei uns auffällt und gerne auch bei anderen ob sie es Feedback haben wollen oder nicht.

00:46:30: ich glaube das macht unsere Welt besser.

00:46:32: damit machst du unsere Welt ein Stückchen besser.

00:46:33: deswegen vielen vielen dank.

00:46:35: Danke dass Du das Feedback so gut aufgenommen hast und gleich einen ganzen Podcast dran gemacht hast und ich hoffe ja wir konnten hier ein bisschen das Thema von mehreren Seiten

00:46:44: geläuft Absolut, und bei den nächsten Strive Awards rocken wir dann wieder zusammen wahrscheinlich dann bei vegetarischer

00:46:49: Küche.

00:46:50: Danke

00:46:59: lieber Anna!

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