#14: Florian Boitin: Ist der Playboy feministisch?
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00:00:06: Es geht es darum, dass wir Frauen die Möglichkeit bilden eine Plattform bieten sozusagen sich von ihrer sexuellen Seite darzustellen und das ist ein riesengroßer Unterschied.
00:00:15: Sexualität hat nicht immer was mit Sexismus zu tun sondern das geht darum bin ich Herrn meines eigenen Körpers und meiner eigenen Sexualität und diese Möglichkeit bieten wir.
00:00:28: Der Playboy hat schon eine Ideologie.
00:00:31: Und zwar ist es tatsächlich die Freiheitlichkeit und die Selbstbestimmtheit von Menschen, der eine Plattform zu geben.
00:00:41: Hallo und herzlich willkommen bei Strive Up Your Life!
00:00:44: Heute zu Gast ist Florian Beutin, Chefredakteur und Mitverleger des deutschen Playboys.
00:00:50: Wir sprechen mit ihm über eine sehr kontroverse Frage nämlich Ist der Playboy eigentlich feministisch?
00:00:56: Florian Beutin ist quasi ein Playboy-Deutschland Urgestein.
00:00:59: Er war bereits in den Neunzigern als Art Director on Board, später kam er als Chefredakteur wieder und seit zwei Jahren ist er sogar Mitherausgeber des deutschen Playboys.
00:01:08: Im Interview mit unserer Herausgeberin Katharina Wolff wird es darum gehen wie der Playboy laut Beutinn Menschen eine Plattform bieten möchte sich selbstbestimmt zu zeigen warum für ihn Sexualität nicht automatisch Sexismus bedeutet?
00:01:20: Und ob beziehungsweise welche Ideologie hinter dem berühmten Print Heft steht.
00:01:25: Ich bin Hannah Andresen aus Team Strive Team und ich hole euch an dieser Stelle normalerweise zu Beginn der Folge mit Zahlen, Daten und Fakten ein wenig ins Thema rein.
00:01:33: Aber zugegeben die objektive Vorbereitung eines Intros in dieses Gespräch viel mehr schwerer als sonst!
00:01:39: Daher gibt es von mir zum Anfang erstmal ein paar Worte dazu warum dies für mich eines der wichtigsten Gespräche in diesem Podcast überhaupt ist – damit geht's jetzt auch direkt los.
00:01:56: Heute erwartet euch bei Strive Up Your Life das wohl kontroverseste Thema, dass wir in diesem Podcast bisher besprochen haben.
00:02:02: Wir sprechen nämlich wie gesagt mit Florian Beutin, Chefredakteur des deutschen Playboys ausgerechnet dem – in Anführungszeichen – Schmuddelmagazine, das in den Augen vieler Menschen frauensexualisiert und nur für Profit nackt auf ihre Cover zerrt.
00:02:17: Kommt gerade ein schlechtes Bauchgefühl oder ein großes Frage-Zeichen bei euch auf?
00:02:21: Sehr gut!
00:02:22: Genau da gehen wir rein Denn nichts ist giftiger für eine ausgewogene Debattenkultur als unangenehme Themen einfach unter den Tisch fallen zu lassen.
00:02:30: Und auch deswegen freue ich mich auf das heutige Gespräch.
00:02:33: Aber von vorne!
00:02:35: Auch innerhalb feministischer Kreise gibt es immer wieder Debatten rund um die Porno- und Erotikbranche, was dabei immer wieder klar wird – Feminismus ist Auslegungssache.
00:02:45: Später am Interview ist zum Beispiel vom Begriff Sex positive die Rede.
00:02:49: Was steckt dahinter?
00:02:50: Es gibt zum Beispiel den sogenannten sexpositiven Feminismus als Bewegung der späten siebziger beziehungsweise frühen achtziger Jahre.
00:02:58: Darunter versteht man eine Gegenbewegung zu dem Feminismus, der Pornografie immer als einer Art der Frauenunterdrückung kategorisiert Die Debatten und Diskussionen zwischen beiden Lagern halten bis heute an und werden übrigens im englischsprachigen Raum kein Scherz feminist Sex Wars genannt.
00:03:14: Die Feminist Sex Wars begannen somit aber erst Jahrzehnte, nachdem die erste Ausgabe des Playboys erschien.
00:03:21: Das war nämlich in den USA.
00:03:24: Herausgegeben wurde sie von Hugh Hefner, der allen von euch ein Begriff ist.
00:03:28: Er gründete in diesem Zuge die Playboy Enterprises, dessen Leitung er an den Achtzigern an seine Tochter Christy Hefners übergab.
00:03:35: Inzwischen leitet Ben Kohn das Unternehmen als CEO.
00:03:38: Heute erscheint der gedruckte Playboy als Lizenzprodukt in über dreißig Ländern, in der jeweiligen Landessprache und mit eigenen Themen.
00:03:46: Die erste deutsche Ausgabe des Playboys erschien neunzehntseinhundertzehn-siebzig – also zu einem Zeitpunkt, als die sogenannte Sexwelle Deutschland erreichte.
00:03:54: Die Sexwele wird auch sexuelle Revolution genannt und bezeichnet den Punkt, in dem diverse Tabus gebrochen wurden und man endlich damit angefangen hat, sexuelle Themen Bedürfnisse.
00:04:05: Kurz, das Thema hat Einzug in den Medien und öffentlichen Diskursen erhalten.
00:04:11: Hugh Hefner startete den Playboy zu einer Zeit, in der es in den USA noch sehr konservativ und ich sag mal Brüde zuging!
00:04:19: Mit seinem Magazin hatte diverse Tabus gebrochen.
00:04:21: Laut Tagesspiegel hat er zum Beispiel im Playboy schon für Verhütungsmittel, das Recht auf Abtreibung die Legalisierung von Marihuana, die Redefreiheit und gegen jede Art von Zensur sowie eine Reihe von repräsidenten Sexualgesetzen seine Lanze gebrochene.
00:04:36: Angeblich soll Hugh Hefner selbst in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau gesagt haben – ich war genau genommen schon ein Feminist bevor es das Wort überhaupt gab!
00:04:46: Nun ist's so….
00:04:47: Man kann über diese Aussage streiten.
00:04:50: Man kann darüber streiten, ob man Frauen, die sich optisch alle sehr stark ähnelten mit Hasenohren und in sexy Desserts inszenieren muss um gesellschaftliche Tabus für den guten Zweck zu brechen und sich feministisch zu engagieren.
00:05:02: Wenn diese allerdings freiwillig darüber entscheiden Warum eigentlich nicht?
00:05:07: Ich bin ehrlich ich bin bei dem Thema selbst wehgespalten!
00:05:10: Ich bezeichne mich als Feministin.
00:05:12: Für mich bedeutet das unter anderem dass jede Frau selbst bestimmt durch das Leben gehen dürfen sollte inklusive ihres Aussehens, der Art und Weise wie sie lebt oder sich nach außen darstellt.
00:05:25: Natürlich gibt es nach wie vor patriarchale Strukturen – wir alle wachsen in diesem System auf!
00:05:29: Sprich auch Selbstbestimmung kann manchmal durch ein verzerrtes Verständnis von einem weiblichen Rollen- oder Körperbild entstehen.
00:05:37: Aber sollte Selbstbestimmung so lang Sie wirklich aus dem Inneren kommt und nicht aufgrund von Abhängigkeiten entsteht?
00:05:43: Nicht immer Valide
00:05:44: sein?!
00:05:45: Und wer sind wir, um das zu verurteilen?
00:06:10: Seine Historie mit dem deutschen Playboy geht aber tatsächlich bis in die Neunziger zurück, indem er noch als Artdirektor für den Playboy tätig war.
00:06:17: Beutin ist nämlich studierter Diplomdesigner.
00:06:20: Laut seiner Aussage darf Sexualität nicht mit Sexismus verwechselt werden – für ihn hatte der Playboy schon immer einen ideologischen Wert, nämlich dabei, der Freiheitlichkeit und Selbstbestimmung von Menschen eine Plattform zu geben!
00:06:32: Und mit diesem Intro leite ich jetzt über in das Gespräch mit Katharina Wolff, indem sich die beiden darüber unterhalten ob der Playboy denn nun feministisch ist.
00:06:41: Warum das Magazin auch als die unbekannteste bekannte Marke der Welt gesehen werden kann und ob
00:06:47: bzw.,
00:06:47: wie sich der Play Boy in Zukunft verändern wird.
00:06:50: Ich wünsche euch wie immer ganz viel Spaß beim Zuhören Werbung.
00:06:56: Hast du schon mal was von Cheeks gehört?
00:06:58: Da findest du Vielfalt, authentische Momente echte Menschen, echte Orgasmen und die Möglichkeit deinen Körper durch Filme, Audio-Stories, Tutorials, Workshops und vieles mehr kennenzulernen.
00:07:09: Und das ganz frei von Charm & Stigma!
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00:07:25: Während der Testphase fallen keine Kosten an, danach kostet das Jahres-Abo neun Euro neunzig im Monat.
00:07:30: Es gibt aber auch die Möglichkeit eines Monatsabos – das hat keine Mindestlaufzeit ist flexibel jederzeit kündbar und kostet vierzehnneinzig im monat.
00:07:39: Wenn ihr euch Cheeks erst mal genauer anschauen wollt könnt ihr das unkompliziert auf deren Website tun.
00:07:43: Die lautet GetCheeks.com Also G E T C H E E X Punkt.
00:07:49: Komm Auch diesen Link packen wir euch natürlich gerne in die Show Notes Werbung Ende.
00:07:57: Hallo und herzlich willkommen, lieber Florian.
00:08:00: Ich freue mich riesig, dass du bei uns bist!
00:08:02: Du hast Ende des Jahrhunderts etwas Verrücktes gemacht und zwar ein Heft gekauft, bei dem du früher schon mal warst... ...und jetzt wieder aktiv bist.
00:08:11: Erzähl mal ganz kurz ein kleines bisschen einen Schwank aus deiner Historie.
00:08:14: Wie es dazu kam, das du jetzt den Playboy gekauft hast?
00:08:18: Oh je, ein Schwank von meiner
00:08:19: Historie?!
00:08:21: Ja sagen wir so, der Playboy begleitet mich tatsächlich professionell schon doch ziemlich lange.
00:08:28: Ich habe bei Playboy als Grafiker sogar angefangen.
00:08:32: nach meinem Studium bin dann später Artdirektor geworden hab das glaube ich sechs sieben Jahre war ich damals beim Playboy.
00:08:38: Hab da noch ein paar jahre was anderes gemacht hab auch Verlage gewechselt war auch beim Axelspringerverlag eine Zeit lang, und ja irgendwann ereilte mich tatsächlich der Ruf doch als Chefredakteur zum Playboy zurückzukehren.
00:08:49: Das war das Jahr zwei tausend neun.
00:08:52: Ja, genau zehn Jahre später war die Reise bei Borda.
00:08:56: Das war der bei Hubard-Bordermedia wo der Playboy verlegt worden ist zu Ende und da hatte ich den Entschluss gefasst.
00:09:02: Den hatte ich tatsächlich schon ein bisschen weiter vorne also vorher gefasst aber mit mir im Karstern in die Tat umgesetzt Und wir haben uns die Lizenzrechte des Playboys für Deutschland Österreich und die Schweiz gesichert und zwar für das Printmagazin aber eben auch für alle digitalen Kanäle.
00:09:16: Und ja, das war dann im Jahr zwei tausend neunzehnt und seitdem bin ich nicht nur Chefredakteur des Playboys sondern eben auch zusammen mit mir im Cache Verleger.
00:09:25: Ja, Wahnsinn!
00:09:25: Erzähl mal ganz kurz.
00:09:26: Warum habt ihr das gemacht?
00:09:27: Also der Management Buyout – der Playboy, klar allen von uns ist bekannt ich habe jetzt da nicht wegen meinen allerersten Playboys tatsächlich gekauft oder zumindest kann ich mir kein wenig daran erinnert dass sich mal einen anderen sonst gekauft haben.
00:09:37: Ich bin aber wahrscheinlich auch nicht die Zielgruppe.
00:09:38: darüber sprechen wir gleich noch.
00:09:40: Was war der Entschluss für den Management Buy-Out?
00:09:42: also ein Geschäftsziel, ein ideologisches.
00:09:45: Du wolltest es, dass der Play Boy überlebt oder was hat dich dazu und auch Miriam Cash gebracht?
00:09:50: denn auch Das hätte ich nicht als selbstverständlich gehalten das eine Frau zu mit dir den Playboy kauft.
00:09:56: Ja siehst du, ich glaube der Playboy da kommen wir vielleicht noch drauf in dem Gespräch ist tatsächlich überraschend.
00:10:01: Lebt glaube ich oder das Bild dass man hat es glaube ich sehr klischeebehaftet.
00:10:07: ja warum haben wir das gemacht?
00:10:08: Also im Prinzip ist es ganz einfach zu beantworten weil wir an den Erfolg geglaubt haben und das auch drei Jahre später nach wie vor tun.
00:10:15: Ich glaube was ein wesentlicher Grund ist warum wir beide das auch gemacht haben bei mir am Cache und ich auch vorher bei Borda schon in eigentlich ähnlicher Rollenverteilung sehr erfolgreich zusammengearbeitet haben über viele Jahre und ich hatte es ja vorhin erwähnt.
00:10:31: Ich bin den Playboy beruflich schon sehr lange verbunden, zehn Jahre eben auch als Chefredakteur bevor ich diesen Schritt jetzt gemacht habe ihn auch in Eigenregie zu verlegen.
00:10:41: das heißt sowohl mir als auch ich kennen den Play Boy sehr gut und zwar du hast ich fand die Frage ganz spannend ideologisch.
00:10:51: also der Playboy ist glaube ich vieles aber nicht ideologische sondern er steht tatsächlich eigentlich für alles, was mit Freiheit zu tun hat und auch in der ganzen Historie des Playboys.
00:11:05: Und das ist glaube ich schon etwas, was nicht nur mich... fasziniert nach wie vor, sondern Miriam ganz genauso.
00:11:10: Wir werden sicher auch über das Thema weibliche Selbstbestimmtheit sprechen und ich kann es mal so sein, ich will jetzt ungern für Miriam sprechen.
00:11:18: aber wenn jetzt der Playboy dieses Macho-Heft wäre sozusagen dass ein Männerbild transportiert, das ist vielleicht in der Steinzeit gab dann glaube ich hätte ich mir niemals dafür gewinnen können mit mir dieses Abenteuer einzugehen Dadurch, dass sie ja auch vorher schon sehr involviert war.
00:11:38: Wenn auch vor allem kaufmännisch involvierter hat.
00:11:41: immer das Besondere was Playboy auszeichnet glaube ich auch zu schätzen gelernt und zu schätzen gewusst und weiß es nach wie vor.
00:11:50: Also Playboy ist einfach klar eine riesen Marke.
00:11:54: Wir haben hier so Umfragen gemacht auch in den Jahren Und ich glaube nur Coca Cola ist bekannter in Deutschland als der Playboy.
00:11:59: Jetzt habe ich es zugespitzt gesagt Jeder kennt den Playboy.
00:12:03: aber Was eben auch das Besondere ist, ich nenne es gerne.
00:12:07: Ich sage immer gerne, der Playboy ist die unbekannteste bekannte Marke der Welt.
00:12:11: Jeder kennt den Playboy.
00:12:12: aber was er vielleicht tatsächlich darstellt?
00:12:14: Da muss man sich genau beschäftigen.
00:12:15: denn irgendwie bin ich natürlich total gespannt was du sagst.
00:12:18: wenn du deinen ersten Playboy jetzt in Händen hältst bin ich natuurlijk auch gespannt wie du das empfunden hast
00:12:24: War anders als erwartet, das kann ich schon sagen.
00:12:25: Es sind ja eigentlich nur zwei echte Nacktstrecken drin und da sagt man da was nacktstrecke?
00:12:29: Das klingt ja wie nacktschnecke.
00:12:30: ehrlicherweise aber... Wie würdet ihr das sagen?
00:12:34: Wir nennen es technokratisch Pictorials.
00:12:35: tatsächlich weil die Abteilung, die die Strecken umsetzt also die Shootings umsätzt ist die Pictorial-Abteilung.
00:12:44: Das sind zwei Frauen Also vielleicht auch schon mal vorweg bei mir in der Redaktion Eigentlich alle die irgendwas mit dem Thema Bild zu tun haben sind alle weiblich uns in der Redaktion.
00:12:54: Und wir nennen es sonst Act-Shootings, aber Pictoris ist sozusagen der technische Begriff dafür.
00:13:01: Aber Nacktstrecke... Du darfst gerne Nacktrecken
00:13:05: sagen!
00:13:07: Also die habe ich natürlich mehr angeschaut.
00:13:08: Ich finde also es geht schon viel um Storytelling.
00:13:11: deswegen hab' ich mich auch gefragt wer denn euer Windu als Konkurrenz betrachten würde?
00:13:16: Weil ich würde jetzt aus meiner Perspektive wie ich's gelesen habe eher sagen wenn man mal die Nackttrecke rauslässt ist wahrscheinlich die G Eher ein Konkurrenzprodukt als andere Nacktmagazine, oder?
00:13:28: Ja.
00:13:28: Also ich glaube das soll jetzt gar nicht arrogant klingen weil Nein, es ist auch nicht arrogant gemeint.
00:13:35: Aber wenn man sich die Fakten und die Zahlen anschaut – der Playboy ist tatsächlich konkurrenzlos!
00:13:42: Es ist, wenn man anguckt allein die Leser, die wir haben, die Käufer, also wir verkaufen ja im Schnitt um die hunderttausend, manchmal hundertzwanzigtausende Hälfte im Monat... Was schon
00:13:54: brachbarl ist für alle, die nicht aus dem Verlagsbranche-Branche kommen, das sind Zahlen, die sich jedes Heft wünscht, die einen Vogue oder so zurückwünscht…
00:14:03: Genau, genau.
00:14:04: Und vor allem sind wir sehr stabil und wir wachsen sogar seit über zwanzig Jahren kontinuierlich bei den Abonnenten.
00:14:09: also wir haben über vierzig tausend Abonenten tendenz steigend und das wo auch der preissteigt.
00:14:15: ich meine der Pläver kostete noch vor einem Jahr vier Euro weniger, dann haben wir schon mal um ein Euro erhöht auf acht oder neunzig und seit Anfang des Jahres kostet er sogar elf Neunzig.
00:14:24: Und wir stellen keinen Unterschied fest.
00:14:26: das heißt Das liegt aber tatsächlich sehr ich ein bisschen unbescheiden sage Ich dass liegt sicher auch an der Qualität unseres Magazins Aber es liegt eben auch sehr stark und das ist die der Kern deiner Frage daran dass der dass der Playboy unvergleichbar ist.
00:14:42: Also das ist nicht so ganz offensichtlich.
00:14:44: unsere Leser sagen ich, na gut jetzt ist der Playerboy eine Eurotore geworden oder zwei.
00:14:47: dann greif' ich doch mal zu einem anderen Titel, zu einem Konkurrenztitel.
00:14:51: Der Playboy ist an sich und durch diese Themenmischung was der PlayerBoy darstellt ist er unverglichlich.
00:14:57: Das hat jetzt, da kann man ja jetzt natürlich sagen es vielleicht auch unvergleichlich Gut aber erst erstmal einfach unverglücklich.
00:15:04: Und ich glaube das ist ein wesentlicher hat viele Alleinstellungsmerkmale und das führt einfach dazu, dass wir sehr viel treue Leser haben seit vielen Jahren.
00:15:15: Die aber im Schnitt auch nicht älter werden.
00:15:16: Man könnte ja auch sagen okay die sind seit dreißig Jahren dabei und jetzt sind sie alle achtzig.
00:15:20: Nein!
00:15:20: Wir sind im schnitt neununddreißig Jahre jung und das waren wir vor fünf sechs sieben jahren auch.
00:15:24: da waren vielleicht mal achtund dreizeh oder sieben dreizig.
00:15:26: Aber im Endeffekt ändert sich das Alter des durchschnittliche Alters unserer Lese nicht und unsere Leserin nicht.
00:15:31: Das heißt wir gewinnen auch immer wieder junge Leser- und Lesarinnen dazu.
00:15:36: es ist eben wohl offenbar so, dass der Player unvergleichlich ist und das... dessen vergleichen wir uns jetzt auch nicht mit anderen.
00:15:43: Es gibt sicher Überschneidungen!
00:15:44: Natürlich haben wir Themen wie ja mehr auch Mode-Themen die bei uns eine große Rolle spielen.
00:15:47: Wir haben natürlich auch Gesundheitsthemen vielleicht nicht in dieser Art.
00:15:51: also Fitness spielt bei uns jetzt nicht die große Rolle.
00:15:53: Wir sind eher tatsächlich auf das Genuss Magazin wo man vielleicht mal mit Men's Hearts vielleicht die eine oder andere Überscheidung hätte.
00:16:01: aber nein wir gucken auch tatsächlich auf uns für unsere Zielgruppe, was für unsere Leser und Leserinnen interessant.
00:16:09: Und vergleichen uns selbst auch nicht mit anderen
00:16:11: Magazinen.".
00:16:13: Und du sagst immer so schön Laser- und Leserinnen!
00:16:14: Wie viele Frauen lesen euch denn tatsächlich?
00:16:17: Also ich glaube es gibt die große Dunkelziffer aber wenn man den Marktforschern glauben darf ist das zwischen zehn und fünfzehn Prozent.
00:16:26: Warum sage ich große Dunkeltziffer?
00:16:28: weil Ich sehr viel, vor allem digitale Posts natürlich.
00:16:31: Sehr viele Leserbriefe von Frauen und weiblichen Lesern bekommen die mir schreiben.
00:16:35: Ja ich habe den Playboy schon wieder vor meinem Mann gelesen so.
00:16:38: Und das ist dann das Thema spannend.
00:16:40: Ich finde es nicht so spannend.
00:16:42: Also wir haben sehr sehr viele leser, die sich auch outen.
00:16:45: Weibliche Leser die sich outen und intensiv mit dem Produkt auseinandersetzen.
00:16:51: Und jetzt nicht nur die Texte lesen sondern auch sich Bilder angucken und sich dazu äußern.
00:16:56: Wir haben sehr schön Meinungsstarke und was mich tatsächlich immer wieder freut, aber auch überrascht ist so wie stark sich Frauen mit dem Playboy identifizieren können.
00:17:12: Das musst du erklären, woraus schließt du das?
00:17:15: Was spiegeln dir diese Frauen und womit identifiziert sie sich?
00:17:20: Naja, also ich glaube wenn man jetzt... Ich will nicht so sehr in die Küchenpsychologie gehen aber es gibt schon einen großen Unterschied zwischen Männern und Frauen.
00:17:30: Und der große Unterschied würde ich mal sagen zwischen Männernen und Frauen ist dass sich Frauen tatsächlich für andere Menschen sehr stark interessieren und zwar auch sehr stark dafür interessieren was andere Menschen ausmacht.
00:17:41: Männer sind sehr stark mit sich selbst beschäftigt.
00:17:43: Männer haben ein Hobby, Männer spielen Fußball oder Männer gehen zum Jagen oder wie auch immer Wenn man es mal so sagen darf, vielleicht die sozialeren Wesen.
00:17:52: Und das spüre ich immer im Feedback, dass die Frauen sich sehr stark auseinandersetzen wie ich es auch gerade sagte mit den Themen also auch mit Protagonisten, ob das Interviewpartner sind, ob unsere Titelstars sind oder ob das Themen sind... Wir haben ja sehr viele Themen im Heft, die sind ja jetzt nicht klassisch für eine männliche Zielgruppe geschrieben und sie sind oft noch nicht einmal aus einer reinen männlichen Perspektive.
00:18:15: In meinem Team arbeiten ja auch sehr viele Frauen, weibliche Redakteurinnen.
00:18:20: Uns geht es tatsächlich auch sehr stark bei Themen manchmal auch um die Rollenbilder.
00:18:24: also wie ist das aus der Perspektive einer Frau?
00:18:27: Es geht sehr oft.
00:18:28: wenn es um Themen geht wie Partnerschaft oder Sexualität interessiert uns sehr sehr oft genau die weiblichen Perspektiven.
00:18:34: Das heißt wir sprechen jetzt nicht mit einem anderen Mann oder einen wendlichen Sexualterapeuten über den Mann sondern wir sprechen möglicherweise mit einer weibischen Sexualtherapeutin über Männer.
00:18:45: Das ist eigentlich genau das, was den Playboy ausmacht.
00:18:48: Dass es tatsächlich natürlich schon auch um Rollen-Verständnisse gibt, Rollenunterschiede gibt und das Verhältnis zwischen Mann und Frau.
00:18:56: Und ich glaube, dass für Frauen nicht weniger interessant als für unsere männlichen Leser
00:19:01: sind.
00:19:01: Spiegeln dir die auch, wenn sie sagen, wie weiß ich nicht?
00:19:03: Ich fand nicht schön, wie ihr diese Frau abgebildet habt oder... ...das ist doch sexistisch!
00:19:07: Oder so kommt da auch mal Kritik, wie Ihr Frauen
00:19:10: darstellt?!
00:19:12: Nee also dieses Sexismuskeule Mit der werden wir tatsächlich nie konfrontiert, weil wir die aus meiner Sicht auch überhaupt nicht bedienen.
00:19:20: Ehrlich gesagt, ich glaube dann könnten auch nicht junge Redakteuren... Also ich habe jetzt gerade Julia, die heißt lustiger und das muss ich jetzt einfach sagen.
00:19:26: Die heißt nämlich tatsächlich Julia Hase.
00:19:29: Und es ist allerdings mit zwei A und eine hervorragende, gerade Absolventin der Journalistenschule, der Bruder Journalistenschule sozusagen meine erste Volontärin, die ich jetzt im neuen Verlag mithalb ausbilden dürfen.
00:19:42: Das ist eine junge, zwanzigjährige Journalistin.
00:19:45: Die auch schon für Springer geschrieben hat die unterschiedliche Publikationen.
00:19:48: Die würde sich gar nicht identifizieren können als Journalisten mit dem Playboy wenn wir aus ihrer Sicht Sexismus bedienen würden einen sexistisches Magazin werden.
00:19:58: Sondern uns geht es ja tatsächlich um etwas ganz anderes und es geht darum dass wir Frauen die Möglichkeit bilden bilden, eine Plattform bieten sozusagen sich von ihrer sexuellen Seite darzustellen.
00:20:08: Und das ist ein riesengroßer Unterschied ob ich etwas sexualität hat nicht immer was mit Sexismus zu tun sondern das geht darum bin ich's her oder war Frau, Herrin meines eigenen Körpers und meine eigene Sexualität.
00:20:22: Und diese Möglichkeit bieten wir!
00:20:24: Das findet sich ja nicht nur in den Texten dann auch wieder sondern tatsächlich auch in der Darstellung.
00:20:29: So ist es ja so... Wir besprechen mit unseren Titelstars im Vorfeld immer ganz genau wie so ein Shooting aussehen soll.
00:20:35: Wie viel bist du eigentlich bereit von dir zu zeigen jetzt?
00:20:38: Auch von deinem Körper zu zeilen?
00:20:40: Willst Du zum Beispiel von einer Frau fotografiert werden?
00:20:44: Gerade wenn Du die aktuelle Ausgabe ansprichst vorne Cecilia Azzaro drauf, die ist von Anna Dias fotografiert worden.
00:20:51: Das ist eine bewusste Entscheidung, die man gemeinsam trifft.
00:20:53: so das heißt wir bieten und wir fragen sie das ist eigentlich immer auch die erste Frage im Interview wie hat er eigentlich das Shooting gefallen?
00:20:59: Und hast du möglicherweise ne Botschaft die Du mit den Bildern senden willst!
00:21:03: Es geht gar nicht in erster Linie darum eine Botschaft zu senden aber wenn die Frau eine Botschafzenden will gerne dann bieten wir die Möglichkeit
00:21:10: Ja.
00:21:11: Was ist denn so eine Botschaft?
00:21:12: Erzähl mal, also wenn eine Frau ankommt und eine Botschaft hat... Also was ist deren
00:21:16: Botschaft?!
00:21:17: Es ist eine.
00:21:18: sehr häufig kommt als Motivation die Botschaft nach dem Motto ich bin ein sexuelles Wesen!
00:21:24: Ich fühle mich wohl.... es war vielleicht nicht immer so dass ich mich wohl gefühlt habe in meiner Haut.. ich fühle sich aber jetzt wohl und ich will das einfach und dieses.
00:21:31: Und ich glaube, das ist mir auch wieder, weil du vorhin von Ideologie gesprochen hast.
00:21:36: Das geht mir jetzt gar nicht in den Kopf so.
00:21:38: Der Playboy hat schon eine Ideologie und zwar ist es tatsächlich die Freiheitlichkeit und die Selbstbestimmtheit von Menschen der eine Plattform zu geben.
00:21:48: Und dazu gehört einfach – vielleicht wird zunehmend tabuisiert wie da in unserer Gesellschaft – dass die Körperlichkeit und Nacktheit ein Teil der Persönlichkeit ist und nicht im Widerspruch stehen muss.
00:21:58: Wir sind sehr häufig dabei einen Widerspruch daraus zu basteln zwischen der Körperlichkeit, der Sexualität und der Geistigkeit.
00:22:06: Also sprich immer diesen Widerspruch zwischen U-und E. also du kannst nicht ernst genommen werden wenn du Unterhaltungskunst machst.
00:22:12: doch verdammt nochmal kann man!
00:22:14: Und genauso ist das auch ich kann doch ernst genommen zu meiner Körperlichkeit stehe und die sozusagen präsentieren will.
00:22:23: Und die Frauen, die das im Plenum machen wissen auch gerade so in Zeiten von Social Media dass sie nicht nur Zuspruch bekommen sondern das sieht durchaus auch vielleicht mit Wie sagt man so heutzutage, mit Shitstorm und mit Hate überschüttet werden?
00:22:37: Darauf bereiten wir sie auch immer vor.
00:22:38: Wir sagen immer so, pass mal auf!
00:22:40: Dafür können wir nicht garantieren dass das alle dir nur Smiles zu senden und sagen es finden sehr alle toll.
00:22:46: Wir sehen allerdings überwiegend ist das Echo dann schon immer sehr positiv aber die Frauen... Beweisen damit schon, finde ich Mut.
00:22:54: Was völlig absurd ist das muss man schon mal sagen.
00:22:56: im Jahr zwei tausend dreiundzwanzig beweist eine frau mut dadurch dass es sich nackig macht ist.
00:23:03: Das wird dann kritisiert die nackteit per se.
00:23:06: oder was wird kritisieren?
00:23:09: wenn Dann ja dass du das nötig hast?
00:23:12: das ist so ein spruch so Du hast es nötigt dich nackt zu machen So was heißt er nötige?
00:23:18: die frauen treffen für sich eine entscheidung dies zu tun aus den Gründen, die ich jetzt gerade genannt habe.
00:23:24: Das hat nichts mit nötig zu tun!
00:23:26: Es ist ja auch nicht so dass wir den Frauen so viel Geld hinterherwerfen das sie nie wieder arbeiten müssten.
00:23:31: Darum geht es ja auch natürlich nicht.
00:23:32: Was verdient
00:23:33: eine Frau sorglich denn?
00:23:34: Wenn du das verraten hast dann muss ich
00:23:36: einmal reingehen... Das ist die Frage die mir natürlich immer wieder gestellt wird und das kann ich natürlich gar nicht.
00:23:41: im Detail darf ich das nicht beantworten weil da verpflichte ich mich natürlich selbst auch vertraglich will ja auch Titel-Ladies darüber Auskunft geben, so.
00:23:52: Das hängt ab!
00:23:53: So viel kann ich schon mal sagen.
00:23:54: das ist natürlich unterschiedlich.
00:23:55: es jetzt nicht so dass es ein Pauschal Honoura gibt und alle verdienen gleich sondern das hat natürlich immer auch mit dem Grad der Prominenz zu tun.
00:24:02: das muss man schon sagen und wir hatten ja... Und das ist
00:24:05: dann irgendwie weiß ich nicht mittlerer vierstelliger.
00:24:07: aber ungefähr gibt man eine Einschätzung, einen mittleren vierstelligen Betrag und der variiert zwischen drei um neuntausend also je nach Prominence.
00:24:14: oder geht das auch schonmal ins fünftstelle Gerein?
00:24:16: Also ich würde mir das wünschen, dass es sich im vierstelligen Bereich bewegen würde.
00:24:21: Das tut's aber natürlich je prominenter die Dame ist, die Frau ist selten, sondern da reden wir schon tatsächlich über den fünfstelligen Eingangs gesagt, du hast ja da mal reingeguckt.
00:24:35: Also in der Regel haben wir ja vorne auf dem Titel eine prominente Person, eine prominente Frau.
00:24:40: Prominenz ist auch relativ muss man ja heutzutage sagen.
00:24:44: das kann ja auch einmal über das Thema sehr sehr prominent sein.
00:24:47: also dass kann zum Beispiel über es ist ne Fußballwm in Deutschland seit mal zwei tausend elf da hatten wir die schönsten Nationalspielerin dann ist dieses Team kein Mensch kannte.
00:24:56: Frauenfußball war damals überhaupt nicht populär.
00:24:57: Wir haben's aber trotzdem.
00:24:59: Wir waren da schon so ein bisschen Trendsetter, wir haben es sehr populär gemacht über den Playboy.
00:25:04: Aber da waren die Spielerinnen noch unbekannt.
00:25:06: Da war aber das Thema sehr prominent und dann waren natürlich auch sehr prominente Frauen wie Simone Thomalla oder ihre Tochter, die wir auf dem Titel haben, die natürlich auch ganz andere Gagen gewöhnt sind, diese im Fernsehen bekommen oder mittlerweile ja alle... Es ist ja unfassbar was man als Social Media Star sozusagen verdienen kann.
00:25:26: Da ist es tatsächlich auch so dass wir mit Playboy inzwischen nicht mehr mithalten können.
00:25:29: Da sagen wir auch so, dass was du damit deinen werblichen Geschichten über YouTube und sonst das verdienen kannst, da können und wollen wir natürlich nicht mithalten.
00:25:42: Aber es ist tatsächlich so, es variiert!
00:25:44: Aber wie ist das denn?
00:25:45: Also die Cecilia, die du gerade angesprochen hast.
00:25:47: Ich kannte sie nicht.
00:25:47: Sie hat vorher anscheinend beim Bachelor mitgemacht und habe ich vom Cover gelernt und ist jetzt im Jungle Camp.
00:25:51: So zwei Sendungen, die ich noch nie geschaut habe kann ich auf keinen Fall sagen aber nicht mehr schaue weil ich irgendwie das Gefühl habe hinmäßig unter Vorder zu sein.
00:26:00: Das ist ja nun keine, die man erkennen würde wenn ihr es nicht mit draufschreibt.
00:26:05: Was verkauft denn mehr auf dem Cover?
00:26:07: Der Name, also die Person wenn man jetzt so viel Tomalla oder so kennt, verkauft dann eher die Person.
00:26:14: Oder das Thema oder das Aussehen... Wonach gehst du da, wenn du überlegst wen du aufs Cover nimmst?
00:26:22: Ja vielleicht das verblüffendste zuerst ist ja aussehen relativ!
00:26:26: Das spielt nicht die entscheidende Rolle, weil was ist Schönheit?
00:26:29: Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
00:26:34: D.h.,
00:26:34: die Geschmäcker sind ja so unterschiedlich.
00:26:37: Attraktivität wird zwischengrätschen, aber es ist tatsächlich so.
00:26:45: Attraktivität hat sehr viel mit gemocht werden zu tun.
00:26:48: Das heißt, wenn dir die Person auf dem Titel – das gilt übrigens ja nicht nur für den Player, sondern es gilt im Prinzip für alle anderen Magazine auch, gerade für Frauenmagazine – wenn ich die Person abstoßen finde, weil ich sie vielleicht als vom Typ, vom Charakter abstoßen finde?
00:27:03: Weil sie für etwas steht was ich fürchterlich finde wirst du nicht zu dem Titl greifen!
00:27:07: Weil du sagst na gut dass ich gebe ihr dafür bei uns jetzt tatsächlich elf Euro neunzig aus Das ist ja schon viel Geld.
00:27:13: Also will ich das wirklich sozusagen unterstützen?
00:27:16: Weil jetzt klingt vielleicht ein bisschen bescheuert in deinen Ohren, aber ich gehe eine Art Beziehung ein!
00:27:21: Weil wenn ich sozusagen mit Kommitte den Titel zu kaufen, in dem Fall den Playboy dann sage ich ja zu dieser Person.
00:27:27: Sag ich du interessierst mich aus unterschiedlichen Gründen.
00:27:30: Interessierst du mich?
00:27:31: Das heißt die Sympathie spielt eine große Rolle und natürlich was ich vorhin auch sagte so also Prominenz schadet nicht.
00:27:38: Und zwar Prominent der Person schadete natürlich überhaupt nicht.
00:27:42: aber oft ist es das Thema.
00:27:43: und weil du's jetzt gerade sagst... Also bei Cecilia ist zum Beispiel die Kombination.
00:27:48: Also Cecilia würde ich mal sagen einfach ganz neutral betrachtet.
00:27:51: Eine sehr attraktive Frau, schlecht für die Hörerin ist eine dunkelhäutige Frau und sie ist jetzt Kandidatin gewesen im Dschungel.
00:28:00: Sie ist inzwischen nicht mehr dabei war aber lange dabei Und ist als Person schon mal gar nicht ganz unspannend.
00:28:07: Es konnten diese sehen die sich das Format angeguckt haben.
00:28:09: Uns ist natürlich wichtig.
00:28:10: wir richten uns ja nicht nur an die Zuschauer dieses Formats.
00:28:15: Aber das hat etwas mit Relevanz zu tun.
00:28:18: Das heißt diese Personen ist jetzt möglicherweise relevanter als es noch vor zwei, drei, vier Monaten war.
00:28:25: Und deswegen spielt das schon... Der Playboy ist jetzt nicht tagesaktuell, darum geht's nicht!
00:28:29: Aber es geht natürlich schon darum dass wir uns in einen gewissen zeitlichen Kontext setzen und Relevanz entsteht sehr häufig einfach durch einen Anlass Ein Thema, das gerade viele Leute interessiert.
00:28:47: Und darum geht es!
00:28:48: Also wir wollen natürlich viele Leute erreichen die sich für dieses Thema jetzt gerade interessant sein kann und das haben wir auch in der Vergangenheit gemerkt ist schadet natürlich nicht.
00:28:56: also wenn so eine Erfolgsshow wie der Dschungel zum Beispiel den ja dann doch sechs sieben Millionen sich jeden Abend
00:29:01: angucken
00:29:04: Ich sehe das ja ein bisschen anders.
00:29:05: Ich finde, ich bin ja ein Geruch-Auto mich da gern ohne Scham!
00:29:08: Ich find dieses Format... Ja, ich find nicht alles toll.
00:29:10: also ich kann jetzt auf Egliedprüfungen auch verzichten.
00:29:12: Aber ich finde es aus vielerlei Hinsicht ficht ist auch ein spannendes Format weil es so ähm.. Es ist ja Es ist ja ein Menschen-Experiment.
00:29:21: Psychologie eigentlich, das stimmt!
00:29:22: Das ist ein Bootcamp oder so.
00:29:24: Wie viel davon echt es warge ich immer so ein bisschen zu bezweifeln.
00:29:27: deswegen für mich ein bisschen
00:29:28: Zuschauer.
00:29:31: Es ist Fernsehen.
00:29:33: In Effekt ist es dann halt auch Unterhaltung.
00:29:36: Aber darüber wollen wir nicht sprengen.
00:29:37: Du hast gerade die Relevanz angesprochen und das finde ich einen spannenden Punkt, denn was ist heutzutage relevanter denn je für uns Frauen?
00:29:43: das Thema Female Empowerment?
00:29:46: Nun könnte man sagen also ganz vieles von dem was ich gehört habe würde ich sagen das klingt ja schon fast noch female empowerment nackt halt nach außen tragen zu können.
00:29:54: Wir hatten übrigens auch ein Beileger von einem online portal Was Pornos zeigt was für frauen zugeschnitten Pornus zeigt bei uns im Heft.
00:30:02: weil ich auch gesagt hab Für mich ist es irgendwie auch selbstbestimmung dass ich als Frau heutzutage Pornos gucken kann, die nicht eigentlich für Männer gemacht ist.
00:30:11: Es ist auch eine Form von Female Empowerment.
00:30:13: in Anfang sein haben wir auch Zuschriften gekriegt wurden wir auch für abgestraft würde ich.
00:30:18: trotzdem nehme ich ja auch wieder ein Podcast mit dem Playboy auf also ich lasse mich da auch nicht erinnern.
00:30:23: aber wie guckt ihr denn darauf?
00:30:25: Also du hast gerade eben angesprochen fangen wir vielleicht damit mal an das dass du eine woman of color auf dem cover hast und das heißt das thema diversity and female empowerment.
00:30:35: Wie bewusst setzt ihr das um?
00:30:37: Ach, was heißt Bewusst.
00:30:41: Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich jetzt nicht fünfundzwanzig bin sondern schon fünffünfzig.
00:30:45: Das heißt ja auch schon länger auf dieser Erde und auch das ein oder andere Thema erlebt habe und auch so den einen oder anderen Zeitgeist auch erlebt habe.
00:30:56: Ich finde Diversity ist das selbstverständlichste... Es gibt in einer aufgeklärten Gesellschaft.
00:31:04: Und deshalb machen wir da auch kein großes Thema, dass jetzt mit Cecilia Asoro eine schwarze Frau auf dem Titel ist, so wie du es gerade gesagt hast.
00:31:14: Das ist keine bewusste Entscheidung.
00:31:15: Dass wir sagen kommen, jetzt schwenken wir die Fahne und der Playboy ist auch so divers.
00:31:20: Sondern das finde ich eine Selbstverständlichkeit!
00:31:23: Ich mache doch keinen Unterschied zwischen weißen und farbigen Menschen zwischen großen kleinen... Du merkst es vielleicht so ein bisschen.
00:31:34: Ich stoße mich daran an diesen... Das ist eine... Es ist mir zu viel Marketing.
00:31:41: ehrlich gesagt so, wir achten auch in der Redaktion nicht darauf.
00:31:45: So ist jetzt alles paritätisch.
00:31:48: haben wir jetzt eine Frauenquote?
00:31:49: das würde ich niemals tun sondern die Frage hat sich für mich noch nie gestellt auch so dass Miriam und Ich gemeinsam überlegt haben dass wir jetzt diesen Verlagern ist das jetzt das wesentliche Signal das an der Spitze einer Frau einen Mann stehen?
00:32:02: Das ist schön und das ist wichtig.
00:32:04: Und es ist toll, dass es so ist.
00:32:05: aber das ist jetzt keine bewusste Entscheidung sondern für mich eine Selbstverständlichkeit.
00:32:09: also der Playboy war schon immer.
00:32:12: in seiner ganzen Historie stand er schon immer für dieses Thema was heute Diversity benannt ist.
00:32:22: In Prinzip, woher kommt es?
00:32:23: Das kommt eigentlich aus den Sechzigerjahren, wo's wirklich darum ging.
00:32:27: Ich meine, manseits einundseitzehn war zum ersten Mal eine farbige Frau auf dem Titel eines Playboys – das war ne Riesensensation!
00:32:33: Aber verdammt noch mal wir sollten doch im Jahr zweitausendreinzwanzig nicht mehr darüber diskutieren ob wir ausgewogen sind sondern da sollte für uns längst eine eine Selbstverständlichkeit sein.
00:32:45: und deshalb Wir machen das, wir sitzen uns sicher nicht zusammen und überlegen uns so wie können wir möglichst viele zeitgeistige Punkte erreichen um daraus eine Marketingkampagne zu fahren.
00:33:00: Das ist wirklich das was uns überhaupt kein bisschen interessiert.
00:33:04: Und wann kommt das erste Plus-Size-Model?
00:33:06: oder wäre auch immer eine Beth Ditto?
00:33:07: Oder keine Ahnung was, denn das also gehört ja auch zu Diversity dazu.
00:33:10: Also ich als... Ich nenn's mal liebevoll voll schlank!
00:33:13: Ich mag meine Figur sehr aber ich bin nun weiß Gott kein Modeltyp.
00:33:16: Denke so oh, ich weiß nicht ob mich da immer abgeholt fühlen würde und klar ist es wie bei den Models auf dem Laufsteg.
00:33:22: Das sitzt alles besser wenn die nur an einem Kleiderstände ungefähr über die Bühne getragen werden.
00:33:29: Oder hattet ihr das schon?
00:33:30: Hab es schon mal ein Plastize, eine Plastice Frau auf dem Cover?
00:33:36: Siehst du, ich wollte gerade sagen das sei dir einfach verziehen weil du ja wieder gesagt hast zum ersten mal den pläber gekauft ist.
00:33:43: Das hatten wir genau vor einem Jahr als sogenanntes plus size model mit hailey hässelhoff.
00:33:47: also das ist erstes Mal ein.
00:33:49: da sind wir schon ein bisschen stolz drauf.
00:33:50: auch so war es hat nicht amerikanische pläpper gemacht haben wir gemacht.
00:33:54: hailey hessel hoff ist tatsächlich die tochter von david hässlhoff und ist international auch bekannt.
00:34:00: eben als plus size modell wird sie gebucht.
00:34:02: und ja und wie hatten sie genau von dem von im jahr auf auf dem Titel auch unter diesem Thema.
00:34:07: Also das war ihr wichtig, ich schreib doch da nicht auf den Titel drauf.
00:34:12: Was ich von meint, die schreibt noch nicht drauf und jetzt eine Woman of Color und jetzt ein etwas dickere Frau?
00:34:19: Das finde ich grauenhaft!
00:34:22: Aber Hailey war natürlich ein großes Bedürfnis im Interview genau darüber zu sprechen Wie wichtig ihr das ist?
00:34:28: Wie wichtig es ist, als sexuelles Wesen anerkannt zu werden.
00:34:32: Auch wenn sie nicht im klassischen Schönheitsideal entspricht so.
00:34:36: Das ist sozusagen... Das ist mir ganz wichtig, dass du das verstehst.
00:34:41: Also wir suchen jetzt nicht einfach Frauen aus und nach dem Motto so Jetzt brauchen wir eine dicke, jetzt brauchen wir dünne, jetzt braucht man ne große, jetzt brauch man ne schwarze.
00:34:49: Sondern Wir achten da nicht drauf sondern uns geht's darum Frauen die Unterschiedlichkeit auch von Frauen zu zeigen und wiederum aber dann die Plattform zu bieten, dass diese Frau wenn ihr das zum Beispiel wir hatten für genau vor einem Jahr Linda Norbert.
00:35:05: Die war auch dunkelhäutig und war auch genau vor dem Jahr im Dschungel Und sie hat im Interview bei uns sehr stark drüber gesprochen wie Diskriminierung in ihrer Kindheit einfach eine große Rolle spielte.
00:35:14: so Das ist also nochmal Wir bieten Frauen in dem Fall.
00:35:18: Also wenn es ums Cover geht, bieten wir ja Frauen vor allem die Möglichkeit einfach eine Plattform über die Themen zu sprechen, die für sie persönlich relevant sind.
00:35:27: und Hele Heselhoff weil du das genannt hast ist dieses Beispiel im Plus Size eben wie es ist als etwas festere dickere Frau im Model-Business Fuß zu fassen, wie das für Sie ist?
00:35:39: Wie das Thema Sexualität ist, wie des Thema Körperlichkeit ist so darüber zu sprechen
00:35:44: Ja, das ist toll.
00:35:45: Das es in deinem Kopf so selbstverständlich ist und ihr es so selbstständig behandelt und dass es dann auch aufgeht und funktioniert.
00:35:51: also dass du sofort ein Beispiel parat hast denn Dinge die wir nicht bewusst tun fallen ja auch gerne mal vom Tisch runter sonst hätten wir wahrscheinlich nicht so wenig Frauen in der Wirtschaft an den obersten Stellen wenn es für alle schon so selbst verständlich wäre.
00:36:03: Und wir merken das auch zum Beispiel über den Abverkäufen, dass leider ganz viele Dinge die mir vorher gesagt wurden so was wie junge blonde Frauen verkaufen einfach besser auf dem Cover.
00:36:11: Haben wir auch festgestellt als wir Steffi Czerny, wir sprachen mit dem Bode Verlag von der DLD.
00:36:17: Das war das Heft, was online super funktioniert hat weil unsere Community uns dafür gefeiert hat.
00:36:21: im Handel hatten niemand schlechter verkauft als eine weißharige ältere Frau auf dem cover die so glänzend und wundervoll aussieht wie man sich das nur vorstellen kann.
00:36:30: Also es hängt die Frage, wie kommt das an?
00:36:32: Ist ein Plastalsmodelverkauf besser oder schlechter?
00:36:36: eine Woman of Color?
00:36:37: gibt es da Tendenzen oder ist das bei euch irgendwie anders?
00:36:40: denn bei uns sind leider diese Tendenz muss ich dir auch.
00:36:43: also es wird uns nicht davon abhalten um die Steffi Charnis dieser Welt aufs Cover zu holen.
00:36:47: aber bei uns merke schon dass viele Tendenze und viele Aussagen leider stimmen.
00:36:52: Ja, das stimmt bei uns tatsächlich überhaupt nicht.
00:36:55: Das ist auch eines der ganz großen Klischees!
00:36:57: Ich weiß dass das grundsätzlich schon eine Rolle spielt.
00:37:01: also das was du beschreibst kenne ich zum Beispiel von TV Zeitschriften wenn du dir mal anguckst.
00:37:06: TV Zeitschriften haben wirklich stere Typen das heißt teilweise werden dann Hintergründe umgefärbt.
00:37:12: man sagt glaube ich sogar bei tv Zeitschuhen darf nur ein blauer Hintergrund sein und die Frau sollte möglichst blond sein und sie sollte natürlich jugendlich aussehen und frisch und keine Macke und so, nein.
00:37:22: Das spielt bei uns tatsächlich überhaupt keine Rolle.
00:37:26: Bei uns geht es um die Persönlichkeit.
00:37:32: Interessiert mich die Persöhnlichkeit?
00:37:35: Ist das eine Frau, die mich wirklich interessiert aus den unterschiedlichen Gründen?
00:37:39: Und deshalb sind es bei uns ja auf dem Titel auch Frauen, die nicht einfach Model sind.
00:37:44: So nach dem Motto Adi sieht das ist keine Projektionsfläche.
00:37:46: Sieht einfach gut aus!
00:37:48: Deswegen steht ja auch der Name groß drauf.
00:37:50: Also wir sind, klingt vielleicht auch bescheuert aber wir sind ein Personality-Magazin!
00:37:53: Wir sind ein People-Magazzin.
00:37:55: bei uns steht der Name riesengroß auf dem Titel weil es tatsächlich um die Person geht.
00:37:59: Es geht ja auch noch um anderes stehen auch noch andere Namen groß auf den Titel Interview Partner wie auch immer.
00:38:05: also es geht tatsächlich um Die Persönlichkeiten so und das spielt da ist das sekundär ob die Frau Dunkelhaarie wie ich es vorhin schon aufgezählt habe so also die klassischen äußerlichen Attribute blond?
00:38:15: nein Das mag sich geändert haben, das war sicher in den neunziger Jahren ein bisschen anders.
00:38:22: Da gab es einen, würde ich mal sagen vielleicht... Vielleicht verfälscht das jetzt auch in der Rückschau.
00:38:27: Da gab es so ein Schönheitsideal, das war von Pamela Ernessen geträgt.
00:38:29: Da wollten eigentlich alle aussehen wie Pamela Ernessen und da hat natürlich... Hat Jim
00:38:33: Hefner wahrscheinlich auch nicht ganz unwesentlich zu beigetragen mit seinem Schaar an Blondonis?
00:38:37: Genau!
00:38:38: Die waren alle blond, die sind alle nicht älter geworden, die waren alle blonde lange Haare und hatten sehr viel Holz vor der Hütte, wie man Bayern sagt.
00:38:46: Das hat sich doch tatsächlich völlig geändert in den letzten Jahren.
00:38:51: Spannend Florian, eine Frage muss ich dir zum Schluss stellen bevor ich dich entlassen kann aus diesem Interview.
00:38:56: Wo liegt die Zukunft des Playboys und was werden wir da erleben?
00:38:59: Nimm uns mal in deiner Glaskugel ein bisschen mit wenn wir schon mit dem Macher des Playboy sprechen wie wird sich der Playboy in den nächsten zwei drei fünf Jahren vielleicht also der deutsche Playboy vielleicht auch verändern?
00:39:09: Also der Play Boy hat sich immer verändert!
00:39:11: Ich glaube dass der PlayBoy niemals ein Zeitgeistmagazin sein wollte aber trotzdem natürlich den Geist der jeweiligen Zeit auch aufgegriffen hat und sich damit auseinandersetzt.
00:39:22: Der hat sich schon verändert in den letzten fünfzig Jahren, auch der deutsche Playboy.
00:39:26: Und das wird er auch in Zukunft.
00:39:29: Das finde ich ehrlich gesagt ja wieder das Spannende.
00:39:30: Sonst könnte ich es glaube gar nicht so lange machen.
00:39:32: Ich weiß ja doch jetzt schon ein bisschen länger wenn ich das Gefühl hätte, der Playboy würde in fünf Jahren genauso aussehen wie jetzt!
00:39:38: Das wäre ein bisschen öde, sondern dadurch dass sich die Themen ändern.
00:39:40: Dass auch worüber wir jetzt sprechen das ist so unglaublich spannend.
00:39:44: dieses Thema auch was du gesagt hast.
00:39:46: Diversity also diese female empowerment wie sich unsere Gesellschaft tatsächlich und der Blick auf die Gesellschaft ändert wird man im Playboy immer eine große Rolle spielen.
00:39:57: aber was gleich bleiben wird ist dass wir unverwechselbar sind wie sagt man so schön sex positive sind.
00:40:07: also dass wir diesen ganzen diese ganze tabuisierung die zunimmte Tabuisierung von sexualität dagegen werden wir uns immer immer stark machen in unserem magazine.
00:40:17: Wir werden es immer stark für frauen, für starke Frauen, für fraue die mutig sind.
00:40:23: Wir wären uns auch keinem kontroversen thema sag ich mal entziehen.
00:40:27: Also wenn du die aktuelle Ausgabe gelesen hast, dann haben wir immer eine Rubrik das nennt sich immer Streitschrift auch so wo wir konträre oder spannende Positionen Autoren Möglichkeit geben spannenden Positionen einzunehmen.
00:40:41: aber wir haben auch Standpunkte pro und kontra geht es gerade um das Thema Klima-Kleber.
00:40:47: was darf protest eigentlich so?
00:40:49: Da haben wir ja zwei Autoren, einen weiblichen und männlichen Autor, die sich darüber streiten.
00:40:54: Und das hat ja sehr viel mit dem hier und jetzt so mit diesen gesellschaftlichen Themen und Entwicklungen zu tun.
00:40:59: Das wird der Playboy auch immer haben wenn er erfolgreich sein wird und sich damit beschäftigen.
00:41:07: D.h.,
00:41:07: der Play Boy wird eine starke Relevanz durch seine Themen und seine Protagonisten haben aber ein Magazin sein, wo wir die Menschen nicht belehren wollen.
00:41:19: Wo wir ihnen nicht sagen wollen was sie zu tun und zu lassen haben sondern wo wir ihnen eine gute Zeit geben.
00:41:25: also das ist das was den Playboy glaube ich so erfolgreich und so stark macht dass sich sowohl Männer als auch Frauen mit dem Playboy einfach wohlfühlen und nicht das Gefühl haben da will man jetzt wieder in irgendwas sagen was Sie zu tun haben.
00:41:35: Wir wollen niemanden erziehen Sondern wir nehmen die Leser.
00:41:38: es sind alles Erwachsene leserinnen und lesern Und so wollen wir sie behandeln und so werden wir sie auch in Zukunft behandeln.
00:41:44: Sehr gut.
00:41:44: Ich habe einen super Wort genannt, nämlich Sex-Positiv finde ich super.
00:41:48: gerade unter dem Aspekt das... ich hab grad letztens irgendwo wieder gelesen, Charme ist eines der wahrscheinlich beherrschendsten Gefühle in unserem Leben dass wir ganz viel aus Charme heraus, dass wir wollen, dass uns Menschen mögen und so Das ist ja.
00:42:00: beim Playboy kann man ja förmlich auf den Cover stehen sehen, dass es Menschen gibt die sich wahrscheinlich auch Schämen im Supermarkt hinzugreifen.
00:42:08: Ich hab drauf geachtet.
00:42:08: bei mir hat die Kassierin jetzt nicht hochgeguckt oder so mich nicht komisch behandelt, als ich ihn gekauft habe.
00:42:12: Ja, das ist wahrscheinlich deswegen auch sehr ungewöhnlich.
00:42:15: Dass man eine Auflage von knapp hunderttausend hat oder ein bisschen mehr sogar und davon fast die Hälfte Abonnenten sind.
00:42:22: Hat der wahrscheinlich auch was damit zu tun, dass es dann easy nach Hause kommt?
00:42:26: Also deswegen wünsche ich euch alleine dadurch, dass Menschen sich dadurch vielleicht ein bisschen weniger schämen, dass's euch noch ganz lange gibt!
00:42:31: Vielen vielen lieben Dank lieber Florian für dieses spannende Gespräch für die Insights und
00:42:35: bis bald!
00:42:35: Ich danke dir!
00:42:36: Bis bald, vielen Dank!
00:42:38: Danke, tschau!
00:42:39: Ciao.
00:42:41: Dieser Podcast wird herausgegeben von Strive Publishing GmbH und produziert von Aufwellenlänge.
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00:43:00: Bis zur nächsten Folge.
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