#11: Düzen Tekkal: Warum wir alle Aktivist:innen sein sollten

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00:00:06: Es ist irre, wozu wir Menschen in der Lage sind wenn wir Solidarität spüren und wie sehr das hilft.

00:00:12: Weil die Leute da draußen immer denken was nützt es denn, wenn ich etwas sage?

00:00:15: Ich habe doch kaum ein Follower!

00:00:17: Ich hab auch gar keine Ahnung von diesem Thema.

00:00:19: Wo ich immer wieder sage Leute Wenn ihr das Gefühl habt, da ist was passiert, dass ungerecht ist Und das erschüttert mich dann äußert euch dazu Da müsst ihr doch keine Fachexpertise haben um Mensch zu sein Um solidarisch zu sein, um mitzufühlen, um empathisch zu seien.

00:00:37: Hallo und herzlich willkommen bei der allerersten Folge Drive Up Your Life im ... Ich hoffe, ihr hattet einen tollen Jahresstart und habt uns während unserer kleinen Winterpause nicht allzu sehr vermisst.

00:00:50: Wir starten jetzt ins Jahr mit einer ganz tollen Gesprächspartnerin die nicht nur für mich ein absolutes Vorbild ist!

00:00:56: Es geht um niemand Geringeres als Journalistinnen- und Kriegsberichterstatterin Dysentekal und sie wird heute mit unserer Herausgeberin Katharina Wolff über ihre wertvolle Stimme als Menschenrechtsaktivist entsprechen.

00:01:08: Sie erzählt uns außerdem, wie sie ihre Stimme gefunden hat und wie sie es gelernt hat, Grenzen zu ziehen.

00:01:13: Und warum's ein Trugschluss ist, dass man für Aktivismus kein Geld bekommt!

00:01:17: Ich bin Hannah Andresen aus dem Strife Team und hole euch zunächst ein wenig rein ins folgend Thema.

00:01:23: Letzte Folge wollten wir ja bereits mit unserem neuen Konzept starten.

00:01:27: Mich hat sich aber leider wie gefühlt jede andere Person in Deutschland auch noch kurz vor Weihnachten mit der Grippe erwischt... Bisher habe ich euch ja immer in unseren Rubriken worth knowing, People of Interest und Brain Food ein paar News- und Wissenswertes aus der Wirtschaftswelt erzählt.

00:01:41: Wissenzwertes bekommt ihr nach wie vor nur mit einem kleinen Unterschied dass sich diese Infos jetzt ein bisschen mehr auf das folgende Thema ausrichtet – damit geht es jetzt auch direkt los!

00:01:52: Um gut in das heutige Thema zu starten müssen wir uns erstmal die Frage stellen was Menschenrechte überhaupt sind und seit wann es sie offiziell gibt.

00:01:59: Denn auch, wenn es die Idee eines allgemeingültigen Menschenrechts schon sehr lange und in diversen unterschiedlichen Kulturen bereits gab, wurde sie das erste Mal am zehnten Dezember von der Verkündung der Allgemeinen Erklärungen der Menschenrechte der Vereinten Nationen offiziell festgehalten.

00:02:16: Seitdem gilt der Zehnte Dezemer übrigens auch international als Tag der Menschenrecht.

00:02:21: Die Erklärung ist in über fünfhundert Sprachen verfügbar und somit das meist übersetzte Dokument der Welt.

00:02:27: Trotzdem ist es nicht rechtlich verbindlich.

00:02:30: Deswegen sind Menschenrechte in diversen Menschenrechtsabkommen verbindlig für die Staaten, die sie jeweils unterschrieben haben.

00:02:35: In Deutschland sind Menschenerechte zum Beispiel auch im Grundgesetz enthalten.

00:02:39: Doch

00:02:40: was sind Menschenrecht jetzt überhaupt genau?

00:02:42: Wie der Name schon sagt, sind es Rechte, die jedem Menschen zustehen – unabhängig von beispielsweise Herkunft, Hautfarbe, religiöser Zugehörigkeit oder Geschlecht.

00:02:51: Sie sind unveräußerlich, unteilbar und unverzichtbar!

00:02:56: Ein paar Beispiele sind das Recht auf Leben, das Verbot der Folter die Religionsversammlungs- und Meinungsfreiheit oder die Gleichheit vor dem Gesetz.

00:03:05: In diesem Jahr, also in den Jahren im Jahr zwanzig, feiert die Verkündung der allgemeinen Erklärungen der Menschenrechte – also ihr fünfundsiebzigjähriges Jubiläum.

00:03:13: Und leider sind wir immer noch weiter davon entfernt, dass nirgendwo auf der Welt Menschenrechten verletzt werden!

00:03:19: Das zeigt unter anderem der Atlas der Zivilgesellschaft aus dem Jahr zweiundzwanzig.

00:03:23: Demnach leben nur noch drei Prozent der Menschen in Staaten, in denen zivilgesellschaftliche Grundfreiheiten wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit garantiert sind.

00:03:32: Das sind ganze zehn Prozent weniger als im Jahr zwanzigzwanzig.

00:03:36: Im Gegensatz dazu leben knapp sechs Komma neun Milliarden Menschen in Ländern, in den Regierungen Grundrechte beschneiden indem sie zum Beispiel Kritikerinnen bedrohen Sie verhaften und sie verfolgen.

00:03:47: Am internationalen Tag des Menschenrechts sagte Menschenreichtsbeauftragte Luise Amtsberg laut Tagesschau folgendes.

00:03:53: Die Räume, in denen die Zivilgesellschaft agieren kann, schrumpfen.

00:03:57: Errungenschaften der Gleichberechtigung werden zurückgedreht und individuelle Rechte zugunsten kollektiver Gruppenrechte infrage gestellt.

00:04:06: Die Folgen des Menschen verachtenden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, die mutige Protestbewegung in Iran oder die Debatte um die Fußballweltmeisterschaft in Qatar sind nur drei Situationen, in denen Menschenrechte zurecht auch in Deutschland breit diskutiert werden.

00:04:21: Die Verwirklichungen dieser Rechte ist also kein gradliniger Prozess – das Institut für Menschenrechter beschreibt es so.

00:04:28: Immer wieder gibt es Rückschläge!

00:04:29: Dann müssen Menschenrechten aufs Neue verteidigt, eingefordert und erstritten

00:04:33: werden.".

00:04:34: Die Geschichte zeigt, dass politischer Druck öffentliche Kritik und Protest wirksame Mittel sind um Menschenrechte durchzusetzen.

00:04:41: Man könnte es also auch kurz fassen – Menschenrechten gehen uns alle etwas an!

00:04:46: Wir können uns für sie engagieren indem wir Aufmerksamkeit auf Missstände ziehen zum Beispiel im Internet, auf Social Media oder mit Petitionen oder auch indem man Organisationen ehrenamtlich oder finanziell unterstützt die sich genau dafür einsetzen.

00:05:01: Eine solche Organisation hat auch Dysentacker gemeinsam mit ihren Schwestern gegründet.

00:05:06: Havah Help steht für das Bestreben eine Welt zu schaffen, in der sich jeder Mensch unabhängig von Geschlecht, Ethnir oder Religion selbstbestimmt und in Sicherheit entfalten kann.

00:05:15: Und jeden Tag aufs Neue setzt sich das Team von HavAH help dafür ein genau das in den unterschiedlichsten Ländern um mit einer Vielzahl von Projekten durchzusetzen.

00:05:24: Wie genau kann man sich jetzt aber den Alltag in einer Menschenrechtsorganisation vorstellen?

00:05:29: Gibt es sowas wie einen Alltag überhaupt Und wie finanziert man diese Arbeit?

00:05:33: Auf all das hört ihr jetzt Antworten von Dysentackal.

00:05:36: Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Interview!

00:05:41: Werbung.

00:05:43: Bevor wir richtig einsteigen, habe ich heute eine absolute Hör-Empfehlung für euch und zwar dem Podcast Digitale VorreiterInnen von Vodafone Business.

00:05:51: Da hört ihr jede Woche spannende Geschichten rund um das Thema Digitalisierung.

00:05:55: Zu Gast sind unter anderem Unternehmerinnen die offenen über ihre persönlichen Erfahrungen zu diesem Thema berichten.

00:06:00: Bisherige Gäste waren zum Beispiel Philip Westermayer von UMEA, Fränzi Kühne vom Edding oder Johannes Klisch von Snoggs.

00:06:07: Die Folgendthemen sind dabei immer vielfältig und aktuell – z.B.

00:06:11: das Thema Cybersecurity.

00:06:13: Achtendachtzig Prozent der deutschen Unternehmen waren im letzten Jahr von Cyberangriffen betroffen.

00:06:18: Was lernt man aus einer solchen Ausnahmesituation?

00:06:21: Und wie sichert man die eigenen Systeme eigentlich nachhaltig?

00:06:24: Hört jetzt rein bei Digitale Vorreiterin!

00:06:26: Es lohnt sich auf jeden Fall!

00:06:28: Den Link zum Podcast findet ihr in unserer Folgenbeschreibung.

00:06:31: Werbung Ende.

00:06:34: Diesen Taggal ist Journalistin, Menschenrechtsaktivistin und Sozialunternehmerin.

00:06:39: Denn mit ihren Schwestern hat sie zusammen die Hilfsorganisation HAVA-HELP-EV gegründet und ist seit einigen Monaten als Gesicht aus der Presse zum Glück nicht mehr wegzudenken.

00:06:49: Zum Glück nicht für das wofür sie einsteht nämlich für die Frauen im Iran sondern zum Glück weil ihre Stimme gehört wird.

00:06:55: wir wollen heute mit ihr darüber sprechen wie sie zu dem Aktivismus gekommen ist, wie sie den auch teilweise aushält.

00:07:02: Denn es ist nicht immer einfach eine Stimme für viele andere zu sein und was die antreibt.

00:07:06: Viel Freude bei dieser Folge!

00:07:09: Liebe Düsen, es ist so schön dich dabei zu haben.

00:07:11: Und ich hab unseren Zuhörerinnen und Zuhöhrern gerade schon ein bisschen erzählt, was du alles Tolles machst.

00:07:17: Du weißt ... Ich bin Fangirl der ersten Stunde von dir.

00:07:20: Was sagst du denn, wenn man dich selbst oder was sagst selber über dich?

00:07:23: Wenn man dich fragt, was tu beruflich genau

00:07:25: machst?!

00:07:26: Es kommt tatsächlich immer auf den Schwerpunkt an, im Moment bin ich vor allem eins Menschenrechtsaktivistin.

00:07:32: Was bedeutet das für dich?

00:07:33: Also ist Mensch erstmal übergreifend also wie das Wort es versteht oder gibt es bestimmte Gruppen für die du dich einsetzt oder gibt da eine Einordnung?

00:07:41: Ich sage ja immer so ein bisschen Menschenreichtsaktivismus geht halt nicht!

00:07:44: Also es ist tatsächlich universalistisch und die Herausforderungen mit denen ich gerade konfrontiert bin weil ich diese Berufung sehr ernst nehme zeigen auch wie schwierig diese Berufung ist und ich glaube, dass man da einen sehr festen inneren Kern braucht um dem auch Stand zu halten.

00:08:04: Das möchte ich direkt sagen!

00:08:06: Und trotzdem glaube ich das wenn man sich dazu entschließt, dass es eben mehr ist als ein Beruf.

00:08:12: Es ist eine Berufung, kein Selbstzweck.

00:08:15: und was ich auch immer sage ist, dass wir keine Social Media Aktivisten sind sondern Aktivistinnen.

00:08:19: Was ich damit meine ist, Opfer und Verfolger von Täter und Opfer.

00:08:29: Schwarz-Weiß denken, dass wir uns das gar nicht erlauben können als Menschenrechtsorganisationen Aktivisten.

00:08:33: Wir sind ja auch weltweit im Einsatz.

00:08:37: in Afghanistan beispielsweise, im Irak, in den kodischen Regionen haben wir Frauenhäuser Fußballplätze.

00:08:42: Und eins habe ich bei dieser Begegnung mit Menschen in den Herkunftsregionen ganz schnell gemerkt die Welt ist nicht schwarz oder weiß Es ist immer einer dazwischen.

00:08:51: Und das zu übertragen im Zeitalter der Digitalisierung, wo es ganz viel darum geht bist du dafür oder bist du dagegen?

00:08:59: Das ist wahnsinnig kraftraubend!

00:09:03: Du wirst wahrscheinlich auch schnell auf eine Seite gestellt ne?

00:09:06: Immer

00:09:06: und immer wieder!

00:09:07: Engagierst du dich und für die und die da nicht... Du kannst ja gar nicht alles schaffen wahrscheinlich.

00:09:12: Genau.

00:09:13: Das bringt das eben halt so mit sich.

00:09:14: aber ich glaube tatsächlich und das hat wahrscheinlich auch mit meiner Kernidentität zu tun dass man das irgendwann lernen muss, auch damit umzugehen und dass jeder immer mehr machen kann.

00:09:25: Aber ich finde dann immer diesen Ansatz von ja aber wenn du darüber berichtest warum nicht darüber... Dass ich denke bevor mir jemand sowas schreibt sollte er vielleicht selber genau diesen Schwerpunkt großmachen sich zu eigen machen.

00:09:36: Und für mich gibt es eben einen riesengroßen Unterschied zwischen beschweren und selber handeln.

00:09:42: Derjenige der ins Handeln geht wird automatisch auch immer gerade in unserem Sektor und in unserem Bereich, dafür auch angefeindet werden.

00:09:50: Aber mein Appell ist ja auch ein bisschen unter das was ich teilbar machen möchte trotzdem weiterzumachen.

00:09:56: egal wie hart der Gegenwind ist und ich sage dazu immer auch unter einem Damokles Schwert kann und muss man sich's wohnlich machen und es ist natürlich... Das merke ich jetzt auch aktuell während der Iran Revolution.

00:10:08: da haben wir vor zwei Tagen das Brandenburger Tor Mit beleuchtet, also wir haben das mit initiiert und da stand er so in großen Buchstaben.

00:10:20: Ein Ausspruch aus der kurdischen Freiheitsbewegung für den viele Männer und Frauen auch sterben mussten der sozusagen auch zu einem gemeinsamen Synonym geworden ist für diese Iran-Revolution, die im Westen des Irans begonnen hat.

00:10:34: Im kodischen Teil durch den Tod von Jina Masa Amini.

00:10:37: und das Besondere ist aber dass aus Jinjian Asadi eben San Sendergi Asadi Frauenlebe Freiheit geworden ist.

00:10:43: Und ich will das mal ganz ehrlich erzählen wenn du mich jetzt fragen würdest was mich gerade beschäftigt Ich habe dafür wahnsinnig viel Gegenwind bekommen und da hab' ich nur gedacht Was habe ich für ein Glück gehabt und das soll nicht zynisch klingen, dass sich Koden Jesidin eine Frau Aktivistin Kriegsberichterstatterin und Menschenrechtsaktivisten werden musste um gehört zu werden.

00:11:03: Um akzeptiert zu werden um reden zu dürfen denn es gibt tatsächlich Leute die mir das beispielsweise absprechen wollen wo sich für mich direkt daran anschließt.

00:11:13: Ja, was wäre denn wenn ich eine Hochton-Deutsche wäre, dürfte ich dann gar nichts mehr sagen?

00:11:17: Und ich sage das deswegen so deutlich weil ich eben uns Frauen insbesondere dafür motivieren will.

00:11:22: dass wir nie darauf hören dürfen, wenn Leute sagen, wir dürften irgendwas nicht sagen.

00:11:26: Dass wir mit den Konsequenzen des gesagten Lebens leben müssen.

00:11:30: Einverstanden!

00:11:31: Dass wir kritisierbar sein müssen auch einverstanden aber uns das Recht auf Reden abzusprechen und da muss ich an Hannah Arendt denken Das ist auch in dem Moment wo wir vom Reden abgesprochen werden uns auch ein Stück Welt verloren geht.

00:11:42: Da müssen wir alle gemeinsam vehement widersprechen Denn dieselbigen die genau das kritisieren würden mich dafür kritisiert Wenn ich statt Jinji an Asadi Sendergie-Aserlieder stehen hätte.

00:11:52: Warum erzähle ich das?

00:11:53: Das klingt wie Kleinigkeiten, aber all das macht die Arbeit manchmal sehr anstrengend weil wir wollen uns auf die großen Dinge konzentrieren dass Menschen gerade im Schmerz sitzen, dass sie sterben, dass Jugendliche hingerichtet werden sollen, aber selbst von dieser Kernerarbeit wird man immer wieder abgelenkt und ich kann mir sehr gut vorstellen nicht jeder der heute zuhört ist Aktivistin, dass jeder das in seinem Bereich auch so ein bisschen kennt, dass in dem Moment wo wir Frauen ein bisschen sichtbarer werden gehört werden dass das dann auch noch klappt, ja?

00:12:23: Dass sich in Anführungsstrichen ein gewisser Erfolg einsetzt.

00:12:25: Und dafür bin ich dankbar!

00:12:27: Ich bin dankbar dafür, dass Menschenrechte in den Fokus der Gesellschaft gerückt sind und kein Nischenthema mehr sind für das wir jahrelang kämpfen mussten – dass dann auch der Gegenwind die Schatten gestalten, die kommen automatisch umsonst mit.

00:12:40: Der Rucksack kommt

00:12:41: umsonst.

00:12:41: Genau!

00:12:42: Wie entscheidest du denn über die wahrscheinlich wichtigste Frage, wo setzt du dich ein?

00:12:46: Denn das bedeutet ja für viele Menschen bekommen sie die Unterstützung, die sich erhoffen oder nicht?

00:12:52: und die Entscheidung liegt der wahrscheinlich sehr stark bei dir, wen du unterstützt und welche Aktion.

00:12:57: vielleicht auch nicht... Oder wonach entscheidst du da?

00:13:00: Nach dem Herzen.

00:13:01: Ich glaube es kann jeder nachvollziehen dass wir alle auch unserer Intuition, unserem Herzen, unserem Solarplexus folgen.

00:13:10: Mein Aktivismus beginnt immer da, wo ich wütend bin.

00:13:14: Da, wo Ich Ungerechtigkeit spüre und da, Wo ich das Gefühl habe dieses Thema wird noch nicht gehört.

00:13:20: Da entsteht bei mir ein Interesse und es kann wirklich so sein wie wir letztlich auch arbeiten.

00:13:25: Wir sind mittlerweile sehr groß aber trotzdem sehr klein in den Entscheidungen dahingehend dass die nicht abgesprochen werden müssen.

00:13:33: Und diese Freiheit haben wir uns hart erarbeitet morgens aufzustehen und frisch zu entscheiden, worum es an diesem Tag gehen muss.

00:13:43: Gemeinsam mit vielen also nicht alleine aber sozusagen mit diesen Menschenrechtsteamen, mit dieser Menschenreichtsfamilie zu sagen Leute ich weiß dass das geplant war Aber wisst ihr was?

00:13:53: Das hier ist viel wichtiger!

00:13:55: Viel wichtiger.

00:13:56: Und dann geht's los.

00:13:57: und dann gehts los und zwar mit allem was man sich davor stellen kann.

00:14:00: Also das fängt dann eben an auch bei den Nachrichten, bei den Fällen.

00:14:06: Bei den Menschenrechtsverletzungen, bei dem Briefen die ich bekomme, bei der E-Mails die ich bekommen, dass da irgendwas dabei ist was hängen bleibt.

00:14:15: und dann geht es eigentlich los.

00:14:17: und tatsächlich mache ich das ja nicht alleine sondern es gibt wahnsinnig politisierte Menschen die mit ganz beeindruckenden Themen auf uns zukommen Und dann wird eben entschieden, wie man priorisiert.

00:14:29: und ja ich bin ehrlich.

00:14:31: Natürlich kann man nicht alles machen!

00:14:32: Und natürlich ist es noch nicht allumfassend sondern... ...es ist immer ein Fenster sozusagen dem wir uns widmen aber das machen wir wirklich mit voller Werbe.

00:14:41: Und das schürt ja eine immense Energie und Kraft in dir, wie wir alle sehen dürfen.

00:14:45: Denn man könnte ja ganz schön kraftlos irgendwann werben.

00:14:48: Genau meine Liebe!

00:14:49: Deswegen habe ich ja heute Morgen verschlafen.

00:14:50: Wir waren ja eigentlich ein paar Stunden eher verabredet.

00:14:52: Das sage ich ganz ehrlich... Ich habe darüber nachgedacht, da kann ich das erzählen?

00:14:54: Doch, ich will euch das erzähln'.

00:14:56: Wir waren heute schon um neun verabregelt.

00:14:58: Ich hab verschlaffen.

00:14:59: Und ich hab deswegen verschlaven weil ich kaputt bin.

00:15:01: Und die ganze Zeit im Einsatz bin.

00:15:05: Und dann ist es das Normalste der Welt, dass man manchmal auch das was man sich vornimmt nicht schafft.

00:15:10: Dann kann man sich dafür kastein und sagen oh Mann wieso hast du das nicht geschafft?

00:15:14: Oder man trifft auf jemanden wie dich die da für verständnis hat und sagt dann machen wir's halt ein paar Stunden später kein Problem.

00:15:19: Ich will damit nur sagen... Es

00:15:19: geht halt allen so.

00:15:20: deswegen danke dass du so offen teilst aber ich glaube du sprichst ja mit so vielen aus dem Herzen.

00:15:24: also mir hätte das auch diese Woche wahrscheinlich schon zweimal passieren können.

00:15:27: Ja

00:15:28: und dann denke ich eben auch ich darf kein schlechtes Gewissen haben wenn ich Schlaf brauche oder kaputt bin egal was ansteht Aber das mache ich natürlich seltenst.

00:15:36: Das passiert mir nicht oft, sondern im Gegenteil wir haben im Moment sehr viel schlaflose Nächte.

00:15:40: auch deswegen sind wir so kaputt weil wir als eine Handvoll Aktivisten gerade zum Anfang dieser Revolution sehr laut sein mussten und Wir sind sozusagen ins Bett gegangen mit Schreckensnachrichten dass Menschen hingerichtet werden sollen Und wir sind teilweise wach geworden morgens um fünfum zu erfahren de facto tatsächlich öffentlich auf der Straße hingerichtet worden sind.

00:16:00: Und dieses Gefühl wünsche ich einfach niemandem und das teilen wir ja alle, weil wir es gerade auch öffentlich und teilbar machen und ich bin wahnsinnig dankbar dafür zu spüren dass wir mit diesem Schmerz nicht mehr alleine sind.

00:16:12: Irre, wozu wir Menschen in der Lage sind wenn wir Solidarität spüren und wie sehr das hilft.

00:16:18: Weil die Leute da draußen immer denken was nützt es denn wenn ich etwas sage?

00:16:21: Ich habe doch kaum Follower!

00:16:23: Ich hab doch gar keine Ahnung von diesem Thema wo ich immer wieder sage Leute Wenn ihr das Gefühl habt, da ist was passiert.

00:16:29: Das Ungerecht ist und es erschüttert mich dann äußert euch dazu.

00:16:32: Da müsst ihr doch keine Fachexpertise haben um Mensch zu sein, um solidarisch zu sein ,um mitzufühlen, um empathisch zu seien Und dass das was uns wirklich Kraft gibt tagtäglich und dazukommt.

00:16:43: natürlich wir sind sehr vielen Menschen zulaut geworden.

00:16:46: also wir haben eine Petition ins Leben gerufen die wir jetzt im Bundestag überreicht haben, wo wir auch fordern dass die Revolutionsgarten auf die EU Terrorliste kommen.

00:16:54: Das sind Politikum, da hängen Milliarden dran!

00:16:56: Da machen wir uns Feinde und da gibt es natürlich eben auch viele Dinge, die eben nicht in der Öffentlichkeit stattfinden aber von denen wir trotzdem massiv konfrontiert sind.

00:17:05: Aber den gebe ich halt auch deswegen in der öffentlichkeit nicht so viel Platz weil ich die Menschen weiter motivieren will auch weiter zu machen.

00:17:12: Es ist sozusagen keine einfache Sache mit der wir uns da auseinandersetzen.

00:17:16: Das ist tatsächlich Teil unserer Kernidentität, Frauenlebenfreiheit.

00:17:21: Und dieser Widerstand was das bedeutet?

00:17:23: Das zeigen uns die Menschen aus dem Iran.

00:17:25: Das zeigt uns die kurdische Freiheitsbewegung.

00:17:29: starken Frauen in Afghanistan, die gegen die Taliban aufbegehren.

00:17:33: Obwohl sie keine Chance haben und wir sie massiv im Stich gelassen haben.

00:17:36: und über Syrien haben wir noch gar nicht gesprochen.

00:17:38: also Wir könnten es ja unzählig sozusagen weiterführen.

00:17:42: Wichtig ist dass dieser Schmerz der lange weit weg war aus Europa aus Deutschland Dass der plötzlich international wird und ich hätte es wirklich nicht für möglich gehalten das eines Tages des Brandenburger Tor Sozusagen für mich das Herz der Freiheit Und dieser wichtige Platz der so von einer großen Symbol geprägt ist, beleuchtet wird mit Jinji an Asadi.

00:18:01: Denn ich komme sozusagen aus einem Kulturkreis für den ich mich eigentlich immer erklären und rechtfertigen musste, der defizitär besetzt war, der einer Minderheit in der Minderheid angehörte.

00:18:11: Und für mich ist das ein wahnsinnig heilendes Gefühl und ich glaube, dass teilen auch ganz viele Menschen mit mir.

00:18:17: Das ist all das, wofür wir früher angegriffen worden sind plötzlich als

00:18:22: Ja,

00:18:23: als positiv wahrgenommen wird wohl wissentlich das noch eine Menge zu tun ist weil die Menschen immer noch dafür sterben müssen.

00:18:30: Und wir haben ja eben schon über diese Kraft gesprochen und auch wo du die hernimmst meine Mama ist zum Beispiel Ärztin und ich wusste irgendwann ja schon in früher Kindheit dass sich nicht Ärzte werden will was ich mich den ganzen Tag mit dem Leid von anderen Menschen beschäftigen kann.

00:18:45: Dafür bin ich glaube ich nicht gemacht.

00:18:48: Ich krieg es nicht gut weg.

00:18:48: sortiert Hast das mal zehn, weil da nicht Leute mit einem Schnupfen ankommen.

00:18:53: Sondern wo es um wirklich Leben und Tod geht?

00:18:55: Du bist so habe ich gelesen mit achtzehn entgegen des Willens deiner Eltern ausgezogen also hast immer deine eigenen Entscheidungen getroffen starke Entscheidung getroffen.

00:19:05: Woher nimmst du diese Stärke und Kraft?

00:19:07: Woher kommt die?

00:19:09: Ich glaube die kommt von ganz innen Und hat auch was mit meiner Geschichte zu tun und ich glaube dass ist wirklich transcendal übertragen.

00:19:17: Ich denke, wenn du mich das fragst automatisch an meine Großmutter.

00:19:21: Von der ich oft gesprochen habe weil sie einfach mein Ankerzentrum ist und die war ja auch... Zeit ihres Lebens außergewöhnlich mit ihren knallroten Haaren und tätowiert.

00:19:29: Und hat Männeraufgaben übernommen, also die hat auch sozusagen öffentliche Arbeit übernomen.

00:19:35: Die war eben auch Hebamme, die hatte...die war Bäuerin, die war eine erfolgreiche Bäuerinn.

00:19:40: Die hatte viele Schafe, da wurde gut geerntet und die war so selbstbewusst!

00:19:45: Dafür war sie berühmt und gefürchtet.

00:19:47: Also die war nicht beliebt aber sie war gefürctet und respektiert und ich bin mit der ein Stück weit aufgewachsen.

00:19:53: Ich durfte sie erleben.

00:19:54: Ich weiß auch, wie meine Mutter teilweise und Tanten sich immer beschwert haben.

00:19:58: Mein Gott!

00:19:58: Die ist ja nie zufrieden und man kommt nicht gegen sie an.

00:20:01: Und wie kann man denn noch so viel wollen in dem Alter?

00:20:03: Und ich habe sie so gefeiert.

00:20:05: Ich hab sie einfach nur gefeirrt.

00:20:06: Und ich glaube dass wenn man aus so marginalisierten Gruppen kommt wie wir als Minderheiten in Minderheit, die auch ja nie in der Mehrheit waren und unsere heile Welt als Koden, Jesiden, Frauen wurde immer von allen Seiten bedroht also nicht nur sozusagen in der aufnehmenden Gesellschaft sondern Insbesondere auch in dem Migrantenmilieu selber waren wir das letzte Glied in der Kette und haben dort Repressalien erfahren.

00:20:32: Das habe ich immer so ein bisschen unterdrückt und tabuisiert, weil ich immer dachte, ich will der ganzen Sache nicht schaden und deswegen rede ich darüber nicht.

00:20:38: aber ich finde es wichtig darüber zu reden.

00:20:41: Es ist einfach wahnsinnig wichtig da auch zu realisieren dass es hier die guten und da die schlechten Menschen gibt sondern das war immer eine Grundsatz herausforderung sozusagen fugelfrei bezeichnet worden sind, als nicht Schriftbesitzer und meine Vorfahren große Repressalien durchlaufen haben auch in ihren Herkunftsregionen.

00:20:59: Deswegen gibt es ja kaum noch jesische Leben der Türkei deswegen gab es diesen Völkermord an meiner Religionsgemeinschaft Und weil wir als Ungläubige bezeichnet worden sind, deswegen ist es ja zu Vergewaltigungen gekommen im XXI.

00:21:12: Jahrhundert wo Frauen wie du und ich verkauft wurden auf Sklaven merken.

00:21:16: Das muss man sich einmal vergegenwärtigen das kann man nicht oft genug sagen.

00:21:19: Da wünsche ich mir manchmal ein bisschen mehr Selbstkritik statt mit dem Finger auf andere zu zeigen.

00:21:23: Diese Dialoge sind heftig intensiv sie tun weh aber Sie haben eins gemacht mit mir.

00:21:28: Sie haben mich wahnsinnig stark gemacht.

00:21:30: Wahnsinnig Stark!

00:21:32: Ich glaube dass hat etwas damit zu tun, dass ich nie selbstverständlich war weder als Lebewesen, noch in meinen Wünschen.

00:21:41: Noch in meiner Art Leben zu wollen.

00:21:44: und ich musste auch in der eigenen Kultur, auch in meinem Elternhaus, dass sich über alles Liebe habe ich sofort begriffen das ich an den richtigen Stellen nein sagen musste weil ich sonst untergehe.

00:21:55: Und es fing schon an bei der Frage warum ich nicht heirate beispielsweise.

00:22:01: Das war damals ein Riesenthema und für mich war klar Ich will ein ganz anderes Leben Ich will ein großes Leben.

00:22:08: Ich will mich irgendwie nicht beugen, ich will mich keinen Traditionsverständnissen sozusagen unterlegen... ...ich will die große weite Welt.

00:22:17: und die Angst meiner Eltern war natürlich immer dass ich den Bezug zur Kulturverlier entwurzelt werde.

00:22:22: aber um die zu werden, die ich heute bin Als Chronistin über den Völkermord an unserer Religionsgemeinschaft zu berichten, musste ich gehen.

00:22:31: Ich musste gehen umzukommen und insofern glaube ich dass diese Kraft sehr viel mit meiner Prägung, Sozialisation Erziehung zu tun hat Und ich habe einfach viel zu viel Leid gesehen.

00:22:43: Ich hab viel zu viele traurige Breute gesehen die zwangsverheiratet worden sind im meinem Umfeld.

00:22:48: Ich habe emotionale Erpressungen gesehen.

00:22:52: Das sind alles Dinge gewesen, die mich sehr geprägt haben dahingehend.

00:22:56: Dass irgendwann so ein Satz entstanden ist der lautete mit mir nicht und das habe ich sehr resolut durchgezogen.

00:23:06: und ich kann dir eins sagen all das wofür wir heute geschätzt werden auch als Schwestlandschaft war etwas was massive Gegensatzspannungen ausgelöst hat Und dass es auch so ein bisschen mein Motto da sich eben denke ob ihr mich liebt oder hast Ich mache weiter

00:23:20: Und das ist einfach dir gar nicht hoch genug anzurechnen, weil du machst es ja nicht für dich sondern für andere.

00:23:26: Das ist also wahnsinnig...

00:23:28: Darum muss ich's ja gehen meine Liebe!

00:23:31: Alles andere ist ja Ego, das ist ja kein Selbstweg, sondern die Frage ist was können wir tun im Leben von anderen?

00:23:38: und sozusagen ist da genau das was mir auch mit German Dream immer wieder sagen, dass man erst frei ist wenn alle frei sind.

00:23:43: und ich weiß noch zu Hause war ich schon die Revolutionärin, die immer so gegen alles und es hat wahnsinnig viel Stress ausgelöst.

00:23:52: Meine Geschwister waren teilweise auch sehr sauer auf mich weil ich den Familienfrieden ständig bedroht habe, weil ich nicht ausgehalten hab Und ich weiß noch dass das eine ganz große Herausforderung war.

00:24:02: aber mir war die Emanzipation meiner Schwestern fast wichtiger als meine eigene.

00:24:07: Das was wir heute machen ist sozusagen Eine ganze Gesellschaft vielleicht auch mit inspirieren, sag ich mal.

00:24:12: Das macht ja jeder für sich selber.

00:24:14: Da geht es nicht um Entitlement sondern das ist das was da ist und dann sozusagen eine Gemeinschaft zu spüren oder Strukturen in Räume zu schaffen die Möglichkeiten sind.

00:24:23: Und wo eine inspirierende Gegenüberschaft entsteht und wo eine angstfreie Zone entsteht weil du hast gerade gefragt wie man mit Leid umgeht indem wir eben etwas dagegen setzen und indem wir da nicht in so einen moralischen Habitus fallen nach dem Motto Wir müssen jetzt mitleiden, weil so viel Schmerz und Weltschmerz vorhanden ist.

00:24:41: Das finde ich falsch!

00:24:42: Sondern wir müssen was tun okay?

00:24:45: Und müssen muss man schon mal gar nichts, da kann man auch niemandem zu zwingen das muss jeder für sich selber entscheiden, weil auch Solidarität lässt sich nicht erzwingen die kommt von innen und von unten.

00:24:53: vor allem aber tatsächlich dann auch zu sagen damit ich bei Kräften bleibe muss ich auch dafür sorgen dass die Schönheit auch einen Zugang findet in meinem Leben.

00:25:03: Und wenn das bedeutet, dass wenn mir alles zu viel wird ich mir einfach mal ein Kleid kaufe oder mir die Fingernägel schön lackiere weil ich da Lust habe und falls es mir ein gutes Gefühl gibt

00:25:14: Du sagst das als fast selbstverständlich, dass du dich selber deine Personal Brand die du aufgebaut hast, die sehr viele da draußen gerade aufbauen zu, also meine Wenigkeit eingeschlossen.

00:25:28: Klar wir haben auch eine Mission Frauen sichtbar zu machen aber ich baue eine Personal Brand auf um fürs Drive eine möglichst große Reichweite zu haben ist auch wahrscheinlich noch besser, als wenn man es einfach nur für sich selber macht.

00:25:39: Aber du stellst deine Personalbrand, deinen Namen und dein Gesicht alles was du erschaffen hast ins Feuer für andere.

00:25:46: Das ist wirklich nicht selbstverständlich.

00:25:48: Und du hast ja gesagt mit schwarz-weiß Man kommt ja immer wieder in Gefilde wo's schwierig wird.

00:25:53: Du warst im Schattenkabinett der CDU Du bist aber überparteilich aktiv Das heißt da wirst du wahrscheinlich auch schnell in Ecken geschoben könnte ich mir vorstellen.

00:26:02: Wie läuft

00:26:02: das denn auf

00:26:03: parteilicher Ebene sag' ich mal

00:26:05: Ich bin ständig in irgendwelchen Schublerden und man kann es nie allen recht machen.

00:26:08: Und ich glaube, dann macht man auch irgendwie was richtig.

00:26:10: Also ist es tatsächlich für uns wahnsinnig wichtig dass dieses parteiübergreifende Engagement auch ankommt – das spüren wir auch!

00:26:18: Wir merken das an der breiten Unterstützung der Zivilgemeinschaft und Solidargemeinsschaft.

00:26:23: Ich sage immer, wir sind sozusagen eine außenparlamentarische Stimme aus der Opposition und zwar zivilgesellschaftlich.

00:26:31: Ich war immer ein wahnsinnig politischer Mensch, und es gab eine Phase in meinem Leben wo ich dachte dass wenn man wahnsinn nicht politisch ist mein parteipolitisch aktiv sein muss.

00:26:38: aber das war ein Trugschluss!

00:26:39: In meinem Fall!

00:26:40: Das heißt nicht dass wir nicht sehr gute Parteipolitiker brauchen und die haben wir glücklicherweise auch wenn wir da immer sehr viel kaputt reden Aber die haben mir parteiübergreifend Und deswegen war ich damals eben wie gesagt auch im Schattenkabinett.

00:26:49: Mir ging's immer um dieses Engagement Es ging um Frauen und Integration.

00:26:56: Teilmitglied war, noch dass ich so eine Partei-Logik entsprechen muss.

00:27:00: Ich bewundere die Kollegen mit denen ich ja auch befreundet bin teilweise sehr dafür das zu schaffen.

00:27:05: Das darf man nämlich gar nicht unterschätzen sondern meine Loyalität gilt und galt immer Menschen und Inhalten und ich glaube das spüren die Leute auch da draußen.

00:27:13: am Ende des Tages geht es darum authentisch zu sein und ich kann mir diese separierung gar nicht leisten.

00:27:18: Das klingt jetzt vielleicht krass aber wir brauchen für die Iranwende die wir einläutern auch mit dieser Petition brauchen wir natürlich Grünen und die SPD genauso wie die FDP und die CDU.

00:27:29: Und ich bin dankbar dafür, dass sich im März darauf ansprechen kann wenn ich bei Elna bin zu sagen bitte tun sie mehr für den Iran!

00:27:34: Bitte tun Sie mehr für die marginalisierten Gruppen!

00:27:36: Bitte überdenken Sie die Naostrategie, bitte denken Sie an die Kurden so... Ich kann mir das halt nicht erlauben das zu lassen.

00:27:42: Das meine ich halt.

00:27:43: also das ist für mich der Unterschied zur Social-Mediaaktivismus teilweise.

00:27:45: Wenn dann rumgehatet wird Feindbilder aufgebaut werden kann man ja machen hat nur für mich weniger mit Realpolitik zu tun sondern an Lösungen interessiert und an Veränderungsprozessen.

00:27:56: Und ich sage mal, all das was wir auch mit der neuen Außenministerin sozusagen an Erfahrungswerten durchlaufen durften ist etwas, was kraftspendend ist.

00:28:10: Da kann es Leute geben, die sich lustig machen über den Begriff feministischer Außenpolitik.

00:28:13: Oder wir können einfach verdammt stolz darauf sein von einer Außenministerin regiert zu werden, die dafür sorgt dass beispielsweise im Menschenrechtsrat diese Resolution durchgesetzt wird mit twenty-fünf Stimmen.

00:28:22: Das nehme ich keine Selbstverständlichkeit.

00:28:23: zum Thema Iran so und das sind sozusagen Prozesse, die mich wahnsinnig interessieren und die nicht immer einfach sind.

00:28:29: Es gebe ich zu weil es gibt sehr viel Gegensatzspannung aber Ich glaube dafür braucht es einfach Zeit und Vertrauen Und ich habe schon das Gefühl, dass mittlerweile wahnsinnige viele Menschen gibt, die genau das auch verstanden haben.

00:28:39: Und genauso bin ich dankbar über ein Johannes Vogel, der dann sagt, hör zu.

00:28:43: Ich will dich heute dabei haben und unsere Pressekonferenz dafür nutzen, dass du mal erzählst was gerade bei euch los

00:28:48: ist.".

00:28:48: Ja... und dann sage ich doch nicht nein!

00:28:50: Natürlich mache ich das dann.

00:28:51: Das ist ja das von unserer Rechtsstaat lebt und wofür ich unser Land auch so feier?

00:28:56: Und da sage ich geht es nicht darum, dass ich einen Schmerz wegblende oder einen Rassismus oder Unterdrückungsmechanismen oder einen, der nicht vor eine Chance gleich hat.

00:29:05: Aber mir geht es halt um mehr als sich nur darüber zu beschweren sondern mich interessiert wie können wir das besser

00:29:10: machen?

00:29:12: Aber gab es da also du warst im Schattenkabinett der CDU.

00:29:16: gibt es dann oder wenn du bei einem Johannes Vogel dann auf einer Veranstaltung bist ist das immer so ein bisschen die Parteien streiten sich eher um dich oder kriegst du auch Vorwürfe im Sinne von mit denen hast du jetzt das gemacht und warum machst du nicht bei uns?

00:29:27: oder so kann man sich das vorstellen als Aktivistin den die so präsent ist gerade.

00:29:32: Also ich glaube, für sowas haben wir einfach keine Zeit.

00:29:35: Also dem will ich auch keinen Raum geben.

00:29:36: also für Nebenschauplätze und Eitelkeiten weil... Da geht es ja tatsächlich darum.

00:29:41: Es geht um den Weltbezug, die Erdenschwere und da stört sozusagen so etwas wie Ego auch.

00:29:49: Und da glaube ich tatsächlich... Also das ist jetzt nicht nur weil jemand Partei-Politik macht dass der kein Wertesystem hat im Gegenteil sondern da sind ja tiefere Motive die dazu geführt haben dass man all das eben aushält und da sehe ich tatsächlich eine Verbindung Und das ist sozusagen ein Bauchgefühl, ein intuitives Bauch-Gefühl.

00:30:09: Dass ich schon einen Gespür dafür habe oder auch wir gemeinsam so was kann man machen und was nicht und wie weit kann man dabei gehen?

00:30:16: Manchmal überschreiten wir die Räume ganz bewusst Wohlwissentlich, dass es dafür auch Gegenwind gibt.

00:30:22: Weil wir von der Sache so überzeugt sind, sag ich mal oder weil wir wissen wie notwendig diese Sache eben auch ist und da bin ich eben wie gesagt wahnsinnig dankbar das sich da aus allen Parteien einfach auch Vertrauensverhältnisse viele Jahre aufbauen konnte.

00:30:36: also viele erfahren jetzt erst von dem was wir tun aber wir machen das ja schon Jahrzehnte und das ist glaube ich etwas auf Vertrauenschaft am Ende des Tages.

00:30:46: Und ich glaube, Glaubwürdigkeit und Authentizität vermittelt sich nicht über das Sagen sondern über das Handeln und das Tunz.

00:30:53: Das ist etwas woran ich gemessen werden will.

00:30:55: Also ein kleines Beispiel.

00:30:58: Ich twitter was über eine wunderbare Frau Schiehle an Kodpo heißt die, dass eine Kotin aus dem Iran.

00:31:05: und dann beschwert sich jemand bei mir und sagt ja aber für diesen Spruch müssen Koten in der Türkei sterben?

00:31:12: Dann antworte Wem sagst du das?

00:31:15: Mir, die als Staatsfeindling gilt in diesem Land.

00:31:18: Die Einreiseverbot hat... ...die in Kobane war und deswegen Widerstand erfahren hat.

00:31:23: Mir musst du es nicht sagen!

00:31:24: Sagt das den Leuten, die das noch nicht wissen.

00:31:26: Das heißt,... ...die Frage ist natürlich immer choose your bettels.

00:31:29: Wo geht man drauf ein?

00:31:30: Wo

00:31:30: nicht?!

00:31:30: Ich kann natürlich den Leben langen Tag mich wehren.

00:31:32: Es macht nur gar keinen Sinn.

00:31:34: Und es ist auch ein bisschen dumm.

00:31:35: dann meinerseits weil es würde mir Energie klauen, die ich brauche für die größeren Sachen.

00:31:41: Da muss man sich genau überlegen Worauf geht man ein?

00:31:44: Oder worauf nicht, welches Geschenk nimmt man an und welches nicht.

00:31:46: Und wir leben in so einer Gesellschaft wo wenn kein Widerspruch geleistet wird Leute denken dass man schwach wäre oder schuldig und damit muss Schluss sein sondern man muss den Menschen eben auch zugestehen das sie selber entscheiden was die groß machen und was nicht.

00:31:59: aber wenn ich merke beispielsweise ist es überhandnimmt dann äußere ich mich natürlich auch weil ich sozusagen guten Gewissens bin frei im Herzen ja mit keiner bösen Absicht um mit einem Erfahrungsschatz wo ich sage guckt doch, ob du dem jetzt auch mit Stand hältst und dann kannst du mich ja noch weiterhin konfrontieren.

00:32:16: Und das heißt nicht dass es arrogant oder anmaßend gemeint ist sondern ich hatte noch einen anderen Fall wo jemand gesagt hat An der Stelle finde ich es schwierig, dass du das als iranische Freiheitsbewegung bezeichnest weil es doch eigentlich da und da begonnen hat.

00:32:29: Dann sage ich haste recht, korrigiere ich entschuldige Ich mich für will nur damit sagen Dass keiner von uns sozusagen auch frei ist von der Wahrheit.

00:32:37: was auch immer das bedeuten soll Es gibt ja keine Wahrheit.

00:32:41: Ihr macht ja nichts böswillig, ne?

00:32:43: Natürlich nicht.

00:32:43: Aber das bedeutet doch nichts!

00:32:45: Nur weil wir nichts böse machen heißt es noch nicht, dass wir keinen Widerstand erfahren im

00:32:49: Gegenteil.

00:32:49: Es ist so aggressiv gerade daraus

00:32:51: in die Stimmung.

00:32:51: Ja, Wahnsinn oder?

00:32:52: Das ist absurd wirklich.

00:32:53: Da muss man auch auf sich auffassen... Ich finde zum Beispiel, was uns hilft immer diese positive Macht der Begegnung also auch mal diese digitalen Räume zu verlassen und sagen hey ich mache jetzt einfach mal etwas ganz Wundervolles treffe mich mit tollen Menschen und hol mir einfach ein schönes Gefühl ab.

00:33:10: Und es ist so schön, dass du auch von den schönen Gefühlen sprichst.

00:33:12: Weil sonst könnte man ja den Eindruck kriegen als Aktivistin hat man eigentlich nur mit... Er hat mal nur Entschuldigung für das Wort aber scheiße an der Hacken ungefähr.

00:33:21: Nun gibt es eine Generation die nachwächst und sich ganz viel engagieren will.

00:33:25: Die wahrscheinlich gesehen haben, dass die Politik sehr viele große Fragen unserer Zeit nicht mehr lösen

00:33:30: oder

00:33:30: vielleicht auch zu Träge sind um sie zu lösen Deswegen ganz viel Aktivismus momentan aus der Gesellschaft kommt.

00:33:36: Gleichzeitig kommen ganz viele Fragen damit einher.

00:33:39: Auch bei mir Wie verdient man eigentlich Geld mit einer Charity-Organisation?

00:33:43: Wovon lebst du zum

00:33:45: Beispiel?".

00:33:46: Ja, oftmals wird ja erwartet das Ehren an den Kehrarbeit unvergütet sein müssen.

00:33:50: Das

00:33:50: ist aber ein Trugschluss, dass man für Aktivismus kein Geld nimmt.

00:33:53: Das geht ja nicht!

00:33:54: Denn das brauchen wir nun mal vor unserer Arbeit und ich bin sehr dankbar, dass wir unseren Mitarbeitern die mit Herz und Blut bei der Sache sind... und auch ein Einkommen bieten können.

00:34:04: Also, das wäre gar nicht möglich anders!

00:34:07: Und wir wollen ja mit den besten arbeiten, wir wollen mit den ambitioniertesten... ...und es gibt so tolle Menschen da draußen die dafür sozusagen Herzblut reingeben, ihre Zeit reingebt.

00:34:17: Wenn ich diese Menschen nicht bezahlen könnte dann hätte ich doch ein Problem oder?

00:34:20: Und deswegen bin ich dankbar, dass wir es geschafft haben.

00:34:23: Dass das möglich ist, dass die bezahlen können denn?

00:34:26: Ich kann mich auch noch an ganz dunkle Zeiten erinnern wo das nicht der Fall war und wir Schwestern haben jahrelang Nicht nur unvergütet gearbeitet sondern sind an unsere persönlichen Finanz- und Belastungsrenzen gekommen.

00:34:36: Das gehört auch dazu also dass sich teilweise nicht wusste wie wir die Miete zahlen und so weiter.

00:34:41: aber ich glaube das kennt jeder von uns in unterschiedlichen Bereichen dass man manchmal eben auch was riskieren muss und deswegen Wie gesagt Ich finde das immer ganz schwierig, wenn ich Anfragen bekomme für Vorträge und zwar Vortriege die sich gewaschen haben.

00:34:54: Ja machst du ehrenamtlich ne?

00:34:55: Weil ist ja auch dein Bereich wo ich sie denke nee Leute da habt ihr mich falsch verstanden oder da habt Ihr den Bereich nicht begriffen weil ich find es auch nicht wertschätzend unserer Branche gegenüber und deswegen unterscheide ich da eben auch ganz klar.

00:35:07: unsere Projekte bei Havadi werden gefördert unter anderem von der Bundesregierung.

00:35:10: wir haben mir beispielsweise auch die Frauenhäuser und da werden wir vom BMZ und auch vom Auswärtigen Amt gefördert Und ich verdiene mein Geld als Unternehmerin und für meine Arbeit als Journalist, den AutorInnen und Rednerinnen.

00:35:22: Da schreibe ich sozusagen ganz normale Rechnungen.

00:35:25: Das heißt also du bist auch als Journalista?

00:35:26: Du schreibst noch wie viel Zeit... Genau!

00:35:29: ...kannst du dir überhaupt noch aufprägen um Geld zu verdienen?

00:35:33: Ich

00:35:33: brauche immer so tolle Menschen wie dich, inspirierende gegen Überschaft und wenn dann Leute sind die mich verstehen, dann läuft es ja von alleine.

00:35:40: Und das ist teilweise wirklich so dass ich ein Interview gebe.

00:35:45: Das wird dann autorisiert und es ist so ein Ping-Pong.

00:35:48: Es sind ganz viele tolle Kolleginnen und Kollegen, die das was wir machen wahnsinnig wichtig finden.

00:35:53: Dann kommen sie uns auch extrem entgegen weil Sie wissen dass wir wenig Zeit haben.

00:35:57: Und die sind auch unkompliziert!

00:35:58: Ich meine Journalisten sind sehr unkompliciert und ergebnisorientiert und schnell und agil.

00:36:02: da passt viel zusammen und dann kommen die zu einer Kundgebung und dann müssen die mich gar nicht interviewt haben um etwas Schönes darüber zu schreiben.

00:36:08: Ja super

00:36:10: Ich würde gerne mit einem kleinen Ausblick mit dir wagen, weil wir auf die Jahre im Jahr ist.

00:36:15: Was glaubst du wird in dem Jahr passieren?

00:36:17: Positiv wie negativ?

00:36:18: Also vielleicht worauf freust Du Dich oder hast Du Vorfreude und worvor Hast Du Angst?

00:36:23: Ich glaube es ist das selbe...es ist das Leben an sich.

00:36:26: Es wird viel!

00:36:27: Es wird anstrengend, es wird intensiv Und es wird viel von uns abverlangen.

00:36:30: und ich glaube dass wir Menschen keine Angst davor haben dürfen auch herausgeforderten, gechallengt zu werden.

00:36:36: Also die Zeiten der Inseln der Seeligen sind definitiv vorbei.

00:36:40: Es ist Haltung gefragt es ist Positionierung gefragt, es ist Menschlichkeit gefragt.

00:36:45: Haltung bedeutet nicht aggressiv sein.

00:36:47: Haltung bedeutet auch nicht gegen etwas sein finde ich persönlich sondern es geht wirklich darum dass wir diesen menschlichkeitsmuskel gemeinsam auch erweitern das wir in Solidarität gehen Empathie gehen um Armung gehen weil Die Krisen sind da und die bleiben Und Krise is immer!

00:37:03: Das wissen wir als Menschenrechtsorganisation.

00:37:05: Und jetzt geht es tatsächlich darum, wie wir es schaffen auch als Gesellschaft uns zu immunisieren und damit umzugehen zu verstehen, dass wir über unsere europäischen Nestränder hinaus eine Verantwortung haben und uns dessen bewusst zu werden.

00:37:20: Dass das Leben was wir haben keine Selbstverständlichkeit ist sondern ein Privileg für das wir keinen Schritt des Gewissenes haben müssen, sondern was wir verantwortungsvoll annehmen können um dann sozusagen auch in ein gutes Liederschiff zu kommen.

00:37:31: Das finde ich ganz beeindruckend und ich merke es tatsächlich auch in unserem Klein-Klein.

00:37:37: Die Leute sagen, wir haben so ein Sprichwort.

00:37:38: Ein Löwe ist ein Löwe.

00:37:39: Weder Mann noch Frau geschlechtsneutral ist.

00:37:41: ein kurzes Brichwort.

00:37:42: Aber ich sag mal wenn ich in diesem Building bleibe einen Löwe kann auch mal müde sein Und auch mal kaputt sein und auch mal liegen bleiben und dann gibt es die anderen Die dann stehen die halt auf.

00:37:50: Und was ich mittlerweile merke ist, wenn ich nicht mehr kann, stehen alle anderen auf und umgekehrt.

00:37:54: Ich finde so eine Gemeinschaft zu bilden... ...und das hat nichts mit meiner Kernfamilie zu tun, sondern ich sehe es als etwas Spirituelles.

00:38:00: Sich mit Menschen zu umgeben, die dir gut tun und die für dich da sind und wo dann mal ein Satz kommt, ich kümmere mich!

00:38:06: Ich liebe ja diesen Satz, ich kümmer mich!

00:38:08: Das ist irgendwie.. Für mich ist das so... was sehr motivierendes und schön ist.

00:38:13: Und ich glaube, wie gesagt es kommen viele Krisen auf uns zu die sind ja schon längst da und deswegen brauchen wir auch Menschen die da auch denke ich diese Komfortion verlassen und diese Zeit und auch die Politik des Bewahrens.

00:38:29: das ist tatsächlich vorbei und auch zu begreifen glaube ich und uns immer wieder selber zu erinnern daran wie selbstwirksam wir sind dass wir so wahnsinnig viel selber bewegen können.

00:38:38: davon bin ich ganz fest überzeugt.

00:38:41: Das könnt ihr jetzt schon fast ein schönes Schluss verzerrt, aber ich muss zum Schluss natürlich noch fragen.

00:38:45: Wenn jetzt da draußen ganz viele zuhören, die wie ich angesteckt sind von dir?

00:38:50: Was können wir alle tun um dich zu unterstützen?

00:38:52: Sind das Spenden?

00:38:53: Sind es zu Events zu kommen ist was können die Menschen da draußen tun um deine wichtige Arbeit zu unterstützen.

00:38:59: Oh, das ist erstmal so lieb und es berührt mich immer wieder und es ist keine Selbstverständlichkeiten.

00:39:04: deswegen möchte ich Danke sagen an jeden da draußen der uns geholfen hat wo ich es noch nicht mal geschafft habe, mich für die Briefe zu bedanken.

00:39:09: Das mache jetzt über die Feiertage!

00:39:13: Seid da, seid da, bringt euch ein und wenn ihr das gut findet was wir machen dann sind wir auch dankbar fürs Spenden.

00:39:19: Da bin ich nicht so gut drin aber ist es tatsächlich so... damit wir die Projekte eben weiter aufrechterhalten können, wie auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind.

00:39:30: Gerade vor dem Hintergrund dass sozusagen auch Projektförderungen immer zeitlich eingeschränkt sind.

00:39:35: das nimmt uns auch die Flexibilität und all das was an Aktualität passiert, was wir an Kundgebung organisieren.

00:39:41: es muss ja auch alles bezahlt werden Und ich bin wahnsinnig dankbar, dass sich so großartige Menschen um mich herumhaben.

00:39:47: Ich will jetzt einfach mal ein bisschen Name-Dropping machen Wie Verena Pauster wie Katharina, dass ich einfach noch mal sagen will nichts von dem was ich mache mache ich alleine sondern ich habe so wahnsinnig starke tolle Frauen um mich herum.

00:40:05: Ich hab diese Frauen genannt weil ich weiß das sie sehr bekannt sind auch im Unternehmenssektor und man vielleicht denken könnte die sind weit weg von mir und unseren Themen.

00:40:11: stimmt aber nicht!

00:40:12: Die sind immer da wenn ich die brauche und es gibt so viele mehr und bitte verzeiht mir wenn ich das jetzt vergessen habe die aufzuzählen wo ich einfach nur sagen will Ich bin dankbar für jeden, der sich einbringt.

00:40:25: Super!

00:40:26: Düsen, bleibt bitte wie du bist, bleibst so kraftvoll,

00:40:29: leg dich

00:40:29: zwischendurch bitte auch ab weil auch eine Löwin mal sich ablegen darf.

00:40:33: hast du vollkommen richtig gesagt.

00:40:34: vielen

00:40:34: vielen Dank für deine Zeit in einer wirklich harten Zeit und an einer viel beschäftigten Zeit.

00:40:39: das wissen wir sehr zu schätzen ist du dir trotzdem die zeit genommen hast und

00:40:43: ja vielen lieben Dank.

00:40:43: Vielen Dank.

00:40:47: Dieser Podcast wird herausgegeben von Strife Publishing GmbH und produziert von Aufwellenlänge.

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00:41:06: Bis zur nächsten Folge.

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